| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2026~ | |
| UVP | 19.995 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- leicht und wendig
- für Gelände und Straße (und Reise)
- kräftiger Einzylinder mit Charakter
- erstaunlich komplettes Elektronik-Paket
- voll einstellbares Fahrwerk
- wertige Details
- famoser QuickShifter
- spartanisches Display
- Koffer und Verkleidung leicht abnehmbar
- Charaktervoller Motor mit fettem Drehmoment
- Lässige Sitzposition
- LED, Tempomat und Keyless Go Serie
- 4 Jahre Garantie ohne km-Begrenzung
- Überraschend agil
- Rangieren schwierig
- Leerlauf finden schwierig
- Kniewinkel hinten eng
- Einzelbremsscheibe vorne
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Sitzhöhe: | 935 | mm |
| Gewicht | 317 | kg |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Länge | 2.325 | mm |
| Radstand | 1.625 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight V2 | |
| Hubraum | 1.746 | ccm |
| Hub | 111 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 83 PS bei 5.450 U/Min | |
| Drehmoment | 145 NM bei 3.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 265)mm | |
| Federung hinten | WP XPLOR mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 140mm | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 130/70 B18 63 H | |
| Reifen hinten | 180/70 B16 77H | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremse ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattel ( Ø 292 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Sport Glide fährt uns mit ihrer Optik, ihrem Motor, dem Sound und ihrem ganzen Wesen direkt ins Herz. Selbst Dietmar, sonst nicht gerade ein Fan von Cruisern, zeigt sich begeistert. Wem Harley bislang fremd ist, aber gerne mal einen Cruiser ausprobieren möchte, für den bietet sich die Sport Glide geradezu an. Die Touringfähigkeiten sind nicht zu unterschätzen und die abnehmbaren Koffer und Frontverkleidung sind ein cleveres Gimmick, die aus dem Tourer schwuppdiwupp einen reinrassigen Cruiser machen. Cooles Bike!Die Testmaschine wurde uns von Harley Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Fahrt da ruhig mal hin, Marius und seine Jungs sind supernett und zeigen Euch eine richtig schöne Probefahrtstrecke um den nahegelegenen See. Natürlich gibt es dort auch andere Harleys, die sich ebenfalls auf eine Probefahrt mit Euch freuen.
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KTM 690 Enduro R vs. Harley-Davidson Sport Glide FLSB: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 690 Enduro R und die Harley-Davidson Sport Glide FLSB, wird der Vergleich spannend: Hier trifft ein leichtfüßiges, straßen- und geländenaffines Konzept auf einen klassischen Harley-Ansatz mit Fokus auf Cruiser-Feeling und souveräne Fahrbarkeit. Beide Bikes haben ihre eigenen Stärken – und genau daraus entsteht die Frage: Welches Motorrad passt zum eigenen Fahrstil, zu den Wegen im Alltag und zu den Touren, die man wirklich fährt?
Grundidee im Vergleich: Enduro-Anspruch vs. Cruiser-Charakter
Die KTM 690 Enduro R ist als Enduro gedacht, die auch abseits der ausgetretenen Pfade Spaß macht. Das merkt man nicht nur am Look, sondern vor allem am Gesamtpaket aus Sitzposition, Fahrwerkseindruck und dem eher „direkten“ Fahrgefühl. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB dagegen steht für eine andere Philosophie: mehr Komfort, mehr Cruiser-Charakter und ein Motorlauf, der sich weniger wie ein „Werkzeug“ anfühlt und mehr wie ein Erlebnis.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Im Stadtverkehr spielt die KTM ihre Wendigkeit und das agile Handling aus. Die Sport Glide wirkt im Vergleich massiver und „erwachsener“, was nicht automatisch schlechter ist – nur anders. Wer häufig stop-and-go fährt oder enge Situationen meistert, profitiert oft von der KTM-typischen Leichtigkeit. Wer dagegen lieber entspannt rollt, lange Strecken am Stück fährt und dabei ein stimmiges Cruiser-Gefühl sucht, wird mit der Harley deutlich zufriedener.
Motor & Fahrgefühl: Charakterunterschiede statt nur Zahlen
Beim Motorcharakter liegen die größten Unterschiede. Die KTM 690 Enduro R steht für einen eher sportlich-dynamischen Antritt, der sich gut dosieren lässt und besonders beim Beschleunigen aus dem Drehzahlbereich heraus Spaß macht. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB setzt dagegen auf den typischen V-Twin-Charakter: spürbar, kernig und mit einem Fahrgefühl, das stärker von der gleichmäßigen Kraftentfaltung lebt als von „spitzen“ Momenten.
Stärken und Schwächen im Fahrbetrieb
Die KTM wirkt im Vergleich oft „reaktiver“: Gas geben, Richtung ändern, wieder Gas – das passt zu Fahrern, die Kurven aktiv nutzen und gern zügig unterwegs sind. Eine mögliche Schwäche kann sein, dass das Enduro-Setup je nach Fahrprofil weniger „weich“ wirkt als ein klassisches Cruiser-Konzept. Die Harley wiederum punktet mit dem ruhigen, souveränen Eindruck bei gleichmäßiger Fahrt. Wer jedoch sehr sportlich und häufig im engen Bereich arbeitet, kann das Harley-Feeling als weniger „direkt“ empfinden als die KTM.
Fahrwerk, Bremsen & Handling: Wie sich die Konzepte unterscheiden
Das Fahrwerk ist bei beiden Motorrädern auf ihren Zweck abgestimmt. Die KTM 690 Enduro R ist so ausgelegt, dass sie Kontrolle bietet, wenn die Straße nicht perfekt ist oder wenn man dynamisch fährt. Das Handling wirkt dadurch oft präzise und „auf Linie“. Die Sport Glide FLSB ist dagegen auf Stabilität und ruhiges Gleiten ausgelegt. Das kann gerade auf längeren Strecken ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad weniger „arbeitet“ und sich eher wie ein entspannter Begleiter anfühlt.
Bremsen und Stabilität
Bei den Bremsen zeigt sich ebenfalls der Unterschied im Konzept: Die KTM wirkt tendenziell darauf ausgelegt, sportliche Manöver und häufiges Verzögern gut zu unterstützen. Die Harley kann mit ihrer stabilen Fahrwerksabstimmung punkten, besonders wenn die Fahrt gleichmäßig bleibt und man nicht ständig hart in den Grenzbereich geht. Wer viel Stadtverkehr mit abrupten Situationen fährt, wird die KTM-typische Agilität oft als Vorteil sehen. Wer dagegen Touren plant, bei denen Komfort und Ruhe zählen, findet in der Sport Glide häufig die passendere Basis.
Ergonomie & Sitzposition: Komfort vs. Aktivität
Die Sitzposition ist ein Schlüssel im Vergleich. Die KTM 690 Enduro R bringt eine eher aktive Haltung mit, die das Motorrad „mitfahren“ lässt. Das unterstützt Kurvenfahrten und dynamisches Handling. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB setzt auf eine entspanntere, cruiserartige Sitzhaltung. Das ist besonders dann stark, wenn die Fahrt länger dauert und man nicht ständig in eine sportliche Position „hinein arbeiten“ möchte.
Für wen welche Haltung besser passt
Wer gern aktiv fährt, häufig Kurven nutzt und auch mal eine andere Route nimmt, wird mit der KTM meist besser zurechtkommen. Wer dagegen Wert auf entspannte Haltung, ruhiges Rollen und ein stimmiges Gesamtgefühl legt, wird die Harley als angenehmer empfinden. Eine Schwäche der KTM kann sein, dass die aktive Haltung auf sehr langen Strecken subjektiv anstrengender wirken kann. Eine mögliche Schwäche der Harley ist, dass sie im Vergleich weniger „leichtfüßig“ wirkt, wenn es darum geht, schnell und präzise durch enge Passagen zu manövrieren.
Alltagstauglichkeit: Womit man im echten Leben rechnet
Im Alltag zählen viele Faktoren zusammen: Übersicht, Handlichkeit, Komfort bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten und die Frage, wie gut das Motorrad zu den eigenen Wegen passt. Die KTM 690 Enduro R ist häufig die bessere Wahl, wenn das Fahrprofil gemischt ist: Stadt, Landstraße und gelegentlich auch unbefestigte Abschnitte. Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB ist häufig die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Asphalt, Komfort und einer „entspannten“ Art zu fahren liegt.
Stärken und Schwächen im Vergleich der Nutzung
Die KTM kann besonders dann überzeugen, wenn man gern flexibel bleibt und das Motorrad nicht nur für eine Art von Strecke nutzt. Die Harley kann besonders dann überzeugen, wenn man das Motorrad wie ein Lifestyle- und Tourenbike nutzt und dabei das Cruiser-Gefühl priorisiert. Wer viel im Stop-and-go unterwegs ist, profitiert oft von der KTM-Agilität. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, wird mit der Harley häufig mehr Ruhe und Komfort erleben.
Design & Charakter: Was man jeden Tag sieht
Auch wenn Design nicht die Fahrleistung ersetzt, beeinflusst es die Beziehung zum Motorrad. Die KTM 690 Enduro R wirkt funktional und sportlich, mit einem „mach mal“-Charakter. Die Sport Glide FLSB wirkt klassisch, markant und steht für Harley-typische Präsenz. Wer sich mit dem Look identifiziert, fährt oft auch bewusster – und genau das macht am Ende den Unterschied zwischen „Technik“ und „Motorradgefühl“.
Fazit: Welche Maschine ist die bessere Wahl?
Die KTM 690 Enduro R ist für Fahrerinnen und Fahrer die bessere Wahl, die ein Motorrad suchen, das agil bleibt, dynamisch gefahren werden will und auch bei wechselnden Strecken Spaß macht. Wer Kurven aktiv nutzt, gern flexibel unterwegs ist und ein direkteres Fahrgefühl bevorzugt, wird mit der KTM sehr wahrscheinlich mehr Freude haben. Ihre Stärke liegt im aktiven Handling und im endurotypischen Konzept – die mögliche Schwäche ist, dass das Setup je nach Fahrstil auf langen Strecken weniger „entspannt“ wirken kann.
Die Harley-Davidson Sport Glide FLSB passt besser zu Menschen, die Cruiser-Feeling, ruhiges Gleiten und einen charakterstarken V-Twin suchen. Wer Touren liebt, auf Komfort und souveräne Stabilität setzt und das Motorrad eher als Genussmittel denn als Werkzeug versteht, findet in der Sport Glide die stimmigere Wahl. Ihre mögliche Schwäche zeigt sich dort, wo maximale Agilität und enge Manöver gefragt sind.
Kurz gesagt: KTM für aktives, vielseitiges Fahren – Harley für entspannte Touren und Cruiser-Charakter.