| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 14.990 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- Motor
- Windschutz
- Fahrstabilität
- Sound
- Quickshifter
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 97 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
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KTM 1390 Super Adventure Evo vs. Ducati Supersport S – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die KTM 1390 Super Adventure Evo steht für Abenteuer, Reichweite und souveräne Kontrolle – egal ob auf der Landstraße, auf langen Etappen oder auf weniger glatten Strecken. Die Ducati Supersport S dagegen ist näher am sportlichen Kern: Sie wirkt agiler, fokussiert auf Dynamik und vermittelt ein Fahrgefühl, das Lust auf zügiges Fahren macht. Genau hier setzt dieser Vergleich an: nicht nur auf dem Papier, sondern in der Art, wie sich die Stärken im Alltag und auf der Strecke bemerkbar machen.
Grundidee: Adventure-Charakter vs. Supersport-Fokus
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist als Reise- und Tourenmaschine gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, Stabilität und ein Konzept, das lange Fahrten entspannt macht. Dazu passt auch der Anspruch, verschiedene Streckenarten zu meistern. Wer häufig unterwegs ist, Wert auf eine gute Übersicht und auf ein Motorrad legt, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, findet hier eine klare Richtung.
Die Ducati Supersport S verfolgt dagegen einen sportlicheren Ansatz. Sie ist darauf ausgelegt, Kurven präzise zu nehmen und ein dynamisches Tempo zu unterstützen. Das Motorrad wirkt insgesamt „kompakter“ im Fahrgefühl: weniger Reisefokus, mehr Fahrspaß. Wer häufig kurze bis mittlere Strecken fährt und dabei gerne zügig unterwegs ist, wird die sportliche Handschrift schnell zu schätzen wissen.
Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im Vergleich
Beim Thema Motor geht es weniger darum, wer „mehr“ hat, sondern wie sich die Leistung im Alltag anfühlt. Die KTM 1390 Super Adventure Evo setzt auf eine Charakteristik, die für gleichmäßiges Vorankommen und souveräne Beschleunigung ausgelegt ist. Gerade auf langen Strecken ist das angenehm: Das Motorrad lässt sich kontrolliert bewegen, ohne dass ständig „nachgearbeitet“ werden muss. In Kombination mit der passenden Übersetzung ergibt sich ein Fahrgefühl, das auch bei wechselnder Geschwindigkeit entspannt bleibt.
Die Ducati Supersport S spielt ihre Stärken eher in der sportlichen Dynamik aus. Die Leistungsentfaltung wirkt direkter und unterstützt zügiges Fahren, besonders wenn es in Richtung Kurven und Beschleunigungsphasen geht. Das Motorrad belohnt ein aktiveres Fahren: Gas geben, Linie halten, aus der Kurve heraus arbeiten. Wer gerne mit dem Motorrad „mitdenkt“, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied der Konzepte besonders deutlich. Die KTM 1390 Super Adventure Evo zielt auf Stabilität und Kontrolle ab. Das Fahrgefühl ist darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten und unterschiedlichen Untergründen ruhig zu bleiben. In der Praxis bedeutet das: Das Motorrad vermittelt Sicherheit, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Geschwindigkeit über längere Zeit konstant bleibt.
Die Ducati Supersport S wirkt im Vergleich agiler. Das Handling ist stärker auf schnelle Richtungswechsel und präzises Kurvenfahren ausgelegt. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich, dass das Motorrad weniger „Reise-Schwerpunkt“ hat, sondern mehr „Sport-Schwerpunkt“. Das kann im Alltag ein Vorteil sein, wenn häufig enge Kurven oder wechselnde Fahrbahnbedingungen vorkommen – allerdings ist es auch eine Frage des persönlichen Fahrstils, wie sehr man diese sportliche Auslegung mag.
Bremsen und Fahrgefühl: Vertrauen in jeder Situation
Gute Bremsen sind mehr als nur ein technisches Detail – sie entscheiden darüber, wie sicher man sich in kritischen Momenten fühlt. Die KTM 1390 Super Adventure Evo profitiert von einer Auslegung, die auf kontrolliertes Verzögern und stabile Führung setzt. Gerade bei längeren Abfahrten oder bei wechselnder Traktion ist das ein Pluspunkt: Das Motorrad bleibt berechenbar, und das gibt dem Fahrer Ruhe.
Die Ducati Supersport S spielt ihre Stärken eher im sportlichen Bremsverhalten aus. Das Motorrad lässt sich zügig in Schräglage bringen und unterstützt sportliche Manöver. Wer gerne dynamisch fährt, wird die direkte Rückmeldung und das Gefühl von „Kontrolle auf Abruf“ schätzen. Gleichzeitig gilt: Wer sehr entspannt unterwegs ist, merkt zwar die Qualität, aber nicht zwingend den maximalen Nutzen – der kommt vor allem bei sportlicher Fahrweise richtig zur Geltung.
Elektronik und Assistenz: Komfort im Alltag, Präzision auf der Strecke
Elektronik ist heute ein zentraler Bestandteil des Fahrgefühls. Die KTM 1390 Super Adventure Evo setzt auf ein Paket, das vor allem die Alltagstauglichkeit und die Sicherheit bei wechselnden Bedingungen unterstützt. Fahrmodi und Assistenzfunktionen helfen dabei, das Motorrad an die Situation anzupassen – besonders dann, wenn Untergrund oder Wetter nicht konstant sind. Das macht das Motorrad auch für Fahrer interessant, die gerne „einfach losfahren“ und sich nicht ständig Gedanken über die Feinabstimmung machen möchten.
Die Ducati Supersport S bringt Elektronik mit, die den sportlichen Charakter unterstützt. Die Abstimmung zielt darauf ab, Dynamik kontrollierbar zu machen: Traktion, Stabilität und Eingriffe sollen das sportliche Fahren erleichtern, ohne das Fahrgefühl zu „verkleben“. Wer gerne am Limit arbeitet, wird die unterstützende Elektronik als Werkzeug verstehen – und nicht als Bremse.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad auf Dauer begeistert oder eher anstrengend wird. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf längere Fahrten ausgelegt. Das bedeutet: eine Haltung, die nicht zu aggressiv ist, und ein Gesamtpaket, das auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt. Dazu kommt, dass das Motorrad in der Regel so konzipiert ist, dass man sich auf die Strecke konzentrieren kann – nicht auf das eigene „Umsitzen“.
Die Ducati Supersport S bietet eine sportlichere Sitzposition. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Fahrten eher kurvig und dynamisch sind. Die Haltung unterstützt das aktive Fahren und hilft dabei, das Motorrad schnell in die gewünschte Linie zu bringen. Für sehr lange Touren kann das je nach Körperbau und Fahrstil weniger komfortabel sein – hier lohnt sich ein ehrlicher Blick auf die eigenen Prioritäten.
Alltagstauglichkeit: Was im Stadtverkehr und auf Touren zählt
Im Alltag zeigt sich, wie gut ein Motorrad „funktioniert“, wenn nicht gerade die perfekte Strecke wartet. Die KTM 1390 Super Adventure Evo punktet typischerweise mit einem Konzept, das für unterschiedliche Situationen gemacht ist: gute Übersicht, entspannteres Fahrgefühl und ein Setup, das auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit vermittelt. Dazu kommt, dass das Motorrad als Reiseplattform gedacht ist – wer häufig unterwegs ist, profitiert von dieser Ausrichtung.
Die Ducati Supersport S ist im Alltag besonders dann stark, wenn kurze Strecken mit sportlichem Anspruch gefahren werden. Sie fühlt sich lebendig an und macht Lust auf zügiges Vorankommen. Wer viel Stadtverkehr hat oder häufig im Stop-and-Go unterwegs ist, wird vor allem die Frage stellen: Wie gut lässt sich das Motorrad „einfach“ bewegen? Hier entscheidet am Ende die persönliche Erwartung an Komfort und Fahrgefühl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 1390 Super Adventure Evo – Stärken
- Reise- und Langstreckenfokus: souveränes, ruhiges Fahrgefühl über längere Zeit.
- Kontrolle bei wechselnden Bedingungen: Elektronik und Fahrwerksauslegung unterstützen Sicherheit.
- Komfortorientierte Ergonomie: tendenziell angenehmer für längere Touren.
KTM 1390 Super Adventure Evo – Schwächen
- Sportliche Agilität nicht im Vordergrund: wer maximale „Supersport“-Leichtigkeit sucht, findet sie eher bei der Ducati.
- Konzeptbedingt weniger „kurvenfokussiert“: die Stärke liegt mehr im Gesamterlebnis als im reinen Angriff.
Ducati Supersport S – Stärken
- Sportliche Dynamik: direkteres Fahrgefühl und mehr Fokus auf Kurven und Beschleunigung.
- Agiles Handling: unterstützt zügige Richtungswechsel und sportliche Linien.
- Elektronik als Fahrwerkzeug: hilft, sportliche Manöver kontrolliert umzusetzen.
Ducati Supersport S – Schwächen
- Ergonomie eher sportlich: für sehr lange Touren kann das je nach Fahrer weniger komfortabel sein.
- Reise-„Allround“-Anspruch geringer: das Motorrad ist stärker auf sportliche Einsätze zugeschnitten.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das vielseitig ist und lange Strecken entspannt macht. Wer gerne plantlos fährt, unterschiedliche Strecken abdeckt und dabei Wert auf Stabilität, Kontrolle und eine komfortablere Sitzposition legt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch wenn das Tempo mal höher ausfällt, bleibt das Motorrad auf souveräne Beherrschung ausgelegt.
Die Ducati Supersport S ist die bessere Wahl für alle, die sportliche Fahrten priorisieren: kurvige Strecken, dynamische Beschleunigung und ein Handling, das schnelle Wechsel unterstützt. Wer gerne aktiv fährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliche Momente nutzt, wird die Supersport-Philosophie schnell lieben. Für lange Reisen ist sie nicht unbrauchbar, aber der Fokus liegt klar mehr auf Fahrspaß als auf maximaler Langstreckenentspannung.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Adventure Evo gewinnt den Vergleich, wenn der Alltag aus Touren, wechselnden Bedingungen und dem Wunsch nach souveräner Langstrecken-Performance besteht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das einen großen Teil der Arbeit abnimmt: Stabilität, Kontrolle und eine Ergonomie, die auch nach vielen Kilometern noch passt. Die Ducati Supersport S ist dagegen die bessere Wahl für Fahrer, die sportliche Dynamik und agiles Handling in den Mittelpunkt stellen. Sie macht besonders auf kurvigen Strecken Spaß und unterstützt ein aktives Fahrgefühl, bei dem Linie und Beschleunigung im Fokus stehen. Kurz gesagt: Wer vor allem reisen und entspannt sicher ankommen möchte, greift zur KTM. Wer vor allem fahren, kurven und sportlich genießen will, findet in der Ducati die passendere Antwort.