| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 6.600 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- Geländetauglichkeit
- Fahrkomfort
- Verarbeitung
- Leistung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.420 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.230 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder | |
| Hubraum | 313 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 34 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 28 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 143 | km/h |
| Tankinhalt | 11 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 330 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
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KTM 1390 Super Adventure Evo vs. BMW G 310 GS – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Adventure“ klingen, aber am Ende sehr unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Im Vergleich stehen die KTM 1390 Super Adventure Evo und die BMW G 310 GS. Beide Modelle wollen Abenteuer ermöglichen – nur eben mit unterschiedlichen Prioritäten: Die KTM zielt klar auf große Touren und souveräne Dynamik, während die BMW vor allem durch ihre kompakte Bauweise, einfache Handhabung und den Einstieg in die GS-Welt punktet. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Wie fühlt sich das Motorrad im Alltag an, wie auf längeren Strecken und wie gut kommt es mit wechselnden Untergründen zurecht?
Grundidee und Einsatzprofil: große Reise vs. agiles Alltags-Abenteuer
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist vom Charakter her ein „Langstrecken-Tool“. Sie wirkt wie gemacht für Fahrerinnen und Fahrer, die viel Kilometer abspulen, dabei komfortabel sitzen und auch bei zügigem Tempo ein stabiles, entschlossenes Fahrgefühl erwarten. Die BMW G 310 GS dagegen ist stärker auf Alltag, kurze bis mittlere Touren und eine unkomplizierte Bedienung ausgelegt. Sie ist besonders interessant, wenn das Motorrad leicht zu bewegen sein soll und man auch in der Stadt oder auf kleineren Landstraßen schnell zurechtkommt.
Stärken und Schwächen im Überblick
Die KTM bringt typischerweise die Vorteile eines größeren, tourenorientierten Konzepts mit: mehr Reserven, ein souveräneres Durchzugsgefühl und ein Fahrwerk, das auf Stabilität bei Tempo und auf längere Strecken ausgelegt ist. Die Schwäche liegt eher dort, wo es eng wird: In engen Situationen oder bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten kann die größere Dimension spürbar sein. Die BMW punktet mit ihrer Wendigkeit und dem niedrigeren Einstiegshürden-Gefühl. Dafür ist sie weniger die erste Wahl, wenn dauerhaft hohe Reisegeschwindigkeiten oder sehr anspruchsvolle Langstrecken im Fokus stehen.
Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 1390 Super Adventure Evo steht für einen kräftigen, dynamischen Antrieb, der sich besonders dann auszahlt, wenn es zügig vorangehen soll oder wenn man mit Gepäck und auf langen Strecken Reserven möchte. Das Fahrgefühl ist dabei oft „direkt“ und vermittelt das Gefühl, dass das Motorrad auch über längere Zeit nicht müde wird.
Die BMW G 310 GS setzt dagegen auf ein eher leichtgängiges, alltagstaugliches Ansprechverhalten. Sie ist darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad in der Stadt, auf Landstraßen und bei moderatem Tempo angenehm bewegt. Wer vor allem entspannt fährt oder ein Motorrad sucht, das sich leicht kontrollieren lässt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Die Grenze zeigt sich vor allem dann, wenn man die Maschine dauerhaft am oberen Ende des Einsatzbereichs bewegt – dort fehlt im Vergleich zur KTM oft die gleiche „Souveränität“.
Durchzug vs. Agilität
Während die KTM im Vergleich eher mit Durchzug und Reserven überzeugt, spielt die BMW ihre Stärke in der Agilität aus. Das bedeutet: Auf der einen Seite mehr „Power-Fokus“, auf der anderen Seite mehr „Handlichkeit-Fokus“. Wer häufig lange Strecken fährt und dabei auch mal zügig unterwegs ist, wird die KTM eher als entspannter empfinden. Wer dagegen häufig stop-and-go, enge Straßen oder wechselnde Situationen hat, profitiert von der BMW.
Fahrwerk und Handling: Stabilität oder Leichtigkeit?
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied im Konzept. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist typischerweise auf Stabilität und Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten ausgelegt. Das hilft besonders auf Autobahnabschnitten, bei schnellen Richtungswechseln und wenn die Strecke nicht perfekt glatt ist. Auch bei längeren Touren bleibt das Fahrgefühl meist ruhig und berechenbar.
Die BMW G 310 GS ist im Handling oft deutlich leichter zu „lesen“. Das Motorrad wirkt wendiger, was sich vor allem im Stadtverkehr, auf kurvigen Landstraßen und bei niedrigen Geschwindigkeiten bemerkbar macht. Auf Schotter oder schlechten Untergründen ist die BMW damit häufig angenehm, weil sie sich kontrolliert bewegen lässt und man schneller Vertrauen in die Linie bekommt.
Grenzen im Alltag
Die KTM kann ihre Stärken besonders dann ausspielen, wenn die Strecke Raum gibt. In sehr engen Passagen oder bei häufigem Rangieren kann die größere Dimension weniger bequem sein. Die BMW ist dagegen im Alltag oft die stressfreiere Wahl – allerdings kann sie bei sehr hohen Lasten oder bei ambitioniertem Tempo weniger „Gelassenheit“ ausstrahlen als die KTM.
Ergonomie und Sitzgefühl: Tourenkomfort vs. Einstiegskomfort
Ergonomie ist im Adventure-Segment entscheidend, weil man nicht nur kurze Strecken fährt. Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt auf längere Fahrten ausgelegt: Sitzposition und Gesamtabstimmung zielen darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Das Motorrad unterstützt eher das „Reisen“ als das „ständige Umpositionieren“.
Die BMW G 310 GS ist häufig besonders dann im Vorteil, wenn man ein Motorrad sucht, das sich schnell anfühlt wie „passt“. Die kompaktere Bauweise und die meist unkomplizierte Sitzposition helfen dabei, dass sich das Motorrad auch für Einsteigerinnen und Einsteiger oder für Fahrerinnen und Fahrer mit kleinerer Statur leichter handhaben lässt.
Windschutz und Komfort
Bei längeren Touren spielt auch der Windschutz eine Rolle. Die KTM ist in der Regel stärker auf Reise-Komfort ausgelegt, während die BMW eher die Balance aus Alltagstauglichkeit und ausreichendem Komfort sucht. Wer viel auf der Autobahn unterwegs ist, wird die KTM oft als entspannter wahrnehmen. Wer dagegen vor allem Landstraße, Stadt und kurze Ausflüge fährt, profitiert stärker von der BMW.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung, unterschiedliche Prioritäten
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt häufig wie ein „Technikpaket für Touren“: Fahrmodi, Unterstützungssysteme und eine Abstimmung, die das Motorrad in verschiedenen Situationen berechenbar macht. Das hilft besonders, wenn Wetter, Untergrund oder Beladung variieren.
Die BMW G 310 GS ist ebenfalls zeitgemäß ausgestattet, legt aber oft mehr Wert auf intuitive Bedienbarkeit und ein leicht verständliches Fahrgefühl. Das ist gerade dann wichtig, wenn man nicht ständig mit Einstellungen beschäftigt sein möchte.
Praxisnutzen statt Technikshow
Im Vergleich zeigt sich: Die KTM kann durch ihre tourenorientierte Elektronik mehr „Sicherheit durch Abstimmung“ liefern, während die BMW eher „Sicherheit durch Einfachheit“ vermittelt. Beide Ansätze können richtig sein – je nachdem, wie man fährt und wie viel man sich mit dem Motorrad beschäftigen möchte.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Kostengefühl
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Fahrdynamik. Auch Themen wie Handlichkeit, Rangierbarkeit und das generelle „Wohlfühlgefühl“ im Stand spielen eine große Rolle. Die BMW G 310 GS ist hier meist im Vorteil: kompakter, leichter zu bewegen und dadurch entspannter im Stadtverkehr.
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist im Alltag nicht „schlecht“, aber sie verlangt mehr Platz und mehr Aufmerksamkeit beim Rangieren. Dafür kann sie bei längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen ihre Stärken ausspielen: stabiler, reservierter und oft weniger „angespannt“ bei Tempo und Distanz.
Wartung und Betrieb
Beim Betrieb unterscheiden sich die Modelle typischerweise durch die jeweilige Motor- und Konzeptauslegung. Die KTM ist eher das Motorrad, das man als Reisegerät betrachtet – entsprechend ist der Fokus häufig auf Tourenbetrieb und regelmäßige Pflege im Sinne der Langstrecke. Die BMW ist eher das Motorrad, das man vielseitig einsetzt: Pendeln, Wochenendtouren und auch mal ein Ausflug abseits der Hauptstrecke. In der Praxis bedeutet das: Wer viel Stadt und kurze Strecken fährt, wird die BMW oft als unkomplizierter erleben. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, wird die KTM als „passenderen Begleiter“ empfinden.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das Fahrprofil entscheiden. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Adventure-Motorrad suchen, das auf langen Strecken souverän bleibt, Reserven bietet und auch bei zügigem Fahren nicht in den „Tourenmodus“ zurückrutschen muss. Sie passt gut zu Menschen, die gerne planen, packen, losfahren und Kilometer sammeln – gerne auch mit wechselnden Untergründen.
Die BMW G 310 GS ist ideal für alle, die ein agiles, leicht zu handhabendes Motorrad möchten. Besonders interessant ist sie für Einsteigerinnen und Einsteiger oder für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag nicht stresst und auf Landstraße sowie bei moderatem Tempo viel Fahrspaß liefert. Auch wer gerne mal abseits der perfekten Straße unterwegs ist, findet in der BMW oft ein sehr zugängliches Gesamtpaket.
Typische Entscheidungshilfe
Wer eher „Reise und Tempo“ priorisiert, landet meist bei der KTM. Wer eher „Alltag, Wendigkeit und unkompliziertes Handling“ priorisiert, wird mit der BMW glücklicher.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Adventure-Motorrad vor allem als Reisegerät nutzen: lange Strecken, souveränes Fahrgefühl, Reserven bei Tempo und ein Konzept, das auf Stabilität und Komfort ausgelegt ist. Wer regelmäßig Touren plant, auch mal zügig fährt und dabei ein Motorrad möchte, das sich nicht schnell „überfordert“ fühlt, findet in der KTM den passenderen Begleiter.
Die BMW G 310 GS überzeugt dagegen dort, wo Alltag und Leichtigkeit zählen: kompaktere Handhabung, agiles Handling und ein Einstieg, der sich schnell vertraut anfühlt. Für Stadtverkehr, kurze bis mittlere Ausfahrten und für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Situationen gut kontrollierbar bleibt, ist die BMW oft die bessere Entscheidung.
Kurz gesagt: KTM für große Touren und Dynamik, BMW für Agilität, Alltag und unkomplizierten Einstieg.