| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2012 bis 2026~ | |
| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Sportlich
- Unglaublich wendig
- Preis
- Alltagsnutzen
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht
Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.
Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.
Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.
Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.
Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.
Danke an M.A.S. für das Testbike.
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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KTM 690 SMC R vs. Honda WN7 – Motorradvergleich für Alltag, Kurven und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach unterschiedlichen Philosophien wirken, wird ein Vergleich besonders spannend. Genau das passiert bei der KTM 690 SMC R und der Honda WN7. Beide Modelle stehen für agiles Fahren, aber sie setzen ihre Schwerpunkte an verschiedenen Stellen: Die KTM wirkt deutlich sportlicher und kompromissorientierter, während die Honda eher auf Alltagstauglichkeit, ruhigeres Handling und eine alltagstaugliche Abstimmung zielt. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Konzepte im direkten Vergleich auswirken – von Motorgefühl und Fahrwerk über Bremsen bis hin zu Ergonomie und Wartungsaspekten.
Grundcharakter: Wie sich die beiden Motorräder anfühlen
Der größte Unterschied zeigt sich bereits beim ersten Eindruck: Die KTM 690 SMC R ist spürbar darauf ausgelegt, schnell in Schwung zu kommen. Das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug für dynamisches Fahren – besonders dort, wo es häufig beschleunigt, verzögert und in enge Kurven geht. Die Honda WN7 verfolgt dagegen einen etwas entspannteren Ansatz. Sie fühlt sich weniger wie ein reines „Sportgerät“ an, sondern eher wie ein Motorrad, das auch über längere Strecken konstant Spaß macht.
Im Vergleich der Fahrbarkeit bedeutet das: Die KTM belohnt eine aktive Fahrweise. Wer Gas, Bremse und Lenkimpulse bewusst einsetzt, bekommt sehr viel Rückmeldung. Die Honda dagegen wirkt weniger „zickig“ und lässt sich oft leichter dosieren. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch im Alltag genutzt wird.
Motor und Antrieb: Leistungskonzept vs. Fahrgefühl
Beide Motorräder setzen auf den Charakter eines Einzylinders, aber mit unterschiedlicher Ausrichtung. Die KTM 690 SMC R vermittelt ein deutlich sportlicheres Ansprechverhalten. Das Drehmoment liegt so, dass man in vielen Situationen mit kurzen Gasstößen schnell Tempo aufbauen kann. Dadurch entsteht ein sehr direktes Gefühl zwischen Hand am Gasgriff und Bewegung des Motorrads.
Die Honda WN7 wirkt im Vergleich oft souveräner im „Alltagsbereich“. Das heißt: Sie lässt sich in vielen Situationen gleichmäßiger fahren, ohne dass ständig nachjustiert werden muss. Während die KTM eher nach „mehr“ ruft, wenn es kurvig wird, bietet die Honda eine ruhigere Linie – besonders dann, wenn der Verkehr dichter ist oder die Strecke weniger planbar.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
- KTM 690 SMC R: Sehr lebendiges Ansprechverhalten und spürbare Dynamik. Schwäche: Wer es eher entspannt mag, muss die aktive Fahrweise stärker mitgehen.
- Honda WN7: Gleichmäßigeres Fahrgefühl und gute Dosierbarkeit. Schwäche: Wer maximale Sportlichkeit sucht, empfindet die Abstimmung möglicherweise als weniger „aggressiv“.
Fahrwerk und Handling: Kurvenarbeit im direkten Vergleich
Im Handling unterscheiden sich die beiden Motorräder deutlich. Die KTM 690 SMC R ist klar auf schnelle Richtungswechsel und zügiges Kurvenfahren ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich leicht an, reagiert schnell auf Lenkimpulse und unterstützt eine sportliche Linie. Gerade auf Landstraßen oder bei wechselnden Kurvenradien zeigt sich die Stärke: Die KTM macht es relativ einfach, das Tempo zu steigern, ohne dass man ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.
Die Honda WN7 ist ebenfalls agil, aber mit einem anderen Schwerpunkt. Sie wirkt stabiler in der Grundhaltung und lässt sich oft sehr kontrolliert bewegen. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Straße unruhig ist oder wenn die Fahrt nicht ausschließlich aus perfekten Kurven besteht. Die Honda vermittelt mehr „Gelassenheit“ – nicht im Sinne von träge, sondern im Sinne von berechenbar.
Fahrwerk: Wo die Unterschiede im Alltag sichtbar werden
- KTM 690 SMC R: Sehr direktes Feedback und sportliche Agilität. Schwäche: Auf schlechterem Untergrund kann die sportliche Abstimmung stärker spürbar sein.
- Honda WN7: Ruhigeres, kontrolliertes Fahrverhalten. Schwäche: Wer maximale „Krawall“-Sportlichkeit erwartet, könnte weniger Kick verspüren.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen beim Verzögern
Beim Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem, wie die Motorräder mit dem eigenen Gewicht und der dynamischen Fahrweise umgehen. Die KTM 690 SMC R wirkt darauf ausgelegt, zügig und präzise zu verzögern. Das unterstützt das sportliche Konzept: Späte Bremsmanöver und das schnelle Umsetzen in die Kurve funktionieren besonders gut, wenn die Fahrweise aktiv bleibt.
Die Honda WN7 setzt dagegen auf ein Gefühl von Stabilität. Das Motorrad lässt sich oft sehr gut dosieren, was im Stadtverkehr und bei wechselnden Bedingungen hilft. Gerade wenn die Strecke nicht planbar ist, zählt dieses „Vertrauen“ – und das entsteht bei der Honda häufig schneller.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Sicht und Komfort
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, wenn das Motorrad nicht nur für kurze Ausfahrten gedacht ist. Die KTM 690 SMC R wirkt sportlich: Die Haltung unterstützt eine aktive Fahrweise und passt gut zu Kurvenfahrten. Das ist ein Plus, kann aber im Alltag auch bedeuten, dass man sich häufiger „neu sortiert“, wenn der Verkehr stop-and-go wird.
Die Honda WN7 wirkt in der Ergonomie oft alltagstauglicher. Die Haltung unterstützt eine entspanntere Nutzung, wodurch längere Fahrten weniger anstrengend sein können. Außerdem spielt die Übersicht eine Rolle: In der Praxis hilft eine gut abgestimmte Sitzposition dabei, sich im Verkehr schneller zurechtzufinden.
Komfort: Stärken und Schwächen
- KTM 690 SMC R: Sportliche Ergonomie für dynamische Fahrten. Schwäche: Im Stadtverkehr kann die sportliche Haltung schneller ermüden.
- Honda WN7: Alltagsfreundliche Ergonomie und oft entspannteres Fahrgefühl. Schwäche: Wer eine kompromisslose Sporthaltung sucht, findet sie eher bei der KTM.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Landstraße
Im Alltag entscheidet sich, ob ein Motorrad „nur“ Spaß macht oder wirklich im Leben funktioniert. Die KTM 690 SMC R ist besonders stark, wenn kurze Strecken, häufige Beschleunigungen und kurvige Abschnitte den Tagesablauf prägen. Sie macht Lust auf Tempo und belohnt das schnelle Reagieren. Gleichzeitig ist sie weniger „hands-off“: Wer sie richtig nutzen will, fährt aktiv.
Die Honda WN7 spielt ihre Stärken dort aus, wo konstante Nutzung gefragt ist. Sie eignet sich gut für Pendelstrecken, weil sie sich oft leichter in den Alltag integrieren lässt. Auf der Landstraße bleibt sie ebenfalls attraktiv, aber eher mit dem Fokus auf kontrollierten Fahrspaß statt auf maximaler Sportagilität.
Wartung, Zuverlässigkeit und Kostengefühl
Auch wenn konkrete Kosten stark von Nutzung und Werkstatt abhängen, gibt es im Vergleich ein typisches Bild: Die KTM 690 SMC R wirkt wie ein Motorrad, das man gerne fährt – und das regelmäßige Pflege verdient, damit die sportliche Performance erhalten bleibt. Die Honda WN7 wird häufig mit einem eher „unaufgeregten“ Wartungsgefühl assoziiert. Das kann ein Vorteil sein, wenn das Motorrad nicht nur als Hobbygerät dient, sondern als verlässlicher Begleiter.
Wichtig ist: Beide Motorräder sollten entsprechend der Wartungsintervalle gepflegt werden. Der Unterschied liegt eher darin, wie „entspannt“ sich der Alltag damit anfühlt – und das ist bei der Honda oft der Vorteil.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über die Fahrweise erklären. Die KTM 690 SMC R ist besonders passend für Menschen, die Kurven lieben, gerne zügig fahren und ein Motorrad möchten, das auf jede Aktion direkt reagiert. Wer Spaß daran hat, das Motorrad aktiv zu bewegen, wird die Stärken der KTM schnell spüren.
Die Honda WN7 passt eher zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und auch auf längeren Strecken angenehm zu fahren ist. Wer Wert auf berechenbares Handling, gute Dosierbarkeit und eine entspanntere Ergonomie legt, findet in der Honda oft die stimmigere Wahl.
Typische Entscheidungshilfe
- KTM 690 SMC R: Ideal, wenn sportliche Agilität, direktes Feedback und kurviger Fahrspaß im Vordergrund stehen.
- Honda WN7: Ideal, wenn Alltagstauglichkeit, kontrolliertes Handling und ein ruhigeres Gesamtgefühl wichtiger sind.
Fazit:
Die KTM 690 SMC R ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das Kurvenfahrten aktiv unterstützt und ein sehr direktes, sportliches Fahrgefühl vermittelt. Wer gerne dynamisch fährt, kurze Strecken liebt und das Motorrad als „Werkzeug“ für schnelle Richtungswechsel nutzt, wird mit der KTM besonders glücklich. Ihre Stärke liegt in der lebendigen Reaktion von Motor und Fahrwerk – und genau das macht sie so reizvoll.
Die Honda WN7 punktet dagegen mit einem alltagstauglicheren Charakter: Sie lässt sich oft leichter dosieren, wirkt im Alltag berechenbar und bietet eine Ergonomie, die auch über längere Fahrten angenehmer sein kann. Wer Pendeln, wechselnde Straßenbedingungen und entspannteren Fahrspaß priorisiert, findet in der Honda die passendere Basis.
Kurz gesagt: KTM für sportliche Aktivfahrer, Honda für souveräne Alltagsnutzer.