UVP 22.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 8.195 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
Voll ausgestattetes Adventure-Bike mit mächtig Dampf und viel Charakter
Weiter zum Testbericht
Ist die Kawasaki Ninja 650 nun ein SuperSportler oder nicht?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • hochherrschafltiche Erscheinung
  • neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
  • typischer V2-Sound
  • starke Bremsen
  • sehr gute Navigations-Lösung
  • tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
  • elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
Kontra:
  • ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
  • Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
  • für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
Pro:
  • wendiges Bike mit viel Fahrspaß
  • vernünftige Sitzposition
  • gute Verarbeitung
  • TFT-Display mit Handy-Connect
Kontra:
  • Leistung okay, aber kein Burner

Abmessungen & Gewicht

Gewicht244kg
Radstand1.558mm
Radstand1.558mm
Sitzhöhe: 847-867 mm
Gewicht193kg
Radstand1.410mm
Länge2.055mm
Radstand1.410mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.135mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.350ccm
Hub71mm
Bohrung110mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung173 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment145 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite383km
Leistung68 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment66 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt15Liter

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm
Federung hintenWP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Alu
Reifen vorne120/70 ZR 19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 125)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten160/60ZR17M/C (69W)

Bremsen

Bremsen vorne2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort. 

Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.


Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit

Wir haben die Kawasaki Ninja 650 deutlich unterschätzt. Der Fahrspaß auf diesem Sportler ist enorm, auch wenn wir sie nicht als Super-Sportler bezeichnen würden. Dafür ist die Sitzposition (zum Glück!) nicht so radikal und eben deshalb eignet sich die Ninja 650 auch nicht nur für die Rennstrecke, sondern vor allem auch für Landstraße, Autobahn und Stadt. Sie ist gut verarbeitet und technisch einfach ausgestattet. Da wird kaum etwas kaputt gehen können, man wird jahrelang Spaß haben können mit diesem günstigen Bike. Preis/Leistung ist wirklich Top!
 
Das Testbike wurde uns wieder einmal von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau ist ein großer Kawasaki-Händler in Norddeutschland (St. Michaelisdonn) und stellt viele Kawasaki-Bikes als Vorführer zur Verfügung - und übrigens auch Husqvarna-Maschinen, wie die neue Norden 901 Expedition, die wir demnächst auch mal unter unsere Fittiche nehmen werden.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.245€
  • Gebraucht (5 Jahre alt): 7.000€
  • Baujahre: 2017-2023
  • Farben: Grau, Grün

MotorradTest.de auf YouTube

KTM 1390 Super Adventure EVO vs. Kawasaki Ninja 650 – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 1390 Super Adventure EVO und die Kawasaki Ninja 650, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen Welten aufeinander: Auf der einen Seite ein großes Adventure-Konzept, das für lange Strecken, viel Gepäck und wechselnde Untergründe gedacht ist. Auf der anderen Seite ein sportlich orientiertes Mittelklasse-Bike, das vor allem mit Agilität, Alltagstauglichkeit und einem unkomplizierten Fahrgefühl punktet. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, auf Tour und in der Kurve – und welche Kompromisse muss man jeweils akzeptieren?

Grundidee und Charakter: Adventure gegen sportliche Leichtigkeit

Wie die KTM 1390 Super Adventure EVO den Fokus setzt

Die KTM 1390 Super Adventure EVO ist klar auf „große Reise“ getrimmt. Der Charakter ist souverän und auf Distanz ausgelegt: viel Reserven, ein stabiler Auftritt und ein Setup, das auch bei längeren Etappen nicht schnell ermüdet. Das Bike fühlt sich eher wie ein Begleiter an, der Kilometer sammelt, statt wie ein Gerät, das nur für kurze Ausfahrten gebaut wurde.

Wie die Kawasaki Ninja 650 den Alltag in den Mittelpunkt stellt

Die Kawasaki Ninja 650 verfolgt dagegen eine andere Philosophie: sportlich, aber nicht überfordernd. Das Motorrad wirkt leichter im Handling und lädt dazu ein, sich auf die Straße zu konzentrieren. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen zeigt sich die Stärke: schnell umsetzen, zügig beschleunigen, dabei aber stets gut kontrollierbar bleiben.

Motor und Antrieb: Kraftentfaltung im direkten Vergleich

Beim Thema Motorleistung und Drehmoment-Charakter zeigt sich der Unterschied zwischen den Konzepten deutlich. Die KTM 1390 Super Adventure EVO spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um Durchzug über längere Zeit, entspanntes Fahren in höheren Lastbereichen und Reserven für Überholmanöver geht. Die Kraft wirkt dabei eher „tourentauglich“: gleichmäßig, souverän und mit dem Anspruch, auch bei Gepäck und längeren Strecken nicht in den Grenzbereich zu geraten.

Die Kawasaki Ninja 650 setzt dagegen auf ein sportliches Ansprechverhalten. Im Vergleich zur großen Adventure ist die Leistungsentfaltung spürbar direkter im Gefühl, wodurch sich die Ninja 650 besonders in der Stadt und auf kurzen bis mittleren Strecken agil anfühlt. Wo die KTM eher mit Gelassenheit überzeugt, punktet die Ninja mit dem Gefühl, dass man schnell „in Fahrt“ ist und das Motorrad zügig auf die eigene Linie bringt.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Stärken der KTM: Ruhe und Kontrolle bei Tempo

Die KTM 1390 Super Adventure EVO wirkt im Fahrwerk-Konzept auf Stabilität ausgelegt. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei wechselnden Fahrbahnbedingungen zeigt sich der Vorteil: das Motorrad bleibt ruhig, die Linie lässt sich sauber halten und Unebenheiten werden eher „weggetragen“. Das ist besonders auf langen Autobahn- oder Landstraßenetappen spürbar, wenn man nicht ständig gegen das Bike arbeiten möchte.

Stärken der Kawasaki: leichtes Einlenken und Spaß in Kurven

Die Kawasaki Ninja 650 spielt ihre Vorteile vor allem im Bereich Handling aus. Das Motorrad lässt sich spürbar leichter einlenken, reagiert schnell auf Lenkimpulse und macht Kurvenfahrten unkompliziert. Gerade wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn häufiges Richtungswechseln gefragt ist, wirkt die Ninja 650 wie ein „Werkzeug“, das schnell zur passenden Fahrweise führt.

Im Vergleich wird klar: Die KTM ist die Wahl, wenn Stabilität und Komfort bei Tempo wichtiger sind. Die Kawasaki ist die Wahl, wenn Wendigkeit und ein agiles Fahrgefühl im Vordergrund stehen.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Praxis

Beide Motorräder sind auf Alltagssicherheit und kontrolliertes Bremsen ausgelegt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die KTM 1390 Super Adventure EVO profitiert von ihrem Adventure-Ansatz: Das Bike wirkt so abgestimmt, dass man auch bei längeren Touren und wechselnden Bedingungen sicher dosieren kann. Die Bremsleistung fühlt sich dabei eher „tourenorientiert“ an – stabil, berechenbar und auf Reserven ausgelegt.

Die Kawasaki Ninja 650 wirkt im Vergleich besonders in der Stadt und auf kurvigen Strecken handlich. Das Bremsgefühl ist direkt und lässt sich gut anpassen, wodurch sich das Motorrad schnell auf Situationen einstellen kann, in denen häufiges Bremsen und Beschleunigen vorkommt.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag

Komfort der KTM: Reisehaltung und entspannte Langstrecke

Die KTM 1390 Super Adventure EVO ist auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtgeometrie wirken darauf hin, dass man auch nach mehreren Stunden noch „fit“ bleibt. Dazu kommt der Adventure-Fokus auf Windschutz und Alltagstauglichkeit: Das Motorrad ist so gedacht, dass man nicht ständig gegen Wind und Wetter ankämpfen muss.

Komfort der Kawasaki: sportlich, aber alltagstauglich

Die Kawasaki Ninja 650 bietet eine sportliche Sitzhaltung, bleibt aber im Vergleich deutlich zugänglicher als viele reine Sportmaschinen. Für Pendler und Wochenendfahrten ist das ein Vorteil: Die Ninja wirkt nicht wie ein kompromissloses Rennbike, sondern wie ein Motorrad, das man gern nutzt. Auf sehr langen Strecken kann die sportlichere Ausrichtung jedoch eher als „anstrengender“ empfunden werden als bei einer klaren Reise-Adventure.

Ausstattung und Elektronik: Was im Alltag wirklich zählt

Bei der KTM 1390 Super Adventure EVO steht die Elektronik im Kontext eines großen Reiseanspruchs. Das Motorrad wirkt so konzipiert, dass man sich auf unterschiedliche Situationen einstellen kann – von entspanntem Cruisen bis zu dynamischerem Fahren. Gerade auf Touren, wenn Wetter und Untergrund wechseln, ist das ein Pluspunkt.

Die Kawasaki Ninja 650 setzt ebenfalls auf moderne Grundlagen, aber mit einem klaren Fokus auf Fahrspaß und einfache Bedienbarkeit. Im Vergleich wirkt die Ninja weniger „komplex“ im Gefühl und damit besonders attraktiv, wenn man ein Motorrad möchte, das schnell einsatzbereit ist und nicht ständig nachjustiert werden muss.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

KTM 1390 Super Adventure EVO – Stärken

  • Tourenfokus: souveränes Fahrgefühl auf langen Strecken.
  • Stabilität: ruhiger Auftritt bei Tempo und wechselnden Bedingungen.
  • Komfort: Reiseergonomie und entspannteres Handling über Zeit.
  • Reserven: Durchzug und Gelassenheit bei Last und Gepäck.

KTM 1390 Super Adventure EVO – Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“: im engen Stadtverkehr kann die große Adventure weniger agil wirken.
  • Anspruch an den Einsatz: wer nur kurze Strecken fährt, nutzt nicht automatisch alle Stärken aus.

Kawasaki Ninja 650 – Stärken

  • Agilität: schnelles Einlenken und gutes Handling in Kurven.
  • Alltagstauglichkeit: unkompliziertes Fahrgefühl für Pendeln und Wochenendtouren.
  • Sportlicher Charakter: macht dynamisches Fahren leicht zugänglich.
  • Direktes Feedback: man spürt schnell, was das Motorrad macht.

Kawasaki Ninja 650 – Schwächen

  • Tourenkomfort im Vergleich: für sehr lange Strecken kann die sportlichere Ausrichtung weniger entspannend sein.
  • Reserven bei großen Anforderungen: wer häufig mit Gepäck und viel Tempo unterwegs ist, wird die größere Adventure eher als „entspannter“ empfinden.

Für wen eignet sich welches Motorrad?

Der Vergleich zeigt: Es geht weniger um „besser oder schlechter“, sondern um den passenden Einsatzzweck. Die KTM 1390 Super Adventure EVO ist besonders interessant, wenn lange Touren, Komfort und ein souveräner Auftritt bei wechselnden Bedingungen im Vordergrund stehen. Wer gern plant, packt und Kilometer sammelt – auch über mehrere Tage – findet hier ein Motorrad, das sich wie gemacht dafür anfühlt.

Die Kawasaki Ninja 650 ist die bessere Wahl, wenn Alltag, Kurvenfahrten und ein leichtes, sportliches Handling wichtiger sind. Wer ein Motorrad sucht, das schnell verfügbar ist, sich in der Stadt gut bewegt und auf Landstraßen viel Fahrspaß liefert, trifft mit der Ninja 650 eine sehr stimmige Entscheidung.

Fazit:

Die KTM 1390 Super Adventure EVO ist die richtige Wahl für alle, die vor allem lange Strecken, Komfort und ein stabiles, tourentaugliches Fahrgefühl suchen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn Reserven gefragt sind, wenn Wind und Tempo eine Rolle spielen und wenn das Motorrad auch mit Gepäck souverän bleiben soll. Wer viel reist, gern entspannt fährt und dabei trotzdem Dynamik möchte, bekommt hier einen starken Reisebegleiter.

Die Kawasaki Ninja 650 passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die ein agiles, sportlich orientiertes Motorrad für Alltag und Kurven suchen. Sie fühlt sich leicht an, reagiert schnell und macht dynamische Fahrten unkompliziert. Wer nicht ständig „große Reise“ im Kopf hat, sondern ein Motorrad für regelmäßige Ausfahrten und spontane Touren möchte, findet in der Ninja 650 die passendere Balance aus Fahrspaß und Alltagstauglichkeit.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙