| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 14.795 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit - was bleibt hängen
Fahrspaß, Tourentauglichkeit, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und sonst noch? Es gibt für uns ehrlich gesagt kaum Kritikpunkte. Das Bike fährt sich wirklich extrem angenehm und smooth. Die aufrechte Adventure Sitzhaltung ist in Verbindung mit dem geschmeidigen Reihenvierer eine tolle Kombination, die auf längeren Touren einiges an Vorzügen mit sich bringt.
Die Optik kann man wie immer diskutieren, aber das ist auch hier Geschmackssache. Die Maschine gibt es übrigens in den beiden Farbkombinationen Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black & Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark oder kurz gesagt Grau/Schwarz & Grün/Schwarz. Beide finden wir gelungen und ansprechend.
Einzig ein 19“ Vorderrad statt des 17 Zöllers wäre Dietmar und mir vielleicht noch ein Anliegen. Aber auch da scheiden sich die Geister, denn die 17 Zoll vorn sorgen natürlich für ein gutes Einlenkverhalten. So oder so ist die Kawasaki Versys 1000 S aber eine hervorragend gelungene Reisemaschine und Kawa verspricht nicht zu viel! „Jede Straße - Jederzeit“ das können wir mit gutem Gewissen unterschreiben.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau.
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KTM 1390 Super Adventure Evo vs. Kawasaki Versys 1000 S – Motorradvergleich für Touren und Alltag
Wenn zwei große Reise- und Allround-Maschinen gegeneinander antreten, geht es selten nur um „mehr Leistung“. Viel wichtiger ist, wie sich die Motorräder im Alltag und auf langen Strecken anfühlen: Wie gut lässt sich die Maschine dosieren? Wie souverän bleibt sie bei wechselnden Bedingungen? Und wie stimmig ist das Gesamtpaket aus Motor, Fahrwerk, Elektronik und Komfort? Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der KTM 1390 Super Adventure Evo und der Kawasaki Versys 1000 S.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt reiner Datenvergleich
Beide Modelle sind für ambitionierte Touren gemacht. Doch die Philosophie dahinter ist unterschiedlich. Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt wie ein „Energiepaket“: Sie setzt auf einen kräftigen, durchzugsstarken Motor und eine Fahrwerksabstimmung, die auch dann Spaß macht, wenn die Straße nicht perfekt ist. Die Kawasaki Versys 1000 S dagegen steht für einen sehr ausgewogenen Reise-Ansatz: Sie zielt auf Alltagstauglichkeit, ruhiges Handling und eine komfortable Art, lange Strecken zu genießen.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern genug Reserven für zügiges Fahren. Die KTM 1390 Super Adventure Evo spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn es dynamisch werden soll. Der Motor wirkt „bereit“, reagiert spontan und unterstützt sportliches Fahren, ohne dass man ständig im oberen Drehzahlbereich bleiben muss. Das macht sie interessant, wenn Überholmanöver, zügige Landstraßenabschnitte oder spontane Beschleunigungen zum Alltag gehören.
Die Kawasaki Versys 1000 S punktet dagegen mit einem eher gleichmäßigen, tourentauglichen Antrieb. Sie lässt sich sehr gut im passenden Drehzahlfenster fahren und wirkt dabei oft entspannter. Wer viel Autobahn fährt oder lange Etappen am Stück plant, profitiert von der Art, wie der Motor die Geschwindigkeit stabil hält, ohne dass ständig „nachgearbeitet“ werden muss.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- KTM 1390 Super Adventure Evo: Stärken liegen in der dynamischen Reaktion und dem „Wollen“ des Motors. Schwäche kann sein, dass der Charakter stärker nach sportlicher Nutzung ruft – wer maximal entspannt fahren möchte, empfindet das manchmal als etwas „zu lebendig“.
- Kawasaki Versys 1000 S: Stärken liegen in der gleichmäßigen Kraftentfaltung und dem ruhigen Reisegefühl. Schwäche kann sein, dass sie weniger „Kick“ vermittelt, wenn man bewusst sportlich aus der Kurve heraus beschleunigen will.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Auf dem Papier sind beide Maschinen für lange Strecken ausgelegt. In der Praxis entscheidet aber, wie sie sich bei Tempo, Wind und wechselndem Belag verhalten. Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das man aktiv fahren kann. Das Fahrwerk unterstützt zügiges Umlegen und gibt dem Fahrer das Gefühl, die Linie selbst zu gestalten. Gerade auf kurvigen Strecken oder wenn die Straße nicht ganz sauber ist, zeigt sich die Stärke: Sie bleibt kontrolliert, ohne dabei „träge“ zu werden.
Die Kawasaki Versys 1000 S setzt stärker auf souveräne Stabilität und ein leicht zugängliches Handling. Sie vermittelt Vertrauen bei konstantem Tempo und macht es vergleichsweise einfach, die Maschine über längere Zeit ruhig zu halten. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder viel auf Autobahn und Landstraße unterwegs ist, wird die entspannte Art zu schätzen wissen.
Stärken und Schwächen beim Fahrwerk
- KTM 1390 Super Adventure Evo: Stärken sind die sportlichere Unterstützung beim aktiven Fahren und die Kontrolle auf unruhigen Strecken. Schwäche kann sein, dass das Setup je nach Fahrstil weniger „weich“ wirkt als bei rein komfortorientierten Tourern.
- Kawasaki Versys 1000 S: Stärken sind Stabilität, Komfortgefühl und gutmütiges Handling. Schwäche kann sein, dass sie im direkten Vergleich weniger „Biss“ vermittelt, wenn man sehr aggressiv in die Kurve geht.
Elektronik und Assistenz: Moderne Hilfe, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung
Beide Motorräder sind modern ausgestattet. Im Vergleich fällt auf, dass die KTM 1390 Super Adventure Evo Elektronik und Fahrmodi so einsetzt, dass sie den Charakter des Motors betont: Je nach Modus kann sich das Motorrad deutlich „anders“ anfühlen. Das ist praktisch, wenn man zwischen sportlicher Landstraße und entspannter Tour wechseln möchte.
Die Kawasaki Versys 1000 S wirkt in der Abstimmung eher darauf ausgelegt, das Fahren zu erleichtern und den Komfort zu erhöhen. Elektronik und Regelungssysteme unterstützen dabei, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. Das ist besonders wertvoll, wenn man viel mit Gepäck fährt oder nicht immer perfekte Streckenbedingungen hat.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- KTM 1390 Super Adventure Evo: Stärken liegen in der spürbaren Abstimmungsvielfalt und dem „Fahrgefühl je Modus“. Schwäche kann sein, dass man sich an die unterschiedlichen Charaktere erst gewöhnen muss.
- Kawasaki Versys 1000 S: Stärken liegen in der konsistenten Unterstützung und dem Fokus auf entspanntes, sicheres Reisen. Schwäche kann sein, dass der Unterschied zwischen den Modi weniger dramatisch wirkt.
Komfort, Sitzposition und Windschutz: Wer fühlt sich länger gut?
Auf langen Strecken entscheidet Komfort über die Freude. Die KTM 1390 Super Adventure Evo bietet eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um aktiv zu fahren, aber gleichzeitig genug Reserven für Touren hat. Der Windschutz und die Ergonomie sind darauf ausgelegt, dass man auch bei längeren Autobahnabschnitten nicht ständig „gegen“ den Fahrtwind arbeiten muss.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist im Vergleich oft die Maschine, die sich besonders „tourig“ anfühlt. Die Sitzposition wirkt tendenziell entspannter, und das Gesamtpaket aus Ergonomie und Fahrruhe unterstützt lange Tagesetappen. Wer häufig mehrere Stunden am Stück fährt, profitiert davon, dass sich das Motorrad nicht ständig „in den Vordergrund drängt“.
Stärken und Schwächen bei Komfort
- KTM 1390 Super Adventure Evo: Stärken sind die Kombination aus Aktivität und Langstreckenfähigkeit. Schwäche kann sein, dass sportlichere Ergonomie nicht jedem gleich gut liegt.
- Kawasaki Versys 1000 S: Stärken sind die entspannte Reisehaltung und das ruhige Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass wer maximale Agilität sucht, sich weniger „herausgefordert“ fühlt.
Alltag mit Gepäck: Praxis entscheidet
Reisemotorräder müssen im echten Leben funktionieren: Gepäck, Koffer, Tankrucksack, häufiges An- und Absteigen, Stadtverkehr und Tankstopps. Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt dabei wie ein Motorrad, das für Abenteuer ausgelegt ist. Sie bleibt auch mit mehr Last kontrolliert, und der Antrieb unterstützt das Anfahren und das zügige Weiterrollen nach Stopps.
Die Kawasaki Versys 1000 S spielt ihre Stärken besonders im „Tourenalltag“ aus. Sie wirkt sehr stimmig, wenn es darum geht, Strecken effizient zu absolvieren, ohne dass das Motorrad ständig „gefordert“ wird. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die viel planen, viel fahren und dabei möglichst entspannt bleiben wollen.
Preis-Leistungs-Gefühl: Welche Maschine passt zur Erwartung?
Beim Vergleich geht es am Ende um das, was man erwartet. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die Wahl, wenn der Fokus stärker auf dynamischem Fahren, Charakter und aktiver Fahrweise liegt. Wer gern Kurven nutzt, spontan beschleunigt und das Motorrad wie ein „Werkzeug“ für abwechslungsreiche Touren sieht, wird hier eher glücklich.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem ein zuverlässiger Reisebegleiter sein soll: komfortabel, stabil, leicht zu handhaben und auf lange Etappen optimiert. Wer regelmäßig große Strecken fährt, dabei möglichst wenig Stress möchte und ein gleichmäßiges Fahrgefühl sucht, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Reise- und Adventure-Motorrad suchen, das sich dynamisch anfühlt und bei aktiver Fahrweise deutlich mehr „Fahrspaß“ liefert. Ihr Antrieb und die Art, wie das Motorrad unterstützt, machen sie besonders attraktiv für kurvige Strecken, abwechslungsreiche Touren und alle, die gern selbst gestalten. Wer dagegen maximale Entspannung priorisiert, könnte die sportlichere Ausrichtung als etwas fordernder empfinden.
Die Kawasaki Versys 1000 S passt am besten zu Tourenfahrern, die vor allem ein ruhiges, stabiles und komfortorientiertes Gesamtpaket wollen. Der Motor wirkt gleichmäßig, das Handling bleibt zugänglich, und das Motorrad unterstützt lange Etappen spürbar. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder viel Autobahn und Landstraße am Stück fährt, bekommt hier ein sehr stimmiges Reisegefühl. Insgesamt gilt: KTM für Charakter und Dynamik, Kawasaki für entspanntes Reisen und souveräne Alltagstauglichkeit.