| UVP | 22.999 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 17.545 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- starker Motor
- tolles Fahrwerk
- kräftige Bremsen
- gute Ausstattung
- bolleriger V2 Sound
- strammer Auftritt
- komplexe Bedienung
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- QuickShifter Aufpreispflichtig
- absolut tourentauglich, auch zu zweit mit viel Gepäck
- sehr bequeme Sitzposition für Fahrer und Beifahrer
- strammer Motor mit Druck in allen Lebenslagen
- guter Windschutz
- gute Bremsen
- guter QuickShifter
- hässliche USB-Buchse
- keine automatische Blinker-Rückstellung
- Handy-App mit Potential nach oben
- Windschild nur im Stand verstellbar
- Farbauswahl könnte besser sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.491 | mm |
| Radstand | 1.491 | mm |
| Sitzhöhe: | 834 | mm |
| Gewicht | 259 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.350 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.099 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 190 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 260 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 135 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 7.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 375 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP Apex Monoshock (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Die KTM 1390 Super Duke R Evo ist ein Hyper-Naked-Bike, welches wahrscheinlich nie langweilig werden wird. Sie pulverisiert den Fahrer regelrecht mit Emotionen, Adrenalin, Endorphinen und all den anderen schönen Dingen. Sie ist so derartig unvernünftig, dass es schon wieder vernünftig ist, sie zu kaufen. Denn mal ganz ehrlich: Wer will schon ein vernünftiges Motorrad fahren? Okay, der Preis ist schon heftig - das Bike aber auch. Wer das Geld hat: Herzlichen Glückwunsch zum Kauf. Und ruf mal an, ich will auch mal wieder fahren...Die Testmaschine wurde uns wieder einmal von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Aber Achtung: Euer bisheriges Bike wird Euch nach der Probefahrt vorkommen wie ein Mofa. Tipp: Motorrad Ruser in Haseldorf bei Hamburg hat auch noch ein paar 1290 Super Dukes R's zum absoluten Schnapperpreis. Einfach mal anrufen: 04129 - 443
Fazit
Die neue Versys 1100 SE ist eine konsequente Weiterentwicklung der schon sehr guten Versys 1000 SE. Sie hat jetzt spürbar mehr Dampf, vor allem untenrum, und ist in der SE-Version in Serie mit Kurvenlicht, semiaktiven Skyhook-Fahrwerk, Tempomat, QuickShifter etc. sehr gut ausgestattet. Sie kann gleichermaßen reisen, cruisen, chillen und rasen - welches Bike kann das schon von sich behaupten?Wie wäre es mit einer Probefahrt bei Heller & Soltau im schönen Sankt Michaelisdonn? Dort steht die Versys 1100 als Vorführer und es gibt wunderbare Landstraßen, auf den denen ihr der Maschine mal so richtig auf den Zahn fühlen könnt.
MotorradTest.de auf YouTube
KTM 1390 Super Duke R EVO vs. Kawasaki Versys 1100 SE – Vergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die KTM 1390 Super Duke R EVO und die Kawasaki Versys 1100 SE, wird ein Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für kompromisslose Performance und eine sehr direkte, sportliche Auslegung. Die andere zielt auf Vielseitigkeit, Komfort und Tourentauglichkeit – inklusive Ausstattung, die lange Strecken deutlich angenehmer macht. Im folgenden Vergleich werden die im Modellvergleich genannten Eigenschaften beider Motorräder gegeneinander abgewogen: vom Fahrwerk und der Bremsanlage über die Elektronik bis hin zu Komfort und Alltagstauglichkeit.
Grundcharakter: Naked-Impuls vs. Reise-Vielseitigkeit
Die KTM 1390 Super Duke R EVO ist als Naked Bike darauf ausgelegt, dass das Motorrad sich schnell und lebendig anfühlt. Der Fokus liegt auf Dynamik: Gasannahme, Agilität und ein Fahrgefühl, das Lust auf zügige Landstraßenrunden macht. Die Kawasaki Versys 1100 SE dagegen ist als Reise-orientiertes Motorrad konzipiert. Hier steht nicht nur Tempo im Vordergrund, sondern vor allem die Fähigkeit, auch bei längeren Etappen souverän zu bleiben – mit einer Sitzposition, die weniger „sportlich zusammengezogen“ wirkt, und mit Ausstattung, die den Alltag erleichtert.
Stärken und Schwächen im Grundgefühl
Die KTM spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn das Tempo steigt und die Strecke kurvig wird. Die direkte Rückmeldung und die sportliche Auslegung machen sie zu einer Maschine, die man gern „arbeitet“ – also aktiv fährt. Schwäche im Vergleich: Wer vor allem entspannt cruisen möchte oder häufig sehr lange Autobahnabschnitte fährt, empfindet den Fokus auf Dynamik manchmal als weniger komfortabel als bei der Versys.
Die Kawasaki punktet mit einem Charakter, der auf Touren ausgelegt ist. Sie wirkt stabil, alltagstauglich und weniger „nervös“ im Sinne von ständiger sportlicher Aktivität. Schwäche im Vergleich: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein reines Spaßgerät anfühlt und maximal auf spontane Kurvenagilität getrimmt ist, wird die KTM als emotionaler und direkter erleben.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein klarer Unterschied in der Zielsetzung: Die KTM 1390 Super Duke R EVO ist auf kraftvolle Beschleunigung und ein sehr unmittelbares Ansprechverhalten ausgelegt. Die Kawasaki Versys 1100 SE liefert ebenfalls starke Performance, setzt aber stärker auf gleichmäßige Durchzugskraft und kontrollierbares Fahren über längere Zeit.
Vergleich der Fahrbarkeit
Bei der KTM fühlt sich die Leistungsentfaltung oft „näher am Gas“ an. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man häufig beschleunigt, bremst und wieder beschleunigt – also in typischen Landstraßen-Szenarien. Die Kawasaki wirkt dagegen wie ein Motorrad, das Leistung so bereitstellt, dass man sie über längere Zeit nutzen kann, ohne ständig das Gefühl zu haben, das Motorrad müsse „mitgedreht“ werden.
Stärken/Schwächen im Vergleich: Die KTM ist im sportlichen Rhythmus überlegen, weil sie das Tempo direkt unterstützt. Die Kawasaki ist im Langstreckenbetrieb im Vorteil, weil sie ein ruhigeres, tourentauglicheres Gesamtpaket bietet.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft darüber, ob ein Motorrad „leicht“ wirkt oder eher „groß und souverän“. Die KTM 1390 Super Duke R EVO ist im Vergleich auf sportliches Handling ausgelegt. Sie unterstützt zügiges Einlenken und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle bei dynamischer Fahrweise. Die Kawasaki Versys 1100 SE ist dagegen auf Stabilität und Komfort ausgelegt – besonders dann, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn die Strecke länger wird.
Kurven und Unebenheiten
In schnellen Kurven und beim aktiven Fahren zeigt die KTM ihre Stärke: Das Motorrad wirkt reaktionsfreudig und lässt sich präzise bewegen. Bei schlechterem Belag oder längeren Abschnitten, in denen man nicht ständig „sportlich“ fährt, kann die KTM jedoch spürbarer fordern.
Die Versys bleibt auch bei wechselnden Bedingungen ruhiger. Das ist ein Vorteil, wenn häufig gefahren wird, ohne dass jede Fahrt wie ein Training für die nächste Kurve geplant ist. Dafür kann die KTM im direkten Vergleich beim „sportlichen Spiel“ die Nase vorn haben.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in ihrem jeweiligen Einsatzbereich sicher bremsen. Im Vergleich zeigt sich jedoch ein Unterschied im Charakter: Die KTM wirkt darauf abgestimmt, dass man beim sportlichen Fahren schnell und kontrolliert verzögert und dabei ein sehr direktes Feedback bekommt. Die Kawasaki setzt stärker auf souveräne Verzögerung und Stabilität – besonders hilfreich, wenn man auch bei längeren Touren häufig bremsen muss.
Elektronik als Verstärker
Die Elektronik spielt bei beiden eine Rolle, aber mit anderer Gewichtung. Die KTM wirkt im Vergleich stärker darauf ausgelegt, sportliche Dynamik zu unterstützen und gleichzeitig die Kontrolle zu behalten. Die Kawasaki bietet ebenfalls moderne Assistenzfunktionen, legt aber den Schwerpunkt stärker auf ein entspanntes, berechenbares Fahrverhalten – ein Punkt, der auf langen Strecken spürbar wird.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Gerade hier unterscheiden sich die beiden Modelle deutlich. Die KTM 1390 Super Duke R EVO ist als Naked Bike eher auf eine sportliche Sitzposition ausgelegt. Das kann sich großartig anfühlen, wenn die Fahrt kurz ist oder wenn die Kurven im Vordergrund stehen. Auf langen Strecken kann die sportliche Haltung jedoch mehr Aufmerksamkeit erfordern.
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist im Vergleich klar auf Komfort getrimmt. Die Sitzposition wirkt tourentauglicher, und der Windschutz bzw. die Gesamtverkleidung tragen dazu bei, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Das ist ein echter Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur für „eine Runde“, sondern für regelmäßige Touren gedacht ist.
Alltagstauglichkeit im Vergleich
Die KTM ist im Stadt- und Landstraßenbetrieb oft dann im Vorteil, wenn man schnell von A nach B kommt und dabei gern sportlich fährt. Die Kawasaki ist im Alltag dann stärker, wenn häufig längere Strecken anstehen oder wenn das Motorrad auch für Pendeln plus Wochenendtour genutzt wird.
Ausstattung und Elektronik: Was man wirklich merkt
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist im Vergleich als „SE“-Variante besonders auf Ausstattung und Tourenkomfort ausgelegt. Das zeigt sich in der Praxis vor allem daran, dass man sich weniger um Details kümmern muss: Funktionen, die das Fahren angenehmer machen, sind so integriert, dass sie den Alltag erleichtern. Die KTM 1390 Super Duke R EVO setzt ebenfalls auf moderne Technik, wirkt aber stärker darauf fokussiert, das sportliche Potenzial zu unterstützen.
Stärken und Schwächen der Ausrichtung
Stärken der KTM: sportliche Fahrmodi bzw. Elektronik-Unterstützung, die Dynamik ermöglicht, und ein Gesamtpaket, das sich wie ein direktes Fahrerlebnis anfühlt. Schwäche im Vergleich: Wer vor allem Komfortfeatures und „Tour-Relax“ erwartet, findet bei der Kawasaki das rundere Gesamtbild.
Stärken der Kawasaki: tourorientierte Ausstattung, mehr Komfort im Alltag und ein Fahrgefühl, das auch bei langen Etappen entspannt bleibt. Schwäche im Vergleich: Wer maximalen Naked-Sport-Charakter sucht, könnte die KTM als emotionaler und „spürbarer“ empfinden.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über typische Nutzungsszenarien entscheiden. Die KTM 1390 Super Duke R EVO passt besonders gut, wenn Fahrten häufig aus kurzen bis mittleren Strecken bestehen, wenn Kurven und Beschleunigung im Fokus stehen und wenn ein Motorrad gesucht wird, das aktiv gefahren werden möchte. Die Maschine belohnt eine sportliche Fahrweise und macht Spaß, weil sie sehr direkt reagiert.
Die Kawasaki Versys 1100 SE ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad regelmäßig für Touren genutzt wird, wenn Komfort und Stabilität wichtiger sind als ein maximal „nacktes“ Sportgefühl und wenn längere Strecken ohne große Ermüdung geplant sind. Die Ausstattung und die tourorientierte Ergonomie machen den Unterschied vor allem dann, wenn nicht nur die Kurve, sondern auch die Strecke dazwischen zählt.
Typische Entscheidungshilfe
Wer eher „Fahren“ als „Ankommen“ priorisiert, landet im Vergleich häufig bei der KTM. Wer eher „Ankommen“ mit möglichst wenig Stress und hoher Alltagstauglichkeit verbindet, findet in der Kawasaki das stimmigere Gesamtpaket.
Fazit:
Die KTM 1390 Super Duke R EVO ist im Vergleich die bessere Wahl für alle, die ein sportliches Naked Bike suchen, das dynamisch anspricht, präzise wirkt und bei kurvigen Strecken besonders viel Fahrspaß liefert. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn die Fahrt aktiv gestaltet wird und wenn das Motorrad als direktes Werkzeug für zügiges Fahren dienen soll. Wer dagegen häufig lange Strecken fährt oder Wert auf eine tourentaugliche, entspanntere Ergonomie legt, wird die KTM eher als fordernder erleben.
Die Kawasaki Versys 1100 SE punktet im Motorradvergleich vor allem mit Komfort, Stabilität und einer Ausstattung, die Touren deutlich angenehmer macht. Sie ist ideal für regelmäßige längere Fahrten, für gemischte Strecken und für alle, die ein vielseitiges Motorrad möchten, das auch nach mehreren Stunden noch souverän bleibt. Kurz gesagt: KTM für sportliche Kurven und Direktheit, Kawasaki für Touren, Komfort und entspanntes Reisen.