| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 1988 bis 1998 | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- Zustand
- geringer Kilometerstand
- Soziuskomfort
- Retrostyle (wer's mag)
- Gelegentliche Fehlzündungen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2, Viertakt | |
| Hubraum | 647 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 60 PS bei 52 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Reifen vorne | 110/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit - was bleibt hängen
Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.
Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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KTM 1390 Super Adventure Evo vs Honda NTV 650 Revere – Motorradvergleich
Wer zwei Motorräder gegenüberstellt, merkt schnell: Es geht nicht nur um Daten, sondern um den Charakter. Die KTM 1390 Super Adventure Evo steht für modernes Adventure-Feeling, viel Anspruch und ein Setup, das auf Dynamik und lange Touren ausgelegt ist. Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen wie ein klassischer Tourer, der vor allem durch seine ruhige Art, die zugängliche Handhabung und den Fokus auf entspanntes Fahren überzeugt. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich so spannend: Hier treffen Leistungs- und Technikambitionen auf bewährte Alltagstugenden.
Grundidee der beiden Motorräder: Adventure vs. Tourenkomfort
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist als Adventure-Bike gedacht, das auch dann Spaß macht, wenn die Strecke nicht perfekt geplant ist. Der große Anspruch liegt in der Kombination aus kräftigem Antrieb, souveränem Fahrwerk und einer Ausstattung, die das Motorrad für wechselnde Bedingungen rüstet. Die Honda NTV 650 Revere verfolgt hingegen eine andere Philosophie: Sie soll sich im Alltag leicht anfühlen, zuverlässig funktionieren und auf Touren eine angenehme Basis bieten. Das Motorrad ist weniger auf „Grenzbereich“ getrimmt, sondern auf „entspannt ankommen“.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich vor allem, wie unterschiedlich Leistung umgesetzt wird. Die KTM liefert deutlich mehr „Biss“ und wirkt dadurch besonders dann stark, wenn zügiges Beschleunigen, dynamisches Überholen oder das schnelle Aufbauen von Tempo gefragt sind. Das Motorrad zieht dabei oft so, dass man weniger im Drehzahlkeller arbeiten muss und eher aus dem Fluss heraus fährt. Gleichzeitig bedeutet die KTM-Charakteristik: Wer sportlich unterwegs ist, bekommt sehr viel zurück – wer eher gemütlich fährt, profitiert trotzdem von der Reserven-Logik, aber das Fahrgefühl bleibt klar „Adventure-dynamisch“.
Die Honda NTV 650 Revere spielt dagegen ihre Stärken über die Art der Kraftentfaltung aus. Der Antrieb wirkt gleichmäßiger und weniger fordernd. Das ist angenehm, wenn die Fahrt nicht auf maximale Dynamik ausgelegt ist, sondern auf gleichmäßiges Dahingleiten über Landstraßen oder durch den Feierabendverkehr. Gerade bei konstantem Tempo und moderatem Fahrstil fühlt sich die Honda oft besonders stimmig an: weniger hektisch, mehr „kontrolliert“.
Stärken und Schwächen im Antriebsvergleich
- KTM 1390 Super Adventure Evo: Stärken liegen in der Durchzugskraft und dem sportlichen Ansprechverhalten. Schwäche bzw. Herausforderung: Wer sehr entspannt fahren möchte, muss sich bewusst bremsen, weil die Dynamik schnell „zu viel Spaß“ macht.
- Honda NTV 650 Revere: Stärken liegen in der ruhigen, gutmütigen Kraftentfaltung und dem tourentauglichen Charakter. Schwäche: Bei sehr sportlichen Anforderungen oder häufigen Überholmanövern wirkt die KTM im Vergleich klar überlegen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Leichtigkeit
Beim Handling unterscheiden sich die Motorräder spürbar. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist so ausgelegt, dass sie auch bei zügiger Fahrweise stabil bleibt. Das Fahrwerk unterstützt das Motorrad dabei, Kurven dynamisch anzunehmen und die Linie sauber zu halten. Gleichzeitig ist das Setup eher „aktiv“: Wer die KTM bewegt, merkt, dass sie Rückmeldung gibt und ein gewisses Maß an Fahrtechnik belohnt. Für viele ist das genau der Punkt – für andere kann es bedeuten, dass man sich erst an den sportlicheren Charakter gewöhnen muss.
Die Honda NTV 650 Revere wirkt im Vergleich leichter im Umgang. Das Motorrad vermittelt ein gutmütiges Gefühl, das besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen angenehm ist. Die Honda ist nicht darauf ausgelegt, maximale Schräglagen-Performance auszureizen, sondern darauf, dass die Fahrt unkompliziert bleibt. Dadurch entsteht ein „einfach draufsetzen und fahren“-Effekt, der gerade auf längeren Strecken entspannend sein kann.
Kurvengefühl und Alltagstauglichkeit
- KTM: Stärken in Stabilität und Dynamik, besonders bei zügiger Gangart. Schwäche: Das Motorrad fordert eher, wenn man sehr entspannt und „ohne Nachdenken“ unterwegs sein möchte.
- Honda: Stärken in gutem Handling und unkompliziertem Fahrgefühl. Schwäche: Bei ambitionierter Fahrweise stößt die Honda schneller an Grenzen als die KTM.
Komfort und Ergonomie: Wie gut sitzt man auf langen Strecken?
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema, aber auf unterschiedliche Weise. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf Touren ausgelegt und bietet ein Setup, das lange Fahrten unterstützt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad über die Strecke „arbeitet“, zielen darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer viel Autobahn oder längere Etappen fährt, profitiert von der souveränen Art, die KTM zu bewegen.
Die Honda NTV 650 Revere setzt stärker auf entspannte Ergonomie. Das Motorrad wirkt so, als wäre es für „genussorientiertes Fahren“ gebaut: nicht zwingend für sportliche Höchstleistungen, aber für eine angenehme Haltung und ein ruhiges Fahrgefühl. Gerade wenn die Touren eher gemütlich geplant sind, kann die Honda dadurch sehr passend sein.
Windschutz, Ruhe und Ermüdung
Im Vergleich zeigt sich: Die KTM spielt ihre Stärken aus, wenn es um das „Durchhalten“ bei höheren Geschwindigkeiten und wechselnden Bedingungen geht. Die Honda punktet, wenn es um eine entspannte Gesamtwirkung geht, bei der man weniger das Gefühl hat, ständig „arbeiten“ zu müssen. Beide können lange Strecken, aber die Art der Unterstützung ist unterschiedlich.
Bremsen, Sicherheit und Fahrassistenz: Vertrauen im richtigen Moment
Bei der Sicherheit zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad in kritischen Situationen kontrollieren lässt. Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt in diesem Punkt sehr modern: Das Bremssystem und die Abstimmung zielen darauf ab, auch bei sportlicher Fahrweise berechenbar zu bleiben. Dazu kommt, dass die KTM-Philosophie häufig auf Assistenz und moderne Technik setzt, was das Sicherheitsgefühl im Alltag steigern kann.
Die Honda NTV 650 Revere setzt eher auf bewährte Grundlagen. Das bedeutet: Die Bremsen und das Fahrverhalten sind so gestaltet, dass sie sich natürlich anfühlen und Vertrauen geben. Für viele ist das genau richtig, weil es nicht überkomplex wirkt. Im Vergleich zur KTM ist die Honda jedoch weniger auf „High-Tech-Performance“ ausgerichtet, sondern auf solide, alltagstaugliche Kontrolle.
Stärken und Schwächen bei Sicherheit
- KTM: Stärken in sportlicher Bremsperformance und modernem Sicherheitsansatz. Schwäche: Wer Technik und Assistenz nicht nutzt, bekommt nicht den vollen Mehrwert.
- Honda: Stärken in intuitiver, bewährter Kontrolle. Schwäche: Bei sehr dynamischer Fahrweise wirkt die KTM im Vergleich souveräner.
Alltag, Wartung und Kostengefühl: Was bleibt nach der Probefahrt?
Neben Fahrspaß zählt, wie sich das Motorrad im Alltag „anfühlt“. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist ein modernes Adventure-Bike, das typischerweise mehr Technik und damit auch mehr „Komplexität“ mitbringt. Das ist nicht automatisch schlecht – aber es bedeutet: Wer das Motorrad lange fahren will, sollte Service und Pflege ernst nehmen und sich mit den Systemen vertraut machen. Dafür bietet die KTM oft ein sehr stimmiges Gesamtpaket, das bei Touren und wechselnden Bedingungen überzeugt.
Die Honda NTV 650 Revere steht für ein eher klassisches Kosten- und Wartungsgefühl. Das Motorrad wirkt so, als wäre es auf Alltagstauglichkeit und unkomplizierte Nutzung ausgelegt. Gerade wenn das Motorrad nicht ständig „optimiert“ oder technisch ausgereizt werden soll, kann die Honda eine sehr entspannte Wahl sein.
Für wen passt welches Motorrad? (Fazit)
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl, wenn dynamisches Fahren, starke Reserven und ein modernes Adventure-Gefühl im Vordergrund stehen. Wer häufig zügig unterwegs ist, lange Strecken plant oder ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der KTM einen klaren Vorteil. Die Schwäche liegt weniger im Motorrad selbst, sondern im Anspruch: Wer es sehr ruhig und „ohne Aufwand“ möchte, muss sich an den sportlicheren Charakter gewöhnen.
Die Honda NTV 650 Revere passt besonders gut, wenn entspanntes Tourenfahren, ein gutmütiges Handling und ein unkompliziertes Gesamtgefühl wichtiger sind als maximale Dynamik. Wer ein Motorrad sucht, das zuverlässig funktioniert, sich leicht bewegen lässt und für Genussfahrten gemacht ist, liegt mit der Honda richtig. Im Vergleich zur KTM ist die Honda bei ambitionierter Fahrweise weniger im Vorteil, punktet dafür aber mit Ruhe, Alltagstauglichkeit und einem stimmigen Fahrgefühl.
Fazit: KTM für alle, die Adventure mit spürbarer Dynamik wollen und auch sportlich fahren möchten. Honda für alle, die Touren genießen, entspannt unterwegs sind und ein unkompliziertes Motorrad bevorzugen.