UVP 12.499 €
Baujahr von 2009 bis 2026~
UVP 7.295 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Test des Einzylinder Fun-Bikes
Weiter zum Testbericht
Die erste Reise-Enduro von Kawa seit 20 Jahren...
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • leicht und wendig
  • für Gelände und Straße (und Reise)
  • kräftiger Einzylinder mit Charakter
  • erstaunlich komplettes Elektronik-Paket
  • voll einstellbares Fahrwerk
  • wertige Details
  • famoser QuickShifter
Kontra:
  • spartanisches Display
Pro:
  • sehr einfaches Fahrverhalten
  • komfortable Maschine
  • erwachsene Anmutung
  • quirliger Motor
Kontra:
  • eingeschränkte Offroad-Fähigkeit
  • ABS nur gemeinsam vorne und hinten abschaltbar
  • Tempomat und Quickshifter nicht erhältlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht162kg
Radstand1.506mm
Radstand1.506mm
Sitzhöhe: 935 mm
Gewicht195kg
Radstand1.555mm
Länge2.300mm
Radstand1.555mm
Sitzhöhe: 870 mm
Höhe1.460mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder, 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.160km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite300km
Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite400km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneWP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 265)mm
Federung hintenWP XPLOR mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 250)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll 90mm
Reifen hinten18 Zoll 140mm
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne43-mm USD Teleskopgabel (Federweg 210)mm
Federung hintenUni-Trak-Schwinge (Federweg 196)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21 M/C 54S
Reifen hinten140/70-17 M/C 66S

Bremsen

Bremsen vorneBrembo Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hinten1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe, Halbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 230 mm)

Fazit

Die Kawasaki KLE 500 SE ist ein gelungener Allrounder, der mit Leistung, Komfort und Zuverlässigkeit punktet. Sie eignet sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Fahrer, die ein robustes und vielseitiges Motorrad suchen. Wer eine Maschine für den täglichen Gebrauch und gelegentliche Abenteuer abseits der Straße sucht, wird mit der KLE 500 SE bestens bedient. Für extremes Hard-Enduro ist sie allerdings nicht gebaut, das merkt man schon an der mässigen Bodenfreiheit. Trotzdem: Ein ehrliches Motorrad ohne überflüssigen Elektronik-Schnickschnack, das genau das tut, was draufsteht: Abenteuer im Alltag ermöglichen.
 
Ausprobieren könnt Ihr die KLE 500 SE am besten bei Heller & Soltau im schönen beschaulichen Sankt Michaelisdonn, denn dort gibt es wunderbare Landstraßen, auf den denen sich die KLE besonders wohl fühlt. Und natürlich gibt es dort auch jede Menge anderer Kawas, die man probefahren kann - und auch Bikes von Husqvarna findet ihr da. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.295€
  • Verfügbarkeit: seit 03/2026
  • Farben: Weiß, Grau

MotorradTest.de auf YouTube

KTM 690 Enduro R vs. Kawasaki KLE 500 SE – Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Enduros aufeinandertreffen, die zwar aus unterschiedlichen Richtungen kommen, aber im Alltag ähnlich genutzt werden können, lohnt sich ein genauer Blick. Der Vergleich zwischen der KTM 690 Enduro R und der Kawasaki KLE 500 SE zeigt vor allem eines: Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie spielen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise aus. Während die KTM eher auf Temperament, Offroad-Dynamik und ein sportliches Setup setzt, steht bei der Kawasaki der alltagstaugliche Charakter im Vordergrund. Genau daraus ergibt sich, wer mit welchem Motorrad besser glücklich wird.

Grundidee: Sportliche Enduro vs. klassischer Dual-Sport

Die KTM 690 Enduro R ist als Enduro mit klarer Offroad-Ausrichtung gedacht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur für gelegentliche Schotterstrecken nutzt, sondern auch für ambitioniertere Touren. Die Kawasaki KLE 500 SE dagegen ist stärker in der Tradition eines klassischen Dual-Sport-Motorrads verankert: straßentauglich, robust im Charakter und mit einem Fokus darauf, lange Strecken entspannt zu bewältigen.

Im Vergleich der beiden Konzepte wird schnell klar: Die KTM will eher fordern und belohnen, die Kawasaki will eher begleiten und durch den Alltag tragen. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung – entscheidend ist, wie die eigenen Fahrten aussehen.

Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt

Beim Motor zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Maschinen. Die KTM 690 Enduro R liefert spürbar mehr Punch und wirkt dadurch besonders dann stark, wenn es zügig vorangehen soll. Gerade beim Beschleunigen aus Kurven heraus oder beim Überholen auf Landstraßen spielt die KTM ihre Reserven aus. Auch im Gelände macht sich die sportlichere Auslegung bemerkbar: Gasannahme und Durchzug wirken direkter, wodurch sich das Motorrad dynamischer „anfühlt“.

Die Kawasaki KLE 500 SE ist dagegen weniger auf maximale Dynamik ausgelegt. Sie setzt eher auf einen gleichmäßigen, gut dosierbaren Charakter. Das ist im Stadtverkehr und auf längeren Strecken angenehm, weil das Motorrad nicht ständig nach „mehr“ ruft. Im Gelände kann das sogar ein Vorteil sein: Wer kontrolliert und sauber fährt, profitiert von einem gut beherrschbaren Antrieb, ohne dass das Motorrad sofort das Tempo erzwingt.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich

  • KTM 690 Enduro R: Stärken liegen in der spritzigen Beschleunigung und dem sportlichen Ansprechverhalten. Schwäche: Wer vor allem entspannt cruisen möchte, empfindet die KTM je nach Fahrstil manchmal als „zu lebhaft“.
  • Kawasaki KLE 500 SE: Stärken liegen in der gutmütigen, gleichmäßigen Art und der entspannten Fahrbarkeit. Schwäche: Für sehr sportliche Ansprüche wirkt der Antrieb weniger „druckvoll“ als bei der KTM.

Fahrwerk und Handling: Kontrolle im Gelände und Stabilität auf der Straße

Im Handling unterscheiden sich die Motorräder ebenfalls deutlich. Die KTM 690 Enduro R ist spürbar auf Agilität getrimmt. Das merkt man besonders beim Wechsel zwischen schnellen Richtungsänderungen und beim aktiven Fahren. Auf kurvigen Straßen wirkt sie dadurch sehr direkt. Im Offroad-Einsatz hilft das sportlichere Setup, weil das Motorrad sich leichter „mitnehmen“ lässt und man mehr Einfluss auf die Linie bekommt.

Die Kawasaki KLE 500 SE fährt sich dagegen eher ruhig und stabil. Sie wirkt weniger wie ein „Sportgerät“, sondern mehr wie eine Maschine, die man auch bei längeren Tagesetappen souverän bewegt. Auf holprigen Strecken kann das angenehm sein, weil das Motorrad nicht ständig nach Korrekturen verlangt. Im Gelände ist die KLE 500 SE damit gut geeignet, wenn der Fokus auf kontrolliertem Vorankommen liegt.

Fahrwerk: Wo die Unterschiede im Alltag sichtbar werden

  • KTM 690 Enduro R: Stärken sind das agile Fahrgefühl und die sportliche Rückmeldung. Schwäche: Wer sehr entspannt fährt oder viel im Stadtverkehr unterwegs ist, kann das straffere, aktivere Fahrverhalten als weniger „komfortabel“ empfinden.
  • Kawasaki KLE 500 SE: Stärken sind die ruhige Stabilität und die entspannte Langstrecken-Tauglichkeit. Schwäche: Bei sehr dynamischer Fahrweise kann das Handling weniger „leichtfüßig“ wirken als bei der KTM.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Kontrolle und Komfort

Auch bei der Ergonomie gibt es Unterschiede, die im Alltag schnell auffallen. Die KTM 690 Enduro R ist tendenziell auf eine aktive Sitzhaltung ausgelegt. Das passt gut zu Fahrern, die im Gelände mit dem Körper arbeiten und auf der Straße gerne zügig unterwegs sind. Die Sitzposition unterstützt dabei das „Mitfahren“ – allerdings ist sie weniger für alle geeignet, die vor allem bequem und langstreckentauglich unterwegs sein möchten.

Die Kawasaki KLE 500 SE wirkt in der Sitzhaltung eher auf Komfort und Übersichtlichkeit. Das macht sie attraktiv für Touren, bei denen nicht jede Kurve maximal ausgereizt werden muss. Wer viel Strecke macht und dabei auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs ist, findet hier oft eine entspanntere Basis.

Ergonomie: Wer profitiert von welchem Konzept?

  • KTM 690 Enduro R: Ideal für Fahrer, die eine aktive, sportliche Fahrweise mögen und im Gelände wie auf der Straße gerne „arbeiten“.
  • Kawasaki KLE 500 SE: Ideal für Fahrer, die eine ruhige, komfortorientierte Sitzposition suchen und das Motorrad als vielseitigen Begleiter sehen.

Bremsen, Fahrassistenz und Sicherheit im Vergleich

Im Sicherheitsgefühl spielen Bremsen und die Dosierbarkeit eine große Rolle. Die KTM 690 Enduro R wirkt in der Praxis tendenziell sportlicher abgestimmt: Das Bremsgefühl passt eher zu einer dynamischen Fahrweise, bei der man häufiger zügig verzögert und die Maschine dabei stabil halten möchte. Die Kawasaki KLE 500 SE ist ebenfalls solide, wirkt aber eher auf gleichmäßige, kontrollierte Verzögerung ausgelegt. Das ist besonders dann angenehm, wenn die Fahrten nicht auf „Sportmodus“ getrimmt sind.

Wichtig ist: Beide Motorräder können sicher gefahren werden – die Frage ist eher, wie gut die Bremscharakteristik zur eigenen Fahrweise passt.

Unterhalt und Alltagskosten: Wartung, Verschleiß und Nutzung

Bei Dual-Sport- und Enduro-Motorrädern hängt der Unterhalt stark davon ab, wie intensiv das Motorrad genutzt wird. Die KTM 690 Enduro R wird häufig sportlicher bewegt, wodurch Verschleißteile und Wartungsintervalle je nach Fahrprofil stärker ins Gewicht fallen können. Wer die KTM überwiegend auf der Straße bewegt und Offroad nur gelegentlich nutzt, kann das natürlich entschärfen.

Die Kawasaki KLE 500 SE wird oft als „verlässlicher Allrounder“ gesehen. Das kann bedeuten, dass sie im Alltag weniger aggressiv bewegt wird und dadurch der Verschleiß tendenziell gleichmäßiger ausfällt. Gleichzeitig ist bei beiden Maschinen wichtig, dass Wartung und Pflege nicht vernachlässigt werden – gerade bei Offroad-Nutzung.

Stärken und Schwächen beim Unterhalt

  • KTM 690 Enduro R: Stärken liegen in der sportlichen Performance, die aber bei intensiver Nutzung auch mehr Aufmerksamkeit bei Wartung und Verschleiß erfordert.
  • Kawasaki KLE 500 SE: Stärken liegen in der eher alltagstauglichen, unkomplizierten Nutzung. Schwäche: Wer maximale Performance sucht, wird eher zur KTM greifen.

Für wen passt welche Maschine? Stärken und Schwächen im Gesamtbild

Der Vergleich zwischen der KTM 690 Enduro R und der Kawasaki KLE 500 SE lässt sich am besten über die eigenen Prioritäten entscheiden. Die KTM ist die Wahl, wenn es um Fahrspaß mit sportlichem Charakter geht: mehr Dynamik, direkteres Ansprechverhalten und ein Handling, das Lust auf aktives Fahren macht. Wer gerne zügig unterwegs ist, Kurven dynamisch nimmt und im Gelände nicht nur „durchkommt“, sondern auch Spaß an der Herausforderung hat, findet in der KTM den passenden Partner.

Die Kawasaki KLE 500 SE ist die Wahl, wenn es um entspannte Vielseitigkeit geht: ein gutmütiger Charakter, ruhiges Fahrgefühl und eine Basis, die sich für längere Touren und gemischte Strecken eignet. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig nach mehr fordert, sondern einfach zuverlässig begleitet, trifft mit der KLE 500 SE oft eine sehr stimmige Entscheidung.

Fazit:

Die KTM 690 Enduro R ist das bessere Motorrad für alle, die spürbar mehr Dynamik wollen und eine sportlichere Abstimmung bevorzugen. Im Vergleich zeigt sie ihre Stärken besonders bei Beschleunigung, direktem Ansprechverhalten und einem aktiven Fahrgefühl – ideal, wenn Offroad und zügige Landstraßenfahrten regelmäßig auf dem Plan stehen. Wer dagegen vor allem entspannt unterwegs ist, lange Strecken fährt und ein ruhigeres, gutmütiges Gesamtpaket sucht, wird mit der Kawasaki KLE 500 SE glücklicher. Sie punktet im Vergleich mit einem kontrollierten, gleichmäßigen Charakter und einer souveränen Art, die sich für gemischte Touren besonders angenehm anfühlt. Kurz gesagt: KTM für sportliche Ansprüche und mehr „Kick“, Kawasaki für entspannte Vielseitigkeit und Tourenkomfort.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙