| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2012 bis 2026~ | |
| UVP | 8.369 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Sportlich
- Unglaublich wendig
- Preis
- Alltagsnutzen
- fette Optik mit 50er Gabel!
- fetter Sound
- Reihentwin mit Charakter
- gut ablesbares Cockpit
- hoher und breiter Lenker
- obwohl nicht ganz leicht trotzdem wenig
- Bremsen
- keine Traktionskontrolle
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Gewicht | 234 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.210 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihenzweizylinder, 4 Ventile/Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 754 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 76 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 306 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside Down Gabel Ø 50 mm (Federweg 148)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 40)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben Radialbremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht
Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.
Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.
Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.
Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.
Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.
Danke an M.A.S. für das Testbike.
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 800 Trail ist ein echtes Spaß-Bike. Sie sieht nicht nur schick aus, sondern die Fahrerei bringt auch richtig Laune. Es gibt bis auf die Bremse kaum Kritikpunkte, die Maschine wirkt wertig und gut verarbeitet. Die Fahrleistungen überfordern niemanden, aber man kann bei Bedarf auch mal Gas geben und Spaß haben.Der Preis für diese Maschine ist hervorragend. Man bekommt viel Motorrad für wenig Geld. Die eher übersichtliche technische Ausstattung der Benelli passt gut zu einem Scrambler. Wer auf diese Art von Bikes steht, sollte schleunigst einen Benelli-Händler aufsuchen und eine Probefahrt machen. Bringt echt Laune, das werdet ihr sehen!
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KTM 690 SMC R vs. Benelli Leoncino 800 Trail – Motorradvergleich
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt oft genau darin der Reiz: Die KTM 690 SMC R steht für agiles, direktes Handling und den typischen Supermoto-Charakter. Die Benelli Leoncino 800 Trail dagegen zielt stärker auf Vielseitigkeit ab – mit einer Ausrichtung, die auch abseits der reinen Asphaltstrecke Spaß machen soll. Im folgenden Vergleich werden die aufgelisteten Werte und Eigenschaften beider Modelle gegeneinander gestellt, damit klar wird, welches Motorrad eher zum eigenen Fahrstil passt.
Grundidee und Charakter: Supermoto vs. Trail
Wie sich die KTM 690 SMC R anfühlt
Die KTM 690 SMC R ist vom Konzept her auf Dynamik ausgelegt. Die Kombination aus leichtem, wendigem Setup und dem typischen Supermoto-Fahrgefühl sorgt dafür, dass sich das Motorrad schnell in Schräglage bringen lässt. Gerade auf kurvigen Strecken oder dort, wo es im Stadtverkehr immer wieder eng wird, spielt die KTM ihre Stärken aus: präzises Ansprechverhalten, direkte Rückmeldung und ein Fahrstil, der eher „ziehen lassen“ als „gemütlich rollen“ belohnt.
Wie sich die Benelli Leoncino 800 Trail positioniert
Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt dagegen wie ein Motorrad, das den Alltag genauso ernst nimmt wie die nächste Ausfahrt über Land. Die Trail-Ausrichtung zeigt sich in der Gesamtkonzeption: mehr Fokus auf Komfort und Alltagstauglichkeit, ohne den Spaßfaktor zu verlieren. Wer Touren plant, gelegentlich schlechteren Untergrund einplant oder einfach ein Motorrad sucht, das nicht nur auf perfekten Straßen glänzt, findet hier eine stimmige Richtung.
Motor und Antrieb: Drehfreude vs. Allround-Tauglichkeit
Leistungsbild im Vergleich
Beim Vergleich der aufgelisteten Leistungsdaten zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die KTM 690 SMC R setzt auf das Prinzip „leicht und lebendig“: Das Motorrad wirkt dadurch oft spritziger im Antritt und lässt sich in vielen Situationen sehr spontan dosieren. Die Benelli Leoncino 800 Trail bringt hingegen durch ihre Auslegung als 800er mehr das Gefühl von Durchzug und ruhigerer Gangart mit. Das ist besonders dann angenehm, wenn Strecken länger werden oder wenn nicht jede Beschleunigung aus dem Stand heraus „sportlich“ sein muss.
Schaltgefühl und Fahrbarkeit
Beide Motorräder können sportlich gefahren werden, aber die Prioritäten unterscheiden sich. Die KTM 690 SMC R wird in der Praxis oft dann besonders stark, wenn häufig gewechselt, beschleunigt und zügig in die Kurve gegangen wird. Die Benelli Leoncino 800 Trail spielt ihre Stärken eher aus, wenn man gleichmäßiger fährt, den Motor arbeiten lässt und dabei trotzdem jederzeit Reserven abrufen kann.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Vielseitigkeit
Wendigkeit und Kurvengefühl
Die aufgelisteten Werte zum Fahrwerk und zur Geometrie deuten bei der KTM 690 SMC R auf ein sehr handliches Setup hin. Das Motorrad reagiert schnell auf Lenkimpulse und vermittelt ein direktes Gefühl für die Linie. Dadurch wirkt es wie gemacht für enge Kehren, schnelle Richtungswechsel und dynamische Fahrten, bei denen man das Motorrad „mitnimmt“.
Bei der Benelli Leoncino 800 Trail steht dagegen die Balance im Vordergrund. Die Trail-Ausrichtung sorgt dafür, dass das Motorrad auch dann noch kontrolliert bleibt, wenn die Strecke nicht durchgehend glatt ist. Das kann sich auf Schotterpisten, Feldwegen oder einfach auf wechselndem Asphalt besonders positiv bemerkbar machen.
Komfort und Alltag
Im Vergleich der Eigenschaften, die typischerweise mit Komfort und Fahrruhe zusammenhängen, wirkt die Benelli eher wie das Motorrad für längere Tage. Die KTM kann zwar ebenfalls alltagstauglich sein, aber sie ist stärker auf „Fahrspaß mit Fokus“ getrimmt. Wer häufig kurze Strecken fährt und dabei gern sportlich unterwegs ist, wird die KTM oft als besonders passend empfinden. Wer dagegen öfter unterwegs ist, ohne ständig das Tempo maximal zu treiben, profitiert eher von der souveränen Grundhaltung der Benelli.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Verzögerung
Bremsgefühl im Vergleich
Bei den aufgelisteten Bremsdaten zeigt sich, dass beide Motorräder auf kontrollierte Verzögerung ausgelegt sind. Die KTM 690 SMC R wirkt dabei tendenziell wie das Bike, das in sportlichen Situationen besonders schnell wieder „bereit“ ist: präzises Dosieren und ein Gefühl von direkter Rückmeldung. Die Benelli Leoncino 800 Trail kann in der Praxis ebenfalls stark verzögern, wirkt aber häufig etwas „ruhiger“ in der Gesamtanmutung – was gerade auf wechselhaftem Untergrund oder bei längeren Fahrten angenehm ist.
Stärken und Schwächen
KTM 690 SMC R: Stärke ist das dynamische Brems- und Fahrgefühl, das sportliche Manöver unterstützt. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf Agilität weniger „entspanntes Gleiten“ vermittelt – wer sehr komfortorientiert fährt, muss sich darauf einstellen.
Benelli Leoncino 800 Trail: Stärke ist die allroundige Sicherheit durch die eher tourentaugliche Auslegung. Schwäche kann sein, dass das letzte Quäntchen „Supermoto-Direktheit“ nicht ganz so im Vordergrund steht wie bei der KTM.
Ergonomie und Sitzposition: Wer passt besser zusammen?
Position und Körpergefühl
Die aufgelisteten Werte zur Sitzhöhe und zur generellen Ergonomie zeigen einen Unterschied in der Ausrichtung. Die KTM 690 SMC R ist tendenziell sportlicher interpretiert: Man sitzt so, dass man aktiv am Motorrad arbeitet. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrerinnen und Fahrer, die gern „mit dem Bike“ fahren und in Kurven eine klare, direkte Verbindung suchen.
Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt dagegen eher so, als wäre sie für unterschiedliche Fahrstile gemacht: aufrechter, tourenfreundlicher und damit oft angenehmer, wenn man nicht nur kurze Sessions plant. Wer häufig pendelt oder längere Strecken fährt, wird die Benelli deshalb oft als entspannter empfinden.
Für wen das im Alltag zählt
Wer viel in der Stadt unterwegs ist und gern schnell reagiert, findet in der KTM 690 SMC R meist eine sehr passende Sitz- und Arbeitsposition. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Pausen einplant und auch mal unebenen Untergrund nicht ausschließt, wird mit der Benelli Leoncino 800 Trail häufiger „einfach losfahren“ wollen.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich merkt
Alltagstaugliche Details
Im Vergleich der aufgelisteten Ausstattungsaspekte zeigt sich: Die KTM 690 SMC R ist stärker auf das Fahrerlebnis fokussiert. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger“ kann, aber die Priorität liegt klar auf dem, was beim Fahren zählt: Handling, Ansprechverhalten und sportliche Kontrolle.
Die Benelli Leoncino 800 Trail wirkt dagegen wie ein Motorrad, das mehr auf den Gesamtgebrauch ausgelegt ist. Gerade wenn man das Motorrad nicht nur für die nächste Kurvenrunde nutzt, sondern auch für Alltag, längere Ausfahrten und gelegentliche Offroad-Momente, spielt diese Ausrichtung ihre Vorteile aus.
Stärken und Schwächen in der Praxis
KTM 690 SMC R: Stärke ist das sehr direkte Fahrgefühl und die schnelle Reaktion. Schwäche kann sein, dass sie weniger „multifunktional“ wirkt, wenn man das Motorrad primär als komfortables Alltags- und Tourenwerkzeug nutzen möchte.
Benelli Leoncino 800 Trail: Stärke ist die Vielseitigkeit und die eher entspannte Gesamtanmutung. Schwäche kann sein, dass das maximale sportliche „Supermoto-Feeling“ nicht ganz so stark im Vordergrund steht.
Fazit: Welches Motorrad ist für wen besser?
Die KTM 690 SMC R ist die bessere Wahl, wenn der Fokus klar auf Agilität, direktem Handling und sportlicher Fahrweise liegt. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv ansteuert und ein Motorrad sucht, das schnell auf Lenkimpulse reagiert, wird mit der KTM sehr viel Fahrspaß erleben. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad als „Spaßmaschine“ sehen und den Alltag gern mit dynamischen Ausfahrten würzen.
Die Benelli Leoncino 800 Trail passt besser, wenn Vielseitigkeit und Alltagstauglichkeit wichtiger sind. Wer längere Strecken plant, gelegentlich auch mal unebenen Untergrund einplant oder ein Motorrad möchte, das nicht nur auf perfekten Straßen glänzt, findet in der Benelli eine stimmige Option. Sie ist ideal für alle, die ein allroundiges Motorrad suchen, das sportlich sein kann, aber vor allem als komfortabler Begleiter im Alltag und auf Touren überzeugt.
Kurz gesagt: KTM für maximale Direktheit und Kurvenspaß, Benelli für souveräne Vielseitigkeit und entspannteres Allround-Fahren.