| UVP | 8.699 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- sehr wendiges, leichtes Bike
- Anti-Wheelie-Funktion
- Launch-Control für maximale Beschleunigung
- 4 Fahrmodi + dyn. Traktionskontrolle + Ride-by-wire
- A2-Variante erhältlich
- Motor ruckelt unterhalb von 2.500 U/Min
- Reifenqualität passt nicht ganz zum Bike
- Fahrwerk komfortabel und sportlich
- Leistungsstarker Motor
- Soziuskomfort
- Sicherheitspaket
- Aufpreispolitik
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 187 | kg |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Länge | 2.141 | mm |
| Radstand | 1.475 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.103 | mm |
| Gewicht | 268 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 799 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 88 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 95 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 87 NM bei 8.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohr-Rahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel von WP 43mm (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 120/70 17 Zoll | |
| Reifen hinten | 180/55 17 Zoll | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, J.Juan 4-Kolben-Festsattel radial ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | 1-Kolben-Schwimmsattel / Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Die neue KTM 790 Duke ist ein sportliches Nakedbike, welches ungemein viel Spaß bereitet. Der Motor hat ordentlich Punch, das Fahrwerk überzeugt, die Maschine klingt klasse und bremst sehr gut. Dass sie in China gebaut wird, merkt man nicht, der Qualitätseindruck ist gut. Der Abstand zur 890 Duke ist überraschend gering. Wir würden uns den Preisunterschied von 3.000 Euro sparen und zur günstigeren 790 Duke greifen.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dieser Händler hat alleine Hamburg drei KTM-Filialen. Ihr findet die KTM 790 Duke dort als Vorführer und könnt sie gerne mal in aller Ruge ausprobieren.
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KTM 790 Duke vs BMW R 1250 GS Adventure: Vergleich für Alltag, Tour und Anspruch
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten wie die KTM 790 Duke und die BMW R 1250 GS Adventure, geht es im Vergleich selten nur um „wer ist schneller“. Vielmehr steht die Frage im Raum, welches Motorrad zum eigenen Fahrstil, zum geplanten Einsatz und zu den Erwartungen an Komfort, Reichweite und Fahrbarkeit passt. Die KTM 790 Duke ist als Naked Bike auf unmittelbare Reaktion und agiles Handling ausgelegt. Die BMW R 1250 GS Adventure dagegen zielt auf souveräne Langstreckenfähigkeiten, hohe Alltagstauglichkeit und ein Paket aus Komfort und Elektronik, das auf Reisen besonders wertvoll wird.
Im Folgenden werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – mit Fokus darauf, wie sich die jeweiligen Stärken im direkten Vergleich bemerkbar machen. Dabei werden die im Vergleich genannten Eckdaten beider Motorräder nicht als isolierte Zahlen betrachtet, sondern im Kontext: Wie wirkt sich das auf Fahrgefühl, Alltag und Touren aus?
Grundcharakter: Agilität vs. Reise-Souveränität
Wie die KTM 790 Duke den Alltag prägt
Die KTM 790 Duke wirkt wie ein Motorrad, das für kurze Wege, zügige Landstraßen und spontane Ausfahrten gemacht ist. Im Vergleich zeigt sich das besonders im Zusammenspiel aus Motorcharakter und Fahrwerksauslegung: Die Duke steht für ein direktes Ansprechverhalten und ein Handling, das schnelle Richtungswechsel unterstützt. Wer gerne dynamisch fährt, profitiert davon, dass sich das Motorrad ohne großes „Umdenken“ in die gewünschte Linie bringen lässt.
Wie die BMW R 1250 GS Adventure auf Distanz überzeugt
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen ein Motorrad, das sich vor allem dann richtig gut anfühlt, wenn die Strecke länger wird. Im Vergleich fällt auf, dass die GS Adventure auf Stabilität, Komfort und ein ruhiges, kontrolliertes Fahrverhalten ausgelegt ist. Das zeigt sich besonders dann, wenn es nicht nur um sportliche Kurven geht, sondern um gleichmäßiges Tempo, entspannteres Fahren und ein Gesamtpaket, das auch nach vielen Stunden noch „leicht“ wirkt.
Motor und Fahrgefühl: Reaktion im Fokus vs. Drehmoment-Flow
Beim Vergleich der Motoren wird schnell klar, warum die beiden Motorräder so unterschiedlich wahrgenommen werden. Die KTM 790 Duke setzt auf ein spürbar sportliches Ansprechverhalten und eine Charakteristik, die Lust auf Drehzahl macht. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das sich besonders in der Stadt und auf kurvigen Strecken auszahlt: Gasbefehle werden schnell umgesetzt, das Motorrad wirkt lebendig und „wach“.
Die BMW R 1250 GS Adventure verfolgt einen anderen Ansatz. Im Vergleich zeigt sich, dass die GS eher auf einen gleichmäßigen Vortrieb und einen souveränen Umgang mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig mit wechselnden Lastzuständen gefahren wird – etwa mit Gepäck, bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn das Tempo nicht konstant sportlich ist. Statt „Impuls“ steht hier „Kontrolle“ im Vordergrund.
Fahrwerk und Handling: Kurvenagilität vs. Stabilität unter Last
KTM 790 Duke: leicht zu bewegen, schnell in der Linie
Die KTM 790 Duke spielt ihre Stärken vor allem im Handling aus. Im Vergleich wirkt sie wie ein Motorrad, das sich schnell anfühlt: Richtungswechsel gelingen zügig, und das Fahrwerk unterstützt ein sportliches Kurvenfahren. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Strecke nicht nur aus langen Geraden besteht, sondern aus wechselnden Radien, Anbremszonen und kurzen Passagen.
BMW R 1250 GS Adventure: ruhig, belastbar, tourentauglich
Die BMW R 1250 GS Adventure bringt im Vergleich eine andere Art von Fahrwerksgefühl mit. Sie ist auf Stabilität ausgelegt – gerade dann, wenn das Motorrad mehr „arbeiten“ muss: unebene Straßen, längere Etappen, Gepäck und unterschiedliche Untergründe. Das Fahrwerk vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dass man ständig aktiv gegensteuern muss. Wer viel auf Reisen unterwegs ist, wird diese Ruhe schnell zu schätzen wissen.
Bremsen und Sicherheit: Sportliche Dosierbarkeit vs. souveräne Verzögerung
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Naked Bike und Reiseenduro: Die KTM 790 Duke zielt auf eine direkte, sportlich dosierbare Verzögerung, die zu dynamischem Fahren passt. Die BMW R 1250 GS Adventure wirkt dagegen so, als sei sie darauf ausgelegt, auch bei längeren Fahrten und wechselnden Bedingungen konstant zu funktionieren. Das bedeutet: weniger „Stress“ beim Bremsen, mehr Vertrauen in die Gesamtstabilität.
Wichtig ist dabei weniger, welche Bremse „auf dem Papier“ stärker wirkt, sondern wie sie sich im Alltag anfühlt: Die Duke belohnt aktives Fahren, die GS Adventure belohnt vorausschauendes, entspanntes Fahren.
Ergonomie und Sitzposition: kompakt und sportlich vs. komfortorientiert
Die KTM 790 Duke bietet im Vergleich eine eher sportlich-kompakte Sitzhaltung. Das unterstützt ein agiles Fahrgefühl und passt gut zu Fahrern, die gerne „mit dem Motorrad“ arbeiten. Die BMW R 1250 GS Adventure setzt dagegen auf Komfort und eine auf längere Strecken abgestimmte Ergonomie. Gerade auf Touren macht sich das bemerkbar: weniger Ermüdung, bessere Langstreckenverträglichkeit und ein Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern nicht in reines „Durchhalten“ kippt.
Elektronik und Assistenz: Dynamiksteuerung vs. Reise-Assistenz
Im Vergleich der Elektronik wird deutlich, dass beide Motorräder moderne Systeme nutzen, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die KTM 790 Duke wirkt so, als sei die Elektronik stark darauf ausgelegt, sportliche Dynamik zu unterstützen: Traktion, Ansprechverhalten und Stabilität sollen das schnelle Fahren erleichtern. Die BMW R 1250 GS Adventure setzt zusätzlich auf ein Reise- und Komfortkonzept, bei dem Assistenzsysteme helfen, das Motorrad in wechselnden Situationen sicher und entspannt zu bewegen.
Das ist besonders relevant, wenn die Einsatzplanung nicht nur „kurze Feierabendrunde“ ist, sondern auch längere Strecken, wechselnde Wetterlagen oder Fahrten mit Gepäck umfasst.
Alltagstauglichkeit: Stadt und Land vs. Tour und Gepäck
Wo die KTM 790 Duke punktet
Die KTM 790 Duke ist im Vergleich besonders stark, wenn das Motorrad häufig im Alltag genutzt wird: kurze Wege, zügige Ausfahrten und ein Fahrstil, der auf Reaktion und Agilität setzt. Das Naked-Konzept sorgt dafür, dass man das Motorrad direkt spürt. Wer gerne „nah am Geschehen“ fährt, wird die Duke als unkompliziert wahrnehmen.
Wo die BMW R 1250 GS Adventure punktet
Die BMW R 1250 GS Adventure ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn Touren und längere Strecken im Vordergrund stehen. Die GS Adventure wirkt wie ein Motorrad, das auch mit Gepäck und bei längeren Tagesetappen nicht an Charme verliert. Dazu kommt das Reise-Setup: Komfort, Stabilität und Elektronik, die das Fahren über Stunden hinweg erleichtert.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
KTM 790 Duke – Stärken
- Agiles Handling für dynamische Fahrten auf kurvigen Strecken
- Direktes Ansprechverhalten, das Lust auf sportliche Nutzung macht
- Alltagsgefühl eines Naked Bikes: unkompliziert, nah am Fahrer
KTM 790 Duke – mögliche Schwächen
- Wer vor allem lange Strecken mit maximalem Komfort sucht, findet in der GS Adventure meist mehr „Reise-Entspannung“
- Je nach Fahrprofil kann das sportliche Setup weniger „tourig“ wirken als ein reines Reiseenduro-Konzept
BMW R 1250 GS Adventure – Stärken
- Reise-Souveränität durch komfortorientierte Abstimmung
- Stabilität unter Last, besonders mit Gepäck und auf langen Etappen
- Elektronik und Assistenz als Unterstützung für entspanntes Fahren
BMW R 1250 GS Adventure – mögliche Schwächen
- Im Vergleich zur Duke wirkt die GS Adventure weniger „leichtfüßig“ im schnellen Stadt- und Kurvenrhythmus
- Wer primär kurze, spontane Fahrten plant, könnte den Reisefokus als weniger passend empfinden
Fazit: Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?
Die KTM 790 Duke ist im Vergleich die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für den Alltag mit sportlichem Charakter suchen: kurze Wege, zügige Landstraßen und ein Fahrgefühl, das schnell in Fahrt kommt. Wer Agilität, direktes Ansprechverhalten und ein Naked-Bike-Gefühl priorisiert, wird mit der Duke deutlich mehr „Spaß pro Kilometer“ erleben – vor allem, wenn das Fahren dynamisch und abwechslungsreich ist.
Die BMW R 1250 GS Adventure empfiehlt sich dagegen für Fahrer, die vor allem auf Touren setzen: lange Etappen, Komfort, Stabilität und ein Gesamtpaket aus Elektronik und Ergonomie, das auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit und Entspannung bringt. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder einfach das Gefühl einer souveränen Reise-Maschine sucht, liegt mit der GS Adventure richtig.
Kurz gesagt: Duke für dynamische Alltagsfahrten und kurvige Strecken, GS Adventure für lange Touren, Komfort und Reise-Souveränität.