| UVP | 7.099 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2025 | |
| UVP | 6.349 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Austattung
- Wieselflink
- Soziuskomfort
- Geringes Gewicht
- Preis
- sehr zugängliches Fahrverhalten
- kerniger Motor mit linearer Kraftentfaltung
- kernige Optik mit vielen, schönen Details
- TFT-Farbdisplay
- hohe Reichweite
- viel Motorrad für wenig Geld
- sehr straff gefedert
- Bremsen etwas teigig, schwer dosierbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 172 | kg |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Radstand | 1.430 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 373 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring, Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 44 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 426 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | 43mm WP APEX Gabel, einstellbar in Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 130/80-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside Down Gabel Ø 41mm (Federweg 135)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, 4-Kolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Bremsscheibe mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Benelli zeigt erneut, dass man auch für wenig Geld extravagante Motorräder bekommen kann, die auch noch gut funktionieren. Die 502C ist ohne Frage ein besonderes Bike, welches außer der Honda CMX 500 Rebel kaum Konkurrenz fürchten muss. Es gibt schlichtweg keine anderen Cruiser in der A2 Klasse.Die Maschine ist ordentlich gemacht, man muss trotz des Preises keine billige Fuhre befürchten. Sie fährt sich lässig, vermittelt viel Fahrspaß und beruhigt durch ihre Art den Fahrer von ganz alleine. Rasen will man mit dieser Maschine nicht, deshalb ist sie auch nicht untermotorisiert. Es hat uns viel Spaß bereitet, die Benelli 502 zu testen!
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KTM 390 Adventure vs. Benelli 502 C – welcher Allrounder passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, wird der Unterschied oft erst bei genauerem Hinsehen klar. Im Vergleich stehen hier die KTM 390 Adventure und die Benelli 502 C. Beide sind für viele Fahrprofile interessant: für Touren, für den Alltag und für alle, die nicht nur geradeaus denken wollen. Trotzdem verfolgen die beiden Modelle unterschiedliche Konzepte – und genau daraus entsteht der Reiz dieses Vergleichs.
Grundidee im Vergleich: Adventure-Ansatz vs. C-Charakter
Die KTM 390 Adventure ist klar im Adventure-Lager verortet: aufrechte Sitzposition, Fokus auf Variabilität und ein Fahrgefühl, das auch abseits der perfekten Straße nicht sofort die Flucht ergreifen muss. Die Benelli 502 C wirkt dagegen stärker „road-orientiert“ und bringt einen eigenen Stil mit: mehr Richtung klassischer Straßencharakter, mit dem Anspruch, sich auf Landstraße und in der Stadt souverän zu bewegen.
Das bedeutet nicht, dass eines „besser“ ist – aber es erklärt, warum sich die Motorräder in typischen Situationen unterschiedlich anfühlen.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich vor allem der Charakter: Die KTM 390 Adventure setzt auf ein agiles, leicht zu kontrollierendes Ansprechverhalten. Dadurch wirkt sie im Stadtverkehr oft spritziger, weil sich das Motorrad fein dosieren lässt. Auf der Landstraße profitiert man von einem Fahrgefühl, das eher „mitgeht“ als „drückt“ – ideal, wenn häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird.
Die Benelli 502 C spielt dagegen stärker mit dem Gedanken, dass ein größerer Hubraum bzw. das abgestimmte Setup ein ruhigeres, gleichmäßigeres Vorankommen unterstützt. Das merkt man besonders dann, wenn längere Strecken am Stück gefahren werden: Man kann oft entspannter fahren, weil das Motorrad nicht ständig nach Drehzahl verlangt, um zügig unterwegs zu sein.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- KTM 390 Adventure: Stärken liegen im agilen Ansprechen und im dynamischen Gefühl bei häufigem Richtungswechsel. Schwäche kann sein, dass man für bestimmte Fahrstile (z. B. sehr entspanntes Dahingleiten mit wenig Drehzahl) je nach persönlichem Geschmack etwas mehr „arbeiten“ muss.
- Benelli 502 C: Stärken liegen im gleichmäßigeren Vortrieb und im entspannteren Langstrecken-Feeling. Schwäche kann sein, dass die feinfühlige Agilität im Stadtbetrieb weniger „leicht“ wirkt als bei der KTM – je nach Fahrstil.
Fahrwerk und Handling: Wo die Linie im Kopf bleibt
Das Fahrwerk entscheidet im Alltag oft schneller als man denkt. Die KTM 390 Adventure ist auf ein lebendiges Handling ausgelegt. Gerade bei wechselnden Untergründen (schlechter Asphalt, kurze Bodenwellen, Randsteine) wirkt sie meist berechenbar und vermittelt das Gefühl, dass man das Motorrad aktiv führen kann. In Kurven unterstützt die Geometrie dabei, zügig Rhythmus aufzubauen.
Die Benelli 502 C zielt eher auf Stabilität und Komfort im Straßenbetrieb. Das Motorrad liegt in vielen Situationen ruhiger, was auf längeren Strecken angenehm ist. In schnellen Passagen kann das Handling dadurch etwas „erwachsener“ wirken – weniger nervös, mehr kontrolliert.
Vergleich der Fahreindrücke
- KTM 390 Adventure: Vorteile bei Agilität, beim aktiven Fahren und bei Situationen, in denen das Motorrad flexibel reagieren soll. Nachteil: Wer sehr „samtig“ und maximal ruhig fahren möchte, könnte sich an der lebendigeren Art erst gewöhnen.
- Benelli 502 C: Vorteile bei ruhigerem Geradeauslauf und komfortorientiertem Fahrgefühl. Nachteil: Wer maximale Leichtigkeit im Stadtverkehr sucht, empfindet die KTM oft als unmittelbarer.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen geht es nicht nur um „Stärke“, sondern um Dosierbarkeit und Gefühl. Im Vergleich zeigt sich: Die KTM 390 Adventure wirkt in der Regel so abgestimmt, dass man Verzögerung gut fein steuern kann – besonders hilfreich, wenn der Verkehr dicht ist oder wenn man aus dem Stadtfluss heraus schnell reagieren muss. Das unterstützt ein sicheres Fahrgefühl, weil die Bremse vorhersehbar bleibt.
Die Benelli 502 C setzt ebenfalls auf verlässliche Verzögerung, wirkt aber in vielen Situationen etwas „ruhiger“ in der Charakteristik. Das ist angenehm, wenn man nicht ständig am Limit arbeitet, sondern eher gleichmäßig und vorausschauend fährt.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltagstauglichkeit und Touren
Komfort ist bei beiden Motorrädern ein wichtiges Thema, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die KTM 390 Adventure bietet durch die aufrechte Sitzposition eine gute Übersicht und unterstützt eine aktive Haltung. Das ist praktisch, wenn häufig umpositioniert wird oder wenn man auch mal längere Strecken fährt und dabei nicht komplett „in der Maschine“ verschwinden möchte.
Die Benelli 502 C wirkt im Vergleich oft wie ein Motorrad, das auf entspannteres Sitzen und angenehmes Handling auf der Straße ausgelegt ist. Wer vor allem Landstraße und Stadt kombiniert, profitiert häufig von einem Fahrgefühl, das nicht permanent nach Korrektur verlangt.
Stärken und Schwächen bei Komfort
- KTM 390 Adventure: Stärken bei aufrechter Haltung, Übersicht und einem aktiven Fahrstil. Schwäche: Wer sehr „tourig“ im Sinne von maximaler Entspannung ohne Bewegung sucht, muss eventuell den eigenen Sitzstil finden.
- Benelli 502 C: Stärken bei ruhigem Straßenkomfort und entspannterem Gefühl. Schwäche: Wer besonders häufig unebene Strecken fährt oder eine sehr adventuretypische Sitzhaltung bevorzugt, könnte die KTM als passender empfinden.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
In der Praxis entscheidet die Summe aus Details. Bei der KTM 390 Adventure spielt die Adventure-Ausrichtung eine Rolle: Dazu gehören die typische Erwartung an Variabilität, Zubehörfreundlichkeit und ein Konzept, das sich gut für Touren erweitern lässt. Wer gerne plant, packt und unterwegs anpasst, findet hier häufig den passenden Rahmen.
Die Benelli 502 C punktet eher über den Straßenfokus: Das Motorrad wirkt wie gemacht für regelmäßige Fahrten, bei denen Stil und Alltagstauglichkeit zusammenkommen. Wer nicht zwingend „Adventure-Zubehör“ braucht, sondern ein stimmiges Gesamtpaket für Straße sucht, wird hier eher glücklich.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über Fahrprofil und Erwartung lösen. Die KTM 390 Adventure ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für die perfekte Strecke gedacht ist. Wer gern aktiv fährt, Kurven dynamisch angeht, auch mal unebenen Asphalt akzeptiert und eine aufrechte, übersichtliche Haltung schätzt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtbild.
Die Benelli 502 C ist eine starke Wahl, wenn der Schwerpunkt auf ruhigem Straßenkomfort liegt. Wer häufig Landstraße fährt, längere Strecken entspannt angehen möchte und dabei ein Motorrad sucht, das sich eher „gleichmäßig“ anfühlt, trifft mit der Benelli oft die bessere Wahl.
Typische Entscheidungsszenarien
- Viele Stadtfahrten + häufiges Wechseln der Situation: KTM 390 Adventure wirkt oft unmittelbarer.
- Landstraße und längere Touren mit Fokus auf entspanntes Tempo: Benelli 502 C spielt ihre Stärken häufig besser aus.
- Gemischte Strecken mit gelegentlichen schlechten Abschnitten: KTM 390 Adventure passt meist besser zum Adventure-Gedanken.
- Straßenorientiertes Fahren ohne „Abenteuer“-Anspruch: Benelli 502 C kann die passendere Wahl sein.
Fazit:
Die KTM 390 Adventure ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich agil und aktiv fahren lässt, eine aufrechte Sitzposition bietet und auch auf gemischten Strecken souverän bleibt. Wer Kurven dynamisch angeht, im Alltag schnell reagieren möchte und das Gefühl mag, das Motorrad „mitzunehmen“, wird mit der KTM häufig zufriedener sein.
Die Benelli 502 C empfiehlt sich vor allem dann, wenn der Fokus klar auf Straßenkomfort und einem gleichmäßigen Fahrgefühl liegt. Für Fahrten, bei denen längere Strecken am Stück anstehen und ein entspanntes Vorankommen wichtiger ist als maximale Agilität, kann die Benelli die stimmigere Option sein.
Kurz gesagt: KTM 390 Adventure für Abenteuer-Feeling und aktives Handling, Benelli 502 C für ruhigen Straßenfokus und entspannte Touren – je nachdem, wie das eigene Fahrprofil wirklich aussieht.