UVP 22.999 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 16.990 €
Baujahr von 2025 bis 2026~
30 Jahre Duke - KTM haut mal einen raus!
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Die neue Reise-Enduro von BMW - endlich eine echte Hommage an die R80 G/S
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Pro und Kontra

Pro:
  • starker Motor
  • tolles Fahrwerk
  • kräftige Bremsen
  • gute Ausstattung
  • bolleriger V2 Sound
  • strammer Auftritt
Kontra:
  • komplexe Bedienung
  • eingeschränkte Soziustauglichkeit
  • QuickShifter Aufpreispflichtig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht212kg
Radstand1.491mm
Radstand1.491mm
Sitzhöhe: 834 mm
Gewicht229kg
Radstand1.580mm
Länge2.250mm
Radstand1.580mm
Sitzhöhe: 860 mm
Höhe1.256mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V2 75°
Hubraum1.350ccm
Hub71mm
Bohrung110mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartLuft-/ölgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen
Hubraum1.170ccm
Hub73mm
Bohrung101mm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung190 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment145 NM bei 8.000 U/Min
Höchstgeschw.260km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite300km
Leistung109 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite304km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorneWP Apex USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm
Federung hintenWP Apex Monoshock (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenEinarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten200/55-17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 45 mm, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 210)mm
Federung hintendirekt angelenktes, wegabhängig gedämpftes Zentralfederbein, Federbasis einstellbar, Zug- und Druckstufendämpfung einstellbar (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne90/90 -21
Reifen hinten150/70 R 17

Bremsen

Bremsen vorne2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse, axial verschraubt, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Brembo 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 265 mm)

Fazit

Die KTM 1390 Super Duke R Evo ist ein Hyper-Naked-Bike, welches wahrscheinlich nie langweilig werden wird. Sie pulverisiert den Fahrer regelrecht mit Emotionen, Adrenalin, Endorphinen und all den anderen schönen Dingen. Sie ist so derartig unvernünftig, dass es schon wieder vernünftig ist, sie zu kaufen. Denn mal ganz ehrlich: Wer will schon ein vernünftiges Motorrad fahren? Okay, der Preis ist schon heftig - das Bike aber auch. Wer das Geld hat: Herzlichen Glückwunsch zum Kauf. Und ruf mal an, ich will auch mal wieder fahren...
 
Die Testmaschine wurde uns wieder einmal von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Aber Achtung: Euer bisheriges Bike wird Euch nach der Probefahrt vorkommen wie ein Mofa. Tipp: Motorrad Ruser in Haseldorf bei Hamburg hat auch noch ein paar 1290 Super Dukes R's zum absoluten Schnapperpreis. Einfach mal anrufen: 04129 - 443

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 23.499€
  • Gebraucht (1290er, 3 Jahre alt): 12.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2024
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit

Die neue BMW R12 G/S schafft den Spagat zwischen Retro-Optik und moderner Technik spielerisch. Sie fährt sich sehr entspannt, kann aber auch kraftvoll nach vorne spurten und erfreut den Fahrer / die Fahrerin mit wunderbarer Boxer-Romantik - so wie es die modernen 1300er Boxer leider nicht mehr hinbekommen.
 
Etwas doof finden wir, dass die Reise-Tugenden bzw. die Möglichkeiten für Koffer oder sonstiges Gepäck-Gedöns von BMW eher unterbelichtet umgesetzt wurden. Die G/S will mit ihren langen Federwegen und dem 21 Zöller aber sowieso eher ins Gelände als ans Nordkap. Und genau danach fühlt sie sich auch an. Trotzdem ist sie auch was für normale Straßenfahrer wie mich. Ich bin verliebt.

 
Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf der Autobahn A7 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 16.990 €
  • Verfügbarkeit: ab 2025
  • Farben: Schwarz, Sand, Blau-Weiß-Rot

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KTM 1390 Super Duke R EVO vs. BMW R 12 GS – Motorradvergleich im Detail

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die KTM 1390 Super Duke R EVO und die BMW R 12 GS, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein kompromissloses, straßenorientiertes Naked-Bike auf eine Reiseenduro, die für viele Kilometer gemacht ist. Beide Modelle versprechen Fahrspaß, aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht nur darum, was auf dem Papier steht, sondern wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag und auf Touren bemerkbar machen.

Grundcharakter: Naked-Power vs. Reiseenduro

Wie sich die KTM 1390 Super Duke R EVO anfühlt

Die KTM 1390 Super Duke R EVO ist ein Motorrad, das auf Dynamik und Direktheit ausgelegt ist. Der Fokus liegt klar auf sportlichem Fahren: schnelle Richtungswechsel, ein agiles Handling und ein Motorcharakter, der Lust auf zügige Beschleunigung macht. Wer häufig kurze Strecken fährt, gern zügig durch die Stadt rollt oder am Wochenende die Landstraße sucht, findet hier ein Motorrad, das schnell „anspringt“ – nicht nur technisch, sondern auch vom Fahrgefühl her.

Wie sich die BMW R 12 GS anfühlt

Die BMW R 12 GS steht dagegen für souveräne Vielseitigkeit. Als Reiseenduro ist sie darauf getrimmt, lange Strecken entspannt zu bewältigen und dabei auch abseits des reinen Asphalt-Tempos eine gute Figur zu machen. Das Fahrwerk und die Sitzposition zielen stärker auf Stabilität und Kontrolle ab, besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder die Bedingungen variieren. Die BMW wirkt dabei weniger wie ein „Sprint-Motorrad“, sondern eher wie ein Begleiter, der über Stunden ruhig bleibt.

Motor und Antrieb: Unterschiedliche Schwerpunkte im Fahralltag

Im direkten Vergleich zeigen sich die Unterschiede vor allem im Charakter des Antriebs. Die KTM setzt auf ein spürbar sportliches Ansprechverhalten und eine Fahrweise, die sich wie von selbst in Richtung zügiges Beschleunigen und dynamisches Kurvenfahren entwickelt. Die BMW hingegen legt den Schwerpunkt auf gleichmäßige Kraftentfaltung und ein Gefühl von „Gelassenheit“ – besonders dann, wenn es nicht nur um die schnellste Linie geht, sondern um konstantes Tempo und Komfort über längere Zeit.

Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber die Art ist verschieden: Die KTM belohnt häufiges aktives Fahren, die BMW belohnt eine ruhige, kontrollierte Linie. Wer gern mit dem Gas arbeitet und das Motorrad spüren möchte, wird bei der KTM schneller „drin“ sein. Wer dagegen Wert auf entspannte Touren legt, findet in der BMW eine stimmige Basis.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

KTM: Kurvengefühl und schnelle Wechsel

Die KTM 1390 Super Duke R EVO wirkt im Vergleich besonders dann stark, wenn es um Agilität geht. Richtungswechsel gelingen zügig, das Motorrad vermittelt ein direktes Feedback und unterstützt eine sportliche Fahrweise. Das ist ein klarer Vorteil auf kurvigen Strecken, auf denen man gern „arbeitet“: ein bisschen bremsen, einlenken, Gas geben – und das Motorrad macht mit.

Als mögliche Schwäche kann sich dabei ergeben, dass die KTM bei sehr langen, unruhigen Strecken oder bei schlechterem Belag weniger „aus dem Ärmel“ wirkt als eine Reiseenduro. Das heißt nicht, dass sie unkomfortabel wäre – aber der Charakter ist stärker auf sportliche Dynamik getrimmt.

BMW: Ruhe, Kontrolle und Tourenkomfort

Die BMW R 12 GS spielt ihre Stärken vor allem in der Stabilität aus. Das Fahrwerk und die Geometrie zielen darauf, dass das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen kontrolliert bleibt. Gerade auf längeren Touren, bei Autobahnabschnitten oder wenn der Untergrund nicht perfekt ist, zeigt sich die Reiseenduro-Logik: weniger hektisch, mehr souverän.

Die Schwäche im Vergleich zur KTM liegt eher im „Sportlichkeitsgefühl“: Wer maximale Agilität wie bei einem Naked-Bike sucht, wird bei der BMW nicht ganz denselben unmittelbaren Drive finden. Dafür bekommt man ein Motorrad, das sich wie ein verlässlicher Rahmen für viele Kilometer anfühlt.

Bremsen und Fahrassistenz: Sicherheit mit unterschiedlicher Ausrichtung

Bei beiden Modellen spielt die Bremsanlage eine zentrale Rolle, weil sie das Fahrgefühl maßgeblich beeinflusst. Im Vergleich zeigt sich: Die KTM ist stärker auf sportliche Verzögerung und dynamische Manöver ausgelegt, während die BMW auf kontrollierte Verzögerung und Stabilität in verschiedenen Fahrsituationen setzt. In der Praxis bedeutet das, dass die KTM besonders dann glänzt, wenn zügiges Fahren und häufiges Bremsen in Kurven vorkommen. Die BMW überzeugt eher dann, wenn gleichmäßige Kontrolle und ein ruhiges Gesamtpaket wichtiger sind.

Auch bei der Elektronik gibt es Unterschiede in der Ausrichtung. Die KTM wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das das sportliche Fahren unterstützt und fein dosierbare Eingriffe bietet. Die BMW setzt stärker auf ein Paket, das Komfort, Sicherheit und Alltagstauglichkeit in den Vordergrund stellt – besonders, wenn man nicht ständig „aktiv“ fahren möchte.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das zählt

Ein Motorradvergleich ist nur dann sinnvoll, wenn die Ergonomie mitgedacht wird. Die KTM 1390 Super Duke R EVO bietet eine Sitzposition, die sportlich wirkt und das aktive Fahren unterstützt. Das ist ideal, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden oder wenn die Fahrweise dynamisch sein soll. Wer jedoch sehr lange Touren plant, kann merken, dass eine sportlichere Haltung mehr Aufmerksamkeit fordert.

Die BMW R 12 GS ist dagegen stärker auf Tourenhaltung ausgelegt. Die Sitzposition unterstützt eine entspanntere Körperhaltung, was besonders auf langen Strecken spürbar wird. Das ist ein klarer Vorteil für Fahrerinnen und Fahrer, die nicht nur „schnell ankommen“, sondern auch „gut ankommen“ möchten.

Elektronik, Komfort und Ausstattung: Was im Alltag wirklich hilft

Im Vergleich beider Motorräder zeigt sich: Elektronik und Komfort sind nicht nur „Nice-to-have“, sondern beeinflussen den Alltag. Die KTM setzt auf ein Paket, das sportliches Fahren unterstützt und das Motorrad schnell „reaktionsbereit“ macht. Das kann ein Vorteil sein, wenn häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und sportlichen Abschnitten gewechselt wird.

Die BMW R 12 GS wirkt dagegen wie ein Motorrad, das für unterschiedliche Szenarien vorbereitet ist. Gerade auf Touren, bei denen Wetter, Untergrund oder Tagesform variieren, spielt die Reiseenduro-Philosophie ihre Stärken aus. Die BMW ist dadurch oft die entspanntere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für eine Fahrart gedacht ist.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der KTM 1390 Super Duke R EVO

  • Sportlicher Charakter mit direktem Fahrgefühl
  • Agiles Handling für kurvige Strecken und dynamische Manöver
  • Aktives Fahren macht besonders viel Spaß
  • Elektronik unterstützt eher die sportliche Linie

Schwächen bzw. Grenzen der KTM 1390 Super Duke R EVO

  • Weniger „Reiseenduro-Ruhe“ bei sehr langen oder unruhigen Strecken
  • Sportlichere Ergonomie kann auf Dauer mehr Fokus erfordern

Stärken der BMW R 12 GS

  • Tourenorientierte Stabilität und souveränes Fahrverhalten
  • Entspanntere Ergonomie für lange Strecken
  • Elektronik und Komfortpaket wirken alltagstauglich und vielseitig
  • Gute Wahl, wenn verschiedene Bedingungen eine Rolle spielen

Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 12 GS

  • Weniger unmittelbare Agilität im Vergleich zur KTM
  • Wer ein reines „Naked-Bike-Feeling“ sucht, könnte den Charakter als weniger kompromisslos sportlich empfinden

Welche Wahl passt besser? (Fazit)

Die KTM 1390 Super Duke R EVO ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf sportlichem Fahren liegt: kurvige Strecken, dynamische Beschleunigung, ein direktes Handling und ein Motorrad, das aktiv gefahren werden möchte. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern „mit dem Bike arbeiten“, häufig kürzere bis mittlere Strecken fahren und dabei ein spürbar sportliches Gesamtpaket suchen.

Die BMW R 12 GS ist die passendere Wahl, wenn Touren, Komfort und souveräne Kontrolle im Vordergrund stehen: lange Strecken, wechselnde Bedingungen und ein Motorrad, das auch ohne ständige Aktivität zuverlässig bleibt. Wer vielseitig unterwegs ist und Wert auf entspannte Ergonomie legt, bekommt mit der BMW das stimmigere Gesamtbild.

Kurz gesagt: KTM für den sportlichen Kick im Alltag und auf der Landstraße, BMW für die große Tour und das Gefühl von Ruhe auf vielen Kilometern.

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