UVP 7.099 €
Baujahr von 2020 bis 2025
UVP 20.400 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Das Bike für eine bessere Welt
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Was kann der neue Mischling aus Café-Racer und Super-Sportler?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Austattung
  • Wieselflink
  • Soziuskomfort
  • Geringes Gewicht
Kontra:
  • Preis
Pro:
  • Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
  • fauchender Triple-Sound
  • zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
  • volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
  • nahezu einzigartiges Design
Kontra:
  • sportlich fordernde Sitzposition
  • Soziusbetrieb 1b
  • Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)

Abmessungen & Gewicht

Gewicht172kg
Radstand1.430mm
Radstand1.430mm
Sitzhöhe: 855 mm
Gewicht199kg
Radstand1.439mm
Länge2.090mm
Radstand1.439mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.120mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum373ccm
Hub60mm
Bohrung89mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring, Kette
Gänge6
Motor-BauartDreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor
Hubraum1.160ccm
Hub61mm
Bohrung90mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring-Kette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung44 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment37 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.160km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite426km
Leistung180 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment125 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.245km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite246km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet
Federung vorne43mm WP APEX Gabel, einstellbar in Zug- und Druckstufe (Federweg 170)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 177)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19
Reifen hinten130/80-17
RahmenbauartDoppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen
Federung vorneVoll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Federung hintenÖhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenAlu-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe, 4-Kolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 230 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.
 
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 20.400€
  • Verfügbarkeit: ab 04/2022
  • Farben: rot, weiß

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KTM 390 Adventure vs Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich im Motorradtest

Manchmal ist ein Vergleich besonders spannend, weil er zwei Welten aufeinanderprallen lässt: Die KTM 390 Adventure steht für leichtes Handling, Alltagstauglichkeit und den Wunsch, auch abseits der perfekten Straße Spaß zu haben. Die Triumph Speed Triple 1200 RR dagegen ist ein kompromissloses Naked-Bike mit Fokus auf Dynamik, Performance und einem Motor, der auf der Straße richtig Druck macht. Genau diese Gegensätze machen den Reiz aus: Welche Stärken bringen die beiden Motorräder wirklich auf die Straße – und welche Schwächen bleiben im Alltag sichtbar?

Grundidee: Adventure-Alltag vs. Performance-Naked

Die KTM 390 Adventure ist als vielseitiges Motorrad gedacht, das sich schnell in den Alltag einfügt. Die Sitzposition wirkt aufrecht und die Maschine fühlt sich so an, als wäre sie für kurze Wege genauso bereit wie für längere Touren. Dazu passt das Konzept: leicht zu bewegen, unkompliziert im Handling und mit einer Ausrichtung, die auch unebene Abschnitte nicht sofort zum Problem macht.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR verfolgt dagegen eine klare Linie: maximale Agilität bei hoher Leistung. Das Bike ist nicht darauf ausgelegt, sich „irgendwie“ durch den Tag zu schleppen, sondern will gefahren werden. Wer Dynamik sucht, findet sie hier – und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern im Fahrgefühl: Gasannahme, Durchzug und das präzise Zusammenspiel aus Motor und Fahrwerk stehen im Mittelpunkt.

Motorcharakter und Antrieb: Wie sich die Leistung anfühlt

Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein deutlicher Unterschied im Charakter. Die KTM 390 Adventure setzt auf einen Motor, der eher „alltagstauglich“ wirkt: Drehfreude und ein gut nutzbares Leistungsband sorgen dafür, dass sich das Motorrad in der Stadt und auf Landstraßen angenehm bewegen lässt. Der Vorteil liegt weniger in brachialer Gewalt, sondern in der Leichtigkeit, das Tempo jederzeit kontrolliert aufzubauen.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR spielt in einer anderen Liga. Hier ist der Antrieb spürbar darauf ausgelegt, aus jeder Situation schnell Tempo zu machen. Der Motor wirkt kraftvoll und durchzugsstark, wodurch Überholmanöver und Beschleunigungsphasen deutlich „direkter“ rüberkommen. Das kann ein riesiger Vorteil sein, bringt aber auch eine höhere Erwartung an die Fahrtechnik: Wer nicht sauber dosiert, merkt schnell, dass das Bike mehr will als nur gemütliches Rollen.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Die KTM 390 Adventure punktet beim Handling vor allem durch ihre Beweglichkeit. Gerade in engen Situationen, bei Richtungswechseln oder wenn die Straße nicht perfekt ist, fühlt sich das Motorrad unkompliziert an. Das Fahrwerk arbeitet so, dass es Unebenheiten nicht unnötig „durchreicht“, aber gleichzeitig genug Rückmeldung liefert, um das Motorrad sicher zu führen. In Kurven wirkt die Maschine lebendig und lässt sich vergleichsweise leicht in die gewünschte Linie bringen.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen eher auf sportliche Stabilität ausgelegt. In schnellen Passagen und bei zügiger Fahrweise spielt sie ihre Stärken aus: Das Bike bleibt ruhig, vermittelt Vertrauen und unterstützt dynamische Kurvenfahrten. Gleichzeitig kann das Handling je nach Untergrund und Tempo weniger „spielerisch“ wirken als bei der KTM. Wer jedoch sportlich unterwegs ist, profitiert stark von der präzisen Abstimmung und dem sicheren Gefühl in der Kurve.

Bremsen: Kontrolle im Alltag und standfeste Performance

Bei den Bremsen zeigt sich der typische Unterschied zwischen Konzept und Einsatz: Die KTM 390 Adventure bietet eine Bremsleistung, die sich im Alltag gut dosieren lässt. Das ist besonders praktisch, wenn häufiges Anhalten, Stadtverkehr oder wechselnde Bedingungen die Regel sind. Die Bremsen wirken so, als wären sie für „verlässliche Routine“ gemacht.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist auf deutlich höhere Ansprüche ausgelegt. Die Bremsen packen kräftig zu und sorgen dafür, dass auch bei sportlicher Gangart die Kontrolle erhalten bleibt. Das ist ein klarer Vorteil, wenn es zügig wird oder wenn man öfter hart verzögert. Gleichzeitig gilt: Wer die volle Performance nutzt, sollte auch mit der Dosierung vertraut sein, weil das Bike dann sehr direkt reagiert.

Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung oder Feintuning

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die KTM 390 Adventure wirkt so, als wolle sie vor allem das Fahren unkompliziert machen: Traktions- und Fahrhilfen unterstützen dabei, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen kontrolliert zu bewegen. Das ist besonders hilfreich, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind oder wenn man einfach entspannt unterwegs sein möchte.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR geht stärker in Richtung Performance-Feintuning. Elektronik und Fahrmodi unterstützen nicht nur die Sicherheit, sondern auch die sportliche Auslegung: Gasannahme, Eingriffe und das Zusammenspiel mit dem Fahrwerk wirken darauf abgestimmt, dass das Motorrad in dynamischen Situationen schnell „auf Temperatur“ kommt. Wer gern variiert und sich an sportliche Setups herantastet, bekommt hier mehr Spielraum.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Sicht und Komfort

Die KTM 390 Adventure ist ergonomisch auf Alltag und Vielseitigkeit ausgelegt. Die aufrechtere Sitzposition hilft dabei, den Kopf frei zu halten und auch auf längeren Strecken nicht komplett „zusammenzufallen“. Dazu kommt das Gefühl, dass man mit dem Bike schnell in einen entspannten Rhythmus findet. Für Pendler, Wochenendtouren und alles dazwischen ist das ein echter Pluspunkt.

Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist sportlicher positioniert. Das kann auf kurzen Strecken absolut Spaß machen, weil die Maschine direkt „nach vorn“ arbeitet. Für lange Fahrten hängt es stärker vom persönlichen Empfinden ab: Wer eine sportliche Haltung mag, wird sich schnell wohlfühlen. Wer eher Komfort sucht, merkt möglicherweise schneller, dass das Naked-Konzept mehr Fokus auf Fahrdynamik legt als auf entspanntes Gleiten.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

KTM 390 Adventure – Stärken

  • Leichtes Handling: macht das Motorrad im Alltag und in engen Situationen angenehm.
  • Vielseitiger Charakter: eignet sich für Stadt, Landstraße und auch für unebene Abschnitte.
  • Gut dosierbares Fahrgefühl: unterstützt entspanntes Fahren ohne ständige „Überforderung“.

KTM 390 Adventure – Schwächen

  • Performance-Fokus begrenzt: Wer maximale Beschleunigung und „Show“-Power sucht, wird eher zur Triumph greifen.
  • Sportliche Ansprüche: Bei sehr dynamischer Fahrweise fehlt die letzte Reservestufe im Vergleich zur Speed Triple.

Triumph Speed Triple 1200 RR – Stärken

  • Durchzug und Dynamik: Motor und Fahrgefühl sind klar auf sportliche Nutzung ausgelegt.
  • Stabilität bei Tempo: unterstützt zügige Kurvenfahrten und schnelle Richtungswechsel.
  • Elektronik für Performance: Fahrmodi und Eingriffe wirken wie ein Werkzeugkasten für sportliche Setups.

Triumph Speed Triple 1200 RR – Schwächen

  • Anspruch an die Fahrweise: Die direkte Reaktion belohnt Technik und saubere Dosierung.
  • Komfort-Fokus geringer: Für sehr lange, entspannte Fahrten kann die sportlichere Haltung weniger passend sein.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Wenn die Priorität auf Alltag, Flexibilität und unkompliziertem Handling liegt, ist die KTM 390 Adventure die stimmigere Wahl. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt: für Pendelstrecken, spontane Ausfahrten und Touren, bei denen die Route nicht immer perfekt geplant ist. Besonders dann, wenn das Motorrad auch mal „anders“ bewegt werden darf, spielt die KTM ihre Stärken aus.

Wenn dagegen Leistung, Dynamik und sportliche Fahrfreude im Vordergrund stehen, ist die Triumph Speed Triple 1200 RR die bessere Antwort. Sie ist für Fahrerinnen und Fahrer gemacht, die gern zügig unterwegs sind, Kurven aktiv angehen und den Motor als zentrales Erlebnis sehen. Wer das Naked-Feeling mit echter Performance sucht, bekommt hier ein Motorrad, das nicht nur schnell ist, sondern sich auch so anfühlt.

Fazit:

Die KTM 390 Adventure ist die richtige Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad gefragt ist, das im Alltag leicht zu bewegen bleibt und auch auf wechselndem Untergrund souverän wirkt. Sie überzeugt mit einem angenehmen, gut dosierbaren Fahrgefühl und einer Ergonomie, die lange Strecken entspannter macht. Die Triumph Speed Triple 1200 RR gewinnt dagegen dort, wo es um maximale Dynamik geht: Motorcharakter, Durchzug und sportliche Stabilität spielen ihre Stärken aus, besonders bei zügiger Fahrweise und aktiver Kurvenfahrt. Wer Komfort und „einfach fahren“ priorisiert, findet in der KTM den besseren Partner. Wer dagegen Performance, direkte Reaktion und ein Motorrad sucht, das Tempo nicht nur ermöglicht, sondern fördert, trifft mit der Triumph die passendere Entscheidung.

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