| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2012 bis 2026~ | |
| UVP | 21.599 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Sportlich
- Unglaublich wendig
- Preis
- Alltagsnutzen
- reichlich Power
- üppige Ausstattung
- gute Bedienbarkeit
- guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
- gelungene Deitails
- reichlich Zubeör verfügbar
- hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
- etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
- für manchen vielleicht etwas Techniküberladen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 849-869 | mm |
| Höhe | 1.520 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 1-Zylinder 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
| Leistung | 160 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 138 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Semi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | Semi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Druckguss-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR19 | |
| Reifen hinten | 170/60 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm) | |
Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht
Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.
Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.
Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.
Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.
Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.
Danke an M.A.S. für das Testbike.
Fazit - was bleibt hängen
Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.
Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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KTM 690 SMC R vs KTM 1290 Super Adventure S – Motorradvergleich
Wenn zwei KTM-Modelle aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird der Vergleich besonders spannend: Die KTM 690 SMC R steht für agiles, direktes Fahren im urbanen Alltag und auf kurvigen Strecken. Die KTM 1290 Super Adventure S dagegen ist die große Reise- und Abenteuermaschine, die mit viel Leistung, Komfort und Elektronik für lange Touren gemacht ist. Beide Bikes haben ihren eigenen Charakter – und genau daraus entsteht die Frage: Was passt besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten?
Grundcharakter: Supermoto-DNA vs. Adventure-Touring
Die KTM 690 SMC R wirkt wie ein Werkzeug für schnelle Entscheidungen. Das Konzept ist klar: leicht, kompakt und mit einem Fahrgefühl, das Kurven nicht nur durchfährt, sondern regelrecht „mitnimmt“. Wer gern zügig unterwegs ist, häufig zwischen Ampeln und kurzen Strecken pendelt oder sich auf Landstraßen austobt, findet hier eine Maschine, die schnell Vertrauen aufbaut.
Die KTM 1290 Super Adventure S verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist deutlich auf Reichweite, Stabilität und souveräne Langstrecken ausgelegt. Das Bike fühlt sich wie gemacht an für Tage, an denen die Route länger wird als geplant – inklusive Autobahnanteil, wechselndem Wetter und dem Wunsch, auch nach vielen Stunden noch entspannt anzukommen.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung anfühlt
Im Vergleich der beiden Motorwelten zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die KTM 690 SMC R setzt auf ein agiles, spritziges Ansprechverhalten. Gerade im unteren bis mittleren Drehzahlbereich wirkt sie wie ein „leichtes Paket“: Gasbefehle werden schnell umgesetzt, das Bike bleibt dabei handlich und lässt sich in engen Situationen gut kontrollieren.
Die KTM 1290 Super Adventure S spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um Durchzug und Reserven geht. Die Leistung steht nicht nur bereit, sie ist auch in der Praxis spürbar: Überholmanöver gelingen entspannt, und auch bei höheren Geschwindigkeiten bleibt das Fahrgefühl ruhig. Das macht sie besonders attraktiv für Touren, bei denen man nicht ständig „am Limit“ fahren muss, um Spaß zu haben.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die KTM 690 SMC R punktet dort, wo es eng wird: Stadtverkehr, enge Kurven, spontane Ausfahrten. Ihre Schwäche liegt eher in der Erwartungshaltung: Wer lange, komfortorientierte Strecken mit viel Gepäck und möglichst wenig „Fahrarbeit“ sucht, wird die sportlich-kompakte Ausrichtung schneller als Einschränkung empfinden.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist im Gegenzug stark, wenn die Strecke lang wird. Komfort, Stabilität und die Fähigkeit, auch bei wechselnden Bedingungen souverän zu bleiben, sind große Pluspunkte. Als Gegenpol kann das höhere Gewicht und die größere Dimension im dichten Stadtverkehr oder bei sehr engen Passagen spürbar sein – hier zeigt die 690er ihre Vorteile.
Handling: Agilität vs. Souveränität
Beim Handling trennt sich die Spreu schnell. Die KTM 690 SMC R ist auf Wendigkeit ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein präzises Einlenken und ein dynamisches Kurvenfahren. Gerade auf kurvigen Straßen wirkt sie „leichtfüßig“, was das Fahren schnell belohnend macht.
Die KTM 1290 Super Adventure S fühlt sich dagegen eher wie ein großer Reisebegleiter an. Sie liegt stabil, vermittelt Ruhe und macht auch bei höheren Geschwindigkeiten einen sehr kontrollierten Eindruck. In schnellen Kurven und auf längeren Etappen spielt das Bike seine Stärken aus. Wer allerdings sehr niedrige Geschwindigkeiten in engen Bereichen bevorzugt, merkt, dass die große Adventure-Form weniger „spielerisch“ ist als die Supermoto-Philosophie.
Komfort und Sitzgefühl: Wie lange macht Spaß?
Komfort ist bei diesem Vergleich ein entscheidender Faktor. Die KTM 690 SMC R ist sportlich ausgerichtet. Das bedeutet: Das Bike ist bereit für zügiges Fahren, aber die Sitzposition und die Art, wie die Maschine arbeitet, sind stärker auf Dynamik als auf „Dauerentspannung“ ausgelegt. Für kurze bis mittlere Touren ist das oft genau richtig – für lange Etappen kann man jedoch schneller das Bedürfnis nach mehr Ruhe entwickeln.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist klar auf lange Fahrten ausgelegt. Die Ergonomie und die Touring-orientierte Ausrichtung sorgen dafür, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Dazu kommt: Die Maschine wirkt so, als wäre sie für wechselnde Streckenbedingungen gemacht – von Autobahn bis Landstraße, von ruhigen Abschnitten bis zu anspruchsvolleren Passagen.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung oder Ablenkung?
Beide Bikes profitieren von moderner Technik, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die KTM 690 SMC R wirkt so, als würde sie die Fahrerarbeit in den Vordergrund stellen: Elektronik unterstützt, bleibt aber eher „im Hintergrund“. Das passt gut zu einem Fahrstil, der direkt und aktiv sein soll.
Die KTM 1290 Super Adventure S nutzt Elektronik stärker als Teil des Gesamtkonzepts. Das kann ein Vorteil sein, wenn man unterschiedliche Bedingungen hat oder einfach entspannt fahren möchte, ohne ständig alles selbst ausgleichen zu müssen. Für Fahrer, die gern „alles manuell“ steuern, kann das Systemgefühl manchmal weniger puristisch wirken – dafür ist die Unterstützung in der Praxis oft sehr hilfreich.
Bremsen und Fahrwerk: Vertrauen in jeder Situation
Bei Bremsen und Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen sportlicher Kompaktheit und Touring-Fokus. Die KTM 690 SMC R vermittelt ein sehr direktes Feedback. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man gern spät bremst und die Linie dynamisch hält. Die Abstimmung wirkt darauf ausgelegt, dass das Bike schnell auf Fahrbefehle reagiert.
Die KTM 1290 Super Adventure S setzt auf Stabilität und Kontrolle über längere Zeit. Das Fahrwerk ist so gedacht, dass es auch bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit souverän bleibt. Dadurch entsteht ein Sicherheitsgefühl, das gerade auf langen Strecken und bei höheren Geschwindigkeiten besonders wertvoll ist.
Touring-Tauglichkeit: Gepäck, Alltag und Reichweite
Wenn es um Touring geht, ist die Richtung klar: Die KTM 1290 Super Adventure S ist die Maschine, die man eher als „Reiseplattform“ betrachtet. Sie passt zu Touren mit Gepäck, zu längeren Etappen und zu dem Wunsch, auch mal mehrere Tage am Stück unterwegs zu sein. Hier spielt die Adventure-Philosophie ihre Stärken aus.
Die KTM 690 SMC R kann natürlich auch für Ausflüge genutzt werden, aber sie ist eher die Wahl für „Fahren statt Planen“. Wer gern leicht unterwegs ist, spontan losfährt und den Fokus auf Fahrspaß legt, wird die 690er als sehr passend empfinden. Für ausgedehnte Touren mit viel Gepäck wird die 1290er jedoch schneller zum komfortableren Gesamtpaket.
Für wen lohnt sich welches Bike?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Bike „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil passt. Die KTM 690 SMC R ist ideal für Fahrer, die gern agil unterwegs sind, Kurven dynamisch angehen und im Alltag eine Maschine möchten, die sich schnell und leicht anfühlt. Sie ist besonders attraktiv, wenn kurze Strecken, enge Straßen und spontane Ausfahrten den Alltag prägen.
Die KTM 1290 Super Adventure S ist die richtige Wahl, wenn lange Touren, Komfort und souveräne Leistung im Vordergrund stehen. Wer gern entspannt fährt, auch bei höheren Geschwindigkeiten Ruhe sucht und das Bike als zuverlässigen Begleiter für viele Kilometer versteht, wird hier deutlich mehr „Touring-Gefühl“ finden.
Typische Szenarien im Vergleich
- KTM 690 SMC R: Stadt und Landstraße, kurvige Feierabendrunden, sportliche Fahrweise, leichtes Handling.
- KTM 1290 Super Adventure S: lange Etappen, wechselnde Bedingungen, Touren mit Gepäck, Komfort und Stabilität.
Fazit:
Die KTM 690 SMC R ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Agilität, direktem Fahrgefühl und sportlicher Dynamik liegt. Sie macht Spaß bei kurzen bis mittleren Strecken, wenn das Bike schnell reagieren soll und das Fahren selbst im Mittelpunkt steht. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern kurvige Strecken dynamisch fährt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die KTM 1290 Super Adventure S gewinnt dagegen, sobald Tourenlänge, Komfort und souveräne Leistung wichtiger werden. Sie ist ideal für Fahrer, die viele Kilometer am Stück fahren, entspannt überholen möchten und ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig und kontrolliert bleibt. Wer das Bike als Reisebegleiter versteht, bekommt mit der 1290 Super Adventure S die passendere Basis.
Kurz gesagt: 690 SMC R für sportliche Wendigkeit – 1290 Super Adventure S für große Touren und Komfort.