| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 10.195 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- Schöne Details
- enorm durchzugskräftig
- Sound
- Verarbeitung
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.435 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.435 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Parallel-Twin, 8 Ventile, SOHC, 270°-Zündfolge | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.800 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 293 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen mit zwei Unterzügen | |
| Federung vorne | 43 mm Upside-Down-Gabel von Marzocchi (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Marzocchi Stereo-Federbeine mit externen Reservoiren (Piggy Back), einstellbare Vorspannung (Federweg 116)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Ø 320 mm-Bremsscheibe, radialer Vierkolben- Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
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KTM 1390 Super Adventure Evo vs Triumph Speed Twin 900 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 1390 Super Adventure Evo und die Triumph Speed Twin 900, wird die Entscheidung selten nur an Zahlen festgemacht. Vielmehr geht es darum, wie sich das jeweilige Motorrad im Alltag anfühlt: beim Anfahren, in der Stadt, auf Landstraßen und auf längeren Touren. Genau hier setzt dieser Vergleich an – mit Blick auf Stärken, Schwächen und die Frage, welches Bike zu welchem Fahrstil passt.
Grundidee der beiden Motorräder: Charakter statt Kompromiss
KTM 1390 Super Adventure Evo: Reise- und Abenteuerfokus
Die KTM ist klar als „Allrounder für weite Strecken“ gedacht. Der Adventure-Ansatz zeigt sich in der Ausrichtung auf Komfort über Distanz, in der typischen Geländetauglichkeit im weiteren Sinn und in der Bereitschaft, auch längere Etappen ohne ständiges Nachjustieren zu meistern. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur für eine bestimmte Art von Straße gebaut ist, sondern für wechselnde Bedingungen, findet hier eine stimmige Basis.
Triumph Speed Twin 900: Klassischer Roadster mit Alltagstauglichkeit
Die Triumph verfolgt einen anderen Weg. Der Speed Twin 900 steht für einen modernen Roadster-Charakter mit klassischer Anmutung. Im Vordergrund stehen ein direktes Ansprechverhalten, ein agiles Fahrgefühl und eine Sitzposition, die sich auch im Stadtverkehr gut anfühlt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für kurze Wege, spontane Ausfahrten und Kurvenfahrten – ohne dass man ständig das Gefühl hat, „zu viel“ oder „zu schwer“ unterwegs zu sein.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim Vergleich der Motorcharakteristik wird schnell klar: Die KTM spielt ihre Stärken eher über Durchzug und Reserven aus, während die Triumph mehr über Spontanität und ein harmonisches Zusammenspiel von Gasannahme und Fahrwerk punktet. Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise.
KTM: Kraftreserven für lange Strecken
Die KTM wirkt besonders dann souverän, wenn die Strecke länger wird oder wenn das Motorrad auch bei zügigem Tempo stabil bleiben soll. Der Antrieb unterstützt ein entspanntes Fahren, bei dem man nicht ständig in den „nächsten Gang“ denken muss. Das ist vor allem auf Überlandtouren ein Vorteil.
Triumph: Drehfreude und kontrollierbares Ansprechverhalten
Die Triumph ist spürbar leichter „im Kopf“ zu fahren. Das Ansprechverhalten macht es einfach, das Tempo fein zu dosieren – gerade in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen. Wer gerne dynamisch fährt, aber nicht ständig mit großen Reserven jonglieren möchte, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Im Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die KTM zielt auf Stabilität und Kontrolle bei höheren Geschwindigkeiten und auf wechselnde Untergründe. Die Triumph dagegen ist stärker auf Wendigkeit und ein „leichtes“ Gefühl ausgelegt.
KTM: Ruhig auf der Linie, stark bei Tempo
Die KTM vermittelt auf längeren Strecken ein sicheres Fahrgefühl. In schnellen Passagen bleibt sie gut kontrollierbar, und das Motorrad lädt dazu ein, die Linie sauber zu halten. Gleichzeitig kann das Adventure-Setup – je nach Fahrpraxis – im engen Stadtverkehr etwas mehr „Arbeit“ bedeuten, weil das Motorrad als Ganzes präsenter ist.
Triumph: Wendiger Charakter für Kurven und Stadt
Die Triumph spielt ihre Stärken besonders in engen Situationen aus. Beim Einlenken wirkt sie spontan, und das Fahrgefühl bleibt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten angenehm direkt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder regelmäßig kurvige Strecken fährt, wird die Agilität schnell zu schätzen wissen.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in ihrem jeweiligen Einsatzbereich zuverlässig verzögern. Der Unterschied liegt eher im „Wie“: Die KTM wirkt wie ein System, das auch bei längeren Touren und wiederholten Bremsmanövern konstant bleibt. Die Triumph punktet mit einem sehr gut dosierbaren Gefühl am Hebel, was besonders bei häufigem Stop-and-Go oder beim sportlichen Fahren auf Landstraßen Vorteile bringt.
Sitzposition und Komfort: Für kurze Wege oder lange Etappen?
Komfort ist nicht nur eine Frage von Polsterung, sondern auch von Ergonomie und dem, wie gut das Motorrad zur eigenen Körperhaltung passt. Hier zeigt sich die unterschiedliche Philosophie: Die KTM ist eher auf längere Fahrten ausgelegt, während die Triumph für den Alltag und dynamische Ausfahrten besonders gut funktioniert.
KTM: Komfortorientiert für Touren
Die Sitzposition der KTM unterstützt ein entspanntes Fahren über längere Zeit. Das Motorrad wirkt darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert und ohne „Verspannungsstress“ unterwegs ist. Wer häufig auf Reisen ist oder regelmäßig weite Strecken fährt, wird das als klaren Vorteil sehen.
Triumph: Aufrecht und nah am Fahrgefühl
Die Triumph bietet eine Sitzposition, die sich im Alltag leicht anfühlt. Das Motorrad bleibt dadurch „nah“ am Fahrer, was das Handling intuitiv macht. Für längere Autobahn- oder sehr lange Etappen kann das Setup je nach persönlicher Vorliebe weniger entspannend wirken als bei einem klaren Tourenfokus – dafür ist die Triumph im täglichen Gebrauch oft unkomplizierter.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Sichtbarkeit
Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Wie gut lässt sich das Motorrad rangieren? Wie wirkt es im Stand? Wie einfach ist es, sich auf wechselnde Situationen einzustellen? Hier hat die Triumph meist die Nase vorn, weil sie als Roadster leichter wirkt und sich im Stadtverkehr oft spontaner bewegt. Die KTM kann im Alltag ebenfalls überzeugen, aber sie verlangt eher nach einem bewussteren Umgang – besonders, wenn häufig enge Parklücken oder langsames Rangieren anstehen.
Ausstattung und Praxisnutzen: Was man wirklich merkt
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, ob die Features zum Einsatz passen. Die KTM ist typischerweise stärker auf Touren- und Reisebedürfnisse ausgerichtet. Die Triumph dagegen wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf das Wesentliche setzt und dabei ein sehr stimmiges Gesamtgefühl liefert.
KTM: Reise-Setup für wechselnde Anforderungen
Die KTM eignet sich besonders, wenn das Motorrad nicht nur für eine Route gedacht ist. Wer gerne plant, packt und losfährt – auch bei wechselnden Bedingungen – findet in der Adventure-Logik einen passenden Rahmen.
Triumph: Roadster-Feeling ohne unnötige Umwege
Die Triumph passt gut, wenn das Motorrad vor allem für spontane Fahrten, kurze Touren und kurvige Strecken genutzt wird. Die Bedienung wirkt unkompliziert, und das Motorrad bleibt dabei angenehm „direkt“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 1390 Super Adventure Evo
- Tourenorientiertes Gesamtpaket mit Fokus auf Stabilität und Reserven
- Ruhiges, souveränes Fahrgefühl bei längeren Strecken
- Konzept für wechselnde Anforderungen und „mehr als nur eine Straße“
Schwächen der KTM 1390 Super Adventure Evo
- Im engen Stadtverkehr kann das größere Adventure-Format weniger handlich wirken
- Wer vor allem kurze, spontane Fahrten macht, könnte den Tourenfokus als „zu viel“ empfinden
Stärken der Triumph Speed Twin 900
- Agiles, direktes Handling – besonders in Stadt und auf kurvigen Strecken
- Sehr gut dosierbares Fahrgefühl durch harmonisches Zusammenspiel
- Roadster-Charakter mit unkomplizierter Alltagswirkung
Schwächen der Triumph Speed Twin 900
- Für sehr lange Touren kann der klare Roadster-Fokus je nach Komfortanspruch weniger entspannend sein
- Wer maximale Reise-Souveränität sucht, findet bei der KTM das passendere Konzept
Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung zwischen KTM 1390 Super Adventure Evo und Triumph Speed Twin 900 hängt vor allem davon ab, wie das Motorrad genutzt wird. Wer regelmäßig weite Strecken fährt, gerne plant und auch bei wechselnden Bedingungen souverän unterwegs sein möchte, wird mit der KTM deutlich zufriedener sein. Wer dagegen vor allem in der Stadt unterwegs ist, Kurvenfahrten liebt und ein leichtes, direktes Fahrgefühl bevorzugt, trifft mit der Triumph meist die bessere Wahl.
Für wen ist die KTM 1390 Super Adventure Evo besonders interessant?
Für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das Tourenkomfort, Stabilität und Durchzug kombiniert. Auch dann, wenn nicht jede Fahrt „klassisch“ geplant ist, sondern sich unterwegs entscheidet, wohin es geht.
Für wen ist die Triumph Speed Twin 900 besonders interessant?
Für alle, die ein Motorrad für den Alltag und für dynamische Ausfahrten möchten – mit direktem Ansprechverhalten, agilerem Handling und einem Fahrgefühl, das schnell Spaß macht, ohne dass man sich erst „einarbeiten“ muss.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Touren liegt: längere Strecken, souveränes Tempo und ein Gesamtpaket, das auch bei wechselnden Anforderungen ruhig und kontrolliert wirkt. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur für eine Art von Fahrt taugt, sondern für viele Szenarien, bekommt hier ein stimmiges Konzept. Die Triumph Speed Twin 900 gewinnt dagegen dort, wo Alltag und Agilität zählen: Stadtverkehr, spontane Ausfahrten und kurvige Strecken profitieren von der direkten Gasannahme und dem wendigen Handling. Wer ein Motorrad möchte, das leichtfüßig wirkt und schnell ein gutes Gefühl vermittelt, wird mit der Triumph glücklicher. Kurz gesagt: KTM für Reise-Souveränität und Reserven, Triumph für Roadster-Feeling, Wendigkeit und unkomplizierten Fahrspaß.