| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2026~ | |
| UVP | 18.290 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- leicht und wendig
- für Gelände und Straße (und Reise)
- kräftiger Einzylinder mit Charakter
- erstaunlich komplettes Elektronik-Paket
- voll einstellbares Fahrwerk
- wertige Details
- famoser QuickShifter
- spartanisches Display
- hervorragende Bremsen
- extrem handlicher Kurvenräuber
- leicht zugänglich
- echter Duc-Sound
- großer Wendekreis
- Wärmeentwicklung an der rechten Seite
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Sitzhöhe: | 935 | mm |
| Gewicht | 210 | kg |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Länge | 2.119 | mm |
| Radstand | 1.478 | mm |
| Sitzhöhe: | 810 | mm |
| Höhe | 1.155 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 937 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 94 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 110 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 270 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 265)mm | |
| Federung hinten | WP XPLOR mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 140mm | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Öhlins USD-Gabel 48 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Mono-Federbein einstellbar in Zug-, Druckstufe und Vorspannung (Federweg 144)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo 4-Kolben-Monoblock-Bremszangen M4.32 (feststehend), radial montiert ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo 2-Kolben-Bremszange P34E ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Junge, was hatten wir Spaß! Vor allem Volker, der mit knapp 250 km/h den Windschutz auf der Autobahn checken wollte, konnte sich ein "Uy, yeah!" nicht verkneifen. Das Windschild ist übrigens verstellbar, allerdings nicht ohne Werkzeug. Der Windschutz ist Sportler-typisch okay, aber der Helm bleibt im Wind. Die 950 ist wie schon gesagt eben doch kein Tourer.Okay, es gibt ein paar Nachteile wie z.B. der große Wendekreis oder die Warmluft-Abführung rechts oder die V2-typischen Lastwechselreaktionen oder die Konstantfahrruckeln, aber eine echte Duc ist eben ein kleine Diva, die an der ein oder anderen Stelle ein wenig zumzicken muss. Und genau das lieben wir doch an den Schönen aus Bologna, oder? Geiles Bike!
Das Test-Motorrad wurde uns zur Verfügung gestellt von Ducati-Hamburg, wo ihr neben der SuperSport auch viele andere, überwiegend rote Maschinen aus Bella Italia Probefahren könnt.
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KTM 690 Enduro R vs. Ducati Supersport 950 S – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 690 Enduro R steht für Agilität, Leichtigkeit und den Spaß am Wechsel zwischen Asphalt und unbefestigten Wegen. Die Ducati Supersport 950 S dagegen ist klar auf sportliche Straße ausgelegt: dynamisch, präzise und mit dem Anspruch, Kurven nicht nur zu durchfahren, sondern richtig zu „arbeiten“.
Im Folgenden werden die im Vergleich genannten Punkte beider Modelle gegeneinander gestellt. Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern um das, was diese Werte im Alltag und beim Fahren bedeuten: Wie fühlt sich das Motorrad an? Wie gut ist es für Touren? Wo liegen die Stärken – und wo muss man Kompromisse akzeptieren?
Grundidee und Charakter: Enduro-Feeling vs. Supersport-Fokus
KTM 690 Enduro R: bereit für Abzweigungen
Die KTM 690 Enduro R ist vom Grundkonzept her ein Motorrad für alle, die gern flexibel bleiben. Der Enduro-Charakter zeigt sich vor allem im Handling: Das Bike wirkt wendig und lässt sich auch dann noch kontrolliert bewegen, wenn die Strecke nicht perfekt vorbereitet ist. Wer gern mal einen Feldweg als Abkürzung nimmt oder auf Touren spontan den Untergrund wechselt, findet hier eine passende Basis.
Ducati Supersport 950 S: sportlich, aber alltagstauglich gedacht
Die Ducati Supersport 950 S ist dagegen ein Motorrad, das den Fokus auf sportliche Fahrdynamik legt. Die Sitzposition und die Abstimmung zielen darauf, zügig in Schräglage zu gehen und die Linie sauber zu halten. Dabei bleibt das Motorrad nicht nur „Show“, sondern soll auch auf längeren Strecken Spaß machen. Wer viel auf der Straße unterwegs ist und Kurven gerne dynamisch fährt, bekommt ein sehr direktes Feedback.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Fahrgefühl zeigt
Beim Vergleich der Motorcharakteristik wird schnell klar: Beide Motorräder sind sportlich, aber auf unterschiedliche Weise. Die KTM 690 Enduro R wirkt im Alltag oft „leichtfüßig“ – das merkt man daran, wie schnell sie auf Gasbefehle reagiert und wie gut sie sich zwischen den Drehzahlen bewegen lässt. Das ist besonders praktisch, wenn man nicht nur gleichmäßig durchzieht, sondern häufig beschleunigt, bremst und wieder ansetzt.
Die Ducati Supersport 950 S spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn es um zügiges Vorankommen auf der Straße geht. Die Kraftentfaltung wirkt insgesamt zielgerichtet für sportliches Fahren: Man kann das Motorrad sehr kontrolliert aufbauen, und es unterstützt die Fahrweise, die auf Schwung und saubere Linien setzt. Im Vergleich zur Enduro steht hier weniger die „Flexibilität im Gelände“ im Vordergrund, sondern die Dynamik im Kurvenbetrieb.
Fahrwerk und Handling: Wendigkeit vs. Präzision
KTM 690 Enduro R: souverän in wechselndem Terrain
Die KTM 690 Enduro R profitiert davon, dass sie für unterschiedliche Untergründe ausgelegt ist. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein kontrolliertes Umsetzen der Fahrbefehle. Gerade auf unebenem Asphalt oder auf Schotterpassagen wirkt das Motorrad oft unkompliziert: Es bleibt handlich, ohne dass man ständig das Gefühl hat, das Bike „muss“ erst in den Modus kommen.
Stärken zeigt die KTM außerdem beim aktiven Fahren: Wer gern mit dem Körper arbeitet, findet ein Motorrad, das diese Art der Kontrolle belohnt. Gleichzeitig sollte man im Hinterkopf behalten, dass ein Enduro-Konzept auf der Straße nicht automatisch die gleiche „Rennstrecken-Feinheit“ liefert wie ein Supersport-Bike.
Ducati Supersport 950 S: Stabilität in Schräglage
Die Ducati Supersport 950 S ist im Vergleich besonders stark, wenn es um Stabilität und Präzision geht. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von „Zusammenhalt“ in der Kurve: Linie halten, Schräglage stabilisieren und sauber aus dem Kurvenausgang beschleunigen – das passt sehr gut zur sportlichen Ausrichtung.
Die Kehrseite: Wer häufig auf schlechtem Untergrund unterwegs ist oder viel improvisiert, merkt schneller, dass das Supersport-Konzept stärker auf Asphalt optimiert ist. Das heißt nicht, dass die Ducati unbrauchbar wäre – aber sie ist weniger „entspannt“ für spontane Offroad-Momente als die KTM.
Bremssystem und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typisches Bild: Die Ducati Supersport 950 S zielt auf sportliche Verzögerungsleistung und ein sehr direktes Ansprechverhalten. Das hilft besonders beim zügigen Fahren, wenn man häufig hart bremst und die Maschine danach schnell wieder in die Linie bringen möchte.
Die KTM 690 Enduro R ist ebenfalls auf Kontrolle ausgelegt, wirkt aber im Gesamtkonzept stärker auf „Allround“: Bremsen, anpassen, weiterfahren – auch dann, wenn der Grip mal nicht konstant ist. Wer viel auf wechselndem Untergrund unterwegs ist, schätzt genau diese Art von Fahrbarkeit.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung je nach Fahrstil
Beide Motorräder bringen Elektronik mit, aber sie unterstützen unterschiedliche Ziele. Die Ducati Supersport 950 S wirkt in der Abstimmung darauf ausgelegt, sportliche Manöver sicherer und berechenbarer zu machen. Das ist besonders hilfreich, wenn die Fahrweise dynamisch wird und man trotzdem ein klares Gefühl für das Motorrad behalten möchte.
Die KTM 690 Enduro R setzt ebenfalls auf Unterstützung, die zum Enduro-Charakter passt: mehr Kontrolle bei wechselnden Bedingungen, damit das Motorrad auch dann noch gut zu handeln ist, wenn der Untergrund nicht perfekt ist. In der Praxis bedeutet das: Die KTM nimmt dem Fahrer nicht die Arbeit ab, aber sie macht das Motorrad in „realen“ Situationen oft leichter beherrschbar.
Sitzposition, Ergonomie und Alltag: Wie bequem ist der Sport?
Ein wichtiger Punkt im Vergleich ist die Ergonomie. Die KTM 690 Enduro R bietet eine Position, die eher nach „aufrecht und aktiv“ wirkt. Das hilft im Alltag: längere Strecken sind meist angenehmer, und man kann das Motorrad leichter bewegen, ohne ständig in einer sehr festen Sporthaltung zu „verharren“.
Die Ducati Supersport 950 S ist sportlicher positioniert. Das ist genau der Grund, warum sie auf der Straße so präzise wirkt. Für kurze bis mittlere Touren ist das oft ein Vorteil, weil die Maschine schnell „bereit“ ist. Bei sehr langen Fahrten kann die sportliche Haltung jedoch stärker ins Gewicht fallen – vor allem, wenn man nicht regelmäßig Pausen macht oder viel im Stadtverkehr unterwegs ist.
Ausstattung und Fahrkomfort: Unterschiede im Detail
Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich: Die Ducati Supersport 950 S wirkt wie ein Motorrad, das bewusst auf sportliche Nutzung und moderne Features setzt. Das merkt man daran, wie stimmig das Gesamtpaket aus Elektronik, Fahrdynamik und Bedienkonzept wirkt.
Die KTM 690 Enduro R ist dagegen stärker auf praktische Vielseitigkeit ausgelegt. Sie wirkt wie ein Bike, das man gern nutzt – auch wenn die Strecke nicht immer „perfekt“ ist. Wer Wert auf ein Motorrad legt, das nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern sich auch auf weniger idealen Wegen gut anfühlt, findet hier eine klare Stärke.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Wo die KTM 690 Enduro R besonders punktet
- Vielseitigkeit: passt besser zu wechselndem Untergrund und spontanen Abstechern.
- Agiles Handling: wirkt leicht zu bewegen und unterstützt aktives Fahren.
- Allround-Charakter: macht auch im Alltag Spaß, nicht nur bei „Sportmodus“.
Wo die KTM 690 Enduro R an Grenzen stößt
- Sportliche Feinarbeit: auf reinem Asphalt kann die Supersport-Orientierung der Ducati im Kurvengefühl überlegen wirken.
- Fokus: wer ausschließlich sportlich auf der Straße unterwegs ist, bekommt mit der Ducati oft das „passendere“ Gesamtpaket.
Wo die Ducati Supersport 950 S besonders punktet
- Kurvenpräzision: unterstützt eine dynamische Linie und Stabilität in Schräglage.
- Sportliches Ansprechverhalten: macht zügiges Fahren besonders attraktiv.
- Elektronik-Unterstützung: hilft, sportliche Manöver berechenbar zu halten.
Wo die Ducati Supersport 950 S an Grenzen stößt
- Untergrund-Fokus: für häufig schlechten oder unbefestigten Untergrund ist die KTM meist die entspanntere Wahl.
- Ergonomie bei langen Strecken: sportliche Haltung kann bei sehr langen Fahrten stärker fordern.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahralltag entscheiden. Wer gern flexibel bleibt, Touren plant und dabei auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs ist, wird mit der KTM 690 Enduro R sehr wahrscheinlich mehr „echten“ Fahrspaß erleben. Sie ist ein Motorrad, das sich nicht nur auf die Straße beschränkt, sondern auch dann überzeugt, wenn die Strecke unterwegs plötzlich anders wird.
Wer dagegen vor allem auf Asphalt unterwegs ist, Kurven liebt und ein Motorrad sucht, das sportliche Dynamik mit präzisem Handling kombiniert, trifft mit der Ducati Supersport 950 S den Kern. Sie wirkt wie die Maschine, die man auswählt, um sportlich zu fahren – und dabei ein sehr stimmiges Gefühl für Linie und Tempo zu bekommen.
Fazit:
Die KTM 690 Enduro R ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für unterschiedliche Strecken suchen: Alltag, Tour und gelegentlich auch unbefestigte Wege. Ihr Vorteil liegt in der Agilität, der unkomplizierten Handhabung und dem Enduro-Charakter, der auch bei wechselndem Grip Sicherheit vermittelt. Wer häufig „zweite Wege“ nimmt oder gern spontan unterwegs ist, wird die KTM als deutlich passender empfinden.
Die Ducati Supersport 950 S gewinnt den Vergleich, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlicher Straße liegt. Sie bietet im Kurvenbetrieb mehr Präzision, ein sehr direktes sportliches Ansprechverhalten und ein Gesamtpaket, das dynamisches Fahren besonders attraktiv macht. Wer lange Strecken auf gutem Asphalt fährt und das Motorrad vor allem wegen Fahrgefühl und Stabilität in Schräglage auswählt, findet in der Ducati die stimmigere Option.