| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 11.199 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- Spaßgranate
- Starker Motor mit Druck und Charakter
- Fauchende Triple-Soundkulisse
- technisch bereis in Serie voll ausgestattet
- butterweicher QuickShifter
- agiles, wendiges Fahrverhalten
- Kupplungsgehäuse ragt rechts weit heraus
- Blinker-Rückstellungsintervall zu lang
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 189 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.145 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 235 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down 41 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
Fazit
"Spaßgranate", so lässt sich die neue MT-09 am besten in einem Wort zusammenfassen. Dies haben wir bei den Tests der älteren MTs allerdings auch schon gesagt und zum Glück hat Yamaha nicht vergessen, dass dies die DNA dieser Maschine ist.Die Updates haben dem 2024er Modell gut getan, vor allem in Sachen Bedienung. Die Qualitätsanmutung und die technische Ausstattung wurde nochmals verbessert und der Preis von 11.199 Euro geht vor allem im Vergleich zu den Wettbewerbern komplett in Ordnung.
Also, auf geht´s zum Yamaha Händler und zumindest Probesitzen ist Pflicht. Wem die MT-09 zu klein ist, dem empfehle ich ein zweites Probesitzen auf einer XSR 900. Die ist technisch sehr ähnlich, bietet größeren Piloten aber etwas mehr Platz. Wie auch immer: CP3 rules!
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KTM 1390 Super Adventure Evo vs Yamaha MT-09 – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist die Entscheidung selten nur eine Frage von Datenblättern. Die KTM 1390 Super Adventure Evo steht für Abenteuer, Reichweite und souveräne Kontrolle – während die Yamaha MT-09 eher für unmittelbaren Fahrspaß, Agilität und den typischen Naked-Bike-Charakter bekannt ist. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle im Alltag, auf der Landstraße und auf längeren Strecken – und wo liegen die jeweiligen Stärken und Schwächen?
Grundcharakter: Reiseabenteuer vs. nackte Direktheit
KTM 1390 Super Adventure Evo: gebaut für lange Strecken
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist klar auf Touren ausgelegt. Der Fokus liegt auf Stabilität, Komfort und einem Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch entspannt bleibt. Das Motorrad wirkt wie ein „Allrounder für große Pläne“: Man sitzt nicht nur zum Fahren drauf, sondern kann sich auf die Strecke konzentrieren – egal ob Landstraße, Autobahn oder längere Etappen.
Yamaha MT-09: leichtfüßig, lebendig, direkt
Die Yamaha MT-09 dagegen ist ein Motorrad, das schnell Lust macht. Der Charakter ist spürbar „näher am Fahrer“: Gasbefehle werden unmittelbar umgesetzt, das Bike wirkt wendig und spontan. Gerade in der Stadt und auf kurvigen Strecken fühlt sich die MT-09 wie ein Werkzeug an, das man gern ständig nutzt – statt es nur für besondere Anlässe aus der Garage zu holen.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Im Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied: Die KTM 1390 Super Adventure Evo zielt auf Durchzug und gleichmäßige Kraftentfaltung über längere Zeit. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke nicht „nur“ aus Kurven besteht, sondern aus Tempo, Wind und konstantem Vorankommen. Die Yamaha MT-09 setzt dagegen stärker auf ein lebendiges Ansprechverhalten. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das weniger nach „Reise“ und mehr nach „Dynamik“ aussieht – mit dem Vorteil, dass man oft schon mit kleinen Eingriffen viel Wirkung erzielt.
Stärken der KTM liegen vor allem im ruhigen, souveränen Vorwärtsdrang, Schwächen eher dort, wo maximale Leichtigkeit gefragt ist. Die MT-09 punktet mit unmittelbarer Reaktion und Agilität, kann aber bei sehr langen Etappen weniger „entspannend“ wirken, wenn man Komfort und Gelassenheit priorisiert.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Motorräder deutlich. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf Kontrolle bei wechselnden Bedingungen ausgelegt. Das macht sie besonders stark, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man mit Gepäck unterwegs ist. Die Yamaha MT-09 ist dagegen spürbar leichter im Handling: Sie lädt dazu ein, Linien schnell zu wechseln, Tempo in Kurven dynamisch zu gestalten und das Motorrad „mitzunehmen“ statt es gegen die Physik zu bewegen.
Die Schwäche der KTM liegt nicht in der Fahrbarkeit, sondern eher im Gefühl von „mehr Motorrad“: Wer maximale Leichtigkeit sucht, wird die MT-09 als direkter empfinden. Die Schwäche der MT-09 zeigt sich eher bei Situationen, in denen man Stabilität über lange Zeit und bei höheren Geschwindigkeiten besonders schätzt – dort spielt die Adventure ihre Vorteile aus.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder bringen ein hohes Maß an Bremsperformance mit, aber der Einsatzschwerpunkt ist unterschiedlich. Die KTM 1390 Super Adventure Evo wirkt wie ein System, das auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen konstant bleibt. Dadurch entsteht ein Sicherheitsgefühl, das besonders auf Touren hilft. Die Yamaha MT-09 liefert ebenfalls starke Verzögerung, wirkt aber im Gesamtkonzept stärker auf sportliche, schnelle Reaktionen ausgelegt.
Im Vergleich bedeutet das: Wer häufig zügig fährt und dabei ein sehr direktes Feedback möchte, fühlt sich mit der MT-09 schnell zuhause. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt und dabei möglichst entspannt und berechenbar unterwegs sein will, profitiert von der KTM-Adventure-Logik.
Elektronik und Assistenz: Komfort und Kontrolle
Elektronik ist bei beiden Modellen ein Thema, aber sie wird unterschiedlich „gelebt“. Die KTM 1390 Super Adventure Evo setzt stärker auf ein Paket, das Touren erleichtert: Fahrmodi, die den Charakter anpassen, und Assistenzfunktionen, die das Motorrad in verschiedenen Situationen berechenbarer machen. Das ist besonders praktisch, wenn Wetter, Beladung oder Fahrstil variieren.
Die Yamaha MT-09 ist ebenfalls modern, aber der Fokus liegt mehr auf dem unmittelbaren Fahrgefühl. Elektronik unterstützt, ohne das Motorrad zu „entmündigen“. Dadurch bleibt die MT-09 nah am Fahrer – was viele als Vorteil sehen, weil das Bike dadurch lebendig bleibt.
Stärken der KTM: mehr Komfort und mehr „Tour-Sicherheit“. Stärke der Yamaha: mehr Direktheit und ein Fahrgefühl, das nicht zu sehr im Hintergrund arbeitet.
Ergonomie und Sitzposition: Wie gut passt das Motorrad zum Alltag?
Ergonomie entscheidet oft darüber, ob ein Motorrad nach 200 Kilometern noch Spaß macht oder ob man sich nach einer Pause sehnt. Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist auf längere Fahrten ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch bei längeren Etappen nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss. Das macht sie besonders attraktiv für Tourenfahrer und für alle, die regelmäßig größere Strecken planen.
Die Yamaha MT-09 bietet eine eher sportlich-nackte Haltung. Das ist ideal, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden und wenn das Motorrad im Alltag schnell verfügbar sein soll. In der Stadt und auf Landstraßen mit vielen Richtungswechseln fühlt sich die MT-09 oft besonders passend an.
Schwäche der KTM im Vergleich: Wer sehr häufig nur kurz fährt und dabei maximale „Leichtigkeit“ erwartet, kann die Adventure als weniger „kompakt“ empfinden. Schwäche der MT-09: Bei sehr langen Etappen kann die ergonomische Ausrichtung weniger entspannend wirken als bei der KTM.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Reisen
Im Alltag zählt nicht nur, wie schnell ein Motorrad ist, sondern wie gut es sich in den Alltag integrieren lässt. Die Yamaha MT-09 spielt ihre Stärken besonders in der Stadt aus: Sie wirkt handlich, reagiert schnell und macht das Fahren zwischen Ampeln und auf kurzen Strecken unkompliziert. Auch auf der Landstraße ist sie stark, weil man das Motorrad oft „spontan“ nutzen kann.
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Alltag mehr aus längeren Fahrten besteht. Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das man nicht nur für eine Runde, sondern für eine ganze Tour nimmt. Gerade wenn Gepäck, wechselnde Streckenprofile und längere Fahrzeiten dazugehören, wird die Adventure-Philosophie sichtbar.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Yamaha MT-09: die richtige Wahl für Fahrspaß im Alltag
Die Yamaha MT-09 passt besonders gut, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden, wenn Kurven und Dynamik im Vordergrund stehen und wenn ein Motorrad gesucht wird, das schnell „anspringt“ – sowohl im Kopf als auch am Gasgriff. Wer ein Naked Bike möchte, das sich leicht bewegt und dabei viel Charakter liefert, findet in der MT-09 eine sehr stimmige Option.
KTM 1390 Super Adventure Evo: die richtige Wahl für Touren und Vielstrecken
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist ideal, wenn längere Strecken, Komfort und souveräne Kontrolle wichtiger sind als maximale Leichtigkeit. Wer regelmäßig unterwegs ist, auch bei wechselnden Bedingungen, und ein Motorrad sucht, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt, wird mit der KTM eher glücklich. Besonders dann, wenn das Motorrad nicht nur „Spaß“, sondern auch „Planbarkeit“ liefern soll.
Fazit:
Die Yamaha MT-09 ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Dynamik, Agilität und ein sehr direktes Fahrgefühl suchen. Sie eignet sich besonders für Stadtfahrten, spontane Landstraßenrunden und Fahrer, die das Motorrad gern aktiv bewegen. Die KTM 1390 Super Adventure Evo spielt ihre Stärken dort aus, wo längere Strecken, Komfort und souveräne Kontrolle zählen. Wer regelmäßig tourt, auch über längere Zeit und bei wechselnden Bedingungen, bekommt mit der KTM das passendere Gesamtpaket. Kurz gesagt: MT-09 für unmittelbaren Fahrspaß und Wendigkeit, KTM 1390 Super Adventure Evo für Reisen, Gelassenheit und Tour-Komfort. Wer den eigenen Schwerpunkt kennt – Alltag mit Kurven oder große Touren – trifft mit dem Vergleich schnell die richtige Entscheidung.