UVP 11.290 €
Baujahr von 2019 bis 2026~
UVP 35.790 €
Baujahr von 2022 bis 2025
Mittelklasse Reise-Enduro mit starker Ausstattung
Weiter zum Testbericht
Full-Dresser im vollen Ornat - mehr geht nicht!
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Motor nicht mehr so rappelig wie früher
  • ordentliche Leistung für jede Menge Fahrspaß
  • Schräglagen-Sensorik mit Kurven-ABS
  • modernes TFT-Farbdisplay
  • viel Platz für Fahrer und Beifahrer
Kontra:
  • Quickshifter nur gegen Aufpreis
  • Fahrwerk nicht einstellbar
Pro:
  • starker, charaktervoller Motor
  • kräftiger Sound aus der Serien-Tüte
  • irsinnig gute Ausstattung
  • 200 Watt Musikanlage
  • Koffer und Top-Case mit 133 Liter Stauraum
  • bequemes Sitzpolster für Fahrer und Beifahrer inkl. Sitzheizung und Lüftung
Kontra:
  • sehr schwer
  • Bremsen vorne nur 1b
  • keine Rückfahrhilfe
  • Apple Carplay ja, Android-Auto nein
  • nix für Anfänger

Abmessungen & Gewicht

Gewicht216kg
Radstand1.509mm
Länge2.260mm
Radstand1.509mm
Sitzhöhe: 840-860 mm
Höhe1.375mm
Gewicht416kg
Radstand1.669mm
Länge2.609mm
Radstand1.669mm
Sitzhöhe: 672 mm
Höhe1.444mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum799ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartPowerPlus V2
Hubraum1.768ccm
Hub96mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebZahnriemen
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment87 NM bei 6.600 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite476km
Leistung122 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment178 NM bei 3.800 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen
Federung vorneWP APEX Upside-Down Ø 43 mm (Federweg 200)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne21 Zoll 90mm breit
Reifen hinten18 Zoll 150mm breit
RahmenbauartRückgrat
Federung vorneUpside-Down-Federgabel (Federweg 130)mm
Federung hintenFox Einzelstoßdämpfer mit hydraulischer Verstellmöglichkeit (Federweg 114)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne130/60 B 19 66 H
Reifen hinten180/60 R 16 80 H

Bremsen

Bremsen vorne2x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenZweikolben-Bremssattel, schwimmend gelagert ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheiben / radiale 4-Kolben-Bremssättel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinfachscheibe / 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 298 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue KTM 790 Adventure hat gegenüber dem Vorgänger ein paar spürbare Updates verpasst bekommen. Der Motor ist nicht mehr ganz so ruppig und fühlt sich homogener an und die technsiche Ausstattung inkl. der Schräglagen-Sensorik ist mehr als Up-to-Date. Dass die Maschine nun in China gefertig wird, merkt man ihr nicht an. Das neue Cockpit ist ebenfalls gelungen und lässt die Maschine sehr modern wirken. Insgesamt eine tolle Reise-Enduro der Mittelklasse, die aber noch die typischen KTM-Gene besitzt.
 
Die Testmachine wurde uns von Motorrad Ruser in Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht diese gebrauchte Maschine aus 2023 für nur 8.490 Euro zum Verkauf. Wir würden sagen: Ein gutes Angebot, zumal man die Koffer für einen geringen Aufpreis gleich dazu kaufen kann.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: weiß, schwarz

Fazit

Ist das eigentlich noch ein Motorrad oder schon ein zweirädriges Auto? Irgendetwas dazwischen, würden wir mal sagen. Mit "normalen" Motorrädern hat die Indian Pursuit jedenfalls wenig zu tun, das sieht man ihr schon im Stand an. Mit solch einem Gerät durch die Gegend zu cruisen, ist eine ganz herrliche Angelegenheit. Diese Kombination aus Kraft und Komfort haben wir selten so erlebt. Aber Achtung: Dazu sollte man schon ein gestandener Biker sein, die Pursuit ist nichts für Anfänger!
 
Die Testmaschine wurde uns von Powersport-Nord für diesen Test zur Verfügung gestellt. Danke für das Vertrauen! Sie steht dort als Vorführer und kann tatsächlich Probe gefahren werden. Wer mal Ostern und Weihnachten an einem Tag erleben will, sollte das tun. Ab geht's nach Appen bei Hamburg - viel Spaß!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 35.790€
  • Verfügbarkeit: seit 2022 
  • Farben: schwarz, blau, grau

MotorradTest.de auf YouTube

KTM 790 Adventure vs. Indian Pursuit Dark Horse – Vergleich für Straße, Reise und Charakter

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 790 Adventure und die Indian Pursuit Dark Horse, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Gefühl, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt, wie es sich auf längeren Strecken trägt und welche Art von Fahrspaß im Vordergrund steht. Die KTM steht typischerweise für Agilität, Abenteuer-Feeling und einen vielseitigen Einsatz zwischen Straße und gelegentlichem Offroad-Kontakt. Die Indian Pursuit Dark Horse dagegen ist eher die Bühne für komfortables Touring, starke Präsenz und eine Ausstattung, die auf entspannte Langstrecken ausgelegt ist.

Im Folgenden werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle anhand der im Vergleich genannten Eckdaten und Eigenschaften gegenübergestellt. Dabei wird klar: Die Entscheidung hängt stark davon ab, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird – dynamisch und flexibel oder souverän und komfortorientiert.

Grundcharakter: Reiseenduro vs. Touring-Cruiser

KTM 790 Adventure – bereit für Abwechslung

Die KTM 790 Adventure ist als Reiseenduro gedacht, die nicht nur auf Asphalt funktioniert. Das merkt man am Gesamtkonzept: Die Sitzposition zielt auf Kontrolle, das Fahrwerk ist auf wechselnde Untergründe ausgelegt und das Motorrad wirkt wie ein Werkzeug, das man gern auch mal „anders“ einsetzt. Im Vergleich zeigt sich das vor allem in der Art, wie die KTM mit der Straße umgeht: Sie bleibt handlich, vermittelt Vertrauen und lädt dazu ein, auch Strecken zu fahren, die nicht perfekt vorbereitet sind.

Indian Pursuit Dark Horse – Touring mit großer Geste

Die Indian Pursuit Dark Horse ist dagegen ein klassisches Touring-Motorrad mit Cruiser-Einschlag. Der Fokus liegt auf Komfort, ruhigem Vorankommen und einer Ausstattung, die lange Fahrten angenehm macht. Im Vergleich wird deutlich, dass die Indian weniger auf „springen“ oder „agil durchziehen“ ausgelegt ist, sondern auf Souveränität: Sie fühlt sich wie ein Reisebegleiter an, der Kilometer sammelt und dabei den Fahrer möglichst wenig ermüden lässt.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Bei der Gegenüberstellung der Motorcharakteristik zeigt sich ein typischer Unterschied: Die KTM 790 Adventure wirkt im Vergleich eher wie ein Motorrad, das Drehzahl und Dynamik belohnt. Das macht sie besonders interessant, wenn Beschleunigung, zügiges Anfahren und ein lebendiges Ansprechverhalten gefragt sind. Die KTM eignet sich damit gut für Strecken, auf denen man häufiger beschleunigt, überholt oder Kurven dynamischer angeht.

Die Indian Pursuit Dark Horse spielt ihre Stärken eher in einem anderen Bereich aus: Sie wirkt wie ein Motorrad, das aus dem Drehmoment heraus entspannt vorwärtszieht. Das ist ideal, wenn lange Autobahnabschnitte, gleichmäßiges Tempo und ein ruhiger Fahrstil im Vordergrund stehen. Im Vergleich wird damit klar: Während die KTM eher „sportlich aktiv“ gefahren werden will, lädt die Indian eher zu „komfortabel cruisen“ ein.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

KTM 790 Adventure: wendig und kontrolliert

Die KTM punktet im Vergleich vor allem beim Handling. Die Kombination aus Fahrwerksauslegung und der typischen Adventure-Geometrie sorgt dafür, dass Richtungswechsel leicht wirken. Gerade auf Landstraßen oder bei wechselnden Bedingungen macht sich das positiv bemerkbar: Die KTM bleibt berechenbar, vermittelt ein klares Feedback und unterstützt dabei, das Motorrad aktiv zu bewegen.

Die Schwäche liegt weniger im Fahrwerk selbst, sondern im Einsatz: Wer ausschließlich sehr lange, sehr komfortorientierte Autobahnfahrten plant, kann die KTM zwar problemlos nutzen, aber sie wirkt dann weniger „entspannt“ als ein reines Touring-Motorrad. Das ist kein Nachteil im Sinne von „schlecht“, eher eine Frage des Prioritäten-Setups.

Indian Pursuit Dark Horse: stabil und souverän

Die Indian zeigt im Vergleich eine andere Stärke: Stabilität. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Strecken wirkt die Pursuit wie ein Motorrad, das die Umgebung „ausblendet“ und den Fahrer ruhig durch die Fahrt trägt. Das Fahrgefühl ist weniger auf schnelle Richtungswechsel ausgelegt, sondern auf gleichmäßiges Vorankommen.

Als Gegenpol kann das Handling im Vergleich weniger „leichtfüßig“ wirken, wenn man häufig enge Kurven fährt oder bewusst sportlich umsetzt. Wer vor allem kurvenreiche Strecken mit viel Wechsel möchte, wird die KTM vermutlich als agiler empfinden.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz, Alltag

Beim Komfort unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die KTM 790 Adventure bietet eine ergonomische Auslegung, die Kontrolle und Beweglichkeit unterstützt. Das ist ideal, wenn der Fahrer auch mal stehen oder die Position wechseln möchte, etwa bei längeren Pausen oder bei unebenem Untergrund. Für Touren ist die KTM ebenfalls geeignet, aber der Komfort ist eher „funktional“ als „luxuriös“.

Die Indian Pursuit Dark Horse ist dagegen klar auf Touring-Komfort ausgelegt. Im Vergleich fällt auf, dass Windschutz, Sitzkomfort und die generelle Ruhe im Fahrbetrieb stärker in den Fokus rücken. Gerade bei langen Etappen kann das den Unterschied machen: weniger Ermüdung, entspannteres Fahrgefühl und eine Ausstattung, die den Alltag auf Reisen erleichtert.

Ausstattung und Elektronik: Was im Vergleich wirklich zählt

Bei der Ausstattung zeigt sich im Vergleich: Die KTM setzt typischerweise auf ein modernes Setup, das Fahrmodi, Assistenzfunktionen und eine klare Abstimmung für unterschiedliche Situationen bietet. Das hilft dabei, das Motorrad je nach Fahrstil anzupassen – besonders, wenn die Strecke variiert oder wenn man bewusst zwischen sportlicher und entspannter Fahrweise wechseln möchte.

Die Indian Pursuit Dark Horse konzentriert sich im Vergleich stärker auf Touring-Features, die den Komfort und die Reiseplanung unterstützen. Dazu gehören typischerweise Funktionen, die das Motorrad alltagstauglich machen: Bedienbarkeit, Schutz vor Wind und Wetter sowie eine Ausstattung, die lange Fahrten angenehmer gestaltet.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die KTM wirkt im Vergleich „fahrdynamisch gedacht“, die Indian „reiseorientiert“. Wer gern selbst aktiv abstimmt und das Motorrad als Werkzeug für unterschiedliche Strecken nutzt, wird die KTM bevorzugen. Wer vor allem Komfort und entspannte Langstrecke priorisiert, findet in der Indian häufig die passendere Basis.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation

Im Vergleich ist das Thema Bremsen eng mit dem Fahrkonzept verknüpft. Die KTM 790 Adventure vermittelt durch ihre Auslegung ein direktes Gefühl beim Verzögern, was besonders beim zügigen Fahren auf Landstraßen oder bei wechselnden Bedingungen hilft. Die Indian Pursuit Dark Horse steht dagegen für kontrollierte Verzögerung im Touring-Alltag: stabil, berechenbar und auf gleichmäßige Belastung ausgelegt.

Beide Motorräder können sicher gefahren werden – die Unterschiede liegen eher im Fahrstil. Wer dynamisch unterwegs ist, profitiert von der KTM-typischen Agilität. Wer entspannt und gleichmäßig fährt, wird die Indian als sehr souverän erleben.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der KTM 790 Adventure

  • Agiles Handling für kurvenreiche Strecken und wechselnde Bedingungen
  • Adventure-Charakter, der auch abseits perfekt präparierter Straßen Spaß macht
  • Dynamisches Ansprechverhalten, das aktives Fahren unterstützt
  • Moderne Abstimmung für unterschiedliche Fahrmodi und Situationen

Schwächen der KTM 790 Adventure

  • Für rein komfortbetonte Autobahnreisen wirkt sie weniger „touring-loungig“ als eine große Touring-Maschine
  • Wer maximale Ruhe und maximalen Windschutz als oberste Priorität hat, könnte die Indian als passender empfinden

Stärken der Indian Pursuit Dark Horse

  • Touring-Komfort für lange Strecken und entspanntes Fahren
  • Stabile Fahrcharakteristik bei gleichmäßigem Tempo
  • Reiseorientierte Ausstattung, die den Alltag auf Tour erleichtert
  • Starker Drehmoment-Charakter für souveränes Vorankommen

Schwächen der Indian Pursuit Dark Horse

  • Weniger „leichtfüßig“ im Vergleich zur KTM, wenn häufig enge Kurven oder sehr dynamische Manöver gefragt sind
  • Wer viel Offroad-Feeling oder Adventure-Action sucht, wird die KTM eher als Ziel treffen

Für wen passt welches Motorrad?

Die KTM 790 Adventure ist besonders passend, wenn Touren abwechslungsreich sein sollen: Landstraße, wechselnde Straßenqualität, vielleicht auch mal ein unbefestigter Abschnitt. Wer gern aktiv fährt, Kurven dynamisch angeht und dabei ein Motorrad möchte, das sich nicht „zu schade“ für Abwechslung anfühlt, findet in der KTM eine sehr stimmige Wahl.

Die Indian Pursuit Dark Horse passt am besten, wenn der Schwerpunkt auf Langstrecke, Komfort und entspannter Reise liegt. Wer häufig größere Distanzen fährt, Wert auf Ruhe im Fahrbetrieb legt und eine Ausstattung möchte, die das Motorrad zum komfortablen Reisezentrum macht, wird mit der Indian deutlich zufriedener sein.

Fazit:

Die KTM 790 Adventure gewinnt im Vergleich vor allem dort, wo Flexibilität und Fahrspaß im Vordergrund stehen: kurvenreiche Strecken, wechselnde Untergründe und ein Motorrad, das sich aktiv bewegen lässt. Sie ist die bessere Wahl für alle, die Touren nicht nur „abarbeiten“, sondern unterwegs auch gern variieren, ausprobieren und dynamischer fahren. Die Indian Pursuit Dark Horse punktet dagegen klar im Touring-Alltag: mehr Ruhe, mehr Komfort und ein souveränes Gefühl auf langen Strecken. Wer häufig weite Strecken fährt, Wind und Ermüdung möglichst reduzieren möchte und ein Motorrad sucht, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt, trifft mit der Indian die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: KTM für Abenteuer mit Fahrfokus, Indian für Komfort mit Reisefokus.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙