| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 13.395 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- Fahrleistungen
- Motor
- Komfort
- Platzverhältnisse
- Präzises Fahrwerk
- Windschild laut
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.485 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 1.050 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 103 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 125 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 109 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 228 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 411 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD-Telegabel, Ø 43 mm (Federweg 185)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben Radial-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
MotorradTest.de auf YouTube
KTM 1390 Super Adventure EVO vs KTM 1090 Adventure – Vergleich im Test
Wer ein Adventure-Motorrad sucht, steht schnell vor einer wichtigen Frage: Soll es eher das große, souveräne Langstreckenpaket sein – oder das kompaktere Bike, das sich leichter anfühlt und trotzdem viel kann? Genau hier setzt der Vergleich zwischen der KTM 1390 Super Adventure EVO und der KTM 1090 Adventure an. Beide Modelle stehen für KTM-typische Dynamik, moderne Technik und den Anspruch, sowohl auf der Straße als auch abseits befestigter Wege Spaß zu machen. Doch die Schwerpunkte unterscheiden sich spürbar.
Grundidee: Zwei Adventure-Charaktere, zwei Zielgruppen
Die KTM 1390 Super Adventure EVO wirkt wie ein konsequent auf große Touren ausgelegtes Gesamtpaket. Der Fokus liegt auf Durchzug, Stabilität und einem Fahrgefühl, das auch bei langen Etappen Ruhe ausstrahlt. Die KTM 1090 Adventure ist dagegen stärker auf Vielseitigkeit und Agilität ausgelegt. Sie zielt auf Fahrerinnen und Fahrer, die häufig zwischen Alltag, Landstraße und gelegentlichem Schotter wechseln – ohne dabei das Handling aus den Augen zu verlieren.
Motor und Fahrgefühl: Souveränität vs. Wendigkeit
Leistungsentfaltung im Alltag
Im Vergleich zeigt sich: Die KTM 1390 Super Adventure EVO spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um entspanntes Beschleunigen aus niedrigen bis mittleren Drehzahlen und um gleichmäßige Fahrt über längere Strecken geht. Der Motorcharakter ist auf „einfach machen“ ausgelegt – das Motorrad wirkt dabei oft wie ein großes, gutmütiges Werkzeug, das Tempo aufbaut, ohne dass ständig nachgeschoben werden muss.
Die KTM 1090 Adventure fühlt sich im Gegenzug oft lebendiger an. Die Leistungsentfaltung wirkt direkter, das Motorrad lässt sich leichter in den gewünschten Bereich bringen und reagiert spürbar agiler. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig kurvige Strecken, wechselnde Untergründe oder kürzere Etappen im Fokus stehen.
Schwächen im Vergleich
Die KTM 1390 Super Adventure EVO kann dort weniger punkten, wo maximale Leichtigkeit gefragt ist. Wer sehr enge Passagen oder häufiges Rangieren im Alltag hat, merkt eher, dass das größere Konzept mehr „Masse“ mitbringt. Die KTM 1090 Adventure wiederum ist zwar vielseitig, aber bei sehr langen Autobahnphasen oder wenn dauerhaft hohes Tempo anliegt, wirkt das größere Modell oft entspannter und souveräner im Gesamtkonzept.
Fahrwerk und Handling: Stabil auf Strecke, flexibel im Gelände
Komfort und Kontrolle
Beide Motorräder sind für Adventure-Einsätze gedacht, aber die Abstimmung folgt unterschiedlichen Prioritäten. Die KTM 1390 Super Adventure EVO bietet im Vergleich ein Fahrgefühl, das stark auf Stabilität und Komfort ausgelegt ist. Schlaglöcher, wellige Strecken und längere Autobahnabschnitte werden oft souveräner „weggetragen“. Dadurch entsteht ein ruhigeres Gesamtbild – besonders, wenn Gepäck und längere Fahrten dazukommen.
Die KTM 1090 Adventure wirkt dagegen leichter zu dirigieren. Gerade auf kurvigen Straßen und bei Richtungswechseln zeigt sich die Agilität. Auch auf losem Untergrund kann sie überzeugen, weil sie sich schneller „in Position“ bringen lässt. Das ist ein Vorteil, wenn die Route nicht nur aus geraden Kilometern besteht.
Grenzen
Die KTM 1390 Super Adventure EVO ist weniger das Bike für Situationen, in denen maximale Handlichkeit im Vordergrund steht. Die KTM 1090 Adventure kann bei sehr anspruchsvollen Langstreckenbedingungen zwar mithalten, aber das größere Modell wirkt in der Summe oft wie die bessere Wahl, wenn Komfort und Gelassenheit über viele Stunden wichtiger sind als das letzte Quäntchen Agilität.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung, unterschiedliche Ausrichtung
Fahrmodi und Traktionsmanagement
Im Vergleich beider KTM-Modelle zeigt sich, dass die Elektronik eine zentrale Rolle spielt. Die KTM 1390 Super Adventure EVO setzt stärker auf ein „Touren-Setup“: Fahrmodi und Assistenzfunktionen unterstützen dabei, dass das Motorrad auch unter wechselnden Bedingungen berechenbar bleibt. Das ist besonders praktisch, wenn Wetter, Beladung oder Untergrund variieren.
Die KTM 1090 Adventure bietet ebenfalls moderne Unterstützung, wirkt aber in der Praxis oft „direkter“ im Gefühl. Das kann ein Vorteil sein, wenn man das Motorrad aktiv fahren möchte und die Elektronik eher als Sicherheitsnetz betrachtet.
Stärken und Schwächen
Die KTM 1390 Super Adventure EVO punktet mit einem stimmigen Gesamtpaket aus Komfort, Stabilität und elektronischer Unterstützung. Eine mögliche Schwäche ist, dass sich das Motorrad weniger „roh“ anfühlt – wer maximale Unmittelbarkeit sucht, könnte das als weniger sportlich empfinden. Die KTM 1090 Adventure kann dagegen mehr Spielfreude vermitteln, hat aber im Langstrecken-„Komfortmodus“ nicht ganz denselben souveränen Charakter wie das größere Modell.
Ergonomie und Windschutz: Wer lange fährt, merkt den Unterschied
Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Bei Adventure-Bikes entscheidet die Ergonomie oft darüber, ob eine Tour entspannt bleibt. Die KTM 1390 Super Adventure EVO ist im Vergleich klar auf lange Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Der Windschutz und das Gesamtgefühl sprechen dafür, dass das Motorrad für weite Strecken gemacht ist – besonders, wenn man häufiger auf Autobahn oder zügigen Landstraßen unterwegs ist.
Die KTM 1090 Adventure bietet ebenfalls eine komfortorientierte Haltung, wirkt aber im Vergleich etwas „kompakter“ im Handling. Das macht sie interessant, wenn nicht nur die große Reise geplant ist, sondern auch der Alltag mit kurzen Wegen und häufigem Richtungswechsel eine Rolle spielt.
Schwächen im Vergleich
Die KTM 1390 Super Adventure EVO kann im Alltag bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten weniger leichtfüßig wirken. Die KTM 1090 Adventure ist zwar vielseitig, aber wer regelmäßig lange Etappen mit hoher Reisegeschwindigkeit fährt, wird die Komfort- und Stabilitätsvorteile des größeren Modells eher zu schätzen wissen.
Bremsen, Traktion und Sicherheit: Vertrauen auf Straße und Schotter
Bremsgefühl
Im Vergleich beider Motorräder fällt auf, dass das Sicherheitsgefühl stark von der Abstimmung der Bremsen und der Traktionskontrolle abhängt. Die KTM 1390 Super Adventure EVO vermittelt dabei oft ein besonders ruhiges, kontrolliertes Bremsverhalten – ein Pluspunkt, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder bei wechselnden Bedingungen zügig reagieren muss.
Die KTM 1090 Adventure kann ebenfalls überzeugen, wirkt aber in der Praxis häufig „agiler“ im Gefühl. Das ist hilfreich, wenn man auf kurvigen Strecken oder bei wechselndem Untergrund schnell reagieren möchte.
Grenzen
Die KTM 1390 Super Adventure EVO ist weniger die Wahl, wenn man ein möglichst leichtes, sportlich-kompaktes Bike sucht. Die KTM 1090 Adventure kann bei sehr langen, anspruchsvollen Touren zwar sicher funktionieren, aber die große Auslegung des 1390er-Konzepts wirkt in der Summe oft entspannter.
Für wen passt welches Motorrad?
KTM 1390 Super Adventure EVO: die richtige Wahl für große Touren
Die KTM 1390 Super Adventure EVO ist besonders passend, wenn der Schwerpunkt auf Langstrecke, hohem Reisekomfort und souveräner Stabilität liegt. Wer häufig weite Strecken fährt, Wert auf ruhiges Fahrverhalten legt und das Motorrad als „Reiseplattform“ versteht, bekommt hier im Vergleich die stimmigere Gesamtwirkung. Auch wenn die Route mal wechselt und Schotter oder schlechtere Straßen dazukommen, bleibt das Konzept auf Kontrolle und Gelassenheit ausgelegt.
KTM 1090 Adventure: die richtige Wahl für vielseitige Einsätze
Die KTM 1090 Adventure eignet sich besonders, wenn Vielseitigkeit im Vordergrund steht: Alltag, Landstraße, Wochenendtouren und gelegentliches Offroad-Vergnügen. Im Vergleich wirkt sie oft leichter zu handeln und schneller in die gewünschte Linie gebracht. Wer gern aktiv fährt, Kurven mag und das Motorrad auch mal spontan „anders“ einsetzt, findet hier eine sehr passende Basis.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Adventure EVO ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn lange Touren, Komfort und souveräne Stabilität Priorität haben. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn entspanntes Dahingleiten, ruhiges Handling bei höheren Geschwindigkeiten und ein stimmiges Gesamtpaket aus Motorcharakter, Fahrwerk und Elektronik gefragt sind. Die KTM 1090 Adventure ist dagegen die richtige Entscheidung, wenn ein vielseitiges Motorrad gesucht wird, das sich im Alltag und auf kurvigen Strecken leicht dirigieren lässt und auch abseits befestigter Wege Spaß macht. Wer häufig zwischen verschiedenen Einsatzarten wechselt und Agilität wichtiger ist als maximale Langstrecken-Gelassenheit, wird mit der 1090er glücklicher. Kurz gesagt: 1390 EVO für große Reisen mit Komfort-Fokus, 1090 Adventure für vielseitige Touren mit mehr Agilität.