| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 16.349 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2021 | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- Robust
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Bedienung
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.540 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.410 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 1.199 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 112 PS bei 7.250 U/Min | |
| Drehmoment | 117 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohr | |
| Federung hinten | Monofederbein | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
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KTM 1390 Super Adventure EVO vs. Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré – Vergleich
Wenn zwei große Reiseenduros gegeneinander antreten, geht es selten nur um Zahlen. Vielmehr entscheidet sich im Alltag, auf Tour und auf gemischten Strecken, wie sich Motor, Fahrwerk, Elektronik und Komfort zueinander anfühlen. Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der KTM 1390 Super Adventure EVO und der Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré. Beide Modelle sind für lange Strecken gemacht, beide wollen Abenteuer – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Und genau diese Unterschiede machen den Unterschied.
Grundidee: Charakter statt reiner Vergleich
Die KTM 1390 Super Adventure EVO wirkt wie ein Adventure-Bike, das bewusst Dynamik und Kontrolle in den Vordergrund stellt. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen stärker auf souveränen Langstreckenkomfort und bewährte Reisequalitäten ausgelegt. Das zeigt sich nicht nur im Fahrgefühl, sondern auch darin, wie die Bikes mit Alltagssituationen umgehen: Anfahren, Beschleunigen, stabil durch Kurven, entspanntes Tempo auf der Autobahn und ein Fahrwerk, das auch bei wechselndem Untergrund Ruhe ausstrahlt.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung anfühlt
Beim Motorvergleich geht es nicht nur darum, was am Ende an Leistung und Drehmoment anliegt, sondern wie die Kraft nutzbar wird. Die KTM 1390 Super Adventure EVO präsentiert sich typischerweise mit einem sehr direkten Ansprechverhalten. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig beschleunigt, überholt oder zügig aus Kurven heraus gefahren wird. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré setzt dagegen mehr auf gleichmäßige Kraftentfaltung und ein ruhigeres, „touriges“ Gefühl. Dadurch wirkt sie oft wie das Bike, das man lange fahren kann, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Im Vergleich der aufgelisteten Werte zeigt sich: Beide Bikes liefern genug Reserven für Reisegeschwindigkeit und Überholmanöver. Die KTM wirkt dabei oft sportlicher im Zugriff, während die Yamaha stärker auf lineare Durchzugskraft und entspannte Gangart zielt. Wer häufig zügig unterwegs ist und das Bike aktiv bewegt, findet in der KTM meist den direkteren Draht. Wer dagegen lange Strecken mit konstantem Rhythmus bevorzugt, wird an der Yamaha die souveräne Art schätzen.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Bei Adventure-Bikes ist das Fahrwerk entscheidend: Es bestimmt, ob sich das Motorrad auf welligen Strecken ruhig anfühlt oder ob man ständig gegenlenken muss. Die KTM 1390 Super Adventure EVO spielt ihre Stärken häufig in der Agilität aus. Sie lässt sich im Vergleich oft dynamischer bewegen und wirkt dadurch besonders attraktiv, wenn die Route kurvig wird oder wenn der Untergrund wechselt. Gleichzeitig bleibt sie ein Reiseenduro – sie soll nicht nur „spaßig“, sondern auch belastbar sein.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist im Handling eher auf souveräne Stabilität ausgelegt. Das zeigt sich im Fahrgefühl besonders bei längeren Autobahnabschnitten, bei Seitenwind oder wenn das Tempo hoch bleibt. In der Praxis bedeutet das: Die Yamaha vermittelt häufig mehr „Gelassenheit“, während die KTM mehr „Wachheit“ ausstrahlt. Beide können mit Gepäck und wechselnden Bedingungen umgehen, aber die Art, wie sie das tun, ist unterschiedlich.
Kurven, Bremsen und Traktion
Auch bei Bremsen und Traktion entscheidet das Zusammenspiel. Die KTM 1390 Super Adventure EVO wirkt oft wie ein Bike, das beim Verzögern und in der Einfahrt sehr kontrolliert reagiert. Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré punktet dagegen häufig mit einem sehr gleichmäßigen Gefühl unter Last und in Übergängen. In der Summe sind beide für sportliche Manöver geeignet – die KTM eher für Fahrer, die das Motorrad aktiv einsetzen, die Yamaha eher für Fahrer, die Stabilität und Vorhersehbarkeit priorisieren.
Elektronik und Assistenzsysteme: Moderne Unterstützung
Adventure-Bikes sind heute stark elektronisch geprägt. Im Vergleich der aufgelisteten Werte und Ausstattungsdetails fällt auf: Beide Modelle setzen auf moderne Assistenz, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die KTM 1390 Super Adventure EVO wirkt tendenziell „regelnder“ und bietet viele Möglichkeiten, das Fahrverhalten an den eigenen Stil anzupassen. Das kann ein Vorteil sein, wenn man verschiedene Streckenprofile fährt und die Elektronik als Werkzeug nutzen möchte.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist ebenfalls modern, legt aber oft den Schwerpunkt auf ein harmonisches Gesamtpaket. Das bedeutet: Die Elektronik greift so ein, dass das Motorrad für lange Touren berechenbar bleibt. Wer nicht ständig an Einstellungen drehen möchte, findet in der Yamaha häufig den entspannteren Einstieg.
Komfort und Ergonomie: Langstrecke entscheidet
Auf Reisen zählt Komfort mehr als alles andere. Dazu gehören Sitzposition, Windschutz, Schwingungsarmut und die Art, wie das Motorrad mit Unebenheiten umgeht. Die KTM 1390 Super Adventure EVO bietet in der Regel ein sportlich ausgerichtetes Gefühl, ohne den Reiseanspruch zu verlieren. Das kann bedeuten: Man sitzt aktiv, hat gute Kontrolle und fühlt sich schnell „im Bike“.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen häufig auf Komfort und entspannte Haltung ausgelegt. Gerade bei langen Tagen im Sattel wirkt sie oft wie die „klassische“ Reiseenduro: weniger hektisch, mehr Ruhe im Fahrgefühl. Wer viel Autobahn fährt oder häufig in gleichmäßigem Tempo unterwegs ist, wird den Komfortvorteil der Yamaha besonders spüren.
Windschutz und Alltag
Windschutz und Ergonomie sind bei Adventure-Bikes nicht nur Luxus, sondern echte Reichweitenfaktoren. In der Praxis zeigt sich: Die KTM kann je nach Setup sehr gut funktionieren, wirkt aber stärker davon abhängig, wie man die Sitz- und Fahrposition findet. Die Yamaha ist oft die „einfachere“ Wahl, wenn man schnell losfahren möchte und das Motorrad von Anfang an als Reisegerät nutzen will.
Ausstattung und Reise-Setup: Was passt zur Tour?
Beide Motorräder sind für Reisen gedacht, aber sie unterscheiden sich in der Art, wie sie sich „tourbereit“ anfühlen. Die KTM 1390 Super Adventure EVO wirkt wie ein Bike, das man gern individuell gestaltet: Elektronik, Fahrmodi und die generelle Dynamik laden dazu ein, das Motorrad an die eigene Fahrweise anzupassen. Wer gern plant, optimiert und das Setup anpasst, wird die KTM als spannendes Gesamtpaket erleben.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist dagegen oft die Wahl für Fahrer, die ein bewährtes Reisegefühl suchen. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man mit Gepäck, Koffer oder Tankrucksack einfach „auf Tour“ stellt und dann entspannt fährt. Das ist besonders dann attraktiv, wenn man nicht nur Abenteuer sucht, sondern auch verlässlich ankommen möchte.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 1390 Super Adventure EVO – Stärken
- Direktes Ansprechverhalten und dynamischer Fahrcharakter für zügige Strecken.
- Agiles Handling, das Kurven und wechselnden Untergrund lebendig macht.
- Elektronik als Werkzeug: viele Möglichkeiten, das Fahrverhalten zu beeinflussen.
KTM 1390 Super Adventure EVO – Schwächen
- Wer maximale Ruhe sucht, muss sich möglicherweise stärker mit Setup und Fahrstil auseinandersetzen.
- Der sportlichere Charakter kann auf sehr langen, gleichmäßigen Strecken weniger „entspannt“ wirken als bei der Yamaha.
Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré – Stärken
- Souveränes Langstreckengefühl mit ruhiger Kraftentfaltung.
- Stabilität und Vorhersehbarkeit bei hohen Tempi und wechselnden Bedingungen.
- Komfortorientierte Ergonomie, die lange Tage im Sattel erleichtert.
Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré – Schwächen
- Wer maximal sportliche Agilität sucht, empfindet die KTM oft als „direkter“.
- Die Elektronik wirkt eher darauf ausgelegt, das Motorrad harmonisch zu halten statt maximal zu „tunen“.
Für wen lohnt sich welches Bike?
Der Vergleich zeigt am Ende weniger „wer ist besser“, sondern „wer passt besser“. Die KTM 1390 Super Adventure EVO ist besonders dann die richtige Wahl, wenn die Tour nicht nur geradeaus läuft, sondern wenn es kurvig wird, wenn man öfter beschleunigt und wenn man das Motorrad gern aktiv bewegt. Auch Fahrer, die die Elektronik als Feintuning verstehen und verschiedene Streckenprofile fahren, werden sich mit der KTM schnell wohlfühlen.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Stabilität und ein entspanntes Reisegefühl im Vordergrund stehen. Wer lange Strecken plant, häufig Autobahn oder zügige Landstraßen fährt und dabei ein Motorrad möchte, das einfach „läuft“ und Ruhe ausstrahlt, findet in der Yamaha meist die passendere Basis.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Adventure EVO ist die spannendere Option für alle, die auf Reisen auch Dynamik wollen: Sie wirkt im Zugriff lebendig, lässt sich aktiv bewegen und bietet mit ihrer elektronischen Ausrichtung viele Möglichkeiten, das Fahrverhalten an die eigene Art anzupassen. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven liebt und das Motorrad als „Werkzeug“ für unterschiedliche Strecken nutzt, bekommt hier ein starkes Gesamtpaket.
Die Yamaha XT 1200 ZE Super Ténéré spielt ihre Stärken dort aus, wo viele Kilometer zählen: ruhige Kraftentfaltung, stabile Fahrweise und ein komfortorientiertes Gefühl, das lange Tage im Sattel leichter macht. Wer vor allem auf verlässliche Reisequalitäten setzt, weniger mit Einstellungen experimentieren möchte und ein souveränes Touring-Bike sucht, trifft mit der Yamaha meist die bessere Wahl.
Kurz gesagt: KTM für dynamische Abenteuer mit mehr „Fahrspaß-Fokus“, Yamaha für entspanntes Langstrecken-Touring mit maximaler Ruhe.