| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2026~ | |
| UVP | 8.369 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- leicht und wendig
- für Gelände und Straße (und Reise)
- kräftiger Einzylinder mit Charakter
- erstaunlich komplettes Elektronik-Paket
- voll einstellbares Fahrwerk
- wertige Details
- famoser QuickShifter
- spartanisches Display
- fette Optik mit 50er Gabel!
- fetter Sound
- Reihentwin mit Charakter
- gut ablesbares Cockpit
- hoher und breiter Lenker
- obwohl nicht ganz leicht trotzdem wenig
- Bremsen
- keine Traktionskontrolle
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Sitzhöhe: | 935 | mm |
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihenzweizylinder, 4 Ventile/Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 754 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 76 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 306 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 265)mm | |
| Federung hinten | WP XPLOR mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 140mm | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside Down Gabel Ø 50 mm (Federweg 148)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 40)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Radialbremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 800 Trail ist ein echtes Spaß-Bike. Sie sieht nicht nur schick aus, sondern die Fahrerei bringt auch richtig Laune. Es gibt bis auf die Bremse kaum Kritikpunkte, die Maschine wirkt wertig und gut verarbeitet. Die Fahrleistungen überfordern niemanden, aber man kann bei Bedarf auch mal Gas geben und Spaß haben.Der Preis für diese Maschine ist hervorragend. Man bekommt viel Motorrad für wenig Geld. Die eher übersichtliche technische Ausstattung der Benelli passt gut zu einem Scrambler. Wer auf diese Art von Bikes steht, sollte schleunigst einen Benelli-Händler aufsuchen und eine Probefahrt machen. Bringt echt Laune, das werdet ihr sehen!
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KTM 690 Enduro R vs. Benelli Leoncino 800 Trail – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Trail“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die KTM 690 Enduro R steht für ein leichtes, agiles Konzept mit Enduro-DNA. Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt dagegen wie ein moderner Allrounder, der den Spagat zwischen Alltag, Landstraße und gelegentlichem Offroad-Einsatz schaffen soll. Genau darum geht es hier: nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil, zur Nutzung und zu den Erwartungen passt.
Grundidee im Vergleich: Enduro-Fokus vs. Trail-Allround
KTM 690 Enduro R: kompakt, direkt, endurotypisch
Die KTM 690 Enduro R ist vom Charakter her klar auf dynamisches Fahren ausgelegt. Das merkt man vor allem daran, wie das Bike auf Gasbefehle reagiert und wie leicht es sich im Alltag bewegt. Wer gern zügig durch den Verkehr kommt, enge Passagen mag oder auf kurzen Wegen auch mal abseits der Strecke unterwegs ist, findet hier ein Motorrad, das sich „lebendig“ anfühlt.
Benelli Leoncino 800 Trail: komfortabler Allround-Ansatz
Die Benelli Leoncino 800 Trail zielt stärker auf Vielseitigkeit. Der Fokus liegt weniger auf maximaler Enduro-Härte, sondern auf einem stimmigen Gesamtpaket aus Fahrkomfort, Alltagstauglichkeit und einer Motorcharakteristik, die auch auf längeren Strecken Spaß macht. Wer ein Bike sucht, das nicht nur am Wochenende funktioniert, sondern auch unter der Woche und auf Touren eine gute Figur macht, wird an diesem Ansatz Gefallen finden.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein deutlicher Unterschied im „Wie“ statt nur im „Wie viel“. Die KTM 690 Enduro R wirkt spürbar direkter: Gas auf, Reaktion da. Das macht sie besonders attraktiv für kurvige Strecken, für dynamisches Beschleunigen und für Situationen, in denen man häufig zwischen Schräglage, Lastwechseln und kurzen Impulsen wechselt.
Die Benelli Leoncino 800 Trail spielt dagegen stärker die Karte des gleichmäßigen Vorwärtsdrangs. Das kann sich im Alltag wie „entspanntes Gleiten“ anfühlen, besonders wenn man nicht ständig am Drehzahlbereich arbeiten möchte. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Straßenverhältnissen ist das ein Vorteil, weil das Motorrad weniger „Fokus“ vom Fahrer verlangt und sich gut dosieren lässt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Kontrolle
KTM 690 Enduro R: leichtes Handling, endurotypische Wendigkeit
Die KTM 690 Enduro R punktet vor allem mit ihrer Wendigkeit. In engen Kurven, beim Rangieren oder wenn es mal über holprige Abschnitte geht, wirkt das Bike wie „auf Linie“. Das Handling fühlt sich schnell an, und genau das ist die Stärke, wenn man gern aktiv fährt und das Motorrad als Werkzeug für die eigene Fahrtechnik nutzt.
Benelli Leoncino 800 Trail: stabiler Eindruck, mehr Komfort
Die Benelli Leoncino 800 Trail vermittelt dagegen eher den Eindruck von Stabilität. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man länger am Stück unterwegs ist. Während die KTM eher zum „Zupacken“ einlädt, wirkt die Benelli wie ein Motorrad, das die Fahrt ruhig trägt und dabei trotzdem genug Dynamik bietet.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in kritischen Momenten
Bei beiden Motorrädern ist das Bremsgefühl ein wichtiger Punkt, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die KTM 690 Enduro R spielt ihre Stärken dort aus, wo man präzise dosieren und schnell reagieren muss – etwa beim sportlichen Fahren oder wenn man auf wechselndem Untergrund zügig reagieren will. Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt im Vergleich oft etwas „komfortabler“ im Ablauf: Das heißt nicht, dass sie weniger kann, sondern dass sich das Gesamtpaket auf ruhige Kontrolle und gleichmäßiges Verzögern konzentriert.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Beweglichkeit und Reichweite
Im Alltag entscheidet die Ergonomie oft mehr als man denkt. Die KTM 690 Enduro R ist tendenziell näher an der Enduro-Logik: Man sitzt so, dass man aktiv mit dem Motorrad arbeiten kann. Das ist ein Plus für Fahrer, die gern stehen oder sich in Bewegung bringen, und für alle, die das Bike auch mal abseits der Straße nutzen möchten.
Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt hingegen stärker auf „Allround“ getrimmt. Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad auf Längere Strecken reagiert, sind oft ein Argument für Menschen, die nicht nur kurze Touren planen, sondern auch längere Fahrten mit Pausen und Gepäck im Blick haben.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei einem Vergleich zwischen KTM 690 Enduro R und Benelli Leoncino 800 Trail lohnt sich der Blick auf die Praxis: Bedienbarkeit, Übersichtlichkeit und das Gefühl, dass das Motorrad „mitdenkt“. Die KTM wirkt dabei wie ein Bike, das auf Performance und direkte Rückmeldung setzt. Die Benelli hingegen zielt stärker auf ein stimmiges Gesamtpaket ab, bei dem man sich schnell zurechtfindet und das Motorrad nicht ständig „überreden“ muss.
Auch bei der Frage, wie gut sich beide Motorräder für unterschiedliche Untergründe eignen, zeigt sich ein Muster: Die KTM 690 Enduro R ist tendenziell die bessere Wahl, wenn häufiger Schotter, Feldwege oder unebene Strecken auf dem Plan stehen. Die Benelli Leoncino 800 Trail ist dagegen oft die passendere Option, wenn der Schwerpunkt klar auf Straße liegt und Offroad eher „gelegentlich“ statt „regelmäßig“ ist.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 690 Enduro R
- Agiles Handling: schnell in der Kurve, leicht im Handling.
- Direktes Ansprechverhalten: macht dynamisches Fahren besonders spaßig.
- Enduro-Feeling: ideal, wenn auch unbefestigte Strecken häufiger vorkommen.
Schwächen der KTM 690 Enduro R
- Anspruch an den Fahrstil: wer eher entspannt cruisen möchte, muss sich ggf. umstellen.
- Weniger „Tourer-Ruhe“: je nach Erwartung kann das Bike aktiver wirken als ein reiner Reise-Allrounder.
Stärken der Benelli Leoncino 800 Trail
- Allround-Charakter: gut für Alltag, Landstraße und längere Touren.
- Stabiler Gesamteindruck: komfortableres Fahrgefühl auf wechselnden Strecken.
- Gute Dosierbarkeit: weniger „Hektik“, mehr gleichmäßiger Vortrieb.
Schwächen der Benelli Leoncino 800 Trail
- Offroad-Fokus weniger extrem: für sehr endurotypische Einsätze ist die KTM meist im Element.
- Aktives Fahrgefühl: wer maximale Wendigkeit und Enduro-Intensität sucht, könnte die KTM bevorzugen.
Welche Wahl passt? Für wen ist welches Bike besser?
Die Entscheidung zwischen KTM 690 Enduro R und Benelli Leoncino 800 Trail hängt vor allem davon ab, wie die eigenen Fahrten aussehen. Wer häufig kurvige Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und auch abseits der Straße nicht nur „einmal im Jahr“ denkt, findet in der KTM 690 Enduro R ein Motorrad, das sich wie ein Werkzeug für dynamisches Fahren anfühlt.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag souverän bleibt, auf längeren Strecken angenehm zu fahren ist und Offroad eher als Abwechslung betrachtet, liegt mit der Benelli Leoncino 800 Trail oft richtig. Sie wirkt wie die Wahl für alle, die ein einziges Bike möchten, das viele Rollen übernimmt, ohne dabei den Spaß zu verlieren.
Fazit:
Die KTM 690 Enduro R ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf agiler Fahrdynamik, direktem Ansprechverhalten und einem klar endurotypischen Gefühl liegt. Sie passt besonders zu Fahrern, die gern aktiv fahren, Kurven dynamisch angehen und auch Schotter oder unebene Strecken regelmäßig mitnehmen. Die Benelli Leoncino 800 Trail ist dagegen ideal, wenn ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren gesucht wird, das sich stabil und komfortabel anfühlt und Offroad eher als gelegentliche Ergänzung versteht. Wer ein Bike möchte, das viele Kilometer entspannt mitmacht und dabei trotzdem genug Charakter für Landstraßen hat, findet in der Benelli den stimmigeren Partner. Kurz gesagt: KTM für Enduro-Intensität und Wendigkeit, Benelli für Allround-Komfort und Tourenfokus.