| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
| UVP | 25.757 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- hochherrschafltiche Erscheinung
- neuer V2 mit noch mehr Druck dank var. Ventilsteuerung
- typischer V2-Sound
- starke Bremsen
- sehr gute Navigations-Lösung
- tolles Touch-Display mit einfacher Bedienung
- elektr. Fahrwerk und adaptiver Tempomat mit Radar in Serie
- ganz schöner Brocken, nix für Hänflinge
- Automatik-Getriebe gewöhnungsbedürftig
- für den einen oder anderen vielleicht zu viele Features
- Fahrleistungen
- Verarbeitung
- Fahrkomfort
- Bremsen
- Unterhaltskosten
- Preis
- Reichweite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Radstand | 1.558 | mm |
| Sitzhöhe: | 847-867 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 787 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Z-Force 75-10, Wechselstrommotor | |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Riemen, Kupplungsfreier Direktantrieb | |
Fahrleistungen
| Leistung | 173 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 383 | km |
| Leistung | 110 PS bei 5.000 U/Min | |
| Drehmoment | 190 NM | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Reichweite | 158 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP SAT (semi-active technology) Upside-Down Ø 48 mm (Federweg 220)mm | |
| Federung hinten | WP SAT (semi-active technology) Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR 17 | |
| Federung vorne | Showa Upside-down-Gabel 43 mm, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa-Gasdruck Stoßdämpfer, Federvorspannung, Druck- und Zugstufendämpfung einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x 4-Kolben-Bremssattel, radial montiert, Bremsscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe,Vierkolben-Radialsättel J. Juan ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel J. Juan ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Adventure S Evo präsentiert sich als vielseitige Reiseenduro, die mit starker Motorleistung, exzellentem Fahrwerk und umfangreicher Elektronik punktet. Der hohe Komfort, die durchdachte Ausstattung und die Alltagstauglichkeit machen sie zu einer Empfehlung für anspruchsvolle Tourenfahrer und Technikliebhaber. Zu den Stärken zählen die Fahrdynamik, die Sicherheitssysteme und der Bedienkomfort.
Wer auf der Suche nach einem leistungsstarken, modernen und zuverlässigen Adventure-Bike ist, findet in der KTM 1390 Super Adventure S Evo eine überzeugende Option, die sowohl auf kurzen Ausfahrten als auch auf langen Reisen ihre Qualitäten beweist. Die Kombination aus Performance, Komfort und innovativer Technik setzt Maßstäbe im Segment und macht das Modell zu einer echten Alternative zur etablierten Konkurrenz.
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.
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KTM 1390 Super Adventure Evo vs. Zero SR/F – Motorradvergleich für unterschiedliche Welten
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend: Die KTM 1390 Super Adventure Evo steht für die klassische Adventure-Philosophie mit viel Leistung, großem Fahrspaß und dem Anspruch, lange Strecken souverän zu bewältigen. Die Zero SR/F dagegen bringt die Elektromotor-Logik in ein sportlich-elegantes Gesamtpaket: sofortiges Ansprechverhalten, leiser Betrieb und ein Setup, das sich vor allem im Alltag und auf kürzeren bis mittleren Strecken richtig gut anfühlt.
Im folgenden Vergleich werden die wesentlichen Punkte gegenübergestellt – von Fahrdynamik und Komfort bis hin zu Technik, Nutzung im Alltag und den typischen Vor- und Nachteilen der jeweiligen Antriebsart. Dabei geht es nicht darum, das eine Motorrad pauschal als „besser“ zu verkaufen, sondern darum, welches Bike zu welchem Fahrprofil passt.
Grundidee und Charakter: Adventure-Verbrenner vs. E-Sporttourer
KTM 1390 Super Adventure Evo: große Bühne für weite Strecken
Die KTM spielt ihre Stärken dort aus, wo man viel unterwegs ist: dynamisches Fahren, ein spürbar „mechanisches“ Gefühl und die typische Adventure-Atmosphäre. Gerade auf längeren Etappen wirkt das Konzept stimmig: Motorcharakter, Fahrwerk und die generelle Auslegung zielen darauf, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen stabil bleibt. Wer gerne plant, tankt und dann einfach weiterfährt, bekommt hier ein sehr passendes Gesamtpaket.
Zero SR/F: sofort da, wo man Gas gibt
Die Zero SR/F setzt dagegen auf die Vorteile der Elektrotechnik. Das Ansprechverhalten ist direkt, die Leistungsentfaltung wirkt oft „linear“ und dadurch besonders angenehm im Stadtverkehr oder bei häufigem Beschleunigen und Verzögern. Dazu kommt der leise Betrieb, der im Alltag nicht nur entspannter wirkt, sondern auch das Fahrgefühl verändert: weniger Vibrationen, weniger Geräuschkulisse – mehr Fokus auf Linie, Bremsen und das, was die Straße wirklich macht.
Fahrgefühl im Vergleich: Dynamik, Kontrolle und Alltag
Beschleunigung und Ansprechverhalten
Beim Vergleich der Fahrdynamik zeigt sich der größte Unterschied: Die KTM liefert ihre Performance klassisch über Verbrennung – mit dem typischen Zusammenspiel aus Drehzahl, Gangwahl und Motorcharakter. Die Zero punktet dagegen mit dem elektrischen Drehmoment, das sofort abrufbar ist. Das macht die SR/F besonders dann attraktiv, wenn häufig kurze Sprints oder zügiges Anfahren gefragt sind. Auf der anderen Seite fühlt sich die KTM in Situationen, in denen man „zieht“ und dabei Drehzahl und Leistungsentfaltung ausnutzt, oft besonders stimmig an – vor allem, wenn die Strecke mehr Tempo und längere Beschleunigungsphasen zulässt.
Handling und Fahrbarkeit
Beide Motorräder sind für unterschiedliche Einsatzzwecke ausgelegt. Die KTM wirkt im Gesamtkonzept wie ein Reisegerät, das Stabilität und Reserven bietet. Die Zero SR/F ist eher auf ein sportlich-touriges Fahrgefühl getrimmt: agil genug für den Alltag, aber mit dem Anspruch, auch zügig unterwegs zu sein. In der Praxis heißt das: Die KTM spielt ihre Stärke aus, wenn man „mit Schwung“ fährt und das Motorrad wie ein großes Adventure-Tool behandelt. Die Zero wirkt dann besonders überzeugend, wenn man präzise Gasbefehle setzt und das Motorrad eher als modernes, direktes Fortbewegungsmittel nutzt.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Ruhe und Langstrecke
Komfort auf langen Strecken
Bei der KTM steht der Reisegedanke im Vordergrund: Die Sitzposition und die generelle Abstimmung zielen darauf, dass man auch nach mehreren Stunden noch entspannt weiterfahren kann. Die SR/F kann ebenfalls komfortabel sein, aber sie fühlt sich stärker nach „Alltag plus“ an. Wer regelmäßig lange Touren plant, wird bei der KTM oft das stimmigere Gefühl bekommen, weil das Konzept auf klassische Reiseabläufe ausgelegt ist.
Alltagstauglichkeit
Die Zero SR/F hat im Alltag klare Vorteile: Das ruhige Fahrgeräusch, die direkte Leistungsabgabe und das entspannte Handling machen sie besonders attraktiv für Pendler und Stadtfahrer. Die KTM ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie ist eher die Wahl, wenn der Alltag nur ein Teil des Plans ist und am Wochenende oder auf längeren Strecken das volle Potenzial genutzt werden soll.
Technik und Fahrmodi: Wie die Elektronik unterstützt
KTM: Adventure-Setup mit Fokus auf Fahrbarkeit
Die KTM bringt ein modernes, aber klassisch aufgebautes Technikpaket mit, das vor allem auf Fahrbarkeit und Kontrolle ausgelegt ist. Fahrmodi und Assistenzfunktionen unterstützen dabei, die Performance je nach Situation zu dosieren. Das ist besonders hilfreich, wenn Straßenverhältnisse wechseln oder wenn man das Motorrad an den eigenen Fahrstil anpassen möchte.
Zero: Elektronik als Teil des Fahrgefühls
Bei der Zero SR/F ist die Elektronik nicht nur „Zubehör“, sondern prägt das Fahrgefühl direkt. Fahrmodi und die Art der Leistungssteuerung bestimmen, wie „aggressiv“ oder „entspannt“ sich das Motorrad anfühlt. Das kann im Alltag ein echter Vorteil sein, weil man die Charakteristik schnell anpassen kann – vom ruhigen Gleiten bis zum sportlicheren Antritt.
Bremsen und Fahrwerk: Sicherheit und Stabilität
Bremsgefühl
Im Vergleich zeigt sich: Die KTM wirkt in der Abstimmung oft wie ein Motorrad, das auf Reserven und Stabilität ausgelegt ist – besonders dann, wenn man zügig unterwegs ist oder die Strecke mehr Kurven und Tempo bietet. Die Zero SR/F kann ebenfalls sehr überzeugend bremsen, wobei das Zusammenspiel aus Rekuperation und Bremsanlage das Gesamtgefühl verändert. Wer die Rekuperation nutzt, bekommt ein anderes „Tempo-Management“ als bei einem Verbrenner.
Fahrwerk und Untergrund
Die KTM ist als Adventure-Bike darauf ausgelegt, auch mit wechselnden Bedingungen klarzukommen. Das macht sie interessant, wenn Touren nicht nur aus perfekten Asphaltabschnitten bestehen. Die Zero SR/F ist eher der Typ für saubere Straßen und dynamisches Fahren im Alltag – sie kann zwar auch tourentauglich sein, aber das Konzept ist weniger „Offroad-orientiert“ als das der KTM.
Reichweite, Laden und Praxis: Der größte Unterschied im Alltag
Verbrenner-Logik bei der KTM
Die KTM 1390 Super Adventure Evo profitiert von der klassischen Reiseplanung: Tankstopps sind schnell organisiert, und die Reichweite ist in der Praxis meist weniger ein Thema als bei E-Motorrädern. Dadurch eignet sich die KTM besonders für längere Touren, bei denen man flexibel bleiben möchte und nicht an Ladefenster gebunden ist.
Elektro-Logik bei der Zero SR/F
Die Zero SR/F bringt eine andere Art von Planung mit: Reichweite und Ladezeiten bestimmen den Tagesablauf. Dafür gibt es im Alltag oft einen Vorteil: Wenn zu Hause oder am Arbeitsplatz Ladeoptionen vorhanden sind, wird das Motorrad schnell „alltagstauglich“, weil das Laden im Hintergrund passiert. Auf längeren Strecken ist die Planung wichtiger – wer aber die Ladeinfrastruktur im Blick hat, kann die SR/F sehr entspannt nutzen.
Kosten und Wartung: Betriebskosten im Vergleich
KTM: klassische Wartungswelt
Bei der KTM sind die Betriebskosten und Wartungsintervalle typischerweise an die Verbrenner-Logik gekoppelt: Ölwechsel, Verschleißteile und die üblichen Wartungsarbeiten. Dafür ist die Infrastruktur zum Betrieb sehr etabliert, und die Nutzung ist unabhängig von Ladepunkten.
Zero: weniger bewegliche Teile, andere Kostenstruktur
Die Zero SR/F hat durch den Elektrobetrieb grundsätzlich weniger Verschleiß durch bewegliche Motorkomponenten. Gleichzeitig entstehen Kosten und Aufwand eher im Bereich Laden und Stromtarife. Wer zu Hause laden kann, profitiert häufig von einer unkomplizierten Nutzung. Wer hingegen selten Ladeoptionen hat, spürt die Unterschiede stärker.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 1390 Super Adventure Evo
- Reise- und Langstreckenfokus: Die klassische Adventure-Logik passt gut zu Touren mit wenig Planungsstress.
- Fahrdynamik mit Reserven: Verbrennercharakter und Abstimmung wirken besonders stimmig bei zügigem Fahren.
- Konzept für wechselnde Bedingungen: Das Gesamtpaket ist auf „mehr als nur Asphalt“ ausgelegt.
Schwächen der KTM 1390 Super Adventure Evo
- Alltagsruhe fehlt: Der Verbrenner ist weniger „entspannt“ als ein E-Motorrad im Stadtverkehr.
- Wartungswelt klassisch: Regelmäßige Wartung und Verschleißteile gehören dazu.
Stärken der Zero SR/F
- Direktes Drehmoment: Sehr angenehmes Ansprechverhalten im Alltag.
- Leiser, vibrationsarmer Betrieb: Das Fahrgefühl wirkt besonders modern und entspannt.
- Elektronik als Fahrassistenz: Fahrmodi und Steuerung lassen sich schnell anpassen.
Schwächen der Zero SR/F
- Planung bei längeren Strecken: Reichweite und Ladeinfrastruktur sind stärker relevant.
- Abhängigkeit von Ladeoptionen: Ohne verlässliche Ladepunkte wird die Nutzung weniger flexibel.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen KTM 1390 Super Adventure Evo und Zero SR/F hängt weniger von „Zahlen“ ab, sondern vor allem davon, wie gefahren wird.
KTM 1390 Super Adventure Evo – ideal für
- Fahrer, die regelmäßig lange Touren machen und flexibel bleiben möchten.
- Menschen, die das klassische Adventure-Fahrgefühl mit Motorcharakter suchen.
- Wer gerne mit Reserven fährt und auch bei wechselnden Bedingungen souverän unterwegs sein will.
Zero SR/F – ideal für
- Fahrer, die viel im Alltag unterwegs sind (Pendeln, Stadt, kurze bis mittlere Strecken).
- Menschen, die das direkte Ansprechverhalten und die Ruhe eines E-Motorrads schätzen.
- Wer zu Hause oder am Arbeitsplatz verlässlich laden kann und dadurch den Alltag elektrisiert.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Adventure Evo ist die bessere Wahl, wenn Tourenplanung möglichst unkompliziert bleiben soll und das Motorrad vor allem auf Langstrecke, Reserven und das klassische Adventure-Fahrgefühl ausgelegt sein soll. Wer gerne zügig fährt, auch mal längere Etappen am Stück macht und dabei weniger an Ladefenster denken möchte, findet in der KTM ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Zero SR/F spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Alltag zählt: direktes Drehmoment, leiser Betrieb und ein Fahrgefühl, das sich schnell „richtig“ anfühlt. Für Fahrer mit guten Ladeoptionen zu Hause oder am Arbeitsplatz ist die SR/F besonders attraktiv, weil sie im täglichen Rhythmus sehr unkompliziert wirkt. Wer dagegen häufig lange Strecken ohne verlässliche Ladeinfrastruktur fährt, wird die KTM als entspannter empfinden.
Kurz gesagt: KTM für Reise-Flexibilität und klassisches Adventure, Zero für modernes, ruhiges Fahren mit elektrischer Direktheit.