| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- Qualität
- Durchzugsvermögen
- Details
- Preis-Leistung
- Langstreckenkomfort
- Drehwilligkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
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KTM 1390 Super Adventure Evo vs. BMW R nineT Scrambler – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 1390 Super Adventure Evo und die BMW R nineT Scrambler, geht es im Vergleich selten nur um Daten. Es geht vor allem um den Charakter: Die KTM steht für Abenteuer, Reichweite und Dynamik auf wechselndem Terrain, während die BMW R nineT Scrambler eher für Stil, Agilität im Alltag und ein „klassisches“ Fahrgefühl steht. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das Motorrad zu finden, das wirklich zum eigenen Fahrprofil passt.
Grundcharakter: Abenteuer vs. Scrambler-Feeling
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist klar als Reise- und Tourenmaschine gedacht. Der Fokus liegt auf souveräner Performance, stabiler Fahrwerksabstimmung und einem Setup, das auch längere Strecken entspannt angehen lässt. Die Maschine wirkt dabei wie gemacht für „mehr als nur eine Route“: Landstraße, zügige Autobahnabschnitte, kurvige Passagen und gelegentlich auch unbefestigte Wege.
Die BMW R nineT Scrambler dagegen bringt einen anderen Ansatz mit. Sie kombiniert den Scrambler-Look mit einem Fahrgefühl, das stärker auf unmittelbare Rückmeldung und handliche Beweglichkeit setzt. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „Projekt für die große Tour“ und mehr wie ein Bike, das Spaß macht, wenn die Straße sich verändert – und wenn man gern öfter spontan fährt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die KTM zielt auf Durchzug und Reserven. Dadurch wirkt sie besonders dann stark, wenn Tempo konstant gehalten oder bei Bedarf schnell nachgelegt werden soll. Das ist vor allem auf längeren Strecken und beim Überholen ein Vorteil, weil die Maschine nicht „nachdenken“ muss, sondern direkt reagiert.
Die BMW R nineT Scrambler spielt ihre Stärken eher in einem Fahrstil aus, der mehr mit Gefühl und Drehzahl arbeitet. Der Antrieb wirkt lebendiger im unmittelbaren Zugriff, wodurch sich das Motorrad gut für kurvige Strecken und dynamische Stadt- oder Landstraßenfahrten eignet. Wer gern mit dem Motor „arbeitet“, findet hier ein Motorrad, das sich nicht wie ein reines Reisegerät anfühlt.
Fahrwerk und Fahrverhalten: Stabilität oder Agilität?
Beim Fahrwerk unterscheiden sich die Schwerpunkte deutlich. Die KTM ist auf Stabilität und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei wechselnden Untergründen und bei zügigem Fahren vermittelt sie das Gefühl, dass das Motorrad „auf der Linie bleibt“. Das hilft, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man mit Gepäck bzw. längeren Tagesetappen unterwegs ist.
Die BMW R nineT Scrambler setzt dagegen stärker auf Agilität. Das Handling wirkt leichter und direkter, was in engen Kurven, beim Rangieren und auf kurvigen Landstraßen spürbar wird. Gleichzeitig ist das Motorrad dadurch oft genau das Richtige, wenn man nicht das Maximum an Komfort für jede Situation sucht, sondern ein Motorrad, das sich schnell in die gewünschte Position bringen lässt.
Komfort und Ergonomie im Vergleich
Auch die Sitzposition und die Ergonomie sind ein entscheidender Punkt. Die KTM wirkt so konzipiert, dass längere Fahrten möglichst entspannt bleiben. Die Haltung unterstützt eine kontrollierte, tourentaugliche Sitzposition, die auch bei längeren Abschnitten nicht „ermüdet“.
Die BMW R nineT Scrambler ist dagegen oft die Wahl, wenn man eine sportlich-entspannte, eher kompakte Sitzhaltung bevorzugt. Das Motorrad fühlt sich dadurch im Alltag lebendig an. Für sehr lange Strecken kann das je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit unterschiedlich empfunden werden – während die KTM hier meist die entspanntere Option bietet.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Im Bereich Bremsen geht es vor allem um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Die KTM punktet typischerweise mit einem Setup, das auch bei zügiger Fahrt und wiederholtem Verzögern zuverlässig wirkt. Das ist besonders hilfreich, wenn man auf Touren häufig aus höheren Geschwindigkeiten in Kurven oder Ortschaften hinein bremst.
Die BMW R nineT Scrambler kann ebenfalls mit einem gut kontrollierbaren Bremsgefühl überzeugen. Der Unterschied liegt eher im Gesamtkonzept: Die KTM ist stärker auf „Tourbetrieb“ ausgelegt, die BMW auf „Fahren mit Gefühl“ – und damit auch auf Situationen, in denen man häufiger fein dosiert statt hart bremst.
Ausstattung und Alltag: Was macht das Leben leichter?
Bei der Ausstattung zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die KTM wirkt wie ein Motorrad, das für den Alltag und für längere Reisen vorbereitet ist: Je nach Konfiguration spielt hier Komfort, praktische Bedienbarkeit und ein tourentaugliches Gesamtpaket eine große Rolle. Gerade wenn man regelmäßig unterwegs ist, zählt, wie schnell man sich auf das Motorrad einstellt und wie gut es sich im Alltag nutzen lässt.
Die BMW R nineT Scrambler setzt stärker auf den „Scrambler“-Lifestyle. Das Motorrad ist oft genau dann besonders, wenn man Wert auf Design, Charakter und eine gewisse Individualität legt. Im Alltag ist sie häufig dann im Vorteil, wenn man gern kurze Strecken fährt, das Motorrad gern zeigt und die Fahrten mehr nach Stimmung als nach „Kilometerleistung“ plant.
Stärken und Schwächen: KTM 1390 Super Adventure Evo vs. BMW R nineT Scrambler
Stärken der KTM 1390 Super Adventure Evo
- Tourenfokus: Stabiler Gesamteindruck für lange Strecken und wechselnde Untergründe.
- Durchzug und Reserven: Vorteil beim zügigen Fahren und beim schnellen Reagieren.
- Kontrolliertes Fahrwerk: Hilft, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist.
- Alltagstauglichkeit für Vielnutzer: Das Konzept wirkt auf regelmäßige Nutzung ausgelegt.
Schwächen bzw. mögliche Nachteile der KTM 1390 Super Adventure Evo
- Charakter: Wer ein besonders „leichtes“ oder klassisches Fahrgefühl sucht, könnte die KTM als zu tourorientiert empfinden.
- Gewicht/Dimensionen: Je nach Einsatz kann das Handling im engen Stadtverkehr weniger „spielerisch“ wirken.
Stärken der BMW R nineT Scrambler
- Agilität und Direktheit: Macht Spaß auf kurvigen Strecken und bei spontanen Fahrten.
- Scrambler-Charakter: Design und Fahrgefühl passen stark zum Lifestyle.
- Motorgefühl: Wer gern mit Drehzahl und Gefühl fährt, wird häufig begeistert sein.
- Alltag mit Stil: Wirkt besonders attraktiv für kurze bis mittlere Touren.
Schwächen bzw. mögliche Nachteile der BMW R nineT Scrambler
- Tour-Komfort: Für sehr lange Etappen kann die KTM je nach Person entspannter wirken.
- Konzept-Fokus: Wer häufig „Reise-Equipment“ nutzt oder viel auf wechselndem Terrain unterwegs ist, findet in der KTM meist das passendere Gesamtpaket.
Für welche Fahrprofile lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen KTM 1390 Super Adventure Evo und BMW R nineT Scrambler lässt sich am besten über das eigene Fahrziel entscheiden. Wer regelmäßig lange Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und dabei auch mal unbefestigte Abschnitte oder wechselnde Straßenbedingungen einplant, wird mit der KTM meist deutlich zufriedener sein. Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug für Touren: stabil, leistungsbereit und auf Kontrolle ausgelegt.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag schnell „griffbereit“ ist, auf kurvigen Strecken lebendig wirkt und optisch sowie vom Fahrgefühl her mehr nach Scrambler-Vibe klingt, wird in der BMW R nineT Scrambler sehr wahrscheinlich die bessere Wahl treffen. Sie ist oft die Maschine für Fahrten, bei denen die Stimmung und das unmittelbare Fahrerlebnis im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad für längere Touren, souveräne Stabilität und einen klaren Fokus auf Fahrkontrolle suchen. Besonders dann, wenn Strecken variieren, Reserven gefragt sind und das Bike auch über viele Kilometer hinweg angenehm bleiben soll, spielt die KTM ihre Stärken aus. Sie wirkt wie ein Reisegerät, das auch bei zügigem Tempo gelassen bleibt.
Die BMW R nineT Scrambler passt dagegen am besten zu Menschen, die ein Motorrad mit Charakter möchten: agil, direkt im Handling und mit einem Fahrgefühl, das stärker auf unmittelbare Rückmeldung setzt. Für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Touren und kurvige Strecken mit viel „Fahrspaß pro Minute“ ist die BMW oft die stimmigere Entscheidung. Wer Stil und Scrambler-Feeling priorisiert, findet hier ein Motorrad, das sich nicht wie ein reines Zweckgerät anfühlt.