UVP 8.699 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
UVP 16.150 €
Baujahr von 2019 bis 2025
Das Skalpell meldet sich zurück.
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Welche Updates bekam das 2023er Modell der BMW R1250 RS?
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr wendiges, leichtes Bike
  • Anti-Wheelie-Funktion
  • Launch-Control für maximale Beschleunigung
  • 4 Fahrmodi + dyn. Traktionskontrolle + Ride-by-wire
  • A2-Variante erhältlich
Kontra:
  • Motor ruckelt unterhalb von 2.500 U/Min
  • Reifenqualität passt nicht ganz zum Bike
Pro:
  • bulliger, Sprint- und durchzugsstarker Motor mit viel Charakter
  • Intercity-mässige Straßenlage
  • sehr komfortabel und Touren tauglich
  • viel Platz für Fahrer und Beifahrer
  • hochwertie Verarbeitung und Qualitätsanmutung
Kontra:
  • schwer
  • QuickShifter ruckelig
  • Windschild erzeugt Turbulenzen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht187kg
Radstand1.475mm
Länge2.141mm
Radstand1.475mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.103mm
Gewicht243kg
Radstand1.530mm
Länge2.202mm
Radstand1.530mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.255mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum799ccm
Hub66mm
Bohrung88mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxermotor
Hubraum1.254ccm
Hub76mm
Bohrung102mm
KühlungLuft-/Flüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung95 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment87 NM bei 8.000 U/Min
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite325km
Leistung136 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment143 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite380km

Fahrwerk

RahmenbauartGitterrohr-Rahmen
Federung vorneUSD-Gabel von WP 43mm (Federweg 140)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge aus Aluminium
Reifen vorne120/70 17 Zoll
Reifen hinten180/55 17 Zoll
RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel (Federweg 140)mm
Federung hintenWAD Federbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, J.Juan 4-Kolben-Festsattel radial ( Ø 300 mm)
Bremsen hinten1-Kolben-Schwimmsattel / Einzelscheibe ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 276 mm)

Fazit

Die neue KTM 790 Duke ist ein sportliches Nakedbike, welches ungemein viel Spaß bereitet. Der Motor hat ordentlich Punch, das Fahrwerk überzeugt, die Maschine klingt klasse und bremst sehr gut. Dass sie in China gebaut wird, merkt man nicht, der Qualitätseindruck ist gut. Der Abstand zur 890 Duke ist überraschend gering. Wir würden uns den Preisunterschied von 3.000 Euro sparen und zur günstigeren 790 Duke greifen.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dieser Händler hat alleine Hamburg drei KTM-Filialen. Ihr findet die KTM 790 Duke dort als Vorführer und könnt sie gerne mal in aller Ruge ausprobieren.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 8.999 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 6.000€
  • Baujahre: 2018-heute
  • Farben: Orange, Grau

Fazit - was bleibt hängen

Die BMW R 1250 RS ist nach wie vor ein betörend gutes Motorrad. Das Modell 2023 hat nun viele Features in Serie an Bord, die zuvor nur gegen Aufpreis verfügbar waren. Ausstattungsbereinigt ist die RS so gesehen sogar etwas günstiger geworden, auch wenn 15.990 Euro Grundpreis erst einmal nicht so wirken. Sie fährt toll, hat einen bärigen Motor, sieht klasse aus und ist gerade für sportliche Touren zu zweit wie gemacht.
 
Die Testmaschine wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt. Dort steht sie als vollausgestatteter Vorführer mit allen Paketen und jedweden Schnickschnack für 17.990 Euro. Ein fairer Deal und eine echte Einladung zur Probefahrt. Aber Achtung, vorher Kontostand prüfen, weil kaum jemand wiederstehen können wird...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 15.990€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.500€
  • Baujahre: seit 2019
  • Farben: Weiß, Schwarz, RotBlauWeiß

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KTM 790 Duke vs BMW R 1250 RS: Vergleich der Charaktere – vom agilen Naked bis zur komfortablen Sporttour

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 790 Duke und die BMW R 1250 RS, wird der Vergleich schnell spannend: Hier steht ein leichtfüßiges, direktes Naked Bike im Fokus, dort eine sportlich-elegante Reise- und Tour-Maschine, die auch auf längeren Strecken souverän bleibt. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die mehr wollen als nur „von A nach B“ – aber sie liefern dieses Mehr auf sehr verschiedene Art.

Im Folgenden geht es nicht um reine Daten, sondern um das, was im Alltag zählt: Wie fühlt sich das Motorrad an, wie gut passt es zu typischen Strecken, und wo liegen die Stärken beziehungsweise die Grenzen der beiden Konzepte? Dabei werden die im Vergleich genannten Eigenschaften beider Modelle gegeneinander abgewogen, damit am Ende klar wird, welches Bike besser zu welchem Fahrstil passt.

Grundidee im Vergleich: KTM 790 Duke als agiles Alltagswerkzeug, BMW R 1250 RS als Tourer mit sportlichem Anspruch

KTM 790 Duke: Fokus auf Agilität und unmittelbares Feedback

Die KTM 790 Duke ist ein Motorrad, das vor allem durch seine Direktheit überzeugt. Die Sitzposition wirkt sportlich und gleichzeitig alltagstauglich, das Handling ist auf schnelle Richtungswechsel ausgelegt und das Fahrgefühl ist eher „hands-on“ als „komfort-orientiert“. Wer gern zügig durch die Stadt rollt, enge Kurven mag oder auf Landstraßen gern dynamisch unterwegs ist, findet in der Duke ein Bike, das schnell auf Eingaben reagiert.

BMW R 1250 RS: Komfort, Stabilität und Tour-Feeling

Die BMW R 1250 RS verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie kombiniert sportliche Optik mit einem Konzept, das auf längere Strecken ausgelegt ist. Die RS wirkt wie geschaffen für Fahrer, die nicht nur Kurven suchen, sondern auch Ankommen wollen – also mit einem Gesamtpaket aus Fahrkomfort, ruhigerem Langstreckenverhalten und einer Ausstattung, die den Alltag erleichtert. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei längeren Touren spielt die RS ihre Stärken aus.

Motorcharakter und Fahrgefühl: Unterschiedliche Stärken, gleicher Anspruch an Dynamik

Beide Motorräder sind dynamisch, aber sie vermitteln Dynamik auf unterschiedliche Weise. Die KTM 790 Duke steht für ein spürbar lebendiges Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das sich wie ein „Werkzeug“ für Kurven und Tempowechsel anfühlt. Das Motorrad lädt dazu ein, häufiger zu schalten, die Drehzahl zu nutzen und die Maschine aktiv zu bewegen.

Die BMW R 1250 RS wirkt dagegen in der Charakteristik eher „erwachsen“: Sie ist stark darin, das Tempo gleichmäßig aufzunehmen und über längere Zeit stabil zu bleiben. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die nicht ständig den Takt wechseln möchten, sondern lieber mit einem ruhigen Rhythmus unterwegs sind. Im Vergleich zeigt sich damit: Die Duke belohnt aktives Fahren, die RS belohnt flüssiges Fahren.

Handling und Fahrwerk: KTM für schnelle Wechsel, BMW für souveräne Linie

Wie sich die KTM 790 Duke im Alltag schlägt

Im Vergleich punktet die KTM 790 Duke vor allem beim Handling. Das Motorrad wirkt leicht zu bewegen, unterstützt zügige Richtungswechsel und macht Kurvenfahrten unkompliziert. Gerade wenn der Verkehr dichter ist oder die Strecke viele Richtungswechsel hat, fühlt sich die Duke „wach“ an. Die Schwäche liegt eher dort, wo man viel Komfort über lange Zeit sucht: Wer sehr lange Etappen fährt, merkt eher, dass das Konzept stärker auf Agilität als auf Reise-Entspannung ausgelegt ist.

Wie sich die BMW R 1250 RS auf längeren Strecken anfühlt

Die BMW R 1250 RS spielt ihre Stärken besonders auf Strecken aus, die nicht nur aus Kurven bestehen. Die Linie bleibt stabil, das Motorrad wirkt gutmütig bei konstantem Tempo und vermittelt ein Gefühl von Sicherheit. Im Vergleich wird deutlich: Die RS ist weniger „zappelig“, sondern eher „souverän“. Als Gegenpol kann das bedeuten, dass sie sich im engen Stadtverkehr oder bei sehr hektischen Manövern weniger „leicht“ anfühlt als die Duke – dafür ist sie auf Touren deutlich im Element.

Bremsen und Sicherheit: Beide liefern Kontrolle – mit unterschiedlichem Schwerpunkt

Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich ein ähnliches Bild: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie in Alltagssituationen zuverlässig verzögern und dem Fahrer Kontrolle geben. Die KTM 790 Duke wirkt dabei wie ein Motorrad, das schnelle Eingriffe unterstützt und beim sportlichen Fahren ein direktes Gefühl vermittelt. Die BMW R 1250 RS setzt stärker auf das Gesamtpaket aus Stabilität, Dosierbarkeit und Fahrassistenz-Logik, wodurch sich das Motorrad gerade bei wechselnden Bedingungen sehr berechenbar anfühlt.

Die Schwäche beider Konzepte ist weniger „die Bremse“, sondern die Erwartungshaltung: Wer ein Motorrad kauft, sollte wissen, ob man eher sportlich-agil oder eher tourenorientiert unterwegs sein möchte. Dann passt auch die Art der Kontrolle besser zum eigenen Fahrstil.

Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung – aber mit unterschiedlicher Philosophie

Im Vergleich wird deutlich, dass beide Modelle auf moderne Elektronik setzen, um Fahrbarkeit und Sicherheit zu verbessern. Die KTM 790 Duke nutzt Elektronik, um das sportliche Potenzial kontrollierbar zu machen und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar zu halten. Die BMW R 1250 RS geht zusätzlich in Richtung Komfort und Assistenz, sodass sich das Motorrad auf langen Strecken „entlastend“ anfühlt.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegenüberstellen: Die Duke wirkt wie ein Motorrad, das man gern aktiv steuert und bei dem Elektronik eher „mitfährt“. Die RS wirkt wie ein Motorrad, das den Fahrer stärker unterstützt, sodass man sich mehr auf die Strecke konzentrieren kann und weniger auf ständiges Nachregeln.

Sitzposition, Ergonomie und Komfort: Naked-Charakter vs. Tour-Setup

KTM 790 Duke: Sportlich, aber nah am Alltag

Die KTM 790 Duke bietet eine Sitzposition, die sportlich wirkt und das Vorderradgeschehen gut erlebbar macht. Für kurze bis mittlere Strecken ist das Setup ideal, weil man sich schnell „eingefühlt“ hat. Wer jedoch sehr lange fährt oder häufig auf Autobahnabschnitten unterwegs ist, wird den Komfortfokus der RS stärker vermissen.

BMW R 1250 RS: Komfort als Teil des Fahrspaßes

Die BMW R 1250 RS ist im Vergleich klar auf längere Fahrten ausgelegt. Das Motorrad vermittelt ein ruhigeres Gefühl, die Ergonomie unterstützt das entspannte Sitzen und die Verkleidung bzw. der Tour-Charakter reduziert spürbar die Belastung auf langen Etappen. Die Schwäche liegt eher im Charakter: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein „Naked für Kurven“ anfühlt, könnte die RS als etwas weniger direkt empfinden.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und typische Strecken

Für den Alltag ist die KTM 790 Duke besonders attraktiv, weil sie sich leicht bewegen lässt und das Fahrgefühl schnell und lebendig bleibt. In der Stadt, beim Stop-and-Go oder auf kurzen Feierabendrunden wirkt die Duke wie gemacht für spontane Ausfahrten.

Die BMW R 1250 RS ist ebenfalls alltagstauglich, aber mit anderer Priorität: Sie ist stark, wenn der Alltag bereits aus längeren Wegen besteht oder wenn nach der Arbeit noch eine Tour folgt. Wer häufig weitere Strecken fährt, profitiert vom Tour-Setup und vom Komfort, den die RS mitbringt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der KTM 790 Duke

  • Sehr agiles, direktes Handling für Kurven und schnelle Richtungswechsel
  • Lebendiges Fahrgefühl, das aktives Fahren belohnt
  • Ideal für Stadt, Feierabendrunden und dynamische Landstraßen

Schwächen der KTM 790 Duke

  • Komfortfokus ist weniger stark als bei tourenorientierten Bikes
  • Für lange Autobahn-Etappen kann der Tour-Charakter der RS im Vorteil sein

Stärken der BMW R 1250 RS

  • Hohe Souveränität auf längeren Strecken, ruhige Linie und Tour-Feeling
  • Komfort und Ergonomie als Teil des Fahrspaßes
  • Elektronik und Gesamtpaket wirken entlastend bei wechselnden Bedingungen

Schwächen der BMW R 1250 RS

  • Im sehr engen, hektischen Stadtverkehr wirkt die Duke oft „leichter“
  • Wer maximale Direktheit eines Naked-Bikes sucht, könnte die RS als weniger „unmittelbar“ empfinden

Welche Kaufentscheidung passt? Kriterien, die wirklich helfen

Damit die Entscheidung nicht nur nach Optik oder Markenliebe fällt, lohnt sich ein Blick auf die eigenen Fahrgewohnheiten:

  • Fahrstil: Wer gern aktiv fährt, häufig schaltet und Kurven „arbeitet“, wird mit der Duke glücklicher.
  • Streckenprofil: Wer regelmäßig lange Strecken fährt, profitiert von der RS und ihrem Tour-Setup.
  • Priorität Komfort: Bei vielen Langstrecken zählt Ergonomie und Ruhe – hier spielt die RS ihre Stärken aus.
  • Alltag & Spontanität: Für kurze Ausfahrten, Stadt und dynamische Feierabendrunden ist die Duke im Vorteil.

Fazit:

Die KTM 790 Duke ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich leicht bewegt, schnell auf Eingaben reagiert und besonders auf kurzen bis mittleren Strecken Spaß macht. Ihr Charakter ist direkt und lebendig – ideal für Kurven, Stadtverkehr und dynamische Landstraßen, bei denen aktives Fahren im Vordergrund steht. Wer Komfort als Hauptkriterium für lange Etappen priorisiert, wird jedoch eher zur BMW R 1250 RS greifen.

Die BMW R 1250 RS passt am besten zu Motorradfahrern, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf ruhiges, souveränes Handling legen und ein Tourenpaket möchten, das den Alltag und die Reise gleichermaßen gut abdeckt. Im Vergleich zeigt sich: Die RS ist die entspanntere Option für weite Fahrten, während die Duke die sportlich-agile Option für spontane Dynamik ist. Wer sich an den eigenen Strecken und dem gewünschten Fahrgefühl orientiert, trifft mit beiden Modellen eine stimmige Entscheidung – nur eben für unterschiedliche Arten von Motorradspaß.

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