| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 23.190 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- brachialer Motor
- brachialer Sound
- brachiales Motorrad-Erlebnis
- brachiale Emotionen
- Sitzposition nicht für jedermann
- schwer
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 308 | kg |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Länge | 2.355 | mm |
| Radstand | 1.615 | mm |
| Sitzhöhe: | 710 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 106 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 168 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 338 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 112)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 110/90 B19 62 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit
Die Harley Davidson Low Rider S gehört ohne Frage zu den beeindruckendsten Motorrädern, die ich je gefahren bin. Das liegt nicht zuletzt an dem neuen 117er Motor, der die Fuhre nun mit einer deart brachialen (sorry) Gewalt nach vorne befördert, das einem der Atem stockt und man einen trockenen Mund bekommt. Dieses Motorrad scheint ausschließlich aus Emotionen gebaut zu sein. Die technische Ausstattung oder die sonstigen Aspekte anderer Motorräder verkommen hier zur absoluten Nebensache. Motorradfahren in seiner ursprünglichen Form mit Power in ganz größen Tüten: Das ist die Low Rider S.Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Probefahrten sind dort mit vielen aktuellen Harley Modellen möglich. Tipp für die Ausfahrt: Nicht mehr bis zum Westensee und dann links (Tempo 30!), sondern vorher schon links abbiegen Richtung Rodenbek/Rumohr.
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KTM 1390 Super Adventure Evo vs. Harley-Davidson Low Rider S – der Vergleich
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die KTM 1390 Super Adventure Evo steht für dynamische Reiseabenteuer mit viel Technik und klarer Offroad-Ader. Die Harley-Davidson Low Rider S dagegen verkörpert den klassischen Cruiser-Charakter mit markantem V-Twin-Feeling und einer Optik, die auf der Straße sofort auffällt. Wer vor der Entscheidung steht, findet hier eine nachvollziehbare Gegenüberstellung – ohne reine Datenlisten, sondern mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt.
Grundidee und Charakter: Adventure vs. Cruiser
Wie sich die KTM 1390 Super Adventure Evo anfühlt
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist als Allrounder für weite Strecken gedacht. Der Fokus liegt auf souveräner Fahrbarkeit, moderner Elektronik und einem Setup, das sowohl auf der Landstraße als auch auf unebenen Abschnitten Vertrauen schafft. Das Motorrad wirkt wie gemacht für Touren, bei denen nicht nur das Ziel zählt, sondern auch der Weg dorthin.
Wie sich die Harley-Davidson Low Rider S anfühlt
Die Harley-Davidson Low Rider S setzt dagegen auf den typischen Cruiser-Ansatz: entspannteres Sitzgefühl, ein Motor, der sich weniger nach „Sportmodus“ als nach „Drehmoment und Sound“ anfühlt, und eine Fahrweise, die eher vom Rhythmus als von der letzten Zehntelsekunde lebt. Wer gern mit Stil unterwegs ist und das Motorrad als Statement versteht, findet hier genau die richtige Richtung.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Feeling vs. sportliche Durchzugskraft
Im direkten Vergleich zeigt sich vor allem der unterschiedliche Motorcharakter. Die KTM 1390 Super Adventure Evo zielt auf eine gleichmäßige, kontrollierte Kraftentfaltung über verschiedene Drehzahlbereiche. Dadurch lässt sie sich auf langen Strecken angenehm dosieren und bleibt auch bei wechselndem Tempo gut beherrschbar. Gerade beim Überholen oder beim zügigen Anfahren wirkt die KTM spritzig und „zielgerichtet“.
Die Harley-Davidson Low Rider S spielt ihre Stärken eher im unteren bis mittleren Drehzahlbereich aus. Das Ansprechverhalten wirkt kernig und direkt, und der V-Twin-Charakter sorgt für dieses typische „Anziehen“ aus dem Stand bzw. aus dem Rollen heraus. Schwächen zeigt die Harley weniger in der Kraft an sich, sondern eher in der Art, wie sie mit sportlicher Hochdrehzahl-Nutzung umgeht: Wer dauerhaft sehr sportlich fährt, merkt schneller, dass der Cruiser nicht auf maximale Drehzahl-Fokussierung ausgelegt ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. souveräne Cruiser-Dynamik
Beim Fahrwerk geht es im Vergleich vor allem um das Einsatzprofil. Die KTM ist auf Kontrolle bei wechselnden Untergründen ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie sie Spurtreue aufbaut und wie gut sie sich bei zügigen Richtungswechseln führen lässt. Auch wenn die Straße mal schlechter wird, bleibt das Gesamtpaket ruhig und berechenbar.
Die Harley-Davidson Low Rider S ist dagegen auf ein anderes Fahrgefühl optimiert: Sie liegt satt, wirkt aber insgesamt „schwerelos“ im Sinne von Cruiser-Komfort. In flotten Kurven kann sie durchaus Dynamik entwickeln, doch die Priorität liegt eher auf einem harmonischen Zusammenspiel aus Sitzposition, Federung und dem typischen Cruiser-Tempo. Wer viel auf engen Landstraßen unterwegs ist, wird die KTM als agiler empfinden; wer dagegen gern entspannt fährt und das Motorrad „rollen lässt“, fühlt sich mit der Harley schnell zuhause.
Ergonomie und Sitzposition: Langstreckenkomfort vs. Cruiser-Lounge
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „ein paar Stunden“ und „ganzen Tagen“ macht. Die KTM 1390 Super Adventure Evo bietet eine ergonomische Ausrichtung, die auf längere Touren ausgelegt ist: Der Körper bleibt aktiv, die Handhabung wirkt auch bei längerer Fahrt nicht verkrampft. Das ist besonders dann spürbar, wenn Wind, Temperaturwechsel und wechselnde Streckenbedingungen die Konzentration fordern.
Die Harley-Davidson Low Rider S setzt auf eine deutlich entspanntere Haltung. Das sorgt für ein angenehmes Fahrgefühl im Stadtverkehr und auf längeren, gleichmäßigen Strecken. Gleichzeitig kann die Cruiser-Position bei sehr sportlicher Fahrweise oder bei langen, dynamischen Passagen weniger „neutral“ wirken als bei der KTM. Wer häufig schnell und aggressiv fährt, wird die KTM ergonomisch im Vorteil sehen; wer vor allem Genussfahrten plant, profitiert von der Harley-typischen Gelassenheit.
Bremsen und Sicherheit: Kontrolle in unterschiedlichen Szenarien
Beide Motorräder sind auf Sicherheit ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt in der Bremsperformance besonders auf präzise Dosierbarkeit und Stabilität ausgelegt – vor allem dann, wenn Tempo und Fahrbahnbedingungen variieren. Das passt gut zu einem Motorrad, das auch auf längeren Touren und bei wechselnder Straße souverän bleiben soll.
Die Harley-Davidson Low Rider S liefert ebenfalls eine solide Bremsbasis, die zum Cruiser-Charakter passt. In typischen Alltagssituationen fühlt sie sich berechenbar an. Wer allerdings sehr häufig hart und wiederholt aus hohen Geschwindigkeiten bremst, wird die KTM tendenziell als „sportlicher“ und kontrollierter wahrnehmen.
Elektronik und Assistenz: Moderne Tourentechnik vs. reduziertes Cruiser-Feeling
Die KTM 1390 Super Adventure Evo bringt eine moderne, tourentaugliche Elektronik mit. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad unterstützt: Traktions- und Fahrmodi helfen dabei, das Setup an Straße und Fahrstil anzupassen. Dadurch wird die KTM besonders für Fahrer interessant, die gern mit System fahren oder sich auf wechselnde Bedingungen verlassen möchten.
Die Harley-Davidson Low Rider S setzt stärker auf das klassische Fahrerlebnis. Das bedeutet nicht, dass sie „unmodern“ wäre, aber der Charakter ist weniger auf maximale Assistenz und mehr auf das direkte Gefühl ausgelegt. Wer die Technik als Werkzeug versteht und nicht als Hauptdarsteller, wird die Harley als stimmig empfinden.
Komfort und Alltagstauglichkeit: Tourenfokus vs. Stadt- und Landstraßen-Genuss
Im Komfortvergleich spielt die KTM ihre Stärken vor allem bei langen Strecken aus. Windschutz, Ergonomie und die insgesamt ruhige Art, das Motorrad über Stunden zu bewegen, machen sie zur guten Wahl für Reisen. Außerdem ist die KTM durch ihre Ausrichtung auf unterschiedliche Streckenarten oft die bessere Basis, wenn Gepäck, wechselnde Straßenqualität und Tagesetappen zusammenkommen.
Die Harley-Davidson Low Rider S ist im Alltag besonders dann stark, wenn kurze Wege, entspanntes Tempo und ein „einfach losfahren“-Gefühl im Vordergrund stehen. In der Stadt wirkt sie präsent und unkompliziert, auf Landstraßen überzeugt sie mit einem stimmigen Fahrgefühl. Für sehr lange, anspruchsvolle Touren kann die KTM jedoch insgesamt die stressfreiere Option sein.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 1390 Super Adventure Evo
- Tourenorientiertes Gesamtpaket mit moderner Fahrunterstützung
- Agiles, kontrolliertes Handling bei wechselnden Bedingungen
- Ergonomie, die auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt
- Motorcharakter, der sich gut dosieren lässt und sportlich wirkt
Schwächen der KTM 1390 Super Adventure Evo
- Wer einen klassischen Cruiser-Charakter sucht, findet eher eine „Adventure“-Logik
- Für sehr entspannte, langsame Fahrstile kann die KTM weniger „loungehaft“ wirken
Stärken der Harley-Davidson Low Rider S
- Markanter V-Twin-Charakter mit direktem Drehmomentgefühl
- Stimmige Cruiser-Ergonomie für entspanntes Fahren
- Optik und Präsenz, die auf der Straße sofort wirken
- Gelassenes Fahrgefühl, besonders bei gleichmäßigem Tempo
Schwächen der Harley-Davidson Low Rider S
- Weniger Fokus auf maximale sportliche Hochdrehzahl-Nutzung
- Für sehr dynamische, enge Kurvenfahrten wirkt die KTM tendenziell agiler
Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrprofil?
Die Entscheidung zwischen KTM 1390 Super Adventure Evo und Harley-Davidson Low Rider S hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, was im Fahralltag Priorität hat. Die KTM ist die bessere Wahl, wenn Touren, wechselnde Strecken und ein modernes, unterstütztes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern planen, variieren und auch mal über den Tellerrand hinausfahren – ohne dabei auf Komfort zu verzichten.
Die Harley-Davidson Low Rider S ist die passendere Option, wenn das Motorrad vor allem Emotion liefern soll: Sound, Charakter, Cruiser-Optik und ein entspanntes Fahrgefühl. Wer häufig auf Stadt- und Landstraßen unterwegs ist, gern in einem eigenen Rhythmus fährt und das Motorrad als Lifestyle-Statement versteht, wird mit der Harley sehr zufrieden sein.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein vielseitiges Tourenmotorrad suchen: Sie punktet mit kontrolliertem Handling, moderner Elektronik und einer Ergonomie, die auch bei langen Etappen angenehm bleibt. Wer häufig unterwegs ist, unterschiedliche Streckenbedingungen erwartet und dabei sportliche Durchzugskraft sowie souveräne Stabilität schätzt, findet in der KTM den stimmigen Begleiter.
Die Harley-Davidson Low Rider S passt dagegen ideal zu einem Fahrstil, der weniger auf „Maximalleistung“ und mehr auf Charakter setzt: V-Twin-Feeling, Cruiser-Komfort und eine starke optische Präsenz machen sie zur richtigen Wahl für Genussfahrten, Stadtfahrten und entspannte Landstraßenrunden. Wer das Motorrad vor allem wegen seines unverwechselbaren Stils und des direkten Drehmomentgefühls auswählt, wird mit der Harley besonders glücklich.