UVP 14.990 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 6.999 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
Der neue 890er SuperMoto-Tourer von KTM muss sich beweisen.
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Wie schlägt sich günstige Adventure-Bike mit 60 PS aus Italien?
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Pro und Kontra

Pro:
  • superagiles Bike
  • kräftiger Motor
  • V2-like Sound
  • Schräglagen-Sensorik
  • Tourentauglich
  • bequeme Sitzposition für Fahrer & Beifahrer
Kontra:
  • QuickShifter, Tempomat, Track-Modus & MSR nur gegen Aufpreis
  • nur eine Farbe verfügbar
  • nicht gerade ein Schnapper
Pro:
  • eigenständiges Design
  • komfortabler Tourer
  • auffällig stabile Straßenlage
  • Preis / Leistung
Kontra:
  • Windschild macht Geräusche
  • knapp bemessene Leistung
  • Getriebe etwas hakelig

Abmessungen & Gewicht

Gewicht206kg
Radstand1.502mm
Radstand1.502mm
Sitzhöhe: 860 mm
Gewicht213kg
Radstand1.470mm
Länge2.200mm
Radstand1.470mm
Sitzhöhe: 820-845 mm
Höhe1.390mm

Motor

Motor-BauartReihe, Viertakt
Hubraum889ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum649ccm
Hub60mm
Bohrung83mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment100 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite350km
Leistung60 PS bei 8.250 U/Min
Drehmoment54 NM bei 7.000 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt18Liter

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX USD 43mm (Federweg 180)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartStahlbrückenrahmen
Federung vorneUpside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm
Federung hintenKayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm
Aufhängung hintenAluminiumschwinge
Reifen vorne110/80-19
Reifen hinten150/70-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 255 mm)

Fazit

Die KTM 890 SMT ist ein Motorrad, welches man bzgl. seines Charakters ein wenig erklären muss. Wir hoffen, dass uns dies gelungen ist. Sie geht unserer Meinung nach eher Richtung Touring denn Richtung SuperMoto. Im Gegensatz zum Schwestermodell 890 ADV ist sie aber spürbar agiler, ohne bei den Reise-Eigenschaften eingeschränkt zu wirken. Wer also gerne den Asphalt brennen lässt und auch mal längere Touren fährt, ist hier goldrichtig.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die SMT als Vorführer und freut sich auf viele, neugierige Probefahrer. Einen richtig guten Cappuccino gibt es dort auch - also auf nach Haseldorf westlich von Hamburg!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.450€
  • Verfügbarkeit: ab 05/2023
  • Farben: schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.985 €
  • Verfügbarkeit: seit 2023
  • Farben: Weiß, Rot, Grau

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KTM 890 SMT vs. Moto Morini X-Cape 650 – Vergleich für Alltag & Tour

Wenn zwei Motorräder aus dem Bereich „Allround & Abenteuer“ kommen, aber unterschiedliche Philosophien mitbringen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die KTM 890 SMT steht für sportlich-dynamisches Fahren mit klarer Straßenorientierung und viel Elektronik. Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt dagegen wie ein sympathischer Allrounder, der sich auf Alltag, Tour und unkomplizierte Kilometer konzentriert. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die beiden Modelle in der Praxis – und für wen passt welches Motorrad besser?

Grundidee im Vergleich: sportlich-agil vs. entspannt vielseitig

Die KTM 890 SMT ist als „Supermoto Touring“-Gedanke zu verstehen: Sie will zügig bewegt werden, fühlt sich auf kurvigen Strecken wohl und bleibt dabei alltagstauglich. Die Sitzposition ist sportlich, aber nicht kompromisslos. Die Moto Morini X-Cape 650 verfolgt eher den Ansatz „ein Motorrad für viele Situationen“: Sie soll komfortabel genug sein, um lange Strecken zu genießen, und gleichzeitig robust wirken, um auch abseits der reinen Asphalt-Route nicht sofort zu nerven.

Motor & Charakter: wie sich die Leistung anfühlt

Im direkten Vergleich zeigt sich vor allem der Charakter. Die KTM 890 SMT bringt durch ihre Motorisierung eine deutlich spürbare Dynamik, die sich besonders beim Beschleunigen aus dem mittleren Drehzahlbereich bemerkbar macht. Das Motorrad wirkt dabei wie ein „Gas-auf-und-weg“-Werkzeug: Wenn die Straße Kurven hergibt, lässt sich die KTM sehr direkt dosieren. Das ist eine Stärke, kann aber auch bedeuten, dass man im Alltag schneller „im Modus“ ist, als man vielleicht möchte.

Die Moto Morini X-Cape 650 setzt stärker auf einen gleichmäßigeren, alltagstauglichen Rhythmus. Sie ist nicht dafür gemacht, permanent die sportliche Schärfe auszuspielen, sondern eher dafür, entspannt zu fahren und dabei jederzeit genug Reserven zu haben. Wer häufig Stadtverkehr, Landstraße und gelegentliche Touren kombiniert, bekommt hier oft das Gefühl von „einfach laufen lassen“. Das ist eine Stärke – und gleichzeitig der Punkt, an dem die KTM bei ambitionierter Fahrweise klar mehr Biss zeigt.

Fahrwerk & Handling: Kurvengefühl und Stabilität

Beim Handling unterscheiden sich die Bikes spürbar. Die KTM 890 SMT ist auf Agilität ausgelegt. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein zügiges Umlegen in Kurven, und das Motorrad vermittelt ein sportliches, präzises Feedback. Gerade auf kurvigen Strecken ist das ein Vorteil: Man kann Linien sauber halten und das Bike wirkt „leicht in der Hand“.

Die Moto Morini X-Cape 650 zielt stärker auf souveräne Stabilität und Komfort. Sie wirkt weniger wie ein reines Kurvenwerkzeug, sondern mehr wie ein Motorrad, das auch bei wechselnden Straßenbedingungen ruhig bleibt. Das ist besonders auf längeren Touren interessant, wenn die Straße nicht immer perfekt ist. Wer häufig sehr sportlich fährt, wird die KTM als direkter empfinden. Wer aber Wert auf entspannte Kilometer legt, findet bei der X-Cape oft den angenehmeren Kompromiss.

Sitzposition & Ergonomie: Alltagstauglichkeit im Vergleich

Die Sitzposition ist ein entscheidender Punkt, weil sie den Unterschied zwischen „macht Spaß“ und „macht müde“ ausmachen kann. Die KTM 890 SMT bietet eine sportlichere Haltung. Das ist ideal, wenn die Fahrt öfter aus Kurven besteht oder wenn man gern aktiv fährt. Für lange, gerade Strecken kann das je nach Körpergröße und Fahrstil trotzdem anstrengender werden, weil die Haltung mehr „Mitfahren“ verlangt.

Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt ergonomisch eher auf Komfort ausgelegt. Die Haltung unterstützt eine entspanntere Fahrweise, was besonders auf Touren mit längeren Etappen spürbar wird. Gleichzeitig bleibt das Motorrad so positioniert, dass man nicht komplett „tourig“ und träge sitzt. Die Stärke liegt also im ausgewogenen Gefühl: sportlich genug, um nicht zu langweilen, komfortabel genug, um nicht zu ermüden.

Elektronik & Assistenz: Unterstützung vs. Fahrgefühl

Elektronik ist bei der KTM 890 SMT ein klarer Schwerpunkt. Das Motorrad bietet eine moderne Unterstützung, die je nach Fahrmodus und Einstellung das Fahrverhalten spürbar beeinflussen kann. Das ist besonders hilfreich, wenn die Bedingungen wechseln oder wenn man sich auf unterschiedliche Untergründe einstellen möchte. Die Kehrseite: Wer sehr „mechanisch“ fahren möchte, muss sich erst an die Eingriffe und die Abstimmung gewöhnen.

Die Moto Morini X-Cape 650 setzt ebenfalls auf moderne Technik, wirkt aber in der Wahrnehmung oft weniger „dominant“. Das Motorrad lässt sich dadurch häufig intuitiver fahren, weil die Elektronik nicht so stark im Vordergrund steht. Für viele Fahrer ist das ein Plus: Man konzentriert sich mehr auf die Straße und weniger auf Einstellungen. Wer maximal fein abgestimmte Assistenz sucht, wird bei der KTM tendenziell mehr Möglichkeiten finden.

Alltag & Komfort: Wind, Alltagstauglichkeit und Reichweite

Im Alltag zählt, wie gut ein Motorrad im Stadtverkehr funktioniert und wie entspannt es sich auf Landstraße und Autobahn anfühlt. Die KTM 890 SMT ist dafür gemacht, auch im Alltag nicht „zu viel“ zu sein: Sie bleibt handlich, reagiert schnell und ist bereit, wenn es an der Ampel losgeht. Auf längeren Strecken kann die sportlichere Sitzhaltung jedoch stärker ins Gewicht fallen als bei einem eher tourorientierten Setup.

Die Moto Morini X-Cape 650 spielt hier ihre Stärke aus: Sie wirkt wie ein Motorrad, das für viele Stunden am Stück gemacht ist. Gerade wenn Windschutz, Ergonomie und ein ruhigeres Fahrgefühl zusammenkommen, entsteht schnell der Eindruck von „einfach weiterfahren“. Das ist besonders für Fahrer interessant, die nicht jedes Wochenende nur auf Kurvenjagd gehen, sondern auch gern Strecke machen.

Stärken & Schwächen im direkten Vergleich

KTM 890 SMT – Stärken

  • Sportliches Handling mit direktem Kurvengefühl
  • Dynamischer Motorcharakter für zügige Fahrweise
  • Umfangreiche Elektronik für verschiedene Bedingungen
  • Aktives Fahrkonzept, das Spaß macht, wenn die Strecke kurvig ist

KTM 890 SMT – Schwächen

  • Sportlichere Sitzposition kann auf sehr langen Etappen anstrengender sein
  • Elektronik-Charakter kann für „puristische“ Fahrer weniger intuitiv wirken

Moto Morini X-Cape 650 – Stärken

  • Entspannter Allround-Ansatz für Stadt, Landstraße und Tour
  • Komfortorientierte Ergonomie für längere Fahrten
  • Ruhigeres Fahrgefühl bei wechselnden Straßenbedingungen
  • Intuitives Handling, das nicht ständig „aktiv“ sein will

Moto Morini X-Cape 650 – Schwächen

  • Weniger sportliche Spitzenwirkung bei sehr ambitionierter Fahrweise
  • Charakter eher auf Vielseitigkeit als auf maximale Dynamik getrimmt

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?

Die KTM 890 SMT ist besonders dann die bessere Wahl, wenn die Fahrten öfter aus Kurven bestehen, wenn zügiges Beschleunigen Spaß macht und wenn moderne Elektronik als Unterstützung willkommen ist. Wer gern aktiv fährt, Linien sauber ausfährt und das Motorrad als „Werkzeug“ für dynamische Strecken nutzt, wird die KTM als klaren Vorteil empfinden.

Die Moto Morini X-Cape 650 passt besser, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt, auf Touren lange Strecken angenehm macht und dabei trotzdem genug Vielseitigkeit bietet, um nicht nur auf perfekten Straßen zu funktionieren. Wer ein Motorrad möchte, das sich nach „einfach losfahren“ anfühlt und nicht nach „erst einstellen und dann pushen“, findet in der X-Cape oft den stimmigeren Begleiter.

Fazit:

Die KTM 890 SMT ist die richtige Wahl für Fahrer, die Dynamik und präzises Handling in den Vordergrund stellen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf kurvigen Strecken aus und bietet durch ihre Elektronik und den motorischen Charakter viel Unterstützung, wenn es zügig werden soll. Wer sportlich unterwegs ist und eine aktive Fahrweise mag, bekommt hier ein Motorrad, das schnell begeistert.

Die Moto Morini X-Cape 650 ist dagegen die bessere Option, wenn Komfort, Alltagstauglichkeit und entspanntes Tourenfahren wichtiger sind als maximale sportliche Schärfe. Sie wirkt wie ein vielseitiger Begleiter für unterschiedliche Strecken und Fahrzeiten, bei dem man sich weniger um „den richtigen Modus“ kümmern muss. Wer ein Motorrad sucht, das über viele Stunden Freude macht und dabei trotzdem nicht langweilig ist, trifft mit der X-Cape häufig den besseren Kompromiss.

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