| UVP | 11.290 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor nicht mehr so rappelig wie früher
- ordentliche Leistung für jede Menge Fahrspaß
- Schräglagen-Sensorik mit Kurven-ABS
- modernes TFT-Farbdisplay
- viel Platz für Fahrer und Beifahrer
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
- Fahrwerk nicht einstellbar
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.509 | mm |
| Länge | 2.260 | mm |
| Radstand | 1.509 | mm |
| Sitzhöhe: | 840-860 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 87 NM bei 6.600 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 476 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen | |
| Federung vorne | WP APEX Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll 90mm breit | |
| Reifen hinten | 18 Zoll 150mm breit | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Zweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die neue KTM 790 Adventure hat gegenüber dem Vorgänger ein paar spürbare Updates verpasst bekommen. Der Motor ist nicht mehr ganz so ruppig und fühlt sich homogener an und die technsiche Ausstattung inkl. der Schräglagen-Sensorik ist mehr als Up-to-Date. Dass die Maschine nun in China gefertig wird, merkt man ihr nicht an. Das neue Cockpit ist ebenfalls gelungen und lässt die Maschine sehr modern wirken. Insgesamt eine tolle Reise-Enduro der Mittelklasse, die aber noch die typischen KTM-Gene besitzt.Die Testmachine wurde uns von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht diese gebrauchte Maschine aus 2023 für nur 8.490 Euro zum Verkauf. Wir würden sagen: Ein gutes Angebot, zumal man die Koffer für einen geringen Aufpreis gleich dazu kaufen kann.
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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KTM 790 Adventure vs. Honda X-ADV – Motorradvergleich im Alltag und auf Reisen
Wer zwischen KTM 790 Adventure und Honda X-ADV schwankt, steht vor einer spannenden Entscheidung: Auf der einen Seite steht ein klassisches Adventure-Konzept mit Fokus auf Dynamik, Fahrwerk und vielseitiger Einsatzfähigkeit. Auf der anderen Seite bietet die Honda X-ADV eine Mischung aus Motorrad und „Urban“-Charakter – mit Automatik-Feeling, komfortabler Sitzposition und einer Ausrichtung, die besonders im Stadt- und Pendleralltag punktet. Genau hier lohnt sich der Vergleich: Welche Stärken spielen im Alltag aus, und wo zeigen sich die Grenzen des jeweiligen Ansatzes?
Grundidee und Charakter: Adventure pur vs. Urban-Adventure
Die KTM 790 Adventure ist vom Grundgedanken her ein Reise- und Touren-Adventure, das auch abseits der Komfortzone Spaß macht. Der Schwerpunkt liegt auf sportlicherem Ansprechverhalten, klarer Rückmeldung und einem Fahrgefühl, das sich eher nach „richtigem Motorrad“ anfühlt. Die Honda X-ADV verfolgt dagegen eine andere Philosophie: Sie kombiniert die Alltagstauglichkeit eines Scooters mit der Optik und dem Anspruch eines Adventure-Bikes. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das sich besonders leicht zugänglich anfühlt – vor allem, wenn häufig Stop-and-Go oder wechselnde Streckenprofile anstehen.
Wie sich das im Fahrgefühl bemerkbar macht
Im Vergleich zeigt sich: Die KTM wirkt in der Regel direkter und „handlicher“ im sportlichen Sinne, während die Honda eher auf entspanntes Gleiten und stressfreies Vorankommen setzt. Das ist nicht nur eine Frage der Technik, sondern auch der Ergonomie. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, profitiert häufig von der Art, wie die Honda den Alltag abfedert. Wer dagegen längere Strecken mit zügigem Tempo plant oder bewusst Kurven und wechselnde Untergründe sucht, findet in der KTM oft den passenderen Charakter.
Motor und Antrieb: Leistung nutzen oder entspannt dosieren
Beim Thema Motorleistung und Antrieb geht es im Vergleich weniger um „wer ist stärker“, sondern darum, wie die Leistung nutzbar ist. Die KTM 790 Adventure zielt darauf ab, Drehmoment und Ansprechverhalten so zu liefern, dass sich dynamische Fahrmanöver leicht anfühlen. Dadurch entsteht ein Fahrstil, der häufig mehr „Mitdenken“ und aktiveres Arbeiten mit dem Motorrad belohnt.
Die Honda X-ADV ist dagegen darauf ausgelegt, Leistung gleichmäßig und alltagstauglich verfügbar zu machen. Gerade bei wechselnden Geschwindigkeiten – etwa beim Einfädeln, im Verkehr oder auf kurzen Etappen – wirkt das Konzept oft entspannter. Der Unterschied zeigt sich besonders dann, wenn nicht jede Beschleunigung „geplant“ ist, sondern sich aus dem Verkehr heraus ergibt.
Stärken und Schwächen im Alltag
KTM 790 Adventure: Stärke ist häufig die sportliche Nutzbarkeit – das Motorrad lädt dazu ein, zügig zu fahren und Kurven aktiv anzugehen. Schwäche kann sein, dass der Fahrstil im Alltag manchmal mehr Aufmerksamkeit erfordert, vor allem wenn häufiges Anfahren und Stop-and-Go den Rhythmus bestimmen.
Honda X-ADV: Stärke ist der entspannte Charakter im Stadtverkehr und auf kurzen bis mittleren Strecken. Schwäche kann sein, dass der „Adventure“-Anspruch im Vergleich zur KTM weniger kompromisslos sportlich ausfällt – wer sehr ambitioniert fährt, merkt eher, wo die Ausrichtung Grenzen setzt.
Fahrwerk und Handling: Präzision vs. Komfort
Beim Fahrwerk zeigt sich im Vergleich ein typisches Muster: Die KTM 790 Adventure ist meist darauf ausgelegt, dynamische Fahrten und wechselnde Untergründe mit mehr sportlicher Präzision zu begleiten. Das kann sich in einem klareren Rückmeldungsgefühl äußern und dabei helfen, das Motorrad in Kurven „zu tragen“.
Die Honda X-ADV setzt stärker auf Komfort und Alltagstauglichkeit. Das Fahrwerk wirkt häufig so abgestimmt, dass es Unebenheiten souverän schluckt und die Fahrt über längere Zeit weniger anstrengend macht. Dadurch entsteht ein angenehmes Gesamtpaket, besonders wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht.
Kurven, Bremsen und Stabilität
Im direkten Vergleich profitieren beide von ihrer jeweiligen Ausrichtung: Die KTM wirkt oft dann im Vorteil, wenn Tempo und Fahrdynamik im Vordergrund stehen. Die Honda spielt ihre Stärken eher aus, wenn ein gleichmäßiger, ruhiger Fahrstil gefragt ist und Komfort wichtiger wird als das letzte Quäntchen sportlicher Kante.
Auch bei der Stabilität zeigt sich der Unterschied: Die KTM vermittelt häufig mehr „Fahrbahnkontakt“ im sportlichen Sinne, während die Honda eher auf souveräne Beherrschung im Alltag setzt. Wer häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichen Ausflügen pendelt, findet in der Honda oft eine entspannte Balance. Wer dagegen regelmäßig Touren mit zügigem Anspruch fährt, wird mit der KTM meist zufriedener.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt im Vergleich. Die KTM 790 Adventure bietet typischerweise eine Haltung, die sportlicher und aktiver wirkt. Das kann auf längeren Strecken angenehm sein, wenn die Muskulatur mitspielt und die Fahrt „mitarbeitet“. Wer jedoch viel im Verkehr steht oder häufig kurze Strecken fährt, schätzt oft eine entspanntere Grundhaltung.
Die Honda X-ADV ist hier im Vorteil, wenn Komfort und Übersichtlichkeit im Vordergrund stehen. Die Sitzposition wirkt häufig so, dass sich das Motorrad intuitiv beherrschen lässt – besonders in Situationen, in denen häufiges Anhalten, Anfahren und Rangieren den Alltag prägen.
Für wen passt welche Haltung?
Die KTM passt häufig besser zu Fahrern, die gerne aktiv fahren, Kurven genießen und das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliche Touren sehen. Die Honda passt häufig besser zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und auf Reisen dennoch eine angenehme, stressarme Basis bietet.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Beide Modelle setzen auf moderne Elektronik, aber mit unterschiedlichem Fokus. Die KTM 790 Adventure wirkt häufig so, als würde sie sportliche Fahrmodi und dynamische Eingriffe in den Vordergrund stellen. Das kann helfen, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen kontrollierbar zu halten – besonders, wenn die Fahrbahn wechselhaft ist.
Die Honda X-ADV legt häufig mehr Wert auf ein leicht zugängliches Gesamtpaket. Elektronik und Fahrmodi sind so gedacht, dass sich das Motorrad intuitiv bedienen lässt und der Alltag nicht durch komplizierte Einstelllogik erschwert wird.
Praxisnutzen statt Theorie
Im Alltag zählt, wie schnell sich das Motorrad anfühlt. Die KTM kann dann überzeugen, wenn die Elektronik das sportliche Fahren unterstützt, ohne den Fahrer „auszubremsen“. Die Honda überzeugt dann, wenn die Assistenz dabei hilft, entspannt zu bleiben – gerade in Situationen, in denen Konzentration auf Verkehr und Strecke wichtiger ist als auf fein abgestimmte Fahrparameter.
Touring-Eignung: Reichweite, Alltag und Gepäckdenken
Für viele Käufer ist Touring nicht nur eine Frage von „wie weit“, sondern auch von „wie angenehm“. Im Vergleich zeigt sich: Die KTM 790 Adventure ist häufig die bessere Wahl, wenn Touren mit mehr Fahrspaß geplant sind und das Motorrad auch abseits der typischen Route genutzt werden soll. Die Honda X-ADV punktet dagegen oft mit einem sehr stimmigen Gesamtgefühl für längere Tagesetappen – vor allem, wenn die Strecke gemischt ist und Komfort eine große Rolle spielt.
Auch das Thema Gepäck und Ausstattung spielt hinein: Beide Konzepte lassen sich in der Praxis sinnvoll erweitern, aber die Art, wie das Motorrad „dazu passt“, ist unterschiedlich. Die KTM wirkt oft wie der Ausgangspunkt für ambitionierte Touren, während die Honda eher wie ein vielseitiges Alltags- und Reisegerät wahrgenommen wird.
Offroad-Potenzial: Anspruch ja – aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt
Adventure bedeutet nicht automatisch „echter Offroad-Einsatz“, aber es geht um die Fähigkeit, mit wechselnden Untergründen umzugehen. Die KTM 790 Adventure bringt hier meist mehr „Biss“ mit: Das Fahrwerk und die Gesamtkonzeption sind häufig darauf ausgelegt, auch unruhigere Passagen souverän zu meistern.
Die Honda X-ADV kann ebenfalls auf Schotter, Feldwege und leichte Offroad-Situationen vorbereitet sein, wirkt aber im Vergleich eher wie ein Motorrad, das solche Abschnitte als Abwechslung sieht – nicht als Hauptaufgabe. Wer regelmäßig abseits der Straße unterwegs ist, wird in der KTM meist mehr Reserven spüren.
Stärken und Schwächen im Gelände
KTM 790 Adventure: Stärke ist häufig die dynamische Beherrschung wechselnder Untergründe. Schwäche kann sein, dass der sportliche Charakter im Gelände mehr aktive Fahrtechnik verlangt.
Honda X-ADV: Stärke ist häufig die unkomplizierte Handhabung und ein ruhigeres Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass die sportliche Offroad-Performance im Vergleich weniger kompromisslos ausfällt.
Fazit: Welches Bike passt zu wem?
Die KTM 790 Adventure ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Adventure-Bike suchen, das sportlich anspricht, dynamische Touren mag und auch bei wechselnden Untergründen mehr Reserven bietet. Wer Kurven aktiv fährt, längere Strecken mit Fahrspaß plant und das Motorrad als „Fahrmaschine“ im Alltag und auf Reisen sehen möchte, findet in der KTM meist die stimmigere Basis. Die Honda X-ADV ist dagegen besonders attraktiv für alle, die im Alltag viel unterwegs sind, häufig im Verkehr stehen und ein Motorrad möchten, das sich leicht zugänglich anfühlt. Der Komfortgedanke und die entspannte Art, Leistung nutzbar zu machen, machen die Honda zur passenden Option, wenn Pendeln, kurze Wege und gemischte Strecken im Vordergrund stehen. Kurz gesagt: KTM 790 Adventure für mehr Dynamik und Abenteuer-Anspruch, Honda X-ADV für entspanntes Vorankommen, Komfort und urbanen Reisealltag.