| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 20.094 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- Komfort
- Verarbeitung
- Durchzugskraft
- Langstreckentauglichkeit
- Gewicht
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 275 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 1.298 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 144 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 134 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
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KTM 1390 Super Adventure Evo vs. Yamaha FJR 1300 AE – Vergleich für große Touren
Wenn es um Motorräder für lange Strecken geht, stehen zwei Typen oft im Fokus: der moderne Adventure-Tourer mit viel Alltagstauglichkeit und der klassische Sporttourer, der seit Jahren für entspannte Kilometer steht. Genau hier treffen die KTM 1390 Super Adventure Evo und die Yamaha FJR 1300 AE aufeinander. Beide sind für Reisen gebaut, beide bringen ihre eigene Philosophie mit – und genau das macht den Vergleich spannend.
Im Folgenden geht es nicht nur um einzelne Daten, sondern um das, was im Fahralltag zählt: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie gut passt es zu unterschiedlichen Streckenprofilen, und wo liegen die Stärken beziehungsweise Schwächen der beiden Modelle im direkten Vergleich?
Grundidee: Adventure-Tourer trifft Sporttourer
Die KTM 1390 Super Adventure Evo setzt auf den Charakter eines Adventure-Motorrads: dynamisch, mit Fokus auf Kontrolle und Agilität, aber dennoch klar auf Langstrecke ausgelegt. Die Yamaha FJR 1300 AE dagegen steht für den klassischen Touring-Ansatz: stabil, komfortorientiert und darauf getrimmt, auch bei längeren Etappen souverän zu bleiben.
Beide Motorräder sind damit nicht nur „schnell“, sondern vor allem „reisefähig“. Der Unterschied liegt darin, wie sie Reisegefühl erzeugen: KTM eher über die aktive Fahrwerks- und Motoranmutung, Yamaha eher über Ruhe, Stabilität und eine sehr tourentypische Ergonomie.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahl
Beim Vergleich der beiden Antriebe fällt vor allem der unterschiedliche Charakter auf. Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt im Alltag oft „präsenter“: Der Motor unterstützt zügiges Beschleunigen und lässt sich dabei gut dosieren. Das macht sie besonders interessant, wenn auf der Tour auch mal Landstraße, wechselnde Steigungen oder kurvige Abschnitte anstehen.
Die Yamaha FJR 1300 AE spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Fahrt aus. Der Antrieb wirkt auf lange Strecken sehr kultiviert und unterstützt entspanntes Cruisen. Gerade wenn die Route über Autobahnabschnitte oder lange, gleichförmige Strecken führt, fühlt sich die Yamaha oft wie ein „Touring-Gefährt“ an, das Kilometer sammelt, ohne ständig nach Aufmerksamkeit zu verlangen.
Unterm Strich: KTM punktet tendenziell mit mehr Dynamik und einem aktiveren Fahrgefühl, Yamaha mit einem sehr tourentypischen, souveränen Durchzug und einer entspannten Grundstimmung.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Das Fahrwerk entscheidet auf Reisen häufig darüber, ob man sich nach Stunden noch „frisch“ fühlt. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist dabei klar auf Kontrolle ausgelegt. Sie vermittelt ein Gefühl von direkter Rückmeldung und lässt sich – je nach Beladung und Fahrstil – spürbar dynamischer bewegen. Das ist ein Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch aus kurvigen Passagen oder wechselndem Untergrund.
Die Yamaha FJR 1300 AE setzt stärker auf Stabilität. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Autobahnphasen wirkt das Motorrad sehr standfest. Das Handling bleibt dabei vorhersehbar, was auf langen Strecken oft mehr wert ist als „sportliche“ Agilität.
Stärken und Schwächen im Vergleich: KTM kann mehr „Spaß“ in die Kurve bringen und wirkt lebendiger, während Yamaha dafür sorgt, dass das Motorrad auch nach vielen Stunden ruhig und berechenbar bleibt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Alltag
Beide Motorräder sind mit moderner Elektronik ausgestattet, die das Fahren erleichtert und die Sicherheit erhöht. Die KTM 1390 Super Adventure Evo bietet dabei einen sehr modernen Ansatz, der sich in der Regel über Fahrmodi, Traktionsunterstützung und eine fein abgestimmte Motor-/Fahrwerkslogik bemerkbar macht. Das hilft besonders dann, wenn die Bedingungen wechseln oder wenn man das Motorrad je nach Fahrstil anpassen möchte.
Die Yamaha FJR 1300 AE setzt ebenfalls auf Assistenz und Komfortfunktionen, die vor allem auf Langstrecke abzielen. Dazu gehört, dass das Motorrad in typischen Touring-Situationen sehr „ruhig“ bleibt: gleichmäßige Gasannahme, gute Stabilität und eine Elektronik, die nicht ständig eingreift, sondern eher unterstützt.
Vergleichslogik: KTM wirkt oft „sportlicher“ in der Abstimmung, Yamaha eher „touring-orientiert“ in der Gesamtwirkung. Wer häufig zwischen unterschiedlichen Streckenprofilen wechselt, profitiert tendenziell von der KTM-Charakteristik. Wer vor allem lange Strecken mit gleichmäßigem Rhythmus fährt, wird die Yamaha-Elektronik als besonders passend empfinden.
Komfort und Ergonomie: Wie fühlt sich die Reise an?
Komfort ist bei Tourern kein Luxus, sondern ein echtes Kaufargument. Die KTM 1390 Super Adventure Evo bietet eine Sitzposition, die sportlich genug wirkt, um auch dynamisch zu fahren, ohne dabei komplett auf Komfort zu verzichten. Gerade wenn man auf der Tour auch mal „aktiv“ fährt, kann das ein Vorteil sein: weniger „eingespannt“, mehr Kontrolle.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist dagegen stark auf entspannte Langstrecken ausgelegt. Die Ergonomie wirkt oft so, als wäre sie für viele Stunden am Stück optimiert. Dazu passt auch der Fokus auf Windschutz und eine insgesamt tourentypische Ruhe im Fahrgefühl.
Stärken und Schwächen: KTM kann bei aktiver Fahrweise überzeugen und bleibt dabei nicht zu „träg“. Yamaha ist besonders dann im Vorteil, wenn der Schwerpunkt auf maximaler Entspannung liegt und man möglichst wenig „arbeiten“ möchte, um die Strecke zu genießen.
Windschutz und Verkleidung: Schutz entscheidet über Müdigkeit
Gerade bei höheren Geschwindigkeiten trennt sich die Spreu vom Weizen. Die KTM 1390 Super Adventure Evo zielt mit ihrer Verkleidung und dem Windmanagement darauf ab, den Fahrer spürbar zu entlasten, ohne den Charakter des Motorrads zu „verstecken“. Je nach Einstellung und Körpergröße kann das sehr gut funktionieren, besonders wenn man auch mal zügig unterwegs ist.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist traditionell bekannt für ihren Touring-Fokus. Der Windschutz ist so ausgelegt, dass man auch bei längeren Autobahnabschnitten weniger „gegen den Fahrtwind“ arbeiten muss. Das macht sich oft erst nach mehreren Stunden richtig bemerkbar.
Im direkten Vergleich ist Yamaha tendenziell die „entspanntere“ Wahl für lange Autobahnphasen, während KTM bei gemischten Strecken und aktiverem Fahren sehr gut mithalten kann.
Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren, Beladen
Tourenmotorräder müssen nicht nur auf der Strecke überzeugen, sondern auch im Alltag. Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt im Handling oft so, als wäre sie trotz ihrer Reiseausrichtung nicht komplett „schwerfällig“. Das hilft beim Rangieren und bei Stop-and-go-Situationen.
Die Yamaha FJR 1300 AE ist ebenfalls alltagstauglich, aber ihr Charakter ist eher auf „souveränes Stehen und Fahren“ ausgelegt. Wer viel mit Gepäck unterwegs ist, wird die Yamaha oft als sehr stimmig empfinden, weil sie auch beladen sehr stabil bleibt.
Unterm Strich: KTM punktet tendenziell mit einem lebendigeren Gefühl beim Manövrieren, Yamaha mit einer sehr tourentypischen Stabilität, die besonders mit Gepäck Vertrauen schafft.
Für welche Touren passt welches Motorrad?
Wenn die Route kurvig und abwechslungsreich ist
Bei gemischten Strecken mit vielen Richtungswechseln, wechselnden Untergründen und dem Wunsch, das Motorrad aktiv zu bewegen, hat die KTM 1390 Super Adventure Evo klare Vorteile. Sie wirkt wie gemacht dafür, die Fahrt zu gestalten – ohne dass der Reisecharakter verloren geht.
Wenn lange Etappen und Autobahn im Vordergrund stehen
Für Fahrten, bei denen Kilometer im Fokus stehen und man möglichst entspannt ankommen möchte, spielt die Yamaha FJR 1300 AE ihre Stärken aus. Der Touring-Ansatz zeigt sich besonders in der Ruhe, im Windschutz und im gleichmäßigen Fahrgefühl.
Wenn Komfort und Technik im Gleichgewicht sein sollen
Beide Motorräder bringen moderne Technik mit. Die KTM wirkt dabei oft „fahrdynamischer“ in der Abstimmung, die Yamaha „touring-konservativer“ und dadurch besonders leicht zu fahren. Wer gern mit Fahrmodi und Abstimmung arbeitet, findet in der KTM mehr Spielraum. Wer vor allem eine unkomplizierte, entspannte Gesamtwirkung sucht, wird die Yamaha bevorzugen.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl, wenn auf der Tour Abwechslung im Vordergrund steht: kurvige Strecken, wechselnde Bedingungen und der Wunsch nach einem aktiven, dynamischen Fahrgefühl. Sie wirkt wie ein Reisebegleiter, der nicht nur Kilometer abspult, sondern die Fahrt selbst mitgestaltet. Wer gern „mit dem Motorrad“ fährt und dabei trotzdem Komfort für lange Etappen erwartet, wird mit der KTM besonders glücklich.
Die Yamaha FJR 1300 AE passt am besten, wenn lange Etappen, Autobahnanteile und maximaler Reisekomfort im Mittelpunkt stehen. Ihr Charakter ist auf Stabilität, Ruhe und entspanntes Cruisen ausgelegt. Dadurch eignet sie sich hervorragend für Fahrten, bei denen man nach vielen Stunden möglichst wenig „arbeiten“ möchte, um konzentriert und ausgeruht anzukommen.
Kurz gesagt: KTM für dynamische Touren mit Abenteuer-Feeling, Yamaha für klassische Langstrecken mit Touring-Komfort.