| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2005 bis 2017 | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- Drehmoment satt
- King of the road Feeling inklusive
- Sound zum Niederknien
- Chrom ohne Ende
- schwer
- Windschutz 1b
- kein Kurvenräuber
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 302 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680-690 | mm |
| Höhe | 1.185 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.745 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 77 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 344 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Reifen vorne | BW | |
| Reifen hinten | BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit - was bleibt hängen
Harley Davidson Motorräder polarisieren, das ist bei der Low Rider nicht anders. Sie ist trotz des Gewichts von 320 kg leicht zu fahren, lässt sich aber umso schwerer rangieren. Sie ist leicht zu warten, wichtige Servicearbeiten wie Öl und Filterwechsel lassen sich in der Garage erledigen. Zündkerzen und Luftfilter sind vorbildlich zu erreichen, dank Hydrostößel entfällt das aufwendige Einstellen der Ventile. Der Sekundärantrieb mittels Riemen ist leise, fettfrei und praktisch wartungsfrei. Die Low Rider fährt Mann/ Frau am liebsten solo, schon die Unterbringung von kleinem Gepäck erfordert den Gang zum Zubehörmarkt. Der hohe Anschaffungspreis erschreckt, relativiert sich aber durch den hohen Wiederverkaufspreis. Für uns ist die Low Rider eine positive Überraschung. Sie ist halt sehr speziell, keine eierlegende Wollmilchsau, und genau das macht sie so sexy.MotorradTest.de auf YouTube
KTM 1390 Super Adventure Evo vs. Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 1390 Super Adventure Evo und die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL, steckt darin meist mehr als nur Design. Es geht um Philosophie: Die KTM steht für sportlich-eifrige Vielseitigkeit und den Anspruch, auch längere Strecken souverän zu meistern. Die Harley dagegen setzt auf den klassischen Cruiser-Charakter, der sich vor allem über Drehmoment, Sound und ein entspanntes Fahrgefühl definiert. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Stil zu finden.
Grundcharakter: Adventure-Anspruch trifft Cruiser-Feeling
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist als Adventure-Maschine darauf ausgelegt, Dynamik mit Alltagstauglichkeit zu verbinden. Das merkt man schon beim Blick auf die Ausrichtung: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für eine bestimmte Tour nutzt, sondern für viele unterschiedliche Einsätze – von zügigen Landstraßen bis zu längeren Fahrten, bei denen Komfort und Stabilität zählen.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL spielt dagegen in der Cruiser-Welt. Hier steht nicht die maximale Agilität im Vordergrund, sondern das unmittelbare, kraftvolle Ansprechverhalten. Der Motorcharakter und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert, prägen das Fahrgefühl. Wer gerne entspannt unterwegs ist und den Weg eher genießt als ihn zu „optimieren“, wird sich mit der Harley deutlich schneller zuhause fühlen.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern spürbare Kraft, aber auf unterschiedliche Art. Die KTM wirkt insgesamt „moderner“ im Ansprechverhalten: Sie unterstützt ein zügiges Vorankommen und lässt sich so fahren, dass man Tempo aufbauen kann, ohne ständig am Limit zu arbeiten. Das macht sie besonders interessant, wenn häufige Richtungswechsel, Überholvorgänge und dynamisches Fahren zum Alltag gehören.
Die Harley setzt stärker auf den Cruiser-typischen Punch. Das bedeutet: weniger „sportliches Hochdrehen“, mehr Kraft aus dem Drehzahlbereich, der sich für entspanntes Fahren gut anfühlt. Dadurch entsteht ein Fahrstil, bei dem man weniger mit dem Getriebe „arbeitet“, sondern eher mit dem Gefühl für den Motor. Gerade in der Stadt oder auf kürzeren Strecken, bei denen man oft anfahren und wieder beschleunigen muss, kann das sehr angenehm sein.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. souveräne Gelassenheit
Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielsetzung. Die KTM ist auf Kontrolle und Durchzug ausgelegt: Sie vermittelt ein Gefühl von Stabilität, wenn die Straße schneller wird, und sie unterstützt einen aktiven Fahrstil. In Kurven wirkt die Maschine tendenziell „aufgeräumter“, weil sie das Zusammenspiel aus Federung, Geometrie und Bremsverhalten auf sportliche Nutzung hin optimiert.
Die Harley fühlt sich dagegen eher wie ein Motorrad an, das man „laufen lässt“. Das Handling ist nicht darauf ausgelegt, jede Linie maximal präzise zu ziehen, sondern eher eine ruhige, gleichmäßige Fahrt zu ermöglichen. Das kann ein echter Vorteil sein, wenn die Strecken nicht perfekt sind oder wenn der Fokus auf Komfort und entspannter Sitzhaltung liegt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beide Motorräder bringen Bremsleistung mit, die im Alltag überzeugt. Der Unterschied liegt weniger in der reinen Verzögerung als in der Art, wie sich die Bremsen dosieren lassen. Die KTM wirkt dabei tendenziell „direkter“ und unterstützt ein präzises Anbremsen – besonders dann, wenn man sportlicher fährt oder häufiger aus höheren Geschwindigkeiten verzögert.
Die Harley bietet ebenfalls ein gutes Sicherheitsgefühl, aber der Charakter ist ein anderer: Bremsen und Fahrstabilität passen eher zu einem gleichmäßigen Tempo. Wer häufig in urbanen Situationen unterwegs ist, profitiert von der gutmütigen Art, wie sich die Maschine kontrollieren lässt, ohne dass man ständig „gegensteuern“ muss.
Sitzposition und Komfort: Langstrecke vs. entspanntes Cruisen
Ein zentraler Punkt im Vergleich ist die Sitzposition. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist so ausgelegt, dass sie auch auf längeren Strecken eine aktive, aber nicht übermäßig verkrampfte Haltung ermöglicht. Das ist besonders dann relevant, wenn man nicht nur eine kurze Runde fährt, sondern Touren plant, bei denen man mehrere Stunden im Sattel verbringt.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL setzt auf eine Cruiser-typische Sitzhaltung: eher entspannt, mit einem Fokus auf Komfort und einem „breiten“ Fahrgefühl. Das kann auf kurzen bis mittleren Strecken sehr angenehm sein, weil man sich weniger auf eine sportliche Körperhaltung konzentrieren muss. Wer jedoch häufig sehr dynamisch fährt oder lange Strecken mit hoher Frequenz an Kurven bevorzugt, könnte die KTM als ergonomisch passender empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „mal eben“
Im Alltag zählt, wie leicht sich ein Motorrad in den Tagesablauf integrieren lässt. Die KTM spielt ihre Stärken aus, wenn es um Flexibilität geht: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man sowohl für zügige Fahrten als auch für längere Touren nutzt. Gerade wenn sich die Route spontan ändert, ist die KTM oft die Maschine, die sich „mitdenkt“ – vom Fahrtempo bis zur Art, wie sie sich aus Situationen heraus beschleunigen lässt.
Die Harley ist im Alltag ebenfalls stark, aber anders. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen das Tempo nicht im Vordergrund steht, sondern das Erlebnis. In der Stadt kann das Cruiser-Feeling sehr attraktiv sein, weil das Motorrad durch seinen Charakter motiviert, ruhig und gleichmäßig zu fahren. Wer dagegen häufig sportliche Passagen sucht, wird die KTM vermutlich als passender erleben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 1390 Super Adventure Evo – Stärken
- Vielseitiger Charakter: geeignet für unterschiedliche Streckenprofile und Fahrstile.
- Aktives Handling: unterstützt dynamisches Fahren und präzises Anbremsen.
- Tourenorientiert: Komfort und Stabilität wirken auf längeren Fahrten stimmig.
KTM 1390 Super Adventure Evo – Schwächen
- Wer ausschließlich den Cruiser-typischen Motor- und Fahrstil sucht, könnte die KTM als „zu sportlich“ empfinden.
- Bei sehr entspanntem Cruisen steht nicht der gleiche „Gemütlichkeitsfaktor“ im Vordergrund wie bei der Harley.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Stärken
- Charakterstarkes Cruisen: Drehmoment und Fahrgefühl passen zu entspanntem Fahren.
- Genuss statt Tempo-Fokus: ideal, wenn das Motorradlebnis im Vordergrund steht.
- Gute Alltagsanmutung: wirkt unkompliziert im Umgang und motiviert zu gleichmäßigen Fahrten.
Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL – Schwächen
- Für sehr dynamische Kurvenfahrten und sportliches Anbremsen ist die KTM im Vergleich oft im Vorteil.
- Wer häufig lange Strecken mit hoher Frequenz an Richtungswechseln fährt, könnte die KTM als ergonomisch und fahrdynamisch passender empfinden.
Welches Motorrad passt besser? – Entscheidung nach Fahrstil
Die Entscheidung zwischen KTM 1390 Super Adventure Evo und Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad man sucht. Die KTM ist die Wahl, wenn das Motorrad ein Allrounder sein soll: dynamisch, tourentauglich und bereit, sich an wechselnde Strecken und Fahrstile anzupassen. Die Harley ist die Wahl, wenn man den Cruiser-Charakter wirklich leben möchte: kraftvoll, gelassen und mit einem Fahrgefühl, das vor allem über den Motor und das Erlebnis funktioniert.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist für Fahrerinnen und Fahrer die beste Wahl, die ein vielseitiges Motorrad suchen: sportlich genug für zügige Landstraßen, stabil für längere Touren und angenehm, wenn sich die Route unterwegs ändert. Wer häufig dynamisch fährt, präzises Handling schätzt und ein tourenorientiertes Gesamtpaket möchte, findet in der KTM den passenderen Partner.
Die Harley-Davidson Dyna Low Rider FXDL passt dagegen besonders gut zu Menschen, die den Cruiser-Charakter priorisieren: entspanntes Cruisen, ein kraftvolles Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das weniger auf sportliche Effizienz setzt, sondern auf Genuss. Wer vor allem das Erlebnis sucht – in der Stadt, auf kürzeren Strecken oder auf Fahrten, bei denen das Tempo zweitrangig ist – liegt mit der Harley sehr richtig.