| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 11.799 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
- sehr agiles Handling
- rasiermesserscharfes Fahrwerk
- angenehme Sitzposition, hoher & breiter Lenker
- gute Ausstattung
- im Vergleich zum Wettbewerb etwas zu teuer
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Anzeigen im Cockpit etwas klein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
| Gewicht | 183 | kg |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Länge | 1.995 | mm |
| Radstand | 1.370 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 659 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | füssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 95 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 341 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Kayaba USD-Gabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Kayaba-Monofederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel Brembo ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Festsattelbremse, Brembo ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
Fazit - was bleibt hängen
Dir Aprilia Tuono 660 hält, was sie verspricht. Sie ist ein sportlich-rassiges Naked-Bike mit gaaaanz viel Charakter. Der Preis von 10.500 Euro ist etwas ambitioniert, vor allem im Vergleich zur Schwester RS 660, bei der der QuickShifter in Serie dabei ist. Wir würden trotz des Aufpreises von 219 Euro bei diesem Motorrad unbedingt zum QuickShifter raten, weil es a) zu diesem Bike passt und weil b) das 6-Gang Getriebe etwas knochig und hakelig ist.Die Tuono lässt einen nicht kalt, sie ist nicht perfekt und das ist auch gut so. Jede Fahrt wird zu einem Erlebnis und Design sowie Lautstärke lassen einen Tuono-Biker aus der Masse hervorstechen - geiles Bike!
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Zweirad-Technik-Schielmann in Bokel - vielen Dank.
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KTM 390 Duke vs Aprilia Tuono 660: Vergleich für Alltag, Kurven und Fahrspaß
Wer zwischen der KTM 390 Duke und der Aprilia Tuono 660 schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Beide Modelle sind als straßenorientierte Naked Bikes gedacht, aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus. Während die KTM 390 Duke vor allem mit ihrem agilen Charakter, der kompakten Bauweise und dem unkomplizierten Handling punktet, setzt die Aprilia Tuono 660 stärker auf Durchzug, sportliche Präsenz und ein insgesamt „erwachseneres“ Gesamtpaket. Im folgenden Vergleich werden die wichtigsten Unterschiede so eingeordnet, dass schnell klar wird, worauf es im Alltag und auf der Landstraße wirklich ankommt.
Grundidee: Kompakt und leicht vs. sportlich und souverän
Die KTM 390 Duke ist ein Bike, das sich schnell in den Alltag einfügt. Das Fahrgefühl wirkt direkt, die Maschine lässt sich zügig bewegen und unterstützt eine Fahrweise, die oft aus dem Handgelenk kommt: Stadtverkehr, enge Passagen, spontane Richtungswechsel. Die Aprilia Tuono 660 verfolgt dagegen eine deutlich sportlichere Ausrichtung. Sie fühlt sich auf zügigen Strecken stabiler an und vermittelt mehr „Bühnenpräsenz“. Wer gern dynamisch fährt und dabei auch bei höheren Geschwindigkeiten Ruhe im Fahrwerk und im Antrieb erwartet, findet in der Tuono 660 meist die passendere Basis.
Motor & Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beim Motorcharakter unterscheiden sich die beiden Bikes spürbar. Die KTM 390 Duke wirkt im Vergleich eher wie ein leichtes, wendiges Werkzeug: Sie zieht willig an und macht Spaß, wenn man das Drehmoment über die richtige Drehzahlzone abruft. Das unterstützt eine Fahrweise mit häufigem Hochschalten oder bewusstem „Mitnehmen“ des Motors in der Stadt und auf kurvigen Strecken.
Die Aprilia Tuono 660 spielt dagegen stärker die Karte „Durchzug und Souveränität“. Im Vergleich zur KTM 390 Duke wirkt der Antrieb in der Regel weniger wie ein Drehzahlwerkzeug und mehr wie ein Motor, der auch aus etwas niedrigeren Bereichen zügig nachlegt. Das macht sie besonders interessant, wenn Überholmanöver, Landstraßen-Tempo und sportliche Beschleunigung häufiger vorkommen. Gleichzeitig kann genau diese Art von Kraft dazu führen, dass man die Tuono 660 noch bewusster dosieren muss, um das Fahrgefühl nicht zu „überfahren“.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität
Im Handling zeigt die KTM 390 Duke ihre Stärke: Das Bike wirkt leicht zu bewegen, reagiert schnell auf Lenkimpulse und unterstützt ein dynamisches Kurvenfahren. Gerade wenn Strecken kurz sind oder die Umgebung viele Richtungswechsel bietet, fühlt sich die KTM oft intuitiver an. Auch das Thema Übersicht und „schnelles Umsetzen“ von Ideen in Bewegung spielt ihr zugunsten.
Die Aprilia Tuono 660 ist im Vergleich weniger „zappelig“, sondern eher auf Stabilität und sportliche Linie ausgelegt. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, besonders wenn man zügig unterwegs ist oder die Strecke mehr Tempo zulässt. In schnellen Kurven und bei dynamischer Gangart kann die Tuono 660 dadurch souveräner wirken. Wer allerdings sehr häufig im engen Stadtverkehr unterwegs ist und das Motorrad wie ein Fahrrad durch Lücken manövrieren möchte, wird die KTM 390 Duke vermutlich als entspannter empfinden.
Bremsen & Fahrgefühl in der Praxis
Beim Bremsen-Feeling geht es nicht nur um reine Leistungswerte, sondern um Dosierbarkeit und Rückmeldung. Die KTM 390 Duke bietet im Vergleich ein direktes Ansprechverhalten, das zu einer sportlichen, aber kontrollierten Fahrweise passt. Das macht sie angenehm, wenn man häufig aus niedrigen Geschwindigkeiten verzögert und dabei präzise bleiben möchte.
Die Aprilia Tuono 660 wirkt im Vergleich oft „griffiger“ im sportlichen Einsatz. Dadurch kann sie bei zügiger Fahrt mehr Sicherheit vermitteln, weil man Verzögerung und Stabilität besser aufeinander abstimmen kann. Gleichzeitig lohnt es sich, die Bremsdosierung im Alltag zu testen: Wer von der KTM kommt, spürt die Aprilia in der Regel als etwas stärkeres Gesamtpaket, das man entsprechend fein ansteuern sollte.
Ergonomie & Alltagstauglichkeit
Beide Bikes sind Naked Bikes, aber die Sitz- und Fahrpositionen können sich im Alltag unterschiedlich anfühlen. Die KTM 390 Duke wirkt tendenziell kompakter und „urbaner“. Das unterstützt kurze Wege, häufiges Anfahren und das schnelle Finden einer bequemen Position im Stadtverkehr.
Die Aprilia Tuono 660 ist im Vergleich sportlicher positioniert und wirkt dadurch eher auf längere, zügige Ausfahrten ausgelegt. Für Pendler kann das super sein, wenn man gern dynamisch fährt und die Fahrt nicht nur als Transport versteht. Wer dagegen sehr viel im Stop-and-Go unterwegs ist oder lange Strecken im „entspannten“ Modus bevorzugt, könnte die KTM als weniger fordernd empfinden.
Ausstattung & Charakter: KTM pragmatisch vs. Aprilia sportlich
Auch wenn beide Modelle auf Fahrspaß ausgelegt sind, unterscheiden sie sich in der Art, wie sie sich „anfühlen“. Die KTM 390 Duke wirkt oft wie ein pragmatisches Paket: schnell startklar, unkompliziert im Handling, mit Fokus auf das Wesentliche. Die Aprilia Tuono 660 wirkt dagegen wie ein sportliches Statement. Das zeigt sich im Gesamtauftritt, im Fahrgefühl und in der Art, wie der Motor und das Fahrwerk zusammenarbeiten.
Im Vergleich kann das bedeuten: Die KTM ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad ein täglicher Begleiter sein soll, der sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Die Aprilia ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad auch am Wochenende „mehr“ sein darf und man sportliche Strecken regelmäßig einplant.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
KTM 390 Duke – Stärken
- Agiles Handling: schnelle Reaktionen und leichtes Umsetzen von Fahrideen.
- Alltagstauglichkeit: kompakt im Stadtverkehr, unkompliziert im Handling.
- Motorkonzept: macht Spaß, wenn man Drehzahl und Gas bewusst nutzt.
KTM 390 Duke – Schwächen
- Für sehr sportliche Ansprüche wirkt die Aprilia im Vergleich oft souveräner.
- Bei höherem Tempo kann das „Leichtgewicht“-Gefühl je nach Fahrstil weniger beruhigend wirken.
Aprilia Tuono 660 – Stärken
- Durchzug & Souveränität: unterstützt dynamisches Fahren auch jenseits der engen Drehzahlfenster.
- Stabileres sportliches Fahrgefühl: besonders auf zügigen Strecken und bei flotter Gangart.
- Gesamtpaket: Motor, Fahrwerk und Bremsen greifen im Vergleich oft harmonischer für sportliche Einsätze.
Aprilia Tuono 660 – Schwächen
- Im engen Stadtverkehr kann die KTM durch ihre Kompaktheit angenehmer wirken.
- Anspruch an Dosierung: die Aprilia fordert bei sportlichem Einsatz etwas mehr Feingefühl.
Welche Wahl passt zu welchem Fahrstil?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Bike „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrspaß häufiger vorkommt. Wer vor allem kurze Strecken, Stadtverkehr, enge Kurven und häufiges Beschleunigen aus niedrigen Geschwindigkeiten mag, wird mit der KTM 390 Duke meist glücklicher. Sie belohnt eine aktive, wendige Fahrweise und wirkt dabei oft wie ein Motorrad, das man gern „mitnimmt“.
Wer dagegen regelmäßig auf Landstraßen unterwegs ist, gern zügig fährt und dabei ein Motorrad sucht, das auch bei Tempo und Überholvorgängen souverän bleibt, findet in der Aprilia Tuono 660 häufig die passendere Wahl. Sie wirkt im Vergleich wie die Option für sportlichere Ausfahrten, bei denen man nicht ständig „nacharbeiten“ muss, sondern einfach dynamisch weiterfahren kann.
Fazit:
Die KTM 390 Duke ist die bessere Wahl für alle, die ein leicht zu beherrschendes, agiles Naked Bike für den Alltag suchen. Sie macht besonders dann Freude, wenn häufig Richtungswechsel anstehen, die Strecken kurz sind und das Motorrad vor allem im Stadt- und Landstraßenmix „einfach funktionieren“ soll. Ihre Stärke liegt im direkten Handling und in der Art, wie der Motor zu einer aktiven Fahrweise einlädt.
Die Aprilia Tuono 660 passt besser zu Fahrern, die mehr sportliche Souveränität wollen. Im Vergleich zur KTM wirkt sie oft erwachsener: mit stärkerem Durchzug, einem stabileren sportlichen Fahrgefühl und einem Gesamtpaket, das zügige Strecken besonders gut unterstützt. Wer regelmäßig dynamisch unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das auch bei höherem Tempo Ruhe und Kontrolle vermittelt, trifft mit der Tuono 660 meist die bessere Entscheidung.