UVP 12.499 €
Baujahr von 2012 bis 2026~
UVP 14.995 €
Baujahr von 2022 bis 2024
Völlig überflüssig
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Was kann die neue und derzeit günstigste Harley Davidson?
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Pro und Kontra

Pro:
  • Sportlich
  • Unglaublich wendig
Kontra:
  • Preis
  • Alltagsnutzen
Pro:
  • Drehfreudiger Motor mit ordentlich Schmackes
  • Gute Fahrleistungen
  • Erstaunlich wendig
  • Relativ leicht, auch für Einsteiger geeignet
Kontra:
  • Sound 1b
  • Verarbeitung hier und da etwas lieblos

Abmessungen & Gewicht

Gewicht162kg
Radstand1.476mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 899 mm
Gewicht221kg
Radstand1.545mm
Länge2.250mm
Radstand1.545mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.140mm

Motor

Motor-Bauart1-Zylinder 4-Takt Motor
Hubraum693ccm
Hub80mm
Bohrung105mm
Kühlungflüssig
AntriebX-Ring Kette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum975ccm
Hub66mm
Bohrung97mm
Kühlungflüssig
AntriebRiemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung79 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment73 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite320km
Leistung90 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment95 NM bei 5.750 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite229km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneWP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm
Federung hintenWP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten160/60 ZR 17
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorneShowa Telegabel 41 mm (Federweg 114)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 76)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 57H
Reifen hinten150/80B16 77H

Bremsen

Bremsen vorneScheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneschwimmend gelagerte Einzelscheibe, Brembo, axial ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 260 mm)

Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht

Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.

Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.

Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.

Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.

Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.

Danke an M.A.S. für das Testbike. 

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 10.799€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.200€
  • Baujahre: 2012-2016, wieder seit 2017
  • Verfügbarkeit: sehr gut
  • Farben: weiß, orange

Fazit - was bleibt hängen

Die Harley Nightster macht mächtig Spaß! Gerade auf Landstraßen entpuppt sie sich als überraschend agiles Bike. Der Motor hat ordentlich Leistung und fühlt sich ebenso überraschend auch in höheren Drehzahl-Gefilden wohl. Die Nightster sieht zwar aus wie eine typische Harley, ist in vielen Dingen aber anders. Besser oder schlechter? Ansichtssache! Echte V2-Dampfhammerfans wird sie nicht überzeugen, alleine schon wegen des zurückhaltenden Sounds (90 dbA Standgeräusch). Wir glauben aber, dass Harley mit der Nightster neue Kundengruppen gewinnen will, und das dürfte auch gelingen.
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Harley Davidson Kiel für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die Nightster als Vorführer - neben vielen anderen schicken Harleys. Ein Besuch bei HD Hiel lohnt sich immer, alleine schon wegen des großen Angebots an gebrauchten Maschinen. Außerdem kann man dort eine herrliche Runde um den Westensee drehen - viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.999€
  • Verfügbarkeit: seit 06/2022
  • Farben: rot, schwarz, grau

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KTM 690 SMC R vs Harley-Davidson Nightster – Vergleich & Kaufberatung

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 690 SMC R und die Harley-Davidson Nightster, wird die Entscheidung oft weniger eine Frage von „besser“ oder „schlechter“, sondern eher: Welche Art von Fahrspaß passt zum eigenen Alltag? Die KTM steht für agiles, direktes Handling und ein sportlich geprägtes Konzept. Die Nightster dagegen bringt den klassischen Harley-Charakter mit, inklusive markantem Sound, entspannterem Auftreten und einem Fahrgefühl, das mehr nach Cruiser-Genuss klingt als nach Rennstrecke.

Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Alltag und auf der Landstraße unterscheiden – und wo jeweils Stärken und Schwächen liegen. Dabei werden die typischen Eigenschaften der aufgelisteten Werte beider Motorräder miteinander in Beziehung gesetzt, damit klar wird, welches Motorrad eher zu welchem Fahrstil passt.

Grundkonzept: Supermoto-Temperament vs. Harley-Charakter

Wie die KTM 690 SMC R „tickt“

Die KTM 690 SMC R ist vom Grundgedanken her ein Motorrad für dynamische Einsätze: kurze Wege, schnelle Richtungswechsel, viel Gefühl am Vorderrad und eine sportliche Sitzposition, die das aktive Fahren unterstützt. Das Konzept zielt darauf ab, dass man sich schnell wohlfühlt, wenn es zügig durch die Kurven geht oder wenn die Stadtstrecke mehr ist als nur „von A nach B“.

Wie die Harley-Davidson Nightster „tickt“

Die Harley-Davidson Nightster wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bewusst auf Stil, Präsenz und ein entspanntes Fahrgefühl setzt. Der Fokus liegt weniger auf maximaler Agilität im Sinne eines Supermotos, sondern auf einem souveränen, gleichmäßigen Vortrieb und dem typischen Harley-Erlebnis. Gerade wenn längere Strecken oder gemütlicheres Cruisen im Vordergrund stehen, spielt die Nightster ihre Stärken aus.

Motor & Antrieb: Direkte Reaktion vs. charaktervoller Vortrieb

Beim Vergleich der aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter: Die KTM 690 SMC R ist auf spürbare Direktheit ausgelegt. Das bedeutet in der Praxis: Gasbefehle werden schnell umgesetzt, und das Motorrad fühlt sich besonders dann lebendig an, wenn man häufiger in den „aktiven“ Bereich kommt. Das passt zu Fahrern, die gern beschleunigen, bremsen, wieder beschleunigen und das Motorrad dabei ständig mit kleinen Korrekturen führen.

Die Harley-Davidson Nightster wirkt hingegen in der Wahrnehmung oft „entspannter“, weil der Antrieb stärker auf einen gleichmäßigen Rhythmus ausgelegt ist. Die aufgelisteten Werte deuten darauf hin, dass der Vortrieb nicht nur aus Spitzenleistung besteht, sondern vor allem aus dem nutzbaren Bereich im Alltag. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht dauernd „arbeiten“ möchte, sondern lieber flüssig fährt.

Fahrwerk & Handling: Agilität der KTM vs. souveräne Stabilität der Nightster

Kurvengefühl und Lenkpräzision

Die KTM 690 SMC R ist im Handling klar auf Agilität getrimmt. Die Kombination aus sportlicher Geometrie und dem typischen Supermoto-Ansatz sorgt dafür, dass Richtungswechsel schnell und kontrolliert wirken. In der Praxis heißt das: Wenn die Straße Kurven bietet, fühlt sich das Motorrad oft „leicht“ an – nicht im Sinne von Komfort, sondern im Sinne von Reaktionsfreude.

Die Nightster ist nicht dafür gemacht, wie ein Supermoto um die Ecke zu „springen“. Stattdessen zeigt sie ihre Stärken eher in Stabilität und Ruhe. Die aufgelisteten Werte zum Fahrwerks- und Fahrassistenz-Umfeld (je nach Ausstattung) lassen erkennen, dass die Nightster eher auf ein gleichmäßiges Fahrgefühl ausgelegt ist. Das ist ein Vorteil, wenn man nicht ständig maximalen Schräglagen-Input sucht, sondern lieber entspannt fährt und dabei trotzdem sicher unterwegs ist.

Komfort bei Unebenheiten

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Die KTM kann je nach Fahrweise und Untergrund sehr direkt sein. Das ist toll, wenn man das Motorrad aktiv nutzt – kann aber auf schlechteren Straßen auch „präsenter“ wirken. Die Nightster ist im Gesamteindruck oft die entspanntere Wahl, wenn der Untergrund wechselhaft ist und man nicht jede Unebenheit als Teil des Fahrgefühls „mitnehmen“ möchte.

Bremsen & Sicherheit: Leistungsfähigkeit vs. Dosierbarkeit

Beim Vergleich der Bremswerte und der typischen Bremscharakteristik zeigt sich: Die KTM 690 SMC R ist auf sportliche Nutzung ausgelegt. Das bedeutet, dass sie beim zügigen Fahren und beim häufigen Verzögern ein sehr direktes Feedback liefert. Wer gern dynamisch fährt, profitiert davon, weil man Bremsimpulse gut dosieren kann und das Motorrad dabei stabil bleibt.

Die Nightster setzt stärker auf souveräne Verzögerung im Alltag. Die aufgelisteten Werte sprechen dafür, dass die Bremsleistung vor allem dann überzeugt, wenn man nicht ständig in „Sportmodus“ denkt, sondern normal fährt und dabei trotzdem jederzeit Kontrolle erwartet. Für viele Fahrer ist das genau die richtige Mischung aus Sicherheit und Alltagstauglichkeit.

Sitzposition & Ergonomie: Aktiv vs. entspannt

Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die KTM 690 SMC R unterstützt das aktive Fahren: Oberkörper und Arme sind so ausgerichtet, dass man das Motorrad im Kurvenbereich gut „mitnimmt“. Das ist besonders praktisch, wenn man häufig umsetzt, beschleunigt und die Linie bewusst steuert.

Die Harley-Davidson Nightster wirkt dagegen ergonomisch eher auf entspanntes Fahren ausgelegt. Die Sitzhaltung ist weniger „sportlich gespannt“, sondern eher „genießend“. Das ist ein Vorteil für längere Fahrten oder wenn der Alltag viel Stadt und weniger sportliche Passagen enthält.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und der richtige Einsatz

Stadtverkehr

In der Stadt spielt die KTM 690 SMC R ihre Agilität aus. Die Kombination aus kompaktem Handling und direkter Gasannahme macht das Motorrad attraktiv, wenn häufig abgebogen, beschleunigt und wieder gebremst wird. Dazu kommt: Ein leichtes Gefühl beim Rangieren und schnelle Reaktionen sind im Stop-and-go oft Gold wert.

Die Nightster ist ebenfalls alltagstauglich, aber auf eine andere Art. Sie wirkt weniger wie ein „Werkzeug für jede Lücke“, sondern eher wie ein Motorrad, das man bewusst fährt. Wer im Stadtverkehr gern entspannt unterwegs ist und den Charakter des Motorrads mehr in den Vordergrund stellt, wird die Nightster schnell mögen.

Landstraße & längere Strecken

Auf der Landstraße zeigt sich die KTM als Spaßmaschine: Kurven, wechselnde Geschwindigkeiten und sportliche Passagen liegen ihr. Allerdings gilt: Wer lange Strecken sehr komfortorientiert fährt, sollte darauf achten, wie die eigene Sitzhaltung und der persönliche Fahrstil mit dem sportlichen Konzept harmonieren.

Die Nightster ist auf der Landstraße oft die stimmigere Wahl, wenn gleichmäßiges Tempo, ruhigeres Fahren und ein „Cruiser-Gefühl“ wichtiger sind als maximale Kurvenagilität. Der Sound und der Antrieb sorgen dabei für ein Erlebnis, das sich weniger nach „Sport“ anfühlt und mehr nach „Genuss“.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

KTM 690 SMC R – Stärken

  • Agiles Handling und schnelle Richtungswechsel durch das sportlich ausgerichtete Konzept.
  • Direkte Motorantwort, die dynamisches Fahren belohnt.
  • Sportliche Brems- und Fahrwerksanmutung, ideal für Kurven und zügige Einsätze.

KTM 690 SMC R – Schwächen

  • Weniger „entspannt“ bei dauerhaft schlechtem Untergrund, weil das Motorrad stärker auf aktives Fahren ausgelegt ist.
  • Ergonomie ist eher sportlich – nicht jeder empfindet das auf langen Strecken als angenehm.

Harley-Davidson Nightster – Stärken

  • Charaktervoller Vortrieb mit einem Fahrgefühl, das im Alltag oft entspannter wirkt.
  • Stabiler, ruhiger Gesamteindruck, besonders bei gleichmäßigem Tempo.
  • Genussfaktor durch Sound, Stil und ein weniger „sportlich getriebenes“ Konzept.

Harley-Davidson Nightster – Schwächen

  • Weniger Fokus auf maximale Kurvenagilität im Vergleich zur KTM.
  • Aktives Fahren fühlt sich tendenziell weniger „leicht“ an, wenn man stark auf Supermoto-Feeling setzt.

Welche Ausstattung passt? (ohne Zahlen-Fokus, aber mit Blick auf die Werte)

Bei beiden Motorrädern lohnt sich der Blick auf die aufgelisteten Werte im Kontext der eigenen Nutzung. Die KTM 690 SMC R ist besonders dann die richtige Wahl, wenn die Kombination aus sportlicher Leistungsentfaltung, direktem Handling und dem insgesamt reaktionsfreudigen Setup genau dem eigenen Fahrstil entspricht. Die Harley-Davidson Nightster ist besonders dann überzeugend, wenn der nutzbare Vortrieb, die entspanntere Ergonomie und der Charakter des Motorrads im Alltag wichtiger sind als „maximale“ Agilität.

Fazit:

Die KTM 690 SMC R ist für alle die beste Wahl, die ein Motorrad suchen, das schnell reagiert, Kurven liebt und im Alltag immer wieder Lust auf dynamisches Fahren macht. Wer gern aktiv fährt, Richtungswechsel mag und die direkte Verbindung zwischen Gas, Fahrwerk und Fahrgefühl schätzt, wird mit der KTM deutlich mehr „Sport-Feeling“ bekommen.

Die Harley-Davidson Nightster passt dagegen besonders gut zu Fahrern, die den Harley-Charakter erleben wollen: entspannteres Fahrgefühl, souveräner Vortrieb und ein Motorrad, das man eher genießt als „arbeitet“. Für Stadtfahrten mit Stil und für Landstraßen, auf denen gleichmäßiges Tempo und Komfort im Vordergrund stehen, ist die Nightster oft die stimmigere Entscheidung.

Kurz gesagt: KTM für Agilität und Dynamik, Harley für Genuss, Charakter und entspanntes Cruisen.

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