| UVP | 5.999 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr gute technische Ausstattung
- modernes Cockpit
- agiles Fahrverhalten
- Motor mit erstaunlich viel Druck
- für größere Fahrer etwas zu klein
- Sound könnte deftiger sein
- Lambda-Sonde unterhalb des Krümmers sticht ins Auge
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 165 | kg |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Radstand | 1.357 | mm |
| Sitzhöhe: | 800-820 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 399 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 45 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 39 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Reichweite | 387 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | GitterrohrGitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43 (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 150/60 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit
Die neue KTM 390 Duke hat gegenüber der Vorgängerin ordentlich zugelegt. Die Ausstattung ist besser, der Motor drückt etwas mehr und sie ist optisch erwachsener geworden. Der Preis scheint im ersten Moment hoch zu sein, vergleicht man diesen aber mit dem Wettbewerb und zieht die famose Ausstattung der Duke ins Kalkül, so stellt sich die Sache schon ganz anders dar.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die KTM 390 Duke in Blau als Vorführer bereit und freut sich auf viele Probefahrer! Bei Motorrad Ruser gibt es auch neue Maschinen von Yamaha und natürlich auch alle anderen KTMs als Testbikes, ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Auch ein Blick auf das Angebot an gebrauchten Maschinen lohnt sich.
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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KTM 390 Duke vs. Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 390 Duke und die Harley-Davidson Sport Glide FLSB, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Fahrgefühl: Die KTM steht für agiles, modernes Street-Bike-Feeling, während die Harley-Davidson eher für Cruiser-Charakter, souveräne Präsenz und entspanntes Dahingleiten bekannt ist. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Stil zu finden.
Grundidee der beiden Motorräder
KTM 390 Duke: kompakt, direkt, alltagstauglich
Die KTM 390 Duke ist als sportlich orientiertes Naked Bike gedacht. Das Konzept zielt auf schnelle Reaktionen, ein leichtes Handling und ein Fahrgefühl, das sich in der Stadt genauso wohlfühlt wie auf zügigen Landstraßen. Die Maschine wirkt wie ein Werkzeug: aufnehmen, losfahren, Kurven nutzen, Tempo aufbauen.
Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Cruiser mit Fokus auf Komfort
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB bringt dagegen die typische Cruiser-Philosophie mit: eine Sitzposition, die eher auf entspanntes Reisen ausgelegt ist, ein ruhigerer Charakter und ein Look, der auf der Straße sofort auffällt. Wer lange Strecken mag oder einfach das „Ankommen“ genießt, bekommt hier ein Motorrad, das sich weniger wie ein Sportgerät und mehr wie ein Reisebegleiter anfühlt.
Motorcharakter im Vergleich: wie sich Leistung und Drehmoment anfühlen
Beim Vergleich der Motorleistung und des Drehmoments zeigt sich schnell: Die KTM 390 Duke setzt stärker auf ein direktes Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufiges Beschleunigen aus dem Stadtverkehr heraus oder dynamisches Fahren in Kurven gefragt ist. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB spielt dagegen ihre Stärken eher in einem anderen Bereich aus: Der Charakter wirkt „breiter“ und gleichmäßiger, was sich vor allem beim entspannten Cruisen bemerkbar macht.
In der Praxis bedeutet das: Die KTM wirkt oft wie „mehr Kontrolle pro Gasgriff“, während die Harley eher wie „mehr Ruhe pro Kilometer“ rüberkommt. Wer häufig zwischen Ampeln und Abbiegesituationen unterwegs ist, wird die KTM als besonders passend empfinden. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt und dabei weniger hektisch unterwegs sein möchte, wird die Harley als stimmiger erleben.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveränes Gleiten
Wie die KTM 390 Duke Kurven „arbeitet“
Die KTM 390 Duke ist auf Wendigkeit ausgelegt. Das merkt man beim Einlenken und beim Wechsel zwischen Kurven. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten und häufigem Richtungswechsel wirkt das Motorrad lebendig. Auch das Zusammenspiel aus Fahrwerk und Geometrie unterstützt ein sportliches Fahren: Das Bike lädt zum aktiven Fahren ein.
Wie die Harley-Davidson Sport Glide FLSB die Straße nimmt
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB fühlt sich eher wie ein „Streckenmotor“ an. Das Fahrwerk vermittelt ein ruhigeres Bild, und die Maschine wirkt stabil, wenn die Geschwindigkeit konstant bleibt. In schnellen Richtungswechseln kann die Harley weniger „leichtfüßig“ wirken als die KTM, dafür punktet sie mit einem souveränen Eindruck bei längeren Fahrten.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die KTM ist im Handling klar im Vorteil, wenn es um Agilität und sportliche Dynamik geht. Die Harley ist im Vorteil, wenn Komfort und Gelassenheit wichtiger sind als das letzte Quäntchen Wendigkeit.
Bremsen und Sicherheit: Dosierbarkeit und Vertrauen
Beim Thema Bremsen zählt vor allem, wie gut sich die Verzögerung dosieren lässt. Die KTM 390 Duke wirkt in der Regel sehr direkt und unterstützt ein zügiges Fahren, bei dem man häufig fein dosieren möchte. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB kann ebenfalls überzeugend bremsen, aber der Fokus liegt eher auf kontrollierter Verzögerung im cruiser-typischen Fahrstil.
Wer häufig stark verzögert, sportlich fährt oder viel in Stop-and-go-Situationen unterwegs ist, wird an der KTM mehr „Sportlichkeit“ im Bremsgefühl schätzen. Wer eher gleichmäßig fährt und das Motorrad als komfortables Gesamtpaket sieht, wird die Harley als stimmig erleben.
Sitzposition und Ergonomie: Naked-Feeling vs. Cruiser-Komfort
Ein großer Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Sitzposition. Die KTM 390 Duke bietet eine Haltung, die sportlicher wirkt und das aktive Fahren unterstützt. Das ist besonders angenehm, wenn häufig umgelegt, beschleunigt und die Fahrbahn aktiv gelesen wird.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB setzt dagegen auf eine entspanntere Position. Das kann auf längeren Strecken deutlich angenehmer sein, weil der Körper weniger „gegen“ die Fahrt arbeiten muss. Gleichzeitig kann eine cruisertypische Sitzhaltung weniger ideal sein, wenn sehr sportliche Kurvenfahrten und eine stark nach vorn gerichtete Fahrweise im Vordergrund stehen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Überland und Parken
Im Alltag entscheidet oft die Summe aus Übersicht, Handlichkeit und Komfort. Die KTM 390 Duke spielt ihre Stärken besonders in der Stadt aus: Sie wirkt wendig, lässt sich im Verkehr gut bewegen und passt gut zu kurzen Wegen oder spontanen Touren. Auch das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten ist ein Punkt, der im Alltag zählt.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist im Stadtverkehr nicht „schlecht“, aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man bewusst fährt. Wer viel im dichten Verkehr unterwegs ist, könnte die KTM als entspannter empfinden. Wer dagegen häufiger über Land fährt oder längere Strecken plant, wird an der Harley mehr Komfort und Reisegefühl wahrnehmen.
Ausstattung und Charakter: Was man wirklich spürt
Neben den technischen Daten spielt der Charakter eine große Rolle. Die KTM 390 Duke wirkt modern und zweckmäßig, mit einem Fokus auf Fahrspaß. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB wirkt dagegen wie ein Statement: Design, Sound-Charakter und das „Cruiser-Gefühl“ sind Teil des Erlebnisses.
Stärken und Schwächen zeigen sich hier weniger als „besser oder schlechter“, sondern als „anders“. Die KTM ist die Wahl für Fahrer, die das Motorrad als dynamisches Werkzeug sehen. Die Harley ist die Wahl für Fahrer, die das Motorrad als Erlebnis und Komfortpaket nutzen möchten.
Wartung, Kosten und Besitzgefühl
Beim Thema Kosten und Wartung gilt: Beide Motorräder haben ihre eigene Welt. Die KTM 390 Duke ist typischerweise näher an einem modernen, alltagstauglichen Konzept, bei dem man Wartung und Nutzung oft pragmatisch betrachtet. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB kann im Besitzgefühl stärker „Lifestyle“ bedeuten, was sich auch in der Art der Pflege und in der individuellen Ausstattung widerspiegeln kann.
Wer regelmäßig fährt und das Motorrad als täglichen Begleiter nutzt, wird die KTM oft als unkomplizierter wahrnehmen. Wer das Motorrad eher als bewusstes Hobby oder als Reisegerät nutzt, wird an der Harley mehr „Identifikation“ erleben.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen KTM 390 Duke und Harley-Davidson Sport Glide FLSB lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Es geht weniger darum, welches Motorrad „objektiv“ überlegen ist, sondern welches Motorrad das eigene Fahrverhalten besser unterstützt.
KTM 390 Duke – ideal, wenn …
- häufig Stadtverkehr und kurze Strecken anstehen
- agiles Handling und direktes Ansprechverhalten wichtiger sind
- sportliche Kurvenfahrten und aktives Fahren Spaß machen
- ein modernes Naked-Bike-Konzept gesucht wird
Harley-Davidson Sport Glide FLSB – ideal, wenn …
- längere Touren und entspanntes Cruisen im Vordergrund stehen
- Komfort und eine cruiser-typische Sitzhaltung wichtiger sind
- das Motorrad als Reisebegleiter und Lifestyle-Statement dienen soll
- gleichmäßiges Fahren statt ständiger Richtungswechsel bevorzugt wird
Fazit:
Die KTM 390 Duke ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: wendig, direkt im Ansprechverhalten und mit einem Fahrgefühl, das zu dynamischem Fahren einlädt. Besonders dort, wo häufiges Beschleunigen, kurzes Umsetzen und aktives Kurvenfahren gefragt sind, spielt die KTM ihre Stärken aus. Ihre Schwäche liegt eher in dem Bereich, in dem Komfort und cruiserartiges Gleiten wichtiger werden als Agilität.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB passt dagegen besser zu Fahrern, die Komfort, Präsenz und entspanntes Reisen priorisieren. Im Vergleich wirkt sie weniger wie ein „Sportgerät“, sondern mehr wie ein souveräner Begleiter für längere Strecken. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist und maximale Wendigkeit sucht, könnte die KTM als passender empfinden. Wer jedoch das Motorrad bewusst fährt, wird an der Harley vor allem das stimmige Gesamtpaket aus Sitzkomfort, Charakter und Reisegefühl schätzen.