| UVP | 14.990 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 7.819 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- superagiles Bike
- kräftiger Motor
- V2-like Sound
- Schräglagen-Sensorik
- Tourentauglich
- bequeme Sitzposition für Fahrer & Beifahrer
- QuickShifter, Tempomat, Track-Modus & MSR nur gegen Aufpreis
- nur eine Farbe verfügbar
- nicht gerade ein Schnapper
- Fahrwerk
- Sound
- zugängliches Motorrad
- einfach zu fahren
- viel Fahrspaß
- gute Navi-Lösung
- etwas klobige Spiegel
- Sozius-Sitzkomfort 1b
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.502 | mm |
| Radstand | 1.502 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Länge | 2.080 | mm |
| Radstand | 1.410 | mm |
| Sitzhöhe: | 785 | mm |
| Höhe | 1.060 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 489 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | Showa SFF-BP USD-Gabel, Ø 41 mm (Federweg 108)mm | |
| Federung hinten | Monostoßdämpfer, Federbasis 9-fach einstellbar (Federweg 119)mm | |
| Aufhängung hinten | Kastenschwinge mit ProLink-Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Bremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die KTM 890 SMT ist ein Motorrad, welches man bzgl. seines Charakters ein wenig erklären muss. Wir hoffen, dass uns dies gelungen ist. Sie geht unserer Meinung nach eher Richtung Touring denn Richtung SuperMoto. Im Gegensatz zum Schwestermodell 890 ADV ist sie aber spürbar agiler, ohne bei den Reise-Eigenschaften eingeschränkt zu wirken. Wer also gerne den Asphalt brennen lässt und auch mal längere Touren fährt, ist hier goldrichtig.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die SMT als Vorführer und freut sich auf viele, neugierige Probefahrer. Einen richtig guten Cappuccino gibt es dort auch - also auf nach Haseldorf westlich von Hamburg!
Fazit
Die Honda CB 500 Hornet hat durch die Updates ein wenig von ihrem "Brot und Butter Bike" Image ablegen können. Sie ist für unseren Geschmack schick designt, nicht zu übertrieben auf dicke Hose, aber auch nicht zu langweilig. Motor, Fahrwerk und Bremsen sind (wie fast immer bei Honda) gut und daher lässt sich die 500er Hornet auch sehr einfach fahren. Bei dieser Maschine passt einfach alles zusammen, sie ist sehr harmonisch abgestimmt und bietet alleine schon deshalb jede Menge Fahrspaß.Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Hornet zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
MotorradTest.de auf YouTube
KTM 890 SMT vs. Honda CB 500 Hornet: Vergleich für Alltag, Landstraße und Touren
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 890 SMT steht für sportliche Agilität, viel Fahrspaß und eine Ausstattung, die auf Dynamik ausgelegt ist. Die Honda CB 500 Hornet dagegen setzt auf einen unkomplizierten, alltagstauglichen Charakter: leicht zu handeln, angenehm im Stadtverkehr und mit einem Motor, der sich gut dosieren lässt. Genau hier beginnt der Unterschied: Nicht nur bei der Leistung, sondern vor allem beim Fahrgefühl, bei der Art, wie sich die Maschinen im Alltag „anfühlen“.
Grundcharakter: KTM „mehr Tempo“, Honda „mehr Alltag“
Die KTM 890 SMT wirkt wie ein Motorrad, das ständig bereit ist, die nächste Kurve früher zu nehmen. Der Motor liefert spürbar mehr Reserven und zieht in einem breiten Bereich kraftvoll durch. Das macht sie besonders attraktiv, wenn zügiges Fahren auf der Landstraße oder ein sportlicher Fahrstil im Vordergrund stehen. Gleichzeitig ist die KTM nicht nur „laut und schnell“ – sie ist auch so abgestimmt, dass man sie im Alltag bewegen kann, ohne ständig am Limit zu fahren.
Die Honda CB 500 Hornet verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist auf ein ruhigeres, kontrolliertes Fahren ausgelegt. Der Motor ist gutmütig, lässt sich fein dosieren und wirkt weniger „auf Attacke“ getrimmt. Das ist ein echter Vorteil, wenn viel Stadtverkehr, Ampelstopps und häufiges Rangieren dazugehören. Wer ein Motorrad sucht, das schnell Vertrauen aufbaut, wird mit der Hornet schnell warm.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die KTM 890 SMT bietet deutlich mehr Durchzug und ein insgesamt kraftvolleres Gesamtpaket. Das merkt man besonders dann, wenn man aus Kehren oder aus dem Stadtverkehr heraus zügig beschleunigt und nicht lange nach dem „richtigen Drehzahlfenster“ suchen möchte. Die KTM belohnt dynamisches Fahren mit einem souveränen Gefühl, als würde sie jederzeit bereitstehen, die nächste Beschleunigung direkt mitzumachen.
Die Honda CB 500 Hornet ist dagegen eher auf gleichmäßige, stressfreie Fahrbarkeit ausgelegt. Sie liefert ausreichend Schub, um flott mitzuschwimmen, aber sie fühlt sich nicht so „überschwänglich“ an wie die KTM. Dafür ist sie sehr angenehm, wenn man entspannt unterwegs ist oder wenn das Fahren nicht ständig auf maximale Performance ausgerichtet ist. Gerade auf kurzen Strecken oder bei wechselnden Bedingungen ist diese Art von Motorcharakter oft die bessere Wahl.
Stärken und Schwächen beim Antrieb
- KTM 890 SMT: Stärke ist der deutlich sportlichere Charakter mit mehr Reserven. Schwäche kann sein, dass man bei defensiver Fahrweise die „Mehrleistung“ weniger nutzt.
- Honda CB 500 Hornet: Stärke ist die unkomplizierte Dosierbarkeit und das entspannte Fahrgefühl. Schwäche ist, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen die Reserven schneller „aufgebraucht“ wirken.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Leichtigkeit
Beide Motorräder sind auf Fahrspaß ausgelegt, aber auf unterschiedliche Weise. Die KTM 890 SMT vermittelt ein sportliches, direktes Handling. Das Fahrwerk unterstützt zügige Richtungswechsel und gibt dem Fahrer das Gefühl, die Maschine präzise führen zu können. In schnellen Kurven oder auf kurvigen Strecken wirkt die KTM dadurch sehr „wach“ – sie macht Lust auf mehr Tempo.
Die Honda CB 500 Hornet spielt ihre Vorteile eher über die Leichtigkeit im Alltag aus. Sie wirkt handlich, lässt sich gut bewegen und ist angenehm, wenn man häufig umsetzen, parken oder im dichten Verkehr reagieren muss. Auf der Landstraße fährt sie stabil und berechenbar, ohne dabei den Fokus auf maximale Sportlichkeit zu legen.
Bremsen und Fahrstabilität
Beim Thema Bremsen zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die KTM 890 SMT ist stärker auf sportliche Verzögerung und dynamische Nutzung ausgelegt. Die Honda CB 500 Hornet bremst ebenfalls zuverlässig, wirkt aber eher auf „Alltagssicherheit“ und kontrollierte Verzögerung optimiert. Wer häufig hart bremst oder sportlich in Kurven hinein arbeitet, wird mit der KTM tendenziell mehr Reserven spüren.
Sitzposition und Komfort: Wer sitzt wie lange gut?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie direkt beeinflusst, wie lange man entspannt fahren kann. Die KTM 890 SMT ist sportlicher positioniert und unterstützt eine aktive Fahrweise. Das ist ideal, wenn man Kurven dynamisch angeht und das Motorrad „mitarbeitet“. Auf längeren Strecken kann das je nach Körpergröße und Fahrstil trotzdem anstrengender werden als bei einer eher aufrecht ausgelegten Maschine.
Die Honda CB 500 Hornet bietet eine angenehmere, alltagstaugliche Sitzhaltung. Sie wirkt weniger „sportlich verkrampft“ und eignet sich dadurch gut für Pendeln, Wochenendfahrten und auch längere Touren, bei denen Komfort wichtiger ist als maximale Aggressivität.
Komfort-Fazit im Vergleich
- KTM 890 SMT: Stärke ist die sportliche Unterstützung beim Fahren. Schwäche ist, dass die aktive Sitzposition bei längeren, entspannten Fahrten weniger „neutral“ sein kann.
- Honda CB 500 Hornet: Stärke ist die entspannte Alltagshaltung. Schwäche ist, dass sie bei sehr sportlicher Fahrweise weniger „Biss“ vermittelt als die KTM.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken
Im Stadtverkehr zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad bewegen lässt und wie gut es auf kurze Distanzen reagiert. Die Honda CB 500 Hornet spielt hier ihre Stärken aus: Sie ist unkompliziert, wirkt nicht überfordernd und lässt sich im Alltag gut kontrollieren. Dazu kommt, dass der Motorcharakter das Fahren in Stop-and-go-Situationen angenehm macht.
Die KTM 890 SMT ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Fahrmaschine“ an. Wer im Alltag gerne zügig unterwegs ist oder die Strecken zwischen den Terminen als kleine Ausfahrt betrachtet, wird die KTM lieben. Wer dagegen vor allem entspannt pendelt und möglichst wenig „sportliche“ Impulse möchte, wird die Honda als entspannter empfinden.
Touren und Reichweite: Welche Maschine passt zu längeren Strecken?
Für Touren zählt nicht nur die Reichweite, sondern auch, wie stabil das Motorrad bei konstantem Tempo wirkt und wie gut es sich auf wechselnde Fahrbahnen einstellt. Die KTM 890 SMT bietet durch ihren kraftvollen Charakter und das sportliche Fahrwerk das Gefühl, auch bei zügigem Tempo jederzeit souverän zu bleiben. Sie ist damit besonders interessant, wenn Touren nicht nur „ankommen“, sondern auch „genießen“ sollen – inklusive dynamischer Passagen.
Die Honda CB 500 Hornet ist für Touren ebenfalls geeignet, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Sie wirkt weniger „auf Tempo getrimmt“ und mehr auf gleichmäßiges, angenehmes Fahren. Wer lange Strecken entspannt abspulen möchte, profitiert von der gutmütigen Art und der eher komfortorientierten Sitzhaltung.
Ausstattung und Gesamtkonzept: Zwei Philosophien
Die KTM 890 SMT ist als Premium-Performance-Maschine gedacht. Das zeigt sich im Gesamtpaket: sportliche Abstimmung, dynamisches Fahrgefühl und ein Konzept, das auf Fahrspaß in vielen Situationen ausgelegt ist. Die Honda CB 500 Hornet ist dagegen stärker auf ein stimmiges Gesamtverhältnis aus Alltagstauglichkeit, einfacher Handhabung und einem Motorcharakter ausgelegt, der nicht ständig fordert.
Stärken und Schwächen im Überblick
- KTM 890 SMT: Stärken liegen in mehr Reserven, sportlicherem Handling und dynamischerem Fahrgefühl. Schwächen liegen eher in der Tendenz, dass man die Performance im reinen Stadt-„Schneckentempo“ weniger ausspielt und die sportlichere Sitzposition je nach Nutzung als weniger entspannt empfunden werden kann.
- Honda CB 500 Hornet: Stärken liegen in Leichtigkeit, unkomplizierter Dosierbarkeit und einem komfortableren Alltagserlebnis. Schwächen liegen darin, dass bei sehr sportlichen Ansprüchen die Reserven schneller an Grenzen stoßen als bei der KTM.
Welche Maschine passt zu welchem Fahrertyp?
Wer vor allem kurvige Strecken fährt, gerne zügig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das spürbar mehr Dynamik bietet, findet in der KTM 890 SMT die passendere Wahl. Sie ist besonders attraktiv, wenn Fahrspaß und sportliche Reserven im Vordergrund stehen – und wenn längere Strecken nicht nur „entspannt“, sondern auch „aktiv“ gefahren werden sollen.
Die Honda CB 500 Hornet ist die bessere Wahl, wenn der Alltag dominiert: Pendeln, Stadtverkehr, häufige Stopps und ein Motorrad, das schnell Vertrauen aufbaut. Sie eignet sich außerdem hervorragend für alle, die ein unkompliziertes, gutmütiges Gesamtpaket suchen und nicht ständig das Bedürfnis nach maximaler Performance haben.
Fazit:
Die KTM 890 SMT ist die richtige Wahl für Fahrer, die mehr Dynamik wollen: mehr Reserven beim Beschleunigen, ein sportlicheres Handling und ein Motorradgefühl, das auf zügige Landstraßen und aktive Touren ausgelegt ist. Wer häufig dynamisch fährt und die sportliche Ausrichtung zu schätzen weiß, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket. Als Gegenpol kann die sportlichere Ausrichtung im reinen Stadtalltag weniger „entspannt“ wirken, und wer vor allem komfortabel und ruhig unterwegs sein möchte, nutzt die KTM-Performance nicht immer vollständig.
Die Honda CB 500 Hornet überzeugt vor allem durch Alltagstauglichkeit: leicht zu handeln, gut dosierbar und angenehm in der Sitzposition. Sie passt besonders gut zu Pendlern, Stadtfahrern und allen, die ein unkompliziertes Motorrad suchen, das schnell Spaß macht, ohne ständig zu fordern. Wenn jedoch sehr sportliche Ansprüche im Vordergrund stehen, wirkt die KTM im Vergleich klar überlegen. Kurz gesagt: KTM für mehr Tempo und Sportgefühl, Honda für entspanntes, alltagstaugliches Fahren.