| UVP | 11.290 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 14.780 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor nicht mehr so rappelig wie früher
- ordentliche Leistung für jede Menge Fahrspaß
- Schräglagen-Sensorik mit Kurven-ABS
- modernes TFT-Farbdisplay
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Fahrwerk nicht einstellbar
- stufenloser, kraftvoller Durchzug aus dem Stand
- zentraler und tiefer Schwerpunkt
- spielerisch leichtes Fahrverhalten
- Rangiermanöver-Hilfe (vor- und rückwärts)
- unterstützt DC-Schnellladen
- Kurven-ABS und schräglagenabhängiger Traktionskontrolle
- begrenzte Reichweite
- Bremse vorne könnte etwas besser zupacken
- hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.509 | mm |
| Länge | 2.260 | mm |
| Radstand | 1.509 | mm |
| Sitzhöhe: | 840-860 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 217 | kg |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Länge | 2.156 | mm |
| Radstand | 1.480 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.085 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Elektro | |
| Antrieb | Zahnriemen | |
| Gänge | 1 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 87 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 476 | km |
| Leistung | 68 PS | |
| Drehmoment | 100 NM | |
| Höchstgeschw. | 129 | km/h |
| Reichweite | 140 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen | |
| Federung vorne | WP APEX Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm breit | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 150mm breit | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel 43mm, nicht einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Showa Monodämpfer, Federvorspannung einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 17' | |
| Reifen hinten | 150/60 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Nissin 4-Kolben Bremszangen, radial montiert ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Nissin 2-Kolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue KTM 790 Adventure hat gegenüber dem Vorgänger ein paar spürbare Updates verpasst bekommen. Der Motor ist nicht mehr ganz so ruppig und fühlt sich homogener an und die technsiche Ausstattung inkl. der Schräglagen-Sensorik ist mehr als Up-to-Date. Dass die Maschine nun in China gefertig wird, merkt man ihr nicht an. Das neue Cockpit ist ebenfalls gelungen und lässt die Maschine sehr modern wirken. Insgesamt eine tolle Reise-Enduro der Mittelklasse, die aber noch die typischen KTM-Gene besitzt.Die Testmachine wurde uns von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht diese gebrauchte Maschine aus 2023 für nur 8.490 Euro zum Verkauf. Wir würden sagen: Ein gutes Angebot, zumal man die Koffer für einen geringen Aufpreis gleich dazu kaufen kann.
Fazit: Nicht für alle, aber wichtiger als viele denken
Die Honda WN7 ist kein Motorrad, das jeden Verbrenner-Fan sofort bekehren wird. Dafür sind Reichweite, Preis und das fehlende klassische Motor-Erlebnis zu klare Gegenargumente. Aber sie ist ein erstaunlich überzeugender erster großer Elektro-Aufschlag von Honda. Sie fährt sauber, direkt, hochwertig und alltagstauglich, ohne sich als rollendes Technik-Demo aufzuspielen. Wer hauptsächlich pendelt, kurze bis mittlere Strecken fährt, zu Hause laden kann und Lust auf ein neues Fahrgefühl hat, sollte die WN7 definitiv ernst nehmen.
Am Ende ist die WN7 weniger Revolution mit Feuerwerk als vielmehr ein ziemlich cleverer Realitätscheck. Honda sagt nicht: Vergesst alles, was ihr über Motorräder wisst. Honda sagt eher: Hier ist ein Motorrad, das vieles von dem kann, was ihr mögt – nur eben elektrisch. Und genau deshalb funktioniert die WN7 besser, als man vielleicht erwartet. Sie ist leise, aber nicht langweilig. Vernünftig, aber nicht brav. Neu, aber nicht fremd. Kurz gesagt: ein spannender Schritt in eine Zukunft, die sich plötzlich gar nicht mehr so weit weg anfühlt.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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KTM 790 Adventure vs Honda WN7 – Motorradvergleich im Detail
Wer ein Adventure-Bike sucht, steht schnell vor der Frage, wie sich Fahrspaß, Alltagstauglichkeit und Langstreckenkomfort am besten kombinieren lassen. Genau hier setzt der Vergleich zwischen KTM 790 Adventure und Honda WN7 an. Beide Modelle zielen auf vielseitige Einsätze ab – von der Feierabendrunde über Touren bis hin zu Schotterwegen. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in Charakter, Ausrichtung und dem, was sich im Alltag am meisten bemerkbar macht.
Grundcharakter: Fahrgefühl und Einsatzprofil
Die KTM 790 Adventure wirkt in der Praxis oft wie ein kompromissbereiter Allrounder mit klarer Offroad-Ader. Das Bike ist darauf ausgelegt, zügig zu reagieren und auch auf wechselndem Untergrund souverän zu bleiben. Wer gern dynamisch fährt und das Motorrad als aktives Werkzeug versteht, bekommt hier schnell ein stimmiges Gefühl.
Die Honda WN7 verfolgt dagegen einen Ansatz, der stärker auf Ruhe, Berechenbarkeit und Alltagstauglichkeit setzt. Das Motorrad fühlt sich häufig dann besonders passend an, wenn konstantes Tempo, entspannter Komfort und ein unkompliziertes Handling im Vordergrund stehen. Gerade auf längeren Strecken und bei wechselnden Bedingungen spielt diese Art von „einfach gut“ ihre Stärken aus.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder liefern genug Reserven für Überholmanöver und Touren. Der Unterschied liegt weniger in der reinen Leistungsfähigkeit, sondern mehr darin, wie der Motor die Kraft bereitstellt. Die KTM 790 Adventure tendiert dazu, das Drehmoment spürbar „früher“ und direkter in Bewegung umzusetzen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn es öfter mal zackig wird – etwa beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Wechsel zwischen Fahrmodi.
Die Honda WN7 wirkt im Vergleich oft harmonischer im Fluss. Das Ansprechverhalten ist meist so abgestimmt, dass sich das Motorrad leicht dosieren lässt. Dadurch entsteht ein Gefühl von Kontrolle, vor allem wenn die Strecke unruhig wird oder wenn nicht jedes Manöver maximal sportlich ausfallen soll. Für gleichmäßiges Cruisen und entspannte Touren ist das ein klarer Vorteil.
Fahrwerk und Fahrdynamik: Stabilität vs. Agilität
Bei Adventure-Bikes entscheidet das Fahrwerk darüber, ob sich das Motorrad „mitarbeitet“ oder ob man ständig gegenarbeitet. Die KTM 790 Adventure zeigt hier häufig eine sportlichere Grundtendenz: Sie liegt spürbar zielgerichteter in der Linie und vermittelt bei zügiger Fahrweise ein aktives, lebendiges Feedback. Auf kurvigen Straßen und bei dynamischem Fahren kann das ein echter Pluspunkt sein.
Die Honda WN7 setzt dagegen stärker auf souveräne Stabilität und ein gleichmäßiges Ansprechverhalten. Gerade auf längeren Etappen, bei schlechterem Belag oder wenn der Untergrund nicht plan ist, wirkt das Fahrverhalten oft entspannter. Das kann besonders dann überzeugen, wenn das Motorrad nicht nur „Spaßgerät“, sondern auch zuverlässiger Reisebegleiter sein soll.
Komfort auf schlechten Straßen
Im Alltag zeigt sich der Unterschied vor allem dann, wenn die Strecke holprig wird. Die KTM 790 Adventure kann bei sportlicher Einstellung sehr direkt wirken, verlangt aber auch mehr Aufmerksamkeit, um das Setup optimal zu nutzen. Die Honda WN7 wirkt in vielen Situationen weniger „nervös“ und lässt sich dadurch leichter über längere Zeit angenehm fahren.
Bremsen und Sicherheit: Gefühl und Dosierbarkeit
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in Alltagssituationen zuverlässig verzögern. Im Vergleich fällt jedoch auf, dass die KTM 790 Adventure häufig ein sehr direktes Bremsgefühl vermittelt. Das ist praktisch, wenn man gern präzise arbeitet und beim sportlichen Fahren schnell reagieren möchte.
Die Honda WN7 punktet dagegen oft mit einer gutmütigeren Dosierbarkeit. Das kann gerade im gemischten Einsatz Vorteile bringen – etwa bei wechselndem Grip oder wenn nicht jede Bremsung maximal aggressiv ausfallen soll.
Elektronik und Assistenz: Unterstützung im richtigen Moment
Adventure-Bikes leben heute stark von Elektronik. Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Die KTM 790 Adventure bietet eine spürbar sportlichere Abstimmung, die sich besonders dann bemerkbar macht, wenn man die Fahrmodi bewusst nutzt. Das Motorrad wirkt dann wie ein System, das den eigenen Stil unterstützt – solange man die Einstellungen passend wählt.
Die Honda WN7 setzt stärker auf ein „einfach nutzbar“-Konzept. Das bedeutet nicht, dass sie weniger kann, sondern eher, dass die Unterstützung häufig so wirkt, als würde sie den Fahrer entlasten, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Für viele ist das im Alltag der entscheidende Komfortgewinn.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Handling und Übersicht
Ergonomie ist bei Adventure-Bikes mehr als nur Sitzhöhe. Entscheidend ist, wie sich das Motorrad im Stand, beim Rangieren und in der Fahrt anfühlt. Die KTM 790 Adventure wirkt oft kompakter im Handling, besonders wenn es um schnelle Richtungswechsel geht. Das macht sie attraktiv, wenn der Alltag auch mal aus Stadtverkehr, engen Passagen oder häufigem Anhalten besteht.
Die Honda WN7 kann im Vergleich besonders dann überzeugen, wenn eine entspannte Sitzhaltung und eine gute Langstrecken-Übersicht wichtiger sind. Das Motorrad wirkt häufig so, als wäre es darauf ausgelegt, dass man nach mehreren Stunden Fahrt noch gern weiterfährt.
Windschutz und Schutz
Auf Touren spielt der Windschutz eine große Rolle. Je nach Fahrtempo und Körpergröße kann sich das unterschiedlich anfühlen. Im Vergleich zeigt sich: Die KTM 790 Adventure bietet eine sportliche Gesamthaltung, während die Honda WN7 tendenziell mehr auf entspannte Reiseeffizienz ausgelegt ist. Wer häufig Autobahn- oder Landstraßenetappen fährt, wird den Unterschied im Komfort oft deutlicher merken.
Verbrauch und Reichweite: Tourentauglichkeit im Blick
Bei der Frage nach Verbrauch und Reichweite geht es nicht nur um Zahlen, sondern um das Gefühl von Planungssicherheit. Die KTM 790 Adventure kann im Alltag je nach Fahrstil gut funktionieren, wirkt aber bei dynamischer Fahrweise stärker „fahrstilabhängig“. Wer gern zügig unterwegs ist, sollte das im Hinterkopf behalten.
Die Honda WN7 wirkt im Vergleich oft gleichmäßiger im Verbrauchsverhalten. Das macht sie besonders interessant, wenn Tourenplanung und entspanntes Fahren im Vordergrund stehen. Gerade auf längeren Strecken ist diese Konstanz ein Vorteil.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 790 Adventure – Stärken
- Dynamisches Fahrgefühl mit direkter Rückmeldung
- Agiles Handling für kurvige Strecken und wechselnden Untergrund
- Sportlich abgestimmte Elektronik, die bei bewusster Nutzung viel Spaß macht
KTM 790 Adventure – Schwächen
- Setup und Fahrstil wirken stärker zusammen – nicht jede Einstellung passt automatisch zu jeder Situation
- Komfort kann je nach Tempo und Untergrund sportlich „fordern“
Honda WN7 – Stärken
- Berechenbarkeit und ruhiger Charakter im Alltag
- Komfortorientierte Abstimmung für längere Touren
- Einfach nutzbare Unterstützung durch Elektronik und Assistenz
Honda WN7 – Schwächen
- Weniger „sportlich aktiv“ im Gefühl – wer maximale Direktheit sucht, muss sich daran gewöhnen
- Fahrspaß entsteht eher über Harmonie als über Aggressivität
Für wen welches Motorrad besser passt
Die Entscheidung hängt letztlich davon ab, wie das Motorrad genutzt wird. Die KTM 790 Adventure ist besonders passend für Fahrer, die gern dynamisch unterwegs sind, Kurven aktiv angehen und das Motorrad als „Antriebspartner“ erleben möchten. Auch wer gelegentlich abseits der perfekten Straße fährt und dabei ein lebendiges Fahrgefühl schätzt, wird sich hier schnell zu Hause fühlen.
Die Honda WN7 ist dagegen die bessere Wahl für alle, die vor allem Tourenkomfort, entspanntes Handling und konstante Alltagstauglichkeit suchen. Wer lange Strecken fährt, Wert auf ruhige Beherrschbarkeit legt und sich weniger mit Einstellungen beschäftigen möchte, bekommt mit der Honda häufig den leichteren Einstieg in den Adventure-Alltag.
Fazit:
Wer ein Adventure-Bike sucht, das sich dynamisch anfühlt und bei sportlicher Fahrweise viel Freude macht, liegt mit der KTM 790 Adventure vorn. Die Stärken zeigen sich besonders bei kurvigen Strecken, beim aktiven Fahren und dort, wo das Motorrad spürbar „mitarbeitet“. Gleichzeitig sollte klar sein, dass Komfort und Verbrauch stärker vom eigenen Fahrstil und vom gewählten Setup abhängen können.
Für Fahrer, die vor allem Langstrecke, Berechenbarkeit und entspanntes Reisen priorisieren, ist die Honda WN7 die rundere Wahl. Sie wirkt im Alltag häufig harmonischer, lässt sich leichter dosieren und unterstützt den Fahrer so, dass weniger Aufwand nötig ist, um sich wohlzufühlen. Kurz gesagt: KTM für den aktiven Fahrspaß, Honda für den unkomplizierten Reisealltag.