| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- leicht und wendig
- für Gelände und Straße (und Reise)
- kräftiger Einzylinder mit Charakter
- erstaunlich komplettes Elektronik-Paket
- voll einstellbares Fahrwerk
- wertige Details
- famoser QuickShifter
- spartanisches Display
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Sitzhöhe: | 935 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 265)mm | |
| Federung hinten | WP XPLOR mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 140mm | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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KTM 690 Enduro R vs Honda X-ADV: Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer
Wer zwischen der KTM 690 Enduro R und der Honda X-ADV schwankt, entscheidet im Grunde über zwei sehr unterschiedliche Philosophien: Die KTM steht für kompromissloses Enduro-Feeling, viel Fahrspaß auf wechselndem Untergrund und eine direkte, lebendige Art zu beschleunigen. Die Honda X-ADV dagegen verbindet den Charakter eines Scooters mit dem Anspruch eines Adventures – mit Fokus auf Komfort, Alltagstauglichkeit und entspannte Touren. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so spannend.
Im Folgenden geht es nicht um einzelne Zahlen, sondern um das, was im Alltag wirklich zählt: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie gut lässt es sich bewegen, wie souverän wirkt es auf unterschiedlichen Strecken und wo liegen die jeweiligen Grenzen?
Grundidee und Einsatzprofil: Enduro vs. Adventure-Scooter
KTM 690 Enduro R: Enduro-DNA mit Fokus auf Fahrspaß
Die KTM 690 Enduro R ist klar auf Fahrfreude ausgelegt. Die Maschine wirkt leichtfüßig, reagiert spontan und lädt dazu ein, auch abseits der perfekten Straße zu fahren. Wer gern dynamisch unterwegs ist, Kurven aktiv angeht und den Untergrund nicht nur „durchfährt“, sondern mit dem Bike „liest“, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Honda X-ADV: Komfort, Reichweite und entspannte Kontrolle
Die Honda X-ADV verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist darauf ausgelegt, lange Strecken angenehm zu bewältigen und dabei auch im Alltag praktisch zu bleiben. Das Konzept richtet sich an Fahrer, die häufig pendeln, Touren planen oder einfach ein Bike möchten, das sich unkompliziert fahren lässt – ohne dass man ständig an Technik, Haltung oder Handling „arbeiten“ muss.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Charaktere unterscheiden
KTM: Direkt, lebendig und mit viel „Punch“
Die KTM 690 Enduro R vermittelt ein sehr unmittelbares Motorgefühl. Das Ansprechverhalten wirkt agil, die Beschleunigung kommt spürbar „aus dem Stand heraus“ und macht Lust auf zügiges Fahren. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Wechsel zwischen Stadt und Landstraßen zeigt sich die Stärke: Die Maschine bleibt dabei kontrolliert, aber nie träge.
Honda: Ruhiger, gleichmäßiger und tourentauglich
Die Honda X-ADV spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen, entspannten Art aus. Der Antrieb wirkt auf Langstrecke stimmig, das Fahrgefühl bleibt souverän und gut dosierbar. Das ist besonders dann angenehm, wenn der Fokus weniger auf „Sportlichkeit um jeden Preis“ liegt, sondern auf einem stressarmen Rhythmus – etwa bei längeren Fahrten oder im dichten Verkehr.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Gelassenheit
KTM: Wendigkeit und Offroad-Gen für wechselnden Untergrund
Die KTM 690 Enduro R fühlt sich vor allem dann stark an, wenn der Untergrund nicht perfekt ist. Das Handling wirkt direkt, die Maschine lässt sich zügig in die Linie bringen und unterstützt ein aktives Fahren. In Kurven und auf holprigen Abschnitten zeigt sich der Enduro-Charakter: Man hat das Gefühl, das Bike „mitzunehmen“, statt nur darauf zu sitzen.
Stärken liegen hier klar in der Agilität und im Offroad-nahen Fahrgefühl. Schwächen zeigen sich eher dort, wo viel Komfort und entspannte Langstrecke im Vordergrund stehen: Wer sehr lange, gleichförmige Strecken fährt, merkt eher, dass die KTM stärker auf Dynamik und Kontrolle ausgelegt ist.
Honda: Stabil, komfortabel und leicht zu kontrollieren
Die Honda X-ADV punktet mit einem Fahrgefühl, das auf Ruhe und Stabilität setzt. Das Bike wirkt gutmütig und lässt sich auch dann entspannt fahren, wenn die Strecke unübersichtlich wird oder der Verkehr den Rhythmus vorgibt. Gerade für Fahrer, die häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen wechseln, ist das ein Plus.
Die Schwäche liegt weniger im Können, sondern eher im Anspruch: Wer sehr „endurotypisch“ fahren möchte, also aggressiv auf Traktion, Schräglage und aktives Umsetzen setzt, wird bei der Honda weniger dieses direkte Enduro-Feedback bekommen.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Praxis
KTM: Sportlich-aufrecht, aber mit Enduro-Fokus
Die KTM 690 Enduro R bietet eine Sitzposition, die sportlich-aufrecht wirkt und das aktive Fahren unterstützt. Die Maschine ist so ausgelegt, dass man sich schnell auf das Bike einstellt und Bewegungen gut „durchkommt“. Für kurze bis mittlere Strecken ist das sehr angenehm, weil das Fahrgefühl schnell „da“ ist.
Bei längeren Touren kann sich der Enduro-Charakter bemerkbar machen: Wer viel Wert auf maximalen Komfort legt, wird bei der Honda tendenziell entspannter unterwegs sein.
Honda: Adventure-Scooter-Komfort für lange Tage
Die Honda X-ADV ist ergonomisch stark auf Alltag und Touren ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt das praktische Handling im Alltag: Das Bike ist leicht zu manövrieren, wirkt im Stadtverkehr weniger „fordernd“ und macht das Auf- und Absteigen unkompliziert.
Wenn der Fokus aber stark auf Offroad-Feeling und maximaler Dynamik liegt, ist die Honda eher die „komfortable“ Alternative als die „harte“ Enduro.
Bremsen, Fahrassistenz und Sicherheit im Vergleich
Beide Bikes sind so konzipiert, dass sie im Alltag verlässlich funktionieren. Die KTM wirkt dabei tendenziell direkter im Fahrgefühl, was sich auch in der Art widerspiegelt, wie man Verzögerung dosiert und das Bike in die Kurve bringt. Die Honda setzt stärker auf souveräne Kontrolle und ein Gefühl von Stabilität, das besonders im urbanen Umfeld und bei wechselnden Bedingungen hilft.
In der Praxis bedeutet das: Die KTM belohnt Fahrer, die aktiv dosieren und das Bike „führen“ wollen. Die Honda belohnt Fahrer, die vor allem entspannt und sicher ankommen möchten – mit einem Fahrstil, der weniger aus dem „Eingreifen“ entsteht, sondern aus dem Vertrauen in die Grundstabilität.
Stärken und Schwächen: Direkter Vergleich ohne Zahlen-Fokus
Stärken der KTM 690 Enduro R
- Agiles, direktes Handling für dynamisches Fahren
- Enduro-Feeling auch auf unebenem Untergrund
- Lebendiger Motorcharakter, der Lust auf zügige Passagen macht
- Aktives Fahrkonzept, das Spaß beim Kurvenfahren bringt
Schwächen der KTM 690 Enduro R
- Komfort-Fokus geringer als bei der Honda bei langen, gleichförmigen Strecken
- Anspruch an den Fahrstil: Wer sehr entspannt cruisen will, spürt eher den Enduro-Charakter
Stärken der Honda X-ADV
- Komfort und Alltagstauglichkeit für Pendeln und Touren
- Souveräne Kontrolle bei wechselndem Verkehr und Bedingungen
- Entspanntes Fahrgefühl mit gut dosierbarer Leistung
- Praktisches Konzept für viele Einsatzszenarien
Schwächen der Honda X-ADV
- für Fahrer, die Offroad-Feeling maximal suchen
- Sportlich-aggressives Fahren fühlt sich weniger „roh“ und direkt an als bei der KTM
Welches Bike passt zu welchem Fahrertyp?
KTM 690 Enduro R: Die richtige Wahl für Fahrspaß und Abwechslung
Die KTM 690 Enduro R ist besonders passend, wenn häufig Strecken gefahren werden, die nicht nur aus glattem Asphalt bestehen. Wer gern Kurven aktiv angeht, auf wechselndem Untergrund unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das sich lebendig anfühlt, trifft hier eine sehr stimmige Wahl. Auch für Fahrer, die gern „mit dem Bike arbeiten“, ist die KTM eine starke Option.
Honda X-ADV: Die richtige Wahl für Komfort, Alltag und entspannte Touren
Die Honda X-ADV eignet sich am besten, wenn der Alltag einen großen Anteil hat und das Motorrad dabei unkompliziert bleiben soll. Wer Pendeln, Stadtfahrten und längere Touren kombiniert, profitiert von dem komfortorientierten Konzept und dem souveränen Fahrgefühl. Auch wenn gelegentlich unwegsameres Gelände vorkommt, bleibt die Honda dabei eher die „entspannte“ Begleiterin statt die kompromisslose Offroad-Maschine.
Fazit:
Die KTM 690 Enduro R ist die bessere Wahl, wenn im Vordergrund steht, das Motorrad spürbar zu bewegen: dynamisches Fahren, aktives Kurvenhandling und ein Enduro-Feeling, das auch auf unebenem Untergrund Spaß macht. Sie passt besonders zu Fahrern, die Abwechslung suchen und gern mit dem Bike arbeiten, statt nur entspannt zu cruisen.
Die Honda X-ADV ist die stimmigere Entscheidung, wenn Komfort, Alltagstauglichkeit und entspannte Touren wichtiger sind als maximaler Enduro-Anspruch. Sie bietet ein souveränes, leicht zu kontrollierendes Fahrgefühl und eignet sich damit hervorragend für Pendler und für alle, die viele unterschiedliche Strecken fahren, ohne dass das Motorrad dabei „fordern“ soll.
Kurz gesagt: KTM für Fahrspaß und Enduro-Charakter, Honda für Komfort und vielseitige Alltags- sowie Tourenroutine.