| UVP | 14.990 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- superagiles Bike
- kräftiger Motor
- V2-like Sound
- Schräglagen-Sensorik
- Tourentauglich
- bequeme Sitzposition für Fahrer & Beifahrer
- QuickShifter, Tempomat, Track-Modus & MSR nur gegen Aufpreis
- nur eine Farbe verfügbar
- nicht gerade ein Schnapper
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.502 | mm |
| Radstand | 1.502 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
Fazit
Die KTM 890 SMT ist ein Motorrad, welches man bzgl. seines Charakters ein wenig erklären muss. Wir hoffen, dass uns dies gelungen ist. Sie geht unserer Meinung nach eher Richtung Touring denn Richtung SuperMoto. Im Gegensatz zum Schwestermodell 890 ADV ist sie aber spürbar agiler, ohne bei den Reise-Eigenschaften eingeschränkt zu wirken. Wer also gerne den Asphalt brennen lässt und auch mal längere Touren fährt, ist hier goldrichtig.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die SMT als Vorführer und freut sich auf viele, neugierige Probefahrer. Einen richtig guten Cappuccino gibt es dort auch - also auf nach Haseldorf westlich von Hamburg!
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KTM 890 SMT vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die KTM 890 SMT steht für sportliche Vielseitigkeit mit einer klaren Ausrichtung auf dynamisches Fahren – und fühlt sich dabei auch abseits der reinen „Showroom-Optik“ wohl. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café dagegen bringt einen markanten Café-Racer-Charakter mit, der im Alltag nicht nur gut aussieht, sondern auch mit einem eigenständigen Fahrgefühl überzeugt. Im folgenden Vergleich schauen wir darauf, wie sich die beiden Modelle in der Praxis unterscheiden – von Motorcharakter und Fahrwerk bis hin zu Bremsen, Komfort und dem, was man im Alltag wirklich merkt.
Grundcharakter: KTM 890 SMT als dynamischer Allrounder, Honda CB 1000 R als markanter Straßen-Café
Die KTM 890 SMT wirkt wie ein Motorrad, das ständig bereit ist, den nächsten Kurvenabschnitt zu suchen. Der Fokus liegt auf Agilität und einem sportlichen, aber nicht übertriebenen Anspruch. Gerade das macht sie interessant, wenn das Motorrad nicht nur für einzelne Ausfahrten gedacht ist, sondern auch für regelmäßige Fahrten im Alltag.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café spielt dagegen stärker die Rolle des „Statement-Bikes“. Der Look ist bewusst eigenständig, die Fahrweise wirkt oft souveräner und weniger „zackig“ im Sinne von sofortigem Ansprechverhalten, sondern eher mit einem gleichmäßigen, kontrollierten Vortrieb. Wer ein Motorrad sucht, das sich sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstraßen gut anfühlt und dabei optisch sofort auffällt, findet hier eine klare Richtung.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Art von Kraftentfaltung
Beim Vergleich der Motorwerte zeigt sich schnell: Beide Maschinen liefern spürbare Performance, aber sie „fühlen“ sich unterschiedlich an. Die KTM 890 SMT setzt auf ein Konzept, das sich besonders im mittleren Drehzahlbereich lebendig anfühlt. Dadurch entsteht ein Fahrgefühl, das Kurvenausgänge schnell „aufgreift“ und das Motorrad beim Beschleunigen sehr direkt wirken lässt.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café bringt ebenfalls kräftigen Vortrieb mit, wirkt dabei aber oft harmonischer über einen breiteren Bereich. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man nicht ständig im Drehzahlkeller oder im oberen Bereich „arbeiten“ möchte, sondern lieber gleichmäßig beschleunigt und die Fahrt flüssig gestaltet.
Was das in der Praxis bedeutet
Wer häufig in wechselnden Geschwindigkeiten unterwegs ist – etwa im Stadtverkehr, auf kurvigen Landstraßen oder bei wechselndem Tempo – profitiert meist von der direkten Ansprechcharakteristik der KTM 890 SMT. Für entspannteres Fahren mit gleichmäßiger Gasannahme und einem souveränen Langstrecken-Feeling ist die Honda CB 1000 R oft die stimmigere Wahl.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. souveräne Kontrolle
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied zwischen „sportlich-urban“ und „sportlich-straßenbetont“. Die KTM 890 SMT ist darauf ausgelegt, schnell zu reagieren. Das merkt man vor allem beim Wechsel zwischen Richtungen: Das Motorrad wirkt wendig, lässt sich zügig einlenken und unterstützt eine dynamische Fahrweise.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café konzentriert sich stärker auf Stabilität und kontrolliertes Fahrverhalten. In schnellen Passagen und bei gleichmäßigem Tempo fühlt sie sich oft ruhiger an. Das kann ein Vorteil sein, wenn man längere Strecken fährt oder wenn die Straße nicht immer perfekt ist.
Stärken und Schwächen beim Handling
KTM 890 SMT: Stärke ist die schnelle, sportliche Beweglichkeit. Schwäche kann sein, dass das Motorrad bei sehr entspanntem Fahrstil „zu lebendig“ wirken kann – wer es eher gemütlich mag, muss sich an die direkte Rückmeldung gewöhnen.
Honda CB 1000 R: Stärke ist die souveräne Kontrolle und das harmonische Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass sie im Vergleich zur KTM nicht ganz so „spielend“ wirkt, wenn es um extrem spontane Richtungswechsel geht.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen beim Verzögern
In beiden Fällen ist das Bremskonzept auf sportliche Nutzung ausgelegt. Entscheidend ist jedoch, wie sich die Bremsen im Alltag anfühlen: Die KTM 890 SMT wirkt beim Verzögern oft sehr direkt und unterstützt eine aktive Fahrweise. Das ist besonders hilfreich, wenn man in Kurven früh bremst oder die Linie dynamisch anpasst.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café punktet häufig mit einem gut dosierbaren Gefühl. Dadurch lässt sie sich auch bei moderater Fahrweise sicher kontrollieren. Wer häufig „vorausschauend“ fährt und selten hart in die Bremsphase geht, profitiert von dieser gutmütigen Dosierbarkeit.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie – und warum das zählt
Ein Vergleich wäre unvollständig ohne den Blick auf die Ergonomie. Die KTM 890 SMT bietet eine Sitzposition, die sportlich wirkt, aber nicht zwingend kompromisslos ist. Gerade auf kürzeren bis mittleren Strecken fühlt sich das Motorrad dadurch oft sehr passend an: genug Kontrolle über das Vorderrad, aber weiterhin eine gewisse Alltagstauglichkeit.
Die Honda CB 1000 R setzt ebenfalls auf eine sportliche Haltung, die jedoch stärker vom Café-Charakter geprägt ist. Das kann sich je nach Körpergröße und Gewohnheit sehr gut anfühlen – oder bei längeren Fahrten mehr Aufmerksamkeit erfordern. Wer eine Maschine sucht, die optisch und fahrdynamisch „zusammenpasst“, findet hier eine stimmige Kombination.
Komfort im Alltag
Für Pendeln und regelmäßige Fahrten ist die KTM 890 SMT oft die entspanntere Wahl, weil sie sich im Alltag leicht „mittragen“ lässt. Die Honda CB 1000 R kann ebenfalls alltagstauglich sein, aber sie belohnt eher Fahrer, die eine sportliche Sitzhaltung bewusst mögen.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung für unterschiedliche Fahrstile
Beide Motorräder verfügen über moderne Elektronik, die das Fahren erleichtert. Der Unterschied liegt eher darin, wie stark die Systeme den Charakter der Maschine beeinflussen. Die KTM 890 SMT wirkt häufig so, als würde sie die sportliche Ausrichtung besonders gut unterstützen: Fahrmodi und Regelstrategien passen sich an, ohne das Motorrad „zu glatt“ zu machen.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café bietet ebenfalls sinnvolle Assistenz und Fahrmodi, die vor allem für ein kontrolliertes, ruhiges Fahrgefühl sorgen. Das ist besonders dann angenehm, wenn man nicht ständig „auf Anschlag“ fährt, sondern lieber entspannt unterwegs ist und trotzdem Reserven möchte.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und längere Touren
Im Alltag zählt nicht nur die reine Leistung, sondern auch das Gesamtpaket: Ansprechverhalten, Übersicht, Handlichkeit und die Frage, wie anstrengend das Motorrad nach einer längeren Fahrt wirkt. Die KTM 890 SMT ist in vielen Situationen sehr unkompliziert: Sie lässt sich im Stadtverkehr gut bewegen und bleibt auf Landstraßen dynamisch.
Die Honda CB 1000 R spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo man gleichmäßig fährt und das Motorrad als Ganzes genießen möchte. Auf längeren Strecken wirkt sie oft „erwachsener“ im Fahrgefühl, während die KTM eher den sportlichen Impuls liefert.
Stärken und Schwächen im Vergleich
KTM 890 SMT – Stärken: sehr lebendiges Handling, sportliche Dynamik, gute Unterstützung für aktives Fahren. Schwächen: wer es sehr gemütlich mag, empfindet die direkte Rückmeldung möglicherweise als zu präsent.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Stärken: souveräne Kontrolle, harmonische Kraftentfaltung, starker Charakter und gutes Gefühl bei dosierter Fahrweise. Schwächen: wer maximale Agilität im Sinne von „sofortigem Richtungswechsel“ erwartet, könnte im direkten Vergleich weniger „leichtfüßig“ überrascht sein.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrertyp?
Die KTM 890 SMT ist besonders passend für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich schnell anfühlt, Kurven aktiv einfordert und im Alltag nicht zu schwerfällig wirkt. Wer gerne dynamisch unterwegs ist, häufig kurvige Strecken fährt und dabei trotzdem ein alltagstaugliches Gesamtpaket möchte, bekommt hier einen starken Begleiter.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café richtet sich an alle, die ein markantes Motorrad wollen, das sich kontrolliert und harmonisch fährt. Wer den Café-Stil liebt, Wert auf souveräne Stabilität legt und lieber gleichmäßig beschleunigt, findet in der Honda oft die stimmigere Wahl.
Fazit:
Die KTM 890 SMT ist die bessere Wahl für Fahrer, die ein Motorrad mit klarer sportlicher Ausrichtung suchen: Sie wirkt agil, unterstützt eine aktive Fahrweise und macht besonders auf kurvigen Strecken Spaß. Wer im Alltag häufig zwischen Situationen wechselt – Stadt, Landstraße, spontane Ausfahrten – profitiert von der direkten Rückmeldung und dem lebendigen Charakter. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist dagegen ideal, wenn ein markantes Design und ein souverän kontrolliertes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken bei gleichmäßigem Tempo, harmonischer Kraftentfaltung und einem insgesamt ruhigen, gut dosierbaren Handling aus. Kurz gesagt: KTM für dynamische Impulse und Agilität, Honda für Stil, Souveränität und ein stimmiges Gesamtgefühl. Wer beides will, sollte vor allem die eigene Fahrgewohnheit und die gewünschte Sitzhaltung im Blick behalten – dann fällt die Entscheidung meist schnell und klar.