| UVP | 14.990 € | |
| Baujahr | von 2023 bis 2026~ | |
| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- superagiles Bike
- kräftiger Motor
- V2-like Sound
- Schräglagen-Sensorik
- Tourentauglich
- bequeme Sitzposition für Fahrer & Beifahrer
- QuickShifter, Tempomat, Track-Modus & MSR nur gegen Aufpreis
- nur eine Farbe verfügbar
- nicht gerade ein Schnapper
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 206 | kg |
| Radstand | 1.502 | mm |
| Radstand | 1.502 | mm |
| Sitzhöhe: | 860 | mm |
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 205 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 350 | km |
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 180)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die KTM 890 SMT ist ein Motorrad, welches man bzgl. seines Charakters ein wenig erklären muss. Wir hoffen, dass uns dies gelungen ist. Sie geht unserer Meinung nach eher Richtung Touring denn Richtung SuperMoto. Im Gegensatz zum Schwestermodell 890 ADV ist sie aber spürbar agiler, ohne bei den Reise-Eigenschaften eingeschränkt zu wirken. Wer also gerne den Asphalt brennen lässt und auch mal längere Touren fährt, ist hier goldrichtig.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die SMT als Vorführer und freut sich auf viele, neugierige Probefahrer. Einen richtig guten Cappuccino gibt es dort auch - also auf nach Haseldorf westlich von Hamburg!
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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KTM 890 SMT vs Honda X-ADV: Vergleich für Alltag und Tour
Wenn zwei so unterschiedliche Konzepte aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend: Die KTM 890 SMT steht für sportlich-agiles Fahren mit Adventure-Anspruch, während die Honda X-ADV als „SUV unter den Rollern“ auf Komfort, Alltagstauglichkeit und eine souveräne, leicht zugängliche Fahrweise setzt. Beide Modelle sind für Menschen interessant, die nicht nur von A nach B wollen, sondern unterwegs auch Spaß haben – nur eben mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Im Folgenden werden die typischen Eigenschaften beider Motorräder miteinander abgeglichen: Wie unterscheiden sich Fahrgefühl, Sitzposition, Wind- und Wetterschutz, Elektronik, Alltagstauglichkeit und die Art, wie sich das jeweilige Fahrzeug auf Touren anfühlt? Dabei geht es nicht um reine Zahlen, sondern um die Frage: Welche Stärken passen zu welchem Fahrstil – und wo liegen die Schwächen?
Grundcharakter: KTM 890 SMT als sportliches Adventure, Honda X-ADV als komfortabler Allrounder
Wie sich die KTM 890 SMT im Alltag anfühlt
Die KTM 890 SMT wirkt im Vergleich deutlich „motorradiger“. Das bedeutet: Die Maschine lädt dazu ein, Kurven aktiv zu fahren, Gasimpulse sauber zu dosieren und das Fahrwerk spürbar zu nutzen. Gerade auf Landstraßen und bei zügigem Fahren zeigt sich der Charakter: Die KTM vermittelt ein direktes Feedback, das Lust auf dynamische Linien macht.
Im Stadtverkehr ist das ebenfalls spürbar, aber mit einem anderen Fokus. Die KTM ist nicht als reiner „Komfort-Scooter“ gedacht, sondern als vielseitiges Motorrad, das auch im Alltag funktioniert. Wer häufig stop-and-go fährt, wird die KTM dennoch eher als „sportlich“ wahrnehmen: Das Handling ist agil, aber nicht so maximal entspannt wie bei einem Konzept, das auf niedrige Einstiegshürden und ruhige Bedienlogik setzt.
Wie sich die Honda X-ADV im Alltag anfühlt
Die Honda X-ADV spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Alltag zählt: Starten, Anfahren, Rangieren, kurze Wege, wechselnde Temperaturen, Regen, Stadtverkehr. Das Konzept ist darauf ausgelegt, dass man schnell „drinsitzt“ und sich sofort wohlfühlt. Die Sitzposition und die Bedienlogik wirken auf viele Fahrer wie ein natürlicher Einstieg in eine entspannte Tourenwelt.
Auf längeren Strecken wird der Charakter noch deutlicher: Die Honda zielt auf ruhiges Gleiten und eine souveräne, gutmütige Fahrweise. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn die Route nicht nur aus schönen Kurven besteht, sondern aus Autobahnabschnitten, Baustellen, wechselndem Belag oder einfach aus „viel Strecke“.
Fahrgefühl und Handling: Agilität vs. Souveränität
Stärken der KTM 890 SMT im Vergleich
Im direkten Vergleich punktet die KTM 890 SMT vor allem mit dem Gefühl von Kontrolle und Dynamik. Beim Herausbeschleunigen aus Kurven wirkt die Maschine lebendig, und das Zusammenspiel aus Motorcharakter und Fahrwerk vermittelt das Gefühl, dass man aktiv mitarbeiten darf. Wer gerne variiert – mal gemütlich, mal zügig – bekommt hier ein Motorrad, das sich nicht „aufdrängt“, aber bereitwillig mitzieht.
Auch bei wechselnden Geschwindigkeiten ist die KTM oft im Vorteil: Sie lässt sich fein dosieren und bleibt dabei handlich. Das ist eine Stärke, die besonders auf Landstraßen und bei kurvigen Strecken auffällt.
Stärken der Honda X-ADV im Vergleich
Die Honda X-ADV ist im Vergleich eher die Maschine für „entspannt ankommen“. Das Handling wirkt stabil und berechenbar, und die Fahrweise fühlt sich auch bei längeren Abschnitten weniger anstrengend an. Gerade wenn die Konzentration über Stunden gefordert ist, spielt die Honda ihre Stärken aus: Sie wirkt wie ein verlässlicher Reisebegleiter, der nicht ständig nach Aufmerksamkeit verlangt.
In Situationen mit viel Verkehr oder häufigen Stopps ist die X-ADV zudem oft die stressärmere Wahl. Das Konzept mit dem Roller-typischen Einstieg und der insgesamt ruhigen Bedienung macht den Alltag leichter.
Komfort, Sitzposition und Windschutz: Wer fährt länger angenehmer?
KTM 890 SMT: Komfort mit sportlichem Anspruch
Die KTM 890 SMT bietet Komfort, aber mit klarer sportlicher Ausrichtung. Die Sitzposition ist so gestaltet, dass man nicht komplett „touren-müde“ wird, aber auch nicht in eine rein entspannte Lounge-Haltung fällt. Wer gerne fährt, statt nur zu sitzen, wird die KTM als stimmig empfinden.
Beim Windschutz hängt viel davon ab, wie die individuelle Körpergröße und die Sitzhaltung zusammenpassen. Im Vergleich wirkt die KTM eher wie ein Motorrad, das man für Touren auslegt, aber nicht als reinen „Langstrecken-Cruiser“ verkauft.
Honda X-ADV: Komfortorientierung als Hauptargument
Die Honda X-ADV ist im Komfort-Vergleich oft im Vorteil. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch gerne weiterfährt. Der Windschutz und die Art, wie die Maschine den Fahrer „abschirmt“, werden häufig als angenehm wahrgenommen – vor allem auf Strecken, auf denen man konstant unterwegs ist.
Wer häufig pendelt oder Touren mit vielen Autobahnkilometern plant, wird die Honda deshalb oft als entspannter erleben.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung vs. Motorradgefühl
Elektronik bei der KTM 890 SMT
Die KTM 890 SMT setzt auf moderne Unterstützung, die das sportliche Fahren erleichtert. Im Vergleich zeigt sich: Die Elektronik ist da, um Reserven zu geben und das Fahrverhalten berechenbarer zu machen, ohne den Charakter komplett zu „glätten“. Das ist für viele Fahrer ein wichtiger Punkt: Man möchte Hilfe, aber weiterhin ein direktes Gefühl.
Stärken liegen damit vor allem im Zusammenspiel aus Fahrmodi und der Art, wie die Maschine auf Gas und Last reagiert. Schwächen können sich eher indirekt zeigen: Wer sehr „einfach“ fahren will, ohne sich mit Einstellungen zu beschäftigen, muss bei einer sportlicheren Ausrichtung eventuell weniger experimentieren – oder die passenden Modi einmal sauber finden.
Elektronik bei der Honda X-ADV
Die Honda X-ADV nutzt Elektronik, um Alltag und Touren besonders leicht zu machen. Im Vergleich wirkt die Unterstützung oft wie ein „Sicherheitsnetz“, das die Fahrweise ruhig hält. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Wetter, Belag oder Verkehr unruhig sind.
Die Schwäche liegt weniger im System selbst, sondern im Konzept: Wer maximal sportliches Motorradgefühl sucht, wird die Honda eher als souveränen Allrounder wahrnehmen. Die Elektronik unterstützt, aber sie ersetzt nicht den Wunsch nach „Motorrad-Interaktion“ wie bei einer sportlich ausgelegten Maschine.
Motor und Antrieb: Wie unterschiedlich wird Leistung genutzt?
KTM 890 SMT: Dynamik und Durchzug im Motorradstil
Die KTM 890 SMT zeigt im Vergleich einen Motorcharakter, der sich nach „Fahren“ anfühlt. Der Antrieb wirkt so, dass man gerne schaltet, Gasimpulse setzt und die Maschine in einem passenden Drehzahlbereich bewegt. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die Kurven nicht nur durchfahren, sondern aktiv gestalten.
Im Alltag kann das auch bedeuten: Wer sehr gemütlich unterwegs ist, wird die KTM zwar trotzdem nutzen können, aber der Reiz liegt eher im bewussten Fahren. Wer dagegen vor allem entspannt rollen will, könnte die KTM als etwas „fordernder“ erleben.
Honda X-ADV: Kraftentfaltung für entspanntes Gleiten
Die Honda X-ADV wirkt im Vergleich so, als sei sie darauf ausgelegt, Leistung kontinuierlich nutzbar zu machen. Das unterstützt ein gleichmäßiges Tempo, bei dem man weniger „arbeiten“ muss. Gerade auf langen Strecken ist das ein Pluspunkt: weniger Schalt- und Drehzahlfokus, mehr gleichmäßige Fahrt.
Als mögliche Schwäche kann sich ergeben: Wer maximale sportliche Reaktion erwartet, wird die Honda eher als „komfortabel und souverän“ statt als „spitz und aggressiv“ wahrnehmen. Das ist kein Nachteil für die meisten Allrounder-Fahrer – aber es ist wichtig, den Charakter zu verstehen.
Typische Einsatzprofile: Welche Maschine passt zu welcher Art von Fahrten?
Für wen die KTM 890 SMT besonders gut passt
Die KTM 890 SMT ist besonders interessant, wenn der Schwerpunkt auf dynamischen Fahrten liegt: Kurven, Landstraßen, gelegentliche zügige Ausflüge, und wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll. Wer gerne mit dem Motorrad „spricht“, also Gas, Fahrwerk und Linie bewusst nutzt, findet in der KTM häufig die passendere Antwort.
Auch für Fahrer, die Touren mögen, aber nicht auf sportliche Ausrichtung verzichten wollen, ist die KTM eine starke Wahl. Die Schwäche liegt eher in der Erwartung: Wer ein reines Komfort-„Roller-Feeling“ sucht, wird die KTM nicht in dieser Rolle erleben.
Für wen die Honda X-ADV besonders gut passt
Die Honda X-ADV ist ideal, wenn der Alltag und die Vielseitigkeit im Vordergrund stehen: Pendeln, längere Strecken, wechselndes Wetter, und Touren, bei denen Komfort und Entspannung zählen. Wer häufig unterwegs ist und dabei nicht jedes Mal „sportlich“ fahren möchte, profitiert von der ruhigen, zugänglichen Art der Honda.
Die Schwäche zeigt sich vor allem bei Fahrern, die maximal Motorrad-Interaktion und sportliche Agilität suchen. Die Honda ist souverän, aber sie ist nicht der Typ Maschine, der sich wie ein kompromissloses Sportgerät anfühlt.
Fazit: KTM 890 SMT oder Honda X-ADV – welches Bike ist die bessere Wahl?
Die KTM 890 SMT ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf agilem Handling, dynamischem Fahrgefühl und sportlicher Ausrichtung liegt. Sie passt besonders zu Fahrten, bei denen Kurven, aktives Fahren und ein direkteres Motorrad-Feedback im Vordergrund stehen. Wer Touren mag, aber nicht auf Fahrspaß verzichten will, findet in der KTM einen starken Charakter.
Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Alltagstauglichkeit und entspanntes Reisen Priorität haben. Sie eignet sich besonders für Menschen, die viel unterwegs sind, häufig im Verkehr stehen, oder Touren planen, bei denen ruhiges Gleiten und eine weniger anstrengende Ergonomie zählen. Wer ein „SUV unter den Rollern“ sucht, das zuverlässig durch den Tag bringt, wird mit der Honda sehr zufrieden sein.
Kurz gesagt: KTM für sportlich-dynamische Fahrer, Honda für souverän-komfortable Allrounder.