UVP 22.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 12.199 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
Voll ausgestattetes Adventure-Bike mit mächtig Dampf und viel Charakter
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Die neue Mittelklasse-Enduro aus Italien im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • hochherrschafltiche Erscheinung
  • neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
  • typischer V2-Sound
  • starke Bremsen
  • sehr gute Navigations-Lösung
  • tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
  • elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
Kontra:
  • ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
  • Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
  • für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
Pro:
  • Sehr gute Ausstattung
  • Geländegängig
  • Hohe, angenehme Sitzposition
  • Leicht und wendig
  • Wg. geringer Schrittbogenlänge auch für normal große Personen fahrbar
Kontra:
  • Windschutz 1b
  • Windschild nicht verstellbar
  • Aufkleber nicht überlackiert

Abmessungen & Gewicht

Gewicht244kg
Radstand1.558mm
Radstand1.558mm
Sitzhöhe: 847-867 mm
Gewicht204kg
Radstand1.525mm
Länge2.220mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.440mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.350ccm
Hub71mm
Bohrung110mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum659ccm
Hub64mm
Bohrung81mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung173 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment145 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite383km
Leistung80 PS bei 9.250 U/Min
Drehmoment70 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.190km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite450km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm
Federung hintenWP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Alu
Reifen vorne120/70 ZR 19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneKayaba 43-mm-Upside-Down-Gabel, voll einstellbar (Federweg 240)mm
Federung hintenKayaba Monoshock-Federbein, voll einstellbar (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90 - 21
Reifen hinten150/70 - 18

Bremsen

Bremsen vorne2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, Vierkolben-Bremssättel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibenbremse, Einkolben-Bremssattel ( Ø 260 mm)

Fazit

Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort. 

Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.


Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Aprilia Tuareg 660 ist eine gute Reise-Enduro mit starker Tendenz zu "Enduro". Das merkt man schon rein optisch am Motorschutz, dem 21 Zoll Vorderrad und den langen Federwegen. Dennoch fühlt sich das Bike auch auf der Straße gut an und ist dort nicht fehl am Platze. Kritikpunkte sind das nicht verstellbare Windschild, die etwas lieblosen Aufkleber (nicht überlackiert) und der etwas sparsame Platz für den Beifahrer. Davon abgesehen macht die Tuareg aber einen guten Job.
 
Der Preis von knapp 12.000 Euro geht im Vergleich zur Yamaha (ca. 11.000 Euro) in Ordnung, da die Aprilia technisch besser ausgestattet ist. Der Werbespruch "DAS BESTE AUS ZWEI WELTEN - Maximale Performance und hoher Fahrkomfort" ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber es stimmt schon: Die Tuareg macht sowohl im Gelände als auch auf der Straße eine gute Figur.
 
Das Testbike wurde uns von ZTS (Zweiradtechnik Schielman) für diesen Test zur Verfügung gestellt. ZTS ist in Bokel beheimatet, dort findet man schöne Landstraßen und auch ein wenig Gelände für eine ausgiebige Probefahrt. Kaffee gibt es dort auch, ein Ausflug zu ZTS lohnt sich also. Schönen Gruß an Hajo!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 11.999 €
  • Verfügbarkeit: ab 05/2022
  • Farben: rot, gelb, blau-weiß

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KTM 1390 Super Adventure Evo vs Aprilia Tuareg 660: Vergleich für Straße, Schotter und lange Touren

Wenn zwei Adventure-Motorräder aufeinandertreffen, die zwar beide für Abwechslung gemacht sind, aber sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 1390 Super Adventure Evo steht für die große, souveräne Reise- und Fernreisetour. Die Aprilia Tuareg 660 wirkt dagegen wie die agilere Allround-Lösung: leichter zu bewegen, schnell im Kopf und mit einem Charakter, der Lust auf kurvige Strecken und gemischte Untergründe macht. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was auf dem Papier steht, sondern wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag und auf Touren bemerkbar machen.

Grundidee der beiden Motorräder: Reise-Souveränität vs. Agilität

Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist klar auf Komfort, Durchzug und Langstrecke ausgelegt. Das zeigt sich bereits daran, wie sie sich im Fahrgefühl positioniert: eher „groß und stabil“ als „leichtfüßig“. Die Aprilia Tuareg 660 verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist als Reiseenduro gedacht, die auch dann Spaß macht, wenn die Route nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus Schotterpassagen, Waldwegen oder spontanen Abstechern.

Wer viel Strecke macht, sucht Ruhe – wer oft abbiegt, sucht Wendigkeit

Auf langen Strecken spielt die KTM ihre Vorteile aus: Sie wirkt wie ein verlässlicher Begleiter, der Tempo aufbaut und hält, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Die Aprilia ist weniger auf „Dauer-Tempo“ getrimmt, sondern mehr auf „Dynamik unterwegs“. Dadurch fühlt sie sich in engen Kurven, bei Richtungswechseln und auf unruhigerem Untergrund oft lebendiger an.

Motor und Fahrcharakter: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen

Im Vergleich der beiden Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen großen Adventure-Maschinen und leichteren Reiseenduros. Die KTM 1390 Super Adventure Evo liefert den Charakter einer großen Maschine: kräftig, durchzugsstark und darauf ausgelegt, auch mit Gepäck entspannt zu arbeiten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig mit Sozia, Koffer-Setup oder längeren Etappen gefahren wird.

Die Aprilia Tuareg 660 setzt dagegen stärker auf ein sportlicheres Ansprechverhalten. Sie wirkt „direkter“ und lädt dazu ein, die Gänge etwas aktiver zu nutzen. Das ist ein Vorteil, wenn die Tour aus vielen Kurven besteht oder wenn die Strecke immer wieder wechselt – von Asphalt zu Schotter und zurück.

Stärken und Schwächen im Alltag

  • KTM 1390 Super Adventure Evo: Stärken liegen im souveränen Vortrieb und im entspannten Reisen. Schwäche kann sein, dass die große, schwere Auslegung weniger „spielerisch“ wirkt, wenn es eng wird oder wenn man häufig rangiert.
  • Aprilia Tuareg 660: Stärken liegen in Agilität und dem lebendigen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen, schweren Beladungen oder bei dauerhaft hohem Tempo die große Reise-Maschine der KTM im Komfort- und Durchzugsgefühl im Vorteil bleibt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit

Beim Fahrwerk trennt sich die Spreu vom Weizen: Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf Stabilität und Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Etappen ausgelegt. Das hilft besonders dann, wenn die Straße wellig ist, der Wind spürbar wird oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Die Aprilia Tuareg 660 ist dagegen spürbar leichter zu bewegen. Dadurch entsteht ein Handling, das sich schneller anfühlt – gerade in Kurven und bei Richtungswechseln.

Schotter und unebene Strecken

Auf Schotter kommt es nicht nur auf „Offroad-Fähigkeit“ an, sondern auf das Zusammenspiel aus Fahrwerk, Reifenwahl und Fahrstil. Die KTM bietet durch ihre Reiseauslegung oft ein ruhiges, kontrolliertes Gefühl. Die Aprilia kann dafür mit ihrer Agilität punkten: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man leichter „um die Ecke“ bringt und das sich auch auf kurzen, technischen Passagen gut dirigieren lässt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern

Beide Motorräder sind auf sicheres Fahren ausgelegt, aber der Unterschied zeigt sich im Kontext. Die KTM 1390 Super Adventure Evo spielt ihre Stärken aus, wenn es um kräftiges Verzögern aus höheren Geschwindigkeiten und um wiederholtes Bremsen auf langen Abfahrten geht. Die Aprilia Tuareg 660 punktet dagegen häufig mit einem feineren Gefühl am Hebel und einer sehr direkten Rückmeldung, was besonders auf kurvigen Strecken und bei wechselndem Untergrund angenehm ist.

Elektronik als Unterstützung

Elektronik ist bei modernen Adventure-Bikes ein großes Thema. Die KTM 1390 Super Adventure Evo setzt auf ein Paket, das Komfort und Kontrolle im Alltag unterstützt. Die Aprilia Tuareg 660 bietet ebenfalls moderne Helfer, die das Fahren auf unterschiedlichen Untergründen erleichtern. Der praktische Unterschied liegt weniger in „ob“ als in „wie“: Die KTM wirkt stärker auf Langstrecken- und Reise-Sicherheit ausgerichtet, während die Aprilia die Dynamik im Fahrgefühl unterstützt.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange bequem?

Ergonomie entscheidet oft darüber, ob eine Tour entspannt bleibt oder zur Belastung wird. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist typischerweise auf längere Fahrten ausgelegt: Sitzposition und Gesamtkonzept zielen darauf, dass man auch nach vielen Stunden noch konzentriert fahren kann. Die Aprilia Tuareg 660 bietet eine sportlichere, kompaktere Haltung, die sich für kürzere bis mittlere Etappen sehr angenehm anfühlen kann – besonders, wenn die Route abwechslungsreich ist.

Stärken und Schwächen bei der Körperhaltung

  • KTM 1390 Super Adventure Evo: Stärken: Reise-Komfort und entspannteres Handling bei langen Etappen. Schwächen: Durch die Größe kann das Handling im Stand oder bei niedrigen Geschwindigkeiten anspruchsvoller wirken.
  • Aprilia Tuareg 660: Stärken: kompakteres Gefühl und oft leichteres Rangieren. Schwächen: Bei sehr langen Autobahnabschnitten oder bei dauerhaft hohem Tempo kann die große Reise-Maschine im Komfortgefühl im Vorteil sein.

Ausstattung und Reise-Setup: Was passt zu welchem Tourentyp?

Beide Motorräder sind grundsätzlich für Touren gedacht, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt wie die Maschine, die man mit Gepäck „vollpackt“ und dann einfach losfährt – mit dem Anspruch, dass sie auch unter Last souverän bleibt. Die Aprilia Tuareg 660 ist ideal, wenn das Reisegefühl eher aus Flexibilität entsteht: weniger „Koffer-Expedition“, mehr „Route nach Lust und Laune“.

Windschutz, Komfort und Alltag

Gerade bei wechselndem Wetter und längeren Fahrten macht sich der Unterschied bemerkbar. Die KTM bietet durch ihre Reiseauslegung häufig mehr Komfortreserven. Die Aprilia kann dafür mit einem leichteren Gesamtgefühl punkten, was im Alltag und auf kleineren Straßen oft mehr Spaß bringt.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil erklären. Wer vor allem lange Strecken fährt, häufig mit Gepäck unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das bei Tempo und Distanz Ruhe ausstrahlt, findet in der KTM 1390 Super Adventure Evo die passendere Basis. Wer dagegen ein Adventure-Bike möchte, das sich schnell anfühlt, auf kurvigen Strecken und gemischten Untergründen lebendig bleibt und auch mal spontan abseits der Hauptstrecke Spaß macht, wird mit der Aprilia Tuareg 660 sehr wahrscheinlich glücklicher.

Typische Einsatzszenarien

  • KTM 1390 Super Adventure Evo: Ideal für ausgedehnte Reisen, Autobahn- und Landstraßenetappen, lange Abfahrten und Fahrten mit Gepäck.
  • Aprilia Tuareg 660: Ideal für abwechslungsreiche Touren, kurvige Strecken, Schotter-Abschnitte und ein Motorrad, das sich leicht dirigieren lässt.

Fazit:

Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf Reise-Souveränität liegt: viel Strecke, entspanntes Tempo, hohe Komfortreserven und ein Fahrgefühl, das auch mit Gepäck und auf längeren Etappen Ruhe ausstrahlt. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Tour eher „von A nach B“ gedacht ist und man sich auf Durchzug, Stabilität und verlässliche Kontrolle verlassen möchte.

Die Aprilia Tuareg 660 passt dagegen besser zu Fahrern, die ein agiles, lebendiges Adventure suchen: kurvige Strecken, wechselnder Untergrund, spontane Abstecher und ein Motorrad, das sich schnell und leicht bewegen lässt. Wer gern häufiger umplant, mehr „Route statt Plan“ fährt und das Handling in den Vordergrund stellt, bekommt mit der Aprilia das stimmigere Gesamtpaket.

Kurz gesagt: KTM für lange Reise und Komfort unter Last, Aprilia für Dynamik, Flexibilität und spielerisches Handling.

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