| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.890 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 151 | kg |
| Radstand | 1.443 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.443 | mm |
| Sitzhöhe: | 904 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Desmo Eintopf | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 116 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 78 PS bei 9.750 U/Min | |
| Drehmoment | 63 NM bei 8.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Marzocchi Telegabel Upside-Down 45mm voll einstellbar (Federweg 215)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 17 | |
| Reifen hinten | 160/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe Brembo M4.32 ( Ø 330 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben Bremssattel ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit
Testfahrten auf Supermotos sind für uns immer ein riesiger Spaß. Vermutlich deshalb, weil wir altersmäßig eigentlich nicht mehr so recht auf diese Art Motorrad passen. Trotzdem haben auch wir vor lauter Freude laut in den Helm gerufen, siehe Testvideo. Die Ducati macht bis auf den Sound im Stand hier alles richtig und wird sicherlich viele Freunde finden. Schließlich ist sie ja nun kräftiger als die Konkurrenz!Das Testbike haben wir von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt bekommen. Dort stehen sowohl die Standard Hypermotard als auch die RVE zum Anschauen - und Anfahren! B&S verkauft in Bremervörde neue Motorräder von Ducati und Suzuki. Im Eingangsbereich steht gerade eine GSX-8R in Grau-Rot. Superlecker!
Ein Besuch in Bremervörde lohnt sich unabhängig davon aber immer, weil Ducati-Verkäufer Holger stets ehrlich und unverblümt alle positiven wie negativen Aspekte des jeweiligen Testbikes aufzählt. So soll das sein!
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KTM 1390 Super Adventure Evo vs. Ducati Hypermotard 698 Mono RVE – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 1390 Super Adventure Evo und die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: auf der einen Seite ein kompromissorientiertes Adventure-Konzept, das für weite Strecken und wechselnde Bedingungen gebaut ist. Auf der anderen Seite ein supermoto-nahes, agiles Motorrad, das vor allem dann glänzt, wenn es eng wird, der Asphalt kurvig ist und das Motorrad spürbar „mitarbeitet“.
Im Folgenden stehen nicht einzelne Zahlen im Vordergrund, sondern die Art, wie sich die aufgelisteten Werte in der Praxis auswirken. Dabei lohnt sich der Blick auf Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Elektronik und die typische Sitzposition – denn genau daraus entsteht am Ende das Fahrgefühl.
Grundcharakter: Adventure-Anspruch vs. Supermoto-Attitüde
Wie die KTM 1390 Super Adventure Evo „den Raum“ nutzt
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist klar auf Vielseitigkeit ausgelegt. Die Ausrichtung zeigt sich in der Art, wie das Motorrad mit Strecke umgeht: Stabilität, ruhigeres Ansprechverhalten und ein Setup, das auch bei längeren Fahrten nicht nachlässt. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass die KTM eher auf „Durchziehen“ und kontrollierte Dynamik setzt – statt auf reines Zappeln oder extremes Kurven-Impulsverhalten.
Wie die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE „den Moment“ sucht
Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE wirkt dagegen wie ein Motorrad, das den Fokus auf unmittelbare Reaktion legt. Der Einzylinder-Charakter (wie er in den technischen Eckdaten typischerweise ablesbar ist) sorgt für ein anderes Gefühl beim Gasgeben: direkter, spürbarer und oft emotionaler. Die Werte sprechen außerdem für eine kompaktere, handlichere Interpretation von Fahrdynamik – mit dem Schwerpunkt auf Agilität und Kurvenfreude.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Stärken im Alltag
Leistungsentfaltung und Fahrbarkeit
Beim Vergleich der Motorwerte wird schnell klar, dass beide Motorräder nicht dasselbe Ziel verfolgen. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist eher darauf ausgelegt, Kraft über einen breiteren Bereich nutzbar zu machen. Das zeigt sich in der Praxis häufig darin, dass sich das Motorrad auch bei konstantem Tempo souverän anfühlt und das Beschleunigen weniger „sprunghaft“ wirkt.
Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE setzt dagegen stärker auf das direkte Ansprechen. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim sportlichen Fahren in der Stadt kann das sehr reizvoll sein. Allerdings kann ein stärker „charakterbetonter“ Motor je nach Fahrstil auch mehr Aufmerksamkeit verlangen, weil das Gefühl für Gas und Drehmoment unmittelbarer ist.
Getriebegefühl und Übersetzung als Teil des Gesamteindrucks
Auch wenn die Übersetzungswerte nicht allein über Fahrspaß entscheiden, beeinflussen sie das Tempo- und Drehzahlgefühl. Die KTM wirkt in der Tendenz wie ein Motorrad, das lange Strecken entspannt abspult. Die Ducati dagegen wirkt wie ein Motorrad, das eher „auf Drehzahl lebt“ und dadurch beim sportlichen Fahren schneller in den richtigen Bereich kommt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Fahrwerkseindruck der KTM
Die aufgelisteten Fahrwerkswerte der KTM 1390 Super Adventure Evo sprechen für ein Setup, das Stabilität priorisiert. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Straße unruhig ist oder wenn das Tempo über längere Zeit konstant bleibt. In solchen Momenten wirkt die KTM weniger „nervös“ und eher wie ein Motorrad, das sich auf Linie hält.
Fahrwerkseindruck der Ducati
Bei der Ducati Hypermotard 698 Mono RVE sind die Werte so interpretiert, dass das Motorrad sehr schnell in den Kurvenmodus kommt. Das Handling wirkt oft leichter, das Einlenken direkter und das Motorrad „steht“ gefühlt schneller in der gewünschten Schräglage. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Strecke aus vielen Richtungswechseln besteht oder wenn im Alltag häufig zwischen engen Situationen gewechselt wird.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Stärke der KTM: ruhige, kontrollierte Dynamik und ein Fahrgefühl, das auch auf längeren Strecken entspannt bleibt.
Schwäche der KTM: Wer ausschließlich maximale Agilität in engen Kurven sucht, kann die KTM im Vergleich als etwas „größer“ im Gefühl wahrnehmen.
Stärke der Ducati: unmittelbares Handling, viel Kurvengefühl und ein Motorrad, das Spaß macht, sobald die Straße anspruchsvoll wird.
Schwäche der Ducati: Je nach Fahrtempo und Untergrund kann der Fokus auf Agilität dazu führen, dass Komfort und Gelassenheit weniger im Vordergrund stehen als bei der KTM.
Bremsen: Vertrauen beim Verzögern
Beim Vergleich der Bremswerte zeigt sich vor allem ein Unterschied im Charakter: Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt wie ein Motorrad, das auf wiederholtes, kontrolliertes Verzögern ausgelegt ist – passend zu ihrem Adventure-Ansatz. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE hingegen zielt stärker auf sportliches Ansprechverhalten und präzises Dosieren. In der Praxis bedeutet das: Die KTM vermittelt häufig mehr „Langstrecken-Sicherheit“, während die Ducati beim sportlichen Fahren oft schneller das Gefühl von Kontrolle in der Kurve unterstützt.
Wichtig ist dabei weniger, wer „besser“ ist, sondern wie die Bremsen in den Gesamteindruck passen: Wer häufig lange Bremsphasen hat oder mit Gepäck unterwegs ist, profitiert tendenziell von der KTM-Philosophie. Wer dagegen kurze, intensive Verzögerungen in der Stadt oder auf kurvigen Strecken bevorzugt, wird an der Ducati mehr unmittelbares Feedback mögen.
Elektronik und Assistenz: Wie viel Unterstützung braucht der Fahrstil?
Die Elektronikwerte beider Motorräder zeigen unterschiedliche Prioritäten. Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt wie das Motorrad, das für wechselnde Bedingungen gedacht ist: mehr „Absicherung“ im Hintergrund, damit das Motorrad auch dann souverän bleibt, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Das ist besonders relevant, wenn man nicht nur auf idealen Straßen fährt.
Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE setzt dagegen stärker auf ein sportliches, direktes Fahrgefühl. Die Elektronik unterstützt hier eher die Dynamik, ohne das Motorrad komplett „zu glätten“. Das kann ein Vorteil sein, wenn man gern selbst steuert und das Motorrad als Werkzeug für den eigenen Stil nutzt.
Sitzposition und Ergonomie: Langstrecke vs. Kurvenfokus
Auch die Sitzposition ist im Vergleich entscheidend. Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt typischerweise auf Komfort und Übersicht ausgelegt: Man sitzt so, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden. Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE wirkt dagegen kompakter und kurvenorientierter. Das kann in der Stadt und auf kurzen, sportlichen Touren ein echter Pluspunkt sein, während längere Etappen je nach Körperbau und Fahrgewohnheiten weniger entspannt wirken können.
Alltagstauglichkeit: Wo die Stärken im echten Leben liegen
KTM im Alltag
Die KTM 1390 Super Adventure Evo punktet im Alltag vor allem dann, wenn der Einsatz nicht nur aus „schönen Runden“ besteht. Wer Pendeln, längere Touren und wechselnde Strecken kombiniert, bekommt ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlt. Die aufgelisteten Werte deuten auf eine gute Balance zwischen Fahrkomfort und sportlicher Kontrolle hin.
Ducati im Alltag
Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE ist besonders stark, wenn der Alltag aus kurzen Wegen, vielen Kurven und spontanen Ausfahrten besteht. Das Motorrad macht Lust auf Tempo und Richtungswechsel. Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass der Fokus auf Fahrspaß und Agilität nicht automatisch die gleiche „Langstrecken-Entspannung“ liefert wie bei der KTM.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Für wen die KTM 1390 Super Adventure Evo die bessere Wahl ist
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das viele Aufgaben abdeckt: längere Strecken, wechselnde Bedingungen, entspanntes Cruisen und trotzdem kontrollierte Dynamik. Wer Wert auf Stabilität, ein ruhiges Fahrgefühl und eine Elektronik legt, die im Hintergrund mitdenkt, wird mit der KTM sehr wahrscheinlich glücklich.
Für wen die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE die bessere Wahl ist
Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE passt besonders gut zu Menschen, die Kurven lieben und ein Motorrad möchten, das schnell reagiert und viel Charakter zeigt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist, gern sportlich fährt und das unmittelbare Feedback eines Einzylinders mag, findet in der Ducati eine sehr passende Interpretation von Fahrspaß.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad für viele Lebenslagen gesucht wird: längere Touren, wechselnde Straßenverhältnisse und ein Fahrgefühl, das Stabilität und Kontrolle in den Vordergrund stellt. Ihre Stärken liegen in der souveränen Art, mit Strecke umzugehen, und in einer Elektronik, die eher Sicherheit und Alltagstauglichkeit unterstützt. Wer häufig unterwegs ist und dabei nicht jedes Mal das Maximum aus dem Motorrad herauskitzeln will, bekommt mit der KTM ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Ducati Hypermotard 698 Mono RVE gewinnt dagegen dort, wo Agilität, unmittelbares Ansprechverhalten und Kurvenfokus zählen. Sie macht besonders Spaß, wenn die Strecke viele Richtungswechsel bietet oder wenn spontane, sportliche Fahrten im Alltag dominieren. Ihre Schwäche ist weniger „schlecht“, sondern eher eine andere Priorität: Komfort und Gelassenheit stehen nicht so stark im Zentrum wie bei der KTM. Kurz gesagt: KTM für Vielseitigkeit und Langstrecke, Ducati für Kurvenleidenschaft und direktes Fahrgefühl.