| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
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KTM 390 Duke vs. Brixton Cromwell 1200 – Vergleich im Alltag
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 390 Duke steht für agiles, modernes Naked-Bike-Feeling und eine sehr direkte Art, mit dem Gas und dem Vorderrad zu arbeiten. Die Brixton Cromwell 1200 dagegen bringt den Charakter eines größeren, eher entspannten Hubraum-Ansatzes mit: mehr Drehmoment, ein anderer Rhythmus und ein Look, der bewusst nach Retro-Vibes greift. Genau daraus entsteht die Frage: Welches Motorrad passt besser zu den eigenen Wegen – Stadt, Landstraße oder die Art, wie man gern fährt?
Grundcharakter: Agilität vs. Drehmoment-Ruhe
Wie sich der Motor im Fahrgefühl bemerkbar macht
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich schnell, dass die KTM 390 Duke vor allem über ihre spritzige Leistungsentfaltung punktet. Der Motor wirkt wie ein Werkzeug, das man gern schnell in den passenden Bereich bringt: Gas auf, Drehzahl hoch, Kontrolle behalten. Das macht sie besonders interessant, wenn kurze Wege, Ampelstarts und häufiges Beschleunigen zum Alltag gehören.
Die Brixton Cromwell 1200 spielt dagegen stärker die Stärken eines größeren Motors aus. Im direkten Vergleich ist das Fahrgefühl weniger „zackig“, sondern eher „durchgehend“. Das bedeutet: weniger ständiges Suchen nach dem idealen Drehzahlfenster, dafür ein gleichmäßiger Vortrieb. Wer gern entspannt rollt, schaltet seltener und mag den Eindruck von Reserven, wird das schnell zu schätzen wissen.
Leistungsbild und Einsatzprofil
Beide Motorräder können sportlich bewegt werden, aber auf unterschiedliche Art. Die KTM wirkt wie gemacht für dynamische Fahrten, bei denen man aktiv mit dem Motorrad arbeitet. Die Brixton eignet sich stärker für Fahrten, bei denen man den Motor als „Antrieb mit Charakter“ nutzt und die Strecke eher fließen lässt. Genau hier liegt der größte Unterschied: nicht nur in Zahlen, sondern in der Art, wie sich die Leistung im Alltag anfühlt.
Handling: Direktes Ansprechverhalten vs. souveräne Größe
Lenkung, Agilität und Stadtkomfort
Im Stadtverkehr entscheidet oft das Zusammenspiel aus Lenkverhalten, Gewichtsempfinden und Übersicht. Die KTM 390 Duke ist im Vergleich klar auf Agilität ausgelegt. Sie lässt sich in engen Situationen leichter „einparken“, wirkt handlich und unterstützt schnelle Richtungswechsel. Das ist ein Vorteil, wenn der Alltag aus Stop-and-go, Kreisverkehren und häufigem Spurwechsel besteht.
Die Brixton Cromwell 1200 bringt mehr „Masse“ im Gesamteindruck mit. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Auf längeren Strecken wirkt sie oft ruhiger und vermittelt ein souveränes Gefühl. In engen Stadtbereichen kann das Handling jedoch etwas weniger spielerisch wirken als bei der KTM. Wer viel in der City unterwegs ist, merkt den Unterschied stärker.
Fahrwerk und Stabilität
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich ein typisches Muster: Die KTM 390 Duke zielt auf präzises Ansprechen und ein sportliches Setup. Das unterstützt zügiges Kurvenfahren und macht das Motorrad „wach“. Die Brixton Cromwell 1200 setzt eher auf Stabilität und Komfort im Alltag. Dadurch kann sie auf unruhigen Straßenabschnitten angenehmer wirken, während die KTM auf glatteren Strecken besonders lebendig spielt.
Bremsen und Sicherheit im Vergleich
Bei der Bremsleistung zählt nicht nur die reine Verzögerung, sondern auch das Gefühl am Hebel und die Dosierbarkeit. Die KTM 390 Duke wirkt im Vergleich sehr direkt und lässt sich fein dosieren. Das ist hilfreich, wenn man häufig aus dem Stadtverkehr heraus abbremsen muss oder in Kurven kontrolliert verzögert.
Die Brixton Cromwell 1200 kann ebenfalls überzeugend verzögern, zeigt aber im Gesamteindruck eher den Charakter eines Motorrads, das ruhig und berechenbar bleibt. Wer lange Strecken fährt und dabei Wert auf ein gleichmäßiges Sicherheitsgefühl legt, wird das mögen. Der Unterschied liegt weniger in „gut vs. schlecht“, sondern in der Art, wie sich die Bremsen im Fahrstil anfühlen.
Komfort, Sitzposition und Alltagstauglichkeit
Ergonomie: Naked-Position vs. entspannter Cruiser-Charakter
Die KTM 390 Duke ist als Naked Bike auf eine eher aktive Sitzposition ausgelegt. Das unterstützt sportliches Fahren, kann aber bei sehr langen Fahrten spürbarer werden – vor allem, wenn man häufig im Stadtverkehr steht und wiederholt anfahren muss. Dafür ist die KTM im Alltag oft „einfach da“: leicht zu bewegen, schnell im richtigen Gefühl.
Die Brixton Cromwell 1200 wirkt im Vergleich stärker auf entspanntes Reisen und einen gemütlicheren Rhythmus. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf der Straße steht, passen gut zu Fahrten, bei denen man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern eher genießen will. In der Stadt kann das weniger wendig wirken, auf Landstraßen und längeren Strecken spielt sie ihre Stärken aus.
Windschutz und Wettereindruck
Da beide Modelle als eher offene Konzepte auftreten, hängt der Wettereindruck stark von der individuellen Körpergröße und Fahrweise ab. Die KTM wirkt tendenziell sportlicher, was bei höheren Geschwindigkeiten mehr „Fahrtwind“ spürbar machen kann. Die Brixton kann durch ihre Bauart und den Gesamteindruck etwas gelassener wirken – gerade, wenn man nicht permanent maximal sportlich fährt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 390 Duke – Stärken
- Agiles Handling und sehr direktes Fahrgefühl im Alltag
- Spritzige Motorcharakteristik, die dynamisches Fahren unterstützt
- Gute Dosierbarkeit bei Bremsen und Gas
- Ideal, wenn viele kurze Strecken und Stadtverkehr anstehen
KTM 390 Duke – Schwächen
- Bei sehr langen Touren kann die aktive Sitzhaltung schneller als „anstrengender“ empfunden werden
- Wer viel entspannt mit wenig Drehzahl fahren möchte, muss sich stärker an die KTM-typische Dynamik gewöhnen
Brixton Cromwell 1200 – Stärken
- Mehr Drehmoment-Charakter für gleichmäßigen Vortrieb
- Ruhigeres, souveränes Fahrgefühl auf längeren Strecken
- Passt gut zu einem Fahrstil, der weniger „Drehzahlarbeit“ erfordert
- Retro-Charakter und ein stimmiges Gesamtbild
Brixton Cromwell 1200 – Schwächen
- In engen Stadtbereichen kann das Handling weniger verspielt wirken als bei der KTM
- Wer maximale Agilität und „leichtes“ Gefühl sucht, wird die KTM als klarer empfinden
Welche Kaufentscheidung passt?
Der Vergleich zwischen KTM 390 Duke und Brixton Cromwell 1200 ist letztlich eine Entscheidung über den eigenen Fahrstil. Die KTM ist die Wahl, wenn das Motorrad im Alltag aktiv mitarbeiten soll: schnell reagieren, leicht zu bewegen sein und Spaß machen, sobald die Straße Kurven oder freie Abschnitte bietet. Die Brixton ist die Wahl, wenn das Motorrad eher tragen und begleiten soll: gleichmäßiger Vortrieb, entspannteres Tempo und ein Charakter, der sich weniger nach „Sportmodus“ anfühlt und mehr nach „Genussfahrt“.
Fazit:
Die KTM 390 Duke ist das bessere Motorrad für alle, die vor allem in der Stadt unterwegs sind, häufig beschleunigen und bremsen müssen und ein direktes, agiles Handling suchen. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad als präzises Werkzeug versteht, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Die Brixton Cromwell 1200 ist dagegen die passendere Wahl, wenn gleichmäßiger Vortrieb, ein souveräneres Fahrgefühl und ein entspannterer Rhythmus im Vordergrund stehen. Für längere Strecken, ruhigeres Cruisen und einen Fahrstil, der weniger Drehzahlarbeit verlangt, spielt die Brixton ihre Stärken besonders gut aus. Kurz gesagt: KTM für lebendige Alltagsdynamik, Brixton für Drehmoment-Ruhe und entspanntes Reisen.