UVP 22.999 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP 5.199 €
Baujahr von 2011 bis 2026~
Voll ausgestattetes Adventure-Bike mit mächtig Dampf und viel Charakter
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • hochherrschafltiche Erscheinung
  • neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
  • typischer V2-Sound
  • starke Bremsen
  • sehr gute Navigations-Lösung
  • tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
  • elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
Kontra:
  • ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
  • Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
  • für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
Pro:
  • Verarbeitung
  • Hochwertige Komponenten
  • Gewicht
  • Sparsamer Motor
Kontra:
  • Soziuskomfort

Abmessungen & Gewicht

Gewicht244kg
Radstand1.558mm
Radstand1.558mm
Sitzhöhe: 847-867 mm
Gewicht143kg
Radstand1.367mm
Länge2.029mm
Radstand1.367mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.090mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.350ccm
Hub71mm
Bohrung110mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum125ccm
Hub47mm
Bohrung58mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung173 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment145 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite383km
Leistung15 PS bei 10.500 U/Min
Drehmoment12 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.115km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch2l pro 100km
Reichweite554km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm
Federung hintenWP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Alu
Reifen vorne120/70 ZR 19
Reifen hinten170/60 ZR 17
RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP Apex Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 142)mm
Federung hintenWP-Apex Monoshock (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge, Alu-Kastenschwinge
Reifen vorne110/70 ZR 17
Reifen hinten150/60 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorne2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm)
Bremsen vorneVierkolben-Radialfestsattel , Bremsscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinkolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 230 mm)

Fazit

Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort. 

Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.


Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 22.999 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

KTM 1390 Super Adventure Evo vs KTM 125 Duke – Motorradvergleich

Wenn zwei KTM-Modelle aufeinandertreffen, die unterschiedlicher kaum sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die KTM 1390 Super Adventure Evo steht für große Touren, Komfort und souveräne Langstrecken-Performance. Die KTM 125 Duke dagegen ist das kompakte, wendige Naked Bike für Alltag, kurze Wege und jede Menge Spaß im Stadtverkehr sowie auf kurvigen Strecken. Wer sich zwischen diesen beiden Welten entscheiden möchte, findet hier einen klaren Blick auf die Unterschiede – und darauf, worauf es im echten Fahrbetrieb ankommt.

Grundidee: Touring-Abenteuer vs. agiles Naked-Bike

Super Adventure Evo: gebaut für weite Strecken

Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf den ersten Blick ein Motorrad, das nach „weiter“ aussieht: mehr Reserven, mehr Fokus auf Fahrkomfort und eine Auslegung, die auch lange Etappen entspannt machen soll. Das Konzept zielt darauf ab, dass sich das Bike auch bei wechselnden Bedingungen stabil und berechenbar anfühlt – egal ob Landstraße, Autobahnabschnitte oder längere Touren mit Gepäck.

Duke 125: leicht, direkt und schnell im Kopf

Die KTM 125 Duke verfolgt einen anderen Ansatz: Sie wirkt wie gemacht für spontane Fahrten. Das Naked-Design steht für direkte Rückmeldung, die Sitzposition ist sportlich-kompakt und das Motorrad ist im Alltag besonders handlich. Gerade in der Stadt zeigt sich der Vorteil: kurze Wege, enge Situationen und häufiges Anfahren profitieren von der agilen Auslegung.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen

Beim Vergleich der beiden KTM-Modelle geht es weniger um „wer ist stärker“, sondern um den Charakter. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist darauf ausgelegt, Drehzahlen gelassener zu nutzen und auch bei längeren Fahrten eine gleichmäßige Leistungsentfaltung zu liefern. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Überholmanöver, Autobahnfahrten oder lange Etappen ohne ständiges „Nachregeln“ funktionieren sollen.

Die KTM 125 Duke spielt dagegen ihre Stärken im Bereich Spritzigkeit aus. Sie fühlt sich dynamisch an, reagiert schnell auf Gasbefehle und macht das Fahren im Alltag leicht. Wer gern zügig beschleunigt, häufig die Gänge wechselt und Kurven mit Schwung angeht, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Distanz vs. Agilität im Alltag

Super Adventure Evo: souverän und tourentauglich

Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt wie ein Motorrad, das auch dann ruhig bleibt, wenn die Strecke lang wird. Das Fahrwerk ist auf Stabilität und kontrolliertes Ansprechverhalten ausgelegt. Gerade bei wechselndem Untergrund oder bei höheren Geschwindigkeiten spielt die Adventure-Philosophie ihre Vorteile aus: Das Bike vermittelt Sicherheit, ohne dabei komplett „träge“ zu werden.

Duke 125: leichtfüßig und präzise

Die KTM 125 Duke ist im Vergleich deutlich leichter im Handling. Das spürt man besonders in engen Kurven, beim Rangieren und beim schnellen Richtungswechsel. Das Motorrad lädt dazu ein, Linien zu variieren und Kurven dynamisch anzufahren. Gleichzeitig ist das Setup eher auf sportliche Direktheit als auf maximale Langstreckenruhe ausgelegt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Praxis

Bei beiden Motorrädern ist das Ziel klar: kontrolliertes Verzögern und ein sicheres Gefühl beim Bremsen. Die KTM 1390 Super Adventure Evo profitiert dabei von der Adventure-Auslegung: Bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten ist ein stabiler Bremsaufbau besonders wichtig, damit sich das Motorrad auch unter Belastung berechenbar anfühlt. Die KTM 125 Duke punktet vor allem im Alltag: kurze Bremswege und ein direktes Ansprechverhalten helfen, im Stadtverkehr schnell auf Situationen zu reagieren.

Elektronik und Assistenz: Komfort- und Fahrmodi im Vergleich

Elektronik ist bei modernen Motorrädern ein großer Teil des Fahrgefühls. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist typischerweise stärker auf Tourenkomfort ausgelegt: Fahrmodi, fein abgestimmte Regelungen und ein Systemdesign, das das Motorrad in unterschiedlichen Situationen unterstützt. Das macht sie besonders interessant, wenn unterschiedliche Wetterbedingungen oder wechselnde Beladung eine Rolle spielen.

Die KTM 125 Duke setzt eher auf direkte Nutzbarkeit. Die Elektronik soll das Fahren unkompliziert machen und das Motorrad in der Praxis leicht beherrschbar halten. Für viele Fahrer ist das der entscheidende Punkt: weniger „Einstellaufwand“, mehr Fokus auf das, was auf der Straße passiert.

Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. kompakter Alltag

Super Adventure Evo: entspannter für Touren

Die KTM 1390 Super Adventure Evo bietet eine Sitzposition, die auf längere Fahrten ausgelegt ist. Der Körper wird so unterstützt, dass man nicht nach kurzer Zeit „verkrampft“ wirkt. Gerade wenn die Tour mehrere Stunden dauert, zählt dieses Gefühl: Rücken, Arme und Beine bleiben besser im Gleichgewicht.

Duke 125: sportlich-kompakt

Die KTM 125 Duke ist deutlich kompakter. Das ist ein Vorteil, wenn häufig angehalten wird, wenn man sich im Verkehr bewegt und wenn das Motorrad schnell „in die richtige Position“ gebracht werden soll. Wer gern sportlich sitzt und das Bike aktiv führt, wird die Ergonomie als passend empfinden. Für sehr lange Strecken kann die kompakte Auslegung jedoch weniger entspannend wirken als bei einem Adventure-Touring-Konzept.

Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und Stadtgefühl

Im Alltag zeigt sich der größte Unterschied zwischen beiden Konzepten. Die KTM 125 Duke ist klar im Vorteil, wenn es um Handlichkeit geht: schmale Situationen, häufiges Anfahren und das schnelle Umsetzen im Verkehr sind ihre Domäne. Dazu kommt das Naked-Format, das oft unkomplizierter wirkt und im Handling weniger „Aufwand“ erzeugt.

Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist im Alltag nicht „schlecht“, aber anders: Sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man nutzt, um Strecke zu machen. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, muss sich auf die größere Dimension und das tourorientierte Setup einstellen. Dafür bekommt man ein Bike, das außerhalb der Stadt schnell in den Reise-Modus findet.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der KTM 1390 Super Adventure Evo

  • Tourenfokus: ausgelegt für lange Strecken und entspanntes Fahren.
  • Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und wechselnden Bedingungen.
  • Komfortorientierte Ergonomie für längere Etappen.
  • Elektronik-Setup, das das Motorrad in unterschiedlichen Situationen unterstützt.

Schwächen der KTM 1390 Super Adventure Evo

  • Weniger „leichtfüßig“ im engen Stadtverkehr als ein kompaktes Naked Bike.
  • Wer vor allem kurze Strecken fährt, empfindet den Touring-Charakter eventuell als „zu viel Motorrad“.

Stärken der KTM 125 Duke

  • Agiles Handling und schnelle Reaktionen im Alltag.
  • Direktes Fahrgefühl – ideal für kurvige Strecken und spontane Fahrten.
  • Praktische Alltagsorientierung durch kompakte Bauweise.
  • Einfacher Zugang zum Fahrspaß ohne viel Setup.

Schwächen der KTM 125 Duke

  • Weniger Komfortfokus für sehr lange Touren im Vergleich zur Adventure-Philosophie.
  • Für Fahrer, die häufig hohe Reisegeschwindigkeiten oder lange Etappen bevorzugen, kann der Touring-Ansatz der Super Adventure klar im Vorteil sein.

Welche Wahl passt? Empfehlung nach Fahrprofil

Die Entscheidung zwischen KTM 1390 Super Adventure Evo und KTM 125 Duke hängt vor allem davon ab, wie und wo gefahren wird. Beide Motorräder sind stark – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus.

Für wen ist die KTM 1390 Super Adventure Evo die bessere Wahl?

Die Super Adventure Evo passt besonders gut, wenn Touren im Vordergrund stehen: längere Strecken, wechselnde Bedingungen, entspanntes Reisen und ein Motorrad, das auch bei längerer Fahrzeit nicht „ermüdet“. Wer gern plant, packt und losfährt, bekommt hier ein Konzept, das genau dafür gemacht ist. Auch Fahrer, die Wert auf Stabilität und Komfort legen, werden den Adventure-Charakter schnell zu schätzen wissen.

Für wen ist die KTM 125 Duke die bessere Wahl?

Die KTM 125 Duke ist ideal, wenn der Alltag dominiert: Stadtverkehr, kurze Wege, spontane Ausfahrten und kurvige Strecken, bei denen Agilität wichtiger ist als maximale Reise-Entspannung. Wer ein Motorrad sucht, das schnell reagiert, leicht zu bewegen ist und Spaß macht, ohne dass man sich ständig auf „Tourenbetrieb“ einstellen muss, trifft mit der Duke eine sehr passende Wahl.

Fazit:

Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl für alle, die vor allem lange Touren fahren, Komfort und Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten schätzen und ein Motorrad möchten, das auch mit wechselnden Bedingungen souverän umgeht. Ihre Stärken liegen klar im Reisecharakter: entspannteres Handling über Distanz, tourorientierte Ergonomie und ein Elektronik-Setup, das das Fahren über längere Zeit erleichtert.

Die KTM 125 Duke gewinnt dagegen dort, wo Alltag und Agilität zählen: Stadtverkehr, enge Situationen, schnelle Richtungswechsel und kurvige Strecken, auf denen direktes Feedback gefragt ist. Sie ist das Motorrad für spontane Fahrten, bei denen das Handling und die unmittelbare Gasannahme im Vordergrund stehen.

Kurz gesagt: Wer Strecke machen will, nimmt die Super Adventure Evo. Wer das Motorrad vor allem für den täglichen Fahrspaß und wendige Fahrmanöver sucht, ist mit der KTM 125 Duke bestens bedient.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙