| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2026~ | |
| UVP | 15.895 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- leicht und wendig
- für Gelände und Straße (und Reise)
- kräftiger Einzylinder mit Charakter
- erstaunlich komplettes Elektronik-Paket
- voll einstellbares Fahrwerk
- wertige Details
- famoser QuickShifter
- spartanisches Display
- lässiger Auftritt
- lässige Sitzposition
- lässige Leistung
- lässiges Dahingleiten
- hochwertige Verarbeitung und liebevolle Details
- Lenker schlägt beim starken Einschlagen gegen die Knie
- Bremsleistung hinten 1b
- Soziuskomfort 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Radstand | 1.506 | mm |
| Sitzhöhe: | 935 | mm |
| Gewicht | 263 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.220 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 705 | mm |
| Höhe | 1.055 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 1.200 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 98 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 160 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 300 | km |
| Leistung | 78 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 106 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 12 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 267 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | WP XPLOR-USD, Ø 48 mm (Federweg 265)mm | |
| Federung hinten | WP XPLOR mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 250)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 140mm | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Showa Cartridge-Gabel 47 mm (Federweg 90)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit Umlenkung und einstellbarer Vorspannung (Federweg 73)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge Stahl | |
| Reifen vorne | 130/90 B 16 | |
| Reifen hinten | 150/80 R 16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Bremsscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Bremsscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Speedmaster ist optisch eine Augenweide und erfreut ihren Besitzer mit vielen liebevollen Details. Sie ist super verarbeitet, man möchte sie am liebsten ins Wohnzimmer stellen. Dort gehört sie aber nicht hin, denn sie fährt sich auch super. Für einen Cruiser geradezu federleicht, eignet sie sich auch für Personen unter 100 kg. Sound, Motor und Fahrverhalten machen aus jeder Ausfahrt ein kleines Erlebnis - so soll das sein!Unsere Testmaschine haben wir von Q-Bike Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer mit ca. 4.000 km für 13.280 Euro zum Verkauf. Dabei sind Motorschutzbügel, Tasche, Heizgriffe und eine Restgarantie bis 1/2026. Deal!
MotorradTest.de auf YouTube
KTM 690 Enduro R vs Triumph Bonneville Speedmaster: Vergleich der Gegensätze
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 690 Enduro R und die Triumph Bonneville Speedmaster, wird der Vergleich besonders spannend. Hier trifft ein kompromissloser Enduro-Ansatz auf einen klassischen Cruiser-Charakter. Beide Maschinen können im Alltag überzeugen – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil passt.
Grundcharakter: Enduro-Drive vs Cruiser-Feeling
Die KTM 690 Enduro R steht für Agilität, Direktheit und den Spaß am aktiven Fahren. Der Fokus liegt spürbar auf Dynamik und Kontrolle – besonders dort, wo die Straße nicht ganz so berechenbar ist. Die Maschine fühlt sich wie gemacht an für Kurven, wechselnde Untergründe und für alle, die gern selbst mit dem Motorrad arbeiten.
Die Triumph Bonneville Speedmaster dagegen setzt auf den typischen Bonneville-Charme: entspanntes Cruisen, ein souveräner Auftritt und ein Fahrgefühl, das eher „flow“ als „Kampf“ vermittelt. Wer lange Strecken angenehm zurücklegen möchte oder sich an einem klassischen Look erfreut, findet hier eine stimmige Basis.
Sitzposition und Ergonomie: Aktiv vs entspannt
Im direkten Vergleich zeigt sich schnell, wie unterschiedlich die Sitzhaltung ausgelegt ist. Die KTM 690 Enduro R ist auf eine eher aufrechte, aber sportlich aktive Haltung ausgelegt. Das unterstützt ein dynamisches Handling und macht es leichter, das Motorrad im Alltag flexibel zu bewegen. Gleichzeitig ist die Maschine so konzipiert, dass man auch bei zügigem Fahren das Gefühl hat, jederzeit Einfluss nehmen zu können.
Die Triumph Speedmaster bietet eine deutlich entspanntere Sitzposition. Fußrasten, Lenkergefühl und Sitzbank wirken auf Komfort ausgelegt – das Motorrad lädt dazu ein, die Fahrt ruhiger anzugehen. Dadurch wird die Maschine besonders dann attraktiv, wenn nicht jede Ausfahrt „sportlich“ sein muss, sondern vor allem angenehm und stimmig.
Alltagstauglichkeit im Vergleich
Beide Motorräder können im Alltag funktionieren, aber auf unterschiedlichen Wegen: Die KTM spielt ihre Stärken aus, wenn häufig umgeplant wird – etwa bei Stadtverkehr, engen Passagen oder wenn spontan eine Nebenstraße mit Schotteranteil auftaucht. Die Triumph punktet eher bei gleichmäßigem Tempo und längeren Fahrten, bei denen Komfort und Ruhe wichtiger sind als maximale Agilität.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Charakter vs Cruiser-Souveränität
Der Motorcharakter ist einer der größten Unterschiede. Die KTM 690 Enduro R wirkt wie ein Werkzeug für den Fahrspaß: Der Antrieb reagiert direkt und unterstützt ein aktives Fahren. Das macht sie besonders interessant, wenn Beschleunigung und Kontrolle im Vordergrund stehen – etwa beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Wechsel zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten.
Die Triumph Bonneville Speedmaster steht dagegen für eine souveräne, eher gleichmäßige Leistungsentfaltung. Der Antrieb passt gut zu einem Cruiser-Stil: nicht unbedingt auf „Höchsttempo um jeden Preis“, sondern auf ein angenehmes Vorankommen, das sich auch bei längeren Strecken entspannt anfühlt.
Stärken und Schwächen im Fahrgefühl
KTM 690 Enduro R: Stärke ist die direkte Ansprache und die Bereitschaft, dynamisch gefahren zu werden. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Aktivität nicht jedem Komfortwunsch entspricht – vor allem dann, wenn man sehr entspannt unterwegs sein möchte.
Triumph Speedmaster: Stärke ist das ruhige, stimmige Cruising-Gefühl. Schwäche kann sein, dass der „Enduro-Impuls“ fehlt, wenn man sich ein sehr agiles, kompromissloses Handling auf wechselndem Untergrund wünscht.
Fahrwerk und Handling: Kontrolle auf wechselndem Untergrund vs souveräne Straßenlage
Beim Fahrwerk zeigt sich die Philosophie beider Modelle. Die KTM 690 Enduro R ist auf Kontrolle ausgelegt, die auch dann funktioniert, wenn es nicht nur asphaltglatt bleibt. Das Fahrgefühl wirkt dadurch „wach“: Man hat das Gefühl, dass das Motorrad auf Eingaben schnell reagiert und die Linie sauber hält. Gerade bei sportlicher Fahrweise oder wenn die Strecke unerwartet anspruchsvoll wird, spielt die KTM ihre Stärken aus.
Die Triumph Speedmaster zielt stärker auf eine komfortable, stabile Straßenlage. Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl bei gleichmäßigem Tempo. In Kurven fährt es souverän, aber der Charakter ist weniger „leichtfüßig“ als bei einer Enduro. Wer vor allem auf der Straße unterwegs ist und dabei Komfort priorisiert, wird die Triumph als stimmig empfinden.
Bremsen und Stabilität
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im Alltag verlässlich verzögern. Im Vergleich fällt jedoch auf: Die KTM wirkt in dynamischen Situationen besonders „direkt“, während die Triumph eher durch ihre ruhige Stabilität überzeugt. Das ist keine Frage von „gut“ oder „schlecht“, sondern von der Art, wie das Motorrad die Situation interpretiert.
Ausstattung und Alltag: Was zählt wirklich?
Im Alltag entscheidet nicht nur der Motor, sondern auch die Art, wie das Motorrad den Tag unterstützt. Die KTM 690 Enduro R ist prädestiniert für Fahrer, die gern flexibel sind: kurze Wege, spontane Umwege, gelegentlich auch mal unebene Abschnitte. Die Maschine wirkt wie dafür gemacht, nicht zu viel nach Plan zu fahren.
Die Triumph Speedmaster ist dagegen besonders attraktiv für Menschen, die das Motorrad als Teil des Lebensgefühls sehen: Ausfahrten, bei denen man die Landschaft genießen möchte, und Fahrten, bei denen Komfort und Stil zusammenpassen. Das Motorrad wirkt weniger wie ein „Werkzeug“ und mehr wie ein „Begleiter“.
Für wen eignet sich welches Motorrad?
KTM 690 Enduro R: Ideal für aktive Fahrer
Die KTM 690 Enduro R passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich dynamisch fahren lässt und auch abseits des reinen Asphalt-Rhythmus Spaß macht. Wer gern selbst steuert, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als Teil des Fahrens versteht, wird mit der KTM sehr zufrieden sein. Auch für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad für unterschiedliche Strecken wollen, ist die Enduro-Philosophie ein starkes Argument.
Triumph Bonneville Speedmaster: Ideal für Cruiser-Fans
Die Triumph Bonneville Speedmaster ist die bessere Wahl, wenn Komfort, klassischer Stil und entspanntes Cruisen im Vordergrund stehen. Wer lange Strecken angenehm zurücklegen möchte und dabei ein souveränes, ruhiges Fahrgefühl bevorzugt, findet in der Speedmaster eine stimmige Lösung. Auch wer weniger „Offroad-Impulse“ sucht, sondern vor allem ein Motorrad für die Straße mit Charakter möchte, wird sich hier schnell zuhause fühlen.
Fazit:
Die KTM 690 Enduro R und die Triumph Bonneville Speedmaster sind zwei Motorräder, die unterschiedliche Bedürfnisse bedienen. Die KTM überzeugt vor allem durch ihre aktive, direkte Art: Sie macht Spaß, wenn das Fahren selbst im Mittelpunkt steht – besonders bei wechselnden Strecken und wenn das Motorrad schnell auf Eingaben reagieren soll. Ihre Stärke liegt in Kontrolle und Dynamik, während der Komfortanspruch eher zweitrangig sein kann, wenn man sehr entspannt unterwegs sein möchte.
Die Triumph Speedmaster spielt dagegen ihre Stärken im entspannten Alltag und auf längeren Touren aus. Sie wirkt souverän, ruhig und stimmig – ideal für Cruiser-Fans, die Komfort und Stil priorisieren. Wer ein Motorrad sucht, das vor allem auf der Straße glänzt und ein angenehmes Fahrgefühl liefert, trifft mit der Speedmaster eine sehr passende Wahl.
Unterm Strich gilt: KTM für aktives, vielseitiges Fahren, Triumph für entspanntes Cruisen. Wer das eigene Fahrprofil kennt, findet in diesem Vergleich schnell die richtige Richtung.