| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2012 bis 2026~ | |
| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Sportlich
- Unglaublich wendig
- Preis
- Alltagsnutzen
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht
Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.
Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.
Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.
Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.
Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.
Danke an M.A.S. für das Testbike.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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KTM 690 SMC R vs Honda CRF 300 L: Vergleich für Straße, Kurven und leichtes Gelände
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „ähnlicher Kategorie“ wirken, aber am Ende ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau das passiert beim Vergleich KTM 690 SMC R und Honda CRF 300 L. Beide sind als Einzylinder-Maschinen bekannt, beide machen Spaß und beide können mehr als nur „von A nach B“. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie sich fahren, wie sie sich im Alltag anfühlen und wie sie mit dem Gelände umgehen.
Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was im Fahrbetrieb zählt: Charakter, Fahrgefühl, Stärken und Schwächen – und vor allem die Frage, welches Motorrad zu welchem Fahrstil und zu welchen Einsatzbereichen passt.
Grundidee der beiden Motorräder: Supermoto-Ansatz vs. Enduro-Realität
KTM 690 SMC R: sportlicher Fokus mit Supermoto-DNA
Die KTM 690 SMC R ist klar als straßenorientiertes Supermoto gedacht. Das merkt man an der Gesamtanmutung: kompakt, agil und darauf ausgelegt, Kurven dynamisch zu nehmen. Der Motor liefert dabei eine Art „sofortige Bereitschaft“, die besonders auf kurvigen Strecken und bei zügigem Fahren Spaß macht. Wer gern Gas gibt, früh bremst und das Motorrad aktiv bewegt, wird sich schnell zuhause fühlen.
Honda CRF 300 L: leicht, unkompliziert und geländenahe Auslegung
Die Honda CRF 300 L verfolgt dagegen einen anderen Weg. Sie ist eher als leichtes, alltagstaugliches Enduro-Konzept zu verstehen – mit dem Anspruch, auch abseits der Straße nicht sofort an Grenzen zu stoßen. Das Fahrgefühl ist weniger „sportlich aggressiv“, dafür oft entspannter und gutmütiger. Gerade wenn das Motorrad auch mal für Waldwege, Schotter oder unebene Strecken genutzt werden soll, spielt die CRF 300 L ihre Stärken aus.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beide Motorräder setzen auf einen Einzylinder, aber die Art der Leistungsentfaltung ist unterschiedlich. Die KTM 690 SMC R wirkt im Vergleich oft „direkter“ und dynamischer. Sie lädt dazu ein, das Drehmoment auszunutzen und das Motorrad im richtigen Moment zu beschleunigen. Das ist besonders auf der Straße spürbar: Überholmanöver, Beschleunigung aus Kurven heraus und zügiges Fahren funktionieren sehr lebendig.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen stärker auf kontrollierbares Fahren ausgelegt. Sie fühlt sich im Gelände und bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten oft souverän an, weil sie weniger „reißt“, sondern eher sauber auf Linie bringt. Wer im Alltag auch mal langsam fahren möchte, Hindernisse umkurvt oder auf losem Untergrund Ruhe bewahren will, profitiert von dieser Charakteristik.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Geländekomfort
KTM 690 SMC R: präzises Kurvengefühl
Im Vergleich zeigt die KTM 690 SMC R ein sehr sportliches Handling. Das Motorrad wirkt leicht zu bewegen, reagiert schnell auf Lenkimpulse und unterstützt eine dynamische Fahrweise. Gerade auf Asphalt mit vielen Kurven ist das ein echter Vorteil. Gleichzeitig kann das sportliche Setup – je nach Fahrstil und Untergrund – auf schlechten Straßen weniger „komfortabel“ wirken als ein stärker geländebetontes Motorrad.
Honda CRF 300 L: stabil und gutmütig auf unebenem Untergrund
Die Honda CRF 300 L spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo die Straße aufhört, aber es noch kein „richtiges“ Offroad-Extrem ist. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von Stabilität, ohne dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss. Auf Schotter, Feldwegen und holprigen Strecken bleibt die Maschine oft berechenbar. Wer häufig im Mischbetrieb unterwegs ist, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Praxis
Beim Bremsen zeigt sich im Vergleich ein typischer Unterschied: Die KTM 690 SMC R ist stärker auf sportliche Verzögerung und zügiges Fahren ausgelegt. Das kann sich in Kurven und beim dynamischen Fahren positiv bemerkbar machen, weil das Motorrad schnell wieder in die gewünschte Linie kommt.
Die Honda CRF 300 L punktet eher mit einem Gefühl von Kontrolle im Alltag und auf wechselhaftem Untergrund. Gerade wenn es mal rutschig wird oder die Strecke unruhig ist, ist ein gut dosierbares Setup oft wichtiger als maximale Sportlichkeit.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man entspannt fahren kann. Die KTM 690 SMC R wirkt tendenziell sportlicher: Das Motorrad lädt dazu ein, aktiv zu fahren, was auf kurzen bis mittleren Strecken sehr motivierend ist. Bei längeren Fahrten oder wenn der Untergrund schlechter wird, kann der sportliche Charakter jedoch spürbar werden.
Die Honda CRF 300 L ist in der Regel eher auf „unkompliziertes“ Fahren ausgelegt. Das hilft besonders dann, wenn das Motorrad nicht nur für Kurvenjagd gedacht ist, sondern auch für Pendeln, kurze Touren und gelegentliche Ausflüge ins Gelände.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und „mal eben“ los
Im Alltag zählt vieles: Übersicht, Handlichkeit, Wärmeentwicklung, Startverhalten und das Gefühl, dass das Motorrad nicht ständig „mehr“ fordert als man geben möchte. Die KTM 690 SMC R ist durch ihre kompakte Art und das sportliche Handling sehr angenehm im Stadtverkehr, wenn man gern zügig fährt und das Motorrad aktiv bewegt. Wer dagegen eher entspannt unterwegs ist, kann den sportlichen Charakter als „zu präsent“ empfinden.
Die Honda CRF 300 L ist häufig die ruhigere Wahl für den Alltag. Sie passt gut zu Fahrern, die ein leichtes, handliches Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen zuverlässig wirkt. Besonders im Mischbetrieb – also Straße plus gelegentlich Schotter – ist das Konzept oft stimmig.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 690 SMC R – Stärken
- Sportliches Handling mit viel Kurvengefühl
- Dynamische Motorcharakteristik für zügiges Fahren
- Agilität, die Lust auf aktives Fahren macht
- Supermoto-Feeling auf Asphalt und schnellen Strecken
KTM 690 SMC R – Schwächen
- Komfortanspruch kann auf schlechten Straßen höher sein
- Gelände-Fokus ist eher „leicht bis moderat“, nicht primär Offroad-Extrem
- Fahrstil profitiert von sportlicher Fahrweise
Honda CRF 300 L – Stärken
- Leichtes, unkompliziertes Fahrgefühl
- Kontrollierbarkeit im Gelände und auf wechselhaftem Untergrund
- Alltagstauglichkeit für Pendeln und kurze Touren
- Geländenahe Auslegung für Schotter, Waldwege und Co.
Honda CRF 300 L – Schwächen
- Sportliche Dynamik wirkt im Vergleich weniger „aggressiv“
- Anspruch an Tempo bei reiner Straßenjagd kann schneller an Grenzen stoßen
- Für sehr ambitionierte Kurvenfahrten ist die KTM oft die passendere Wahl
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer vor allem Kurven auf der Straße sucht, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als sportliches Werkzeug versteht, wird mit der KTM 690 SMC R sehr wahrscheinlich mehr „Wow“-Momente erleben. Sie ist besonders dann stark, wenn das Fahren Spaß machen soll – und zwar spürbar dynamisch.
Wer dagegen ein Motorrad möchte, das Alltag und gelegentliches Gelände gut verbindet, bekommt mit der Honda CRF 300 L ein sehr stimmiges Konzept. Sie ist oft die bessere Wahl für Menschen, die nicht nur Asphalt sehen, sondern auch mal Feldwege, Schotter oder unebene Strecken als Teil der Tour betrachten.
Fazit:
Die KTM 690 SMC R ist die richtige Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf sportlichem Fahren, Kurvengefühl und dynamischer Beschleunigung liegt. Sie macht auf der Straße besonders viel Laune und belohnt eine aktive Fahrweise. Wer häufig Asphalt fährt und dabei gern zügig unterwegs ist, bekommt hier ein Motorrad, das sich wie gemacht dafür anfühlt. Als Schwäche bleibt vor allem der weniger komfortorientierte Charakter auf schlechten Straßen sowie der eher begrenzte Fokus auf echtes Offroad-Extrem.
Die Honda CRF 300 L passt am besten, wenn Alltagstauglichkeit und kontrolliertes Fahren im Mischbetrieb im Vordergrund stehen. Sie wirkt unkompliziert, stabil und gutmütig – besonders auf Schotter, Waldwegen und wechselhaftem Untergrund. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf dem Asphalt funktioniert, sondern auch abseits der Straße entspannt mitkommt, trifft mit der CRF 300 L meist die bessere Entscheidung.