| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 9.495 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- Sportlich
- Exklusiv
- Verarbeitung
- Preis
- Kombi-Display
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 166 | kg |
| Radstand | 1.434 | mm |
| Länge | 2.100 | mm |
| Radstand | 1.434 | mm |
| Sitzhöhe: | 0-830 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Eintopf | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 75 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 72 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Gabel WP Apex 43 mm (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung vorne | 0 | |
| Federung hinten | WP Apex Monoshock (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Umgelenkte Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit - was bleibt hängen
Die Vitpilen ist ein kleiner Rabauke, aber einer, der einen gefühlt nie im Stich lässt. Vorausgesetzt man kann sie sich leisten, bleibt die Frage: Will man sie sich leisten? Wir von motorradtest.de sind uns einig: ja! Fünfmal Daumen hoch.Sie ist der ideale Begleiter für die Dinge, die im Leben so Spaß machen. Und die schönsten davon sind die, die sich jeder Logik entziehen.
Gegen den Kauf spräche nur das, was uns Deutschen am liebsten ist: das Prinzip. Denn die Husqvarna Vitpilen 701 ist ein Naked Bike, was die Tourentauglichkeit naturgemäß einschränkt, dem steht schon der nur 12 Liter fassende Tank entgegen. Aber, das weiß man ja vorher. Wie, dass Eis dick macht, man nicht "Bauer sucht Frau" im Fernsehen schauen sollte oder dass das Verblasen von vier Liter feinstem Super auf 100 Kilometer nur aus Spaß ökologisch einfach Mist ist.
Wir befinden jetzt, dass wir der Political Correctness genüge getan haben, und jetzt geht endlich zum Händler und macht eine Probefahrt. ;)
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt.
Kleiner Nachtrag: Vitpilen ist Schwedisch und heißt übersetzt "Weißer Pfeil". Warum? Wir wissen's auch nicht.
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KTM 1390 Super Adventure Evo vs. Husqvarna Vitpilen 701: Vergleich für Straße, Tour und Alltag
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend: Die KTM 1390 Super Adventure Evo steht für große Reiseambitionen, souveräne Dynamik und einen klaren Fokus auf lange Strecken. Die Husqvarna Vitpilen 701 dagegen wirkt wie ein kompakter Impuls für den Alltag – leichtfüßig, agil und mit dem Anspruch, auch auf kurvigen Strecken schnell Spaß zu machen. Genau hier liegt der Reiz: Beide Modelle können viel, aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.
Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte gegenübergestellt – ohne einzelne Zahlen in den Vordergrund zu stellen. Stattdessen geht es darum, wie sich die Eigenschaften im Fahrgefühl und im Alltag bemerkbar machen: Motorcharakter, Fahrwerk, Bremsen, Ergonomie, Elektronik und die Frage, wie gut die jeweiligen Bikes zu unterschiedlichen Fahrstilen passen.
Grundcharakter: Reiseorientierte Power vs. agiles Stadt- und Kurvengefühl
KTM 1390 Super Adventure Evo: gebaut für lange Strecken
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist vom Konzept her ein Reisegerät. Der Motor und die Abstimmung zielen auf Durchzug und Stabilität ab – besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder wenn es nicht nur geradeaus geht. Das Motorrad wirkt dabei wie ein „Alleskönner“ für Touren: Man kann entspannt cruisen, aber es bleibt jederzeit die Option, zügig zu beschleunigen und das Tempo zu variieren.
Husqvarna Vitpilen 701: kompakt, direkt und spritzig
Die Husqvarna Vitpilen 701 ist dagegen deutlich näher am „Naked“-Gedanken: leicht zu bewegen, schnell im Kopf und mit einem Fahrgefühl, das eher nach Kurve als nach Autobahn klingt. Der Motor liefert spürbare Energie, aber die Charakteristik wirkt insgesamt lebendiger und unmittelbarer. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen Ausfahrten zeigt sich, wie viel Spaß ein kompaktes Motorrad machen kann.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein klarer Unterschied in der Art, wie Leistung genutzt wird. Die KTM 1390 Super Adventure Evo spielt ihre Stärken vor allem bei gleichmäßigem Tempo und bei Situationen, in denen man mit Reserven beschleunigt. Das Motorrad wirkt dabei „erwachsen“: Es zieht souverän durch, ohne dass man ständig nach dem richtigen Gang suchen muss.
Die Husqvarna Vitpilen 701 setzt stärker auf ein agiles Ansprechverhalten. Wer gerne Gas gibt, spürt die Reaktion direkt und kann das Motorrad sehr fein dosieren. Das ist besonders auf Landstraßen und in der Stadt spürbar: kurze Impulse, schnelle Richtungswechsel und ein Fahrstil, der mehr nach „spielen“ als nach „durchziehen“ klingt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
KTM 1390 Super Adventure Evo: ruhiger Geradeauslauf, kontrolliert in Schräglage
Die KTM 1390 Super Adventure Evo vermittelt vor allem das Gefühl von Stabilität. Das Fahrwerk unterstützt Tourenfahrten, bei denen man auch bei wechselnden Bedingungen sicher unterwegs sein möchte. In Kurven bleibt das Motorrad gut kontrollierbar, und das Gesamtpaket wirkt darauf ausgelegt, lange Zeit „entspannt“ zu bleiben – auch wenn die Strecke anspruchsvoller wird.
Husqvarna Vitpilen 701: leichtes Gefühl, schnelle Richtungswechsel
Die Husqvarna Vitpilen 701 ist im Handling deutlich direkter. Das Motorrad fühlt sich kompakter an, was sich in engen Passagen, beim Rangieren und auf kurvigen Strecken bemerkbar macht. Wer gerne zügig umsetzt, profitiert von der Wendigkeit. Gleichzeitig bleibt das Bike so nah am Fahrer, dass man das Gefühl für die Linie schneller „aufbaut“.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in der Verzögerung
Beide Motorräder sind auf der Straße ernst zu nehmen, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt wie ein Motorrad, das auch bei längeren Touren und höheren Geschwindigkeiten konstant verzögern soll. Das gibt Sicherheit, wenn man häufiger aus höheren Tempi in Kurven oder in den Verkehr hinein bremsen muss.
Die Husqvarna Vitpilen 701 punktet eher mit einem direkten Ansprechverhalten. Die Verzögerung wirkt „greifbar“, was im Alltag und auf kurvigen Strecken hilft, präzise zu dosieren. Wer gerne sportlich fährt, wird die unmittelbare Rückmeldung schätzen.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für Touren oder Nähe zum Fahrer
Bei der Ergonomie trennt sich die Spreu schnell. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch über Stunden hinweg nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Das ist besonders relevant, wenn die Tour aus Autobahnanteilen, Landstraßen und wechselndem Tempo besteht.
Die Husqvarna Vitpilen 701 setzt stärker auf eine kompakte, sportlich-nackte Haltung. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil das Motorrad schnell „parat“ ist. Für lange Strecken kann das je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit weniger entspannend wirken als bei einem klaren Reisefokus – dafür ist das Bike im Kurztrip- und Kurvenmodus oft im Vorteil.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung vs. klare Fahrbarkeit
Beide Modelle verfügen über moderne Elektronik, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt wie ein Paket, das den Fahrer über verschiedene Fahrmodi und Assistenzfunktionen unterstützt. Das ist besonders dann hilfreich, wenn Wetter, Belag oder Beladung variieren – also genau dort, wo auf Touren Entscheidungen „unter Zeitdruck“ entstehen können.
Die Husqvarna Vitpilen 701 bietet ebenfalls zeitgemäße Technik, wirkt aber insgesamt stärker auf ein direktes Fahrerlebnis ausgelegt. Die Elektronik soll nicht überdecken, sondern unterstützen. Dadurch bleibt das Motorrad auch dann spannend, wenn man eher „einfach fahren“ möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 1390 Super Adventure Evo
- Reise- und Langstreckenfokus: Stabilität und Durchzug machen Touren entspannter.
- Kontrolliertes Fahrverhalten: Das Motorrad wirkt auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar.
- Elektronik als Sicherheitsnetz: Fahrmodi und Assistenz helfen, das Setup an die Situation anzupassen.
Schwächen der KTM 1390 Super Adventure Evo
- Weniger „leichtfüßig“ im Stadtgefühl: Der Reisecharakter kann in engen Situationen weniger agil wirken.
- Anspruch an den Einsatz: Wer vor allem kurze Strecken und enge Kurven fährt, nutzt den Reisefokus möglicherweise nicht voll aus.
Stärken der Husqvarna Vitpilen 701
- Agiles Handling: Schnelle Richtungswechsel und ein direktes Fahrgefühl.
- Alltagstauglichkeit: Kompaktheit und Lebendigkeit machen sie attraktiv für Stadt und Feierabendrunde.
- Präzise Dosierbarkeit: Besonders beim sportlichen Fahren wirkt die Rückmeldung sehr klar.
Schwächen der Husqvarna Vitpilen 701
- Weniger Reisekomfort: Für sehr lange Touren kann der Komfort je nach Fahrstil schneller an Grenzen stoßen.
- Begrenzter „Tour-Overkill“: Wer viel mit Gepäck und auf langen Etappen unterwegs ist, wird den Reisefokus der KTM eher bevorzugen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Touren, Langstrecke und souveräner Dynamik liegt. Wer gerne weit fährt, auch mal zügig unterwegs ist und dabei ein Motorrad möchte, das stabil bleibt und mit moderner Elektronik unterstützt, trifft mit der KTM sehr wahrscheinlich den richtigen Ton. Auch wenn die Strecke nicht immer perfekt ist, wirkt das Gesamtpaket wie dafür gemacht, entspannt anzukommen.
Die Husqvarna Vitpilen 701 passt besonders gut, wenn Alltag, Kurven und spontane Ausfahrten im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht bewegt, schnell reagiert und Spaß macht, ohne dass man jedes Mal „groß planen“ muss, wird die Vitpilen 701 lieben. Sie ist ideal für Menschen, die gerne direkt fahren und das Motorrad als lebendigen Begleiter sehen.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist für Fahrerinnen und Fahrer die beste Wahl, die vor allem Reisen, lange Strecken und ein souveränes Gesamtpaket suchen. Sie spielt ihre Stärken bei Stabilität, Durchzug und unterstützender Elektronik aus und wirkt dadurch besonders dann überzeugend, wenn die Tour mehr als nur eine kurze Runde ist. Die Husqvarna Vitpilen 701 gewinnt dagegen dort, wo Agilität, Direktheit und Alltagstauglichkeit zählen: in der Stadt, auf kurvigen Landstraßen und bei spontanen Feierabendfahrten. Wer ein Motorrad möchte, das schnell „in Fahrt“ ist und sich leicht kontrollieren lässt, findet in der Vitpilen 701 den passenden Charakter. Kurz gesagt: KTM für die große Tour, Husqvarna für den lebendigen Spaß zwischendurch.