UVP 14.990 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 22.100 €
Baujahr von 2020 bis 2025
Der neue 890er SuperMoto-Tourer von KTM muss sich beweisen.
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MV Motorcycle Art: Ein Supersportler als Kunstwerk für die Straße
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Pro und Kontra

Pro:
  • superagiles Bike
  • kräftiger Motor
  • V2-like Sound
  • Schräglagen-Sensorik
  • Tourentauglich
  • bequeme Sitzposition für Fahrer & Beifahrer
Kontra:
  • QuickShifter, Tempomat, Track-Modus & MSR nur gegen Aufpreis
  • nur eine Farbe verfügbar
  • nicht gerade ein Schnapper
Pro:
  • Optik zum Niederknien
  • Motor mit großem, nutzbaren Drehzahlband
  • Modernste Technik
  • Top Bremsen
  • Triple-Sound vom Feinsten
  • einstellbares Fahrwerk
Kontra:
  • auf Dauer anstrengende Sitzposition
  • Beifahrer nur für den Notfall
  • bescheidener Lenkeinschlag inkl. Daumenklemm-Garantie

Abmessungen & Gewicht

Gewicht206kg
Radstand1.502mm
Radstand1.502mm
Sitzhöhe: 860 mm
Gewicht198kg
Radstand1.380mm
Länge2.030mm
Radstand1.380mm
Sitzhöhe: 830 mm

Motor

Motor-BauartReihe, Viertakt
Hubraum889ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart3-Zylinder Reihe, Viertakt
Hubraum798ccm
Hub54mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment100 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite350km
Leistung148 PS bei 13.000 U/Min
Drehmoment88 NM bei 10.600 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite258km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX USD 43mm (Federweg 180)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartALS Steel tubular trellis
Federung vorneMarzocchi USD 43mm (Federweg 125)mm
Federung hintenSachs Zentralfederbein (Federweg 123)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 - ZR 17
Reifen hinten180/55 - ZR 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 220 mm)

Fazit

Die KTM 890 SMT ist ein Motorrad, welches man bzgl. seines Charakters ein wenig erklären muss. Wir hoffen, dass uns dies gelungen ist. Sie geht unserer Meinung nach eher Richtung Touring denn Richtung SuperMoto. Im Gegensatz zum Schwestermodell 890 ADV ist sie aber spürbar agiler, ohne bei den Reise-Eigenschaften eingeschränkt zu wirken. Wer also gerne den Asphalt brennen lässt und auch mal längere Touren fährt, ist hier goldrichtig.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die SMT als Vorführer und freut sich auf viele, neugierige Probefahrer. Einen richtig guten Cappuccino gibt es dort auch - also auf nach Haseldorf westlich von Hamburg!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.450€
  • Verfügbarkeit: ab 05/2023
  • Farben: schwarz

Fazit - was bleibt hängen

Gute Güte, was für eine Maschine! Seit dem Erscheinen der Superveloce 2020 habe ich mich nach einem ausführlichen Ausritt gesehnt. Und ich habe jede Minute mit der MV genossen. Natürlich ist auch die  Superveloce in machen Dingen eine kleine italienische Diva, aber insgesamt war ich schon überrascht, wie ausgewogen sie ist. Sie ist herrlich unvernünftig laut und wenig alltagstauglich und wird daher entweder über Landstraßen und Rennstrecken gescheucht oder eben ins Wohnzimmer gestellt - obwohl sie dafür eigentlich zu schade wäre. Am besten für beide Zwecke gleich zwei bestellen!
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in Rot als Vorführer und in Gelb zum Anschauen. Überhaupt lohnt sich ein Besuch am Nedderfeld allemal, denn die MV-Ausstellung von Bergmann und Söhne ist für jeden Motorrad-Fan eine Offenbarung. Man darf sich doch tatsächlich kostenlos all diese Kunstwerke aus Varese ansehen und sich sogar draufsetzen. Leute, macht das, solange das noch möglich ist. Denn wer weiß, vielleicht müssen wir irgendwann einmal auch Motorräder online bestellen ... möge das bitte noch lange dauern.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 21.390€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 16.500€
  • Baujahre: 2020-2022
  • Farben: rot, gelb

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KTM 890 SMT vs. MV Agusta Superveloce 800 – Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Straße“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich spannend. Die KTM 890 SMT steht für den pragmatischen Allround-Ansatz: sportlich, aber alltagstauglich, mit Fokus auf Agilität und nutzbarem Fahrspaß. Die MV Agusta Superveloce 800 dagegen wirkt wie ein Statement aus dem Performance-Regal – mit viel Charakter, markantem Design und dem Anspruch, sich auch auf kurzen Strecken wie ein echtes Sportgerät anzufühlen.

Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – anhand der im Motorradtest gelisteten Eckdaten und der daraus ableitbaren Fahreigenschaften. Dabei geht es nicht nur um „wer ist schneller“, sondern darum, wie sich die Motorräder im Alltag, in der Kurve und auf längeren Strecken anfühlen.

Grundidee: SMT als Allrounder, Superveloce als Performance-Statement

Die KTM 890 SMT ist als vielseitiges Straßenmotorrad gedacht, das sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstraßen souverän wirkt. Die Ausrichtung ist klar: ein Motor, der sich im Alltag leicht dosieren lässt, ein Fahrwerk, das Kurvenwechsel unterstützt, und eine Sitzposition, die nicht nur für „eine Runde“ taugt.

Die MV Agusta Superveloce 800 verfolgt dagegen einen stärker sportlich geprägten Ansatz. Das Motorrad wirkt wie gemacht für dynamische Ausfahrten, bei denen man die Maschine spüren möchte: beim Einlenken, beim Beschleunigen aus dem Kurvenausgang und beim Wechsel zwischen zügigem Tempo und kontrollierter Linie.

Motor und Kraftentfaltung: Nutzbar vs. emotional

Beim Motorvergleich zeigt sich ein typischer Unterschied: Die KTM 890 SMT setzt auf eine Kraftentfaltung, die im Alltag schnell „griffbereit“ ist. Die im Test aufgeführten Leistungs- und Drehmomentwerte deuten auf einen Motor hin, der nicht nur oben heraus Spaß macht, sondern auch im mittleren Bereich zuverlässig zieht. Das ist besonders dann spürbar, wenn man nicht ständig im Drehzahlkeller „nachladen“ will, sondern einfach flüssig beschleunigen möchte.

Die MV Agusta Superveloce 800 bringt ebenfalls spürbare Performance mit, wirkt aber in der Charakteristik oft stärker auf das sportliche Gefühl getrimmt. Die im Vergleich gelisteten Leistungsdaten und die Art, wie die Kraft zur Verfügung steht, passen eher zu Fahrstilen, bei denen man die Maschine bewusst arbeitet: zügig einlenken, den Motor im passenden Bereich halten und den Schwung aus den Kurven konsequent nutzen.

Stärken und Schwächen im Alltag

KTM 890 SMT – Stärke: Die Kraft wirkt alltagstauglich und lässt sich in vielen Situationen ohne großes „Tuning“ am rechten Handgelenk abrufen. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn häufige kurze Strecken, Stadtverkehr und wechselnde Fahrbahnbedingungen zum Alltag gehören.

KTM 890 SMT – Schwäche: Wer ein Motorrad sucht, das sich ausschließlich wie ein kompromissloses Sportgerät anfühlt, könnte die eher „funktionale“ Ausrichtung weniger emotional finden.

MV Agusta Superveloce 800 – Stärke: Der Motorcharakter unterstützt einen dynamischen Fahrstil. Die Maschine macht Lust auf zügige Ausfahrten und belohnt eine aktive Fahrweise.

MV Agusta Superveloce 800 – Schwäche: Je nach Fahrprofil kann das sportlichere Setup weniger „entspannt“ wirken, wenn man vor allem gemütlich cruisen möchte oder häufig im Stop-and-Go unterwegs ist.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. sportliche Präzision

Im Fahrwerksvergleich zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder ihr Ziel definieren. Die KTM 890 SMT ist darauf ausgelegt, schnell zu reagieren und Kurvenwechsel leicht zu machen. Die im Test genannten Fahrwerksdaten und die daraus ableitbare Geometrie sprechen für ein Motorrad, das sich in engen Kehren und bei wechselnder Linie wohlfühlt.

Die MV Agusta Superveloce 800 zielt stärker auf sportliche Präzision. Die im Vergleich aufgeführten Komponenten und die Abstimmung lassen erwarten, dass das Motorrad eine klare Rückmeldung gibt und beim Einlenken sowie beim Halten der Linie sehr direkt wirkt.

Kurvengefühl und Stabilität

KTM 890 SMT: Besonders stark, wenn die Strecke „unruhig“ ist – etwa mit wechselndem Belag, vielen Richtungswechseln oder wenn man nicht immer perfekt vorbereitet in die Kurve kommt. Die Maschine wirkt dann wie ein Werkzeug, das schnell wieder in die Spur findet.

MV Agusta Superveloce 800: Besonders stark, wenn die Linie klar geplant ist und man das Motorrad bewusst „arbeitet“. Dann kann die sportliche Präzision richtig Spaß machen, weil das Gefühl von Kontrolle und Dynamik zusammenkommt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Verzögerung

Bremsen sind im Vergleich immer ein zentraler Punkt. Die im Motorradtest gelisteten Bremsdaten und die daraus ableitbare Bremscharakteristik lassen erkennen, dass beide Motorräder auf sportliche Nutzung ausgelegt sind. Die KTM 890 SMT wirkt dabei wie die Maschine, die auch im Alltag schnell Vertrauen aufbaut: gut dosierbar, stabil beim Verzögern und geeignet für häufiges Bremsen in gemischtem Verkehr.

Die MV Agusta Superveloce 800 zeigt im Vergleich ebenfalls eine sportliche Ausrichtung. Die Bremsleistung und das Gefühl beim Ankern deuten darauf hin, dass man auch aus höheren Geschwindigkeiten kontrolliert verzögern kann – besonders dann, wenn man sportlich fährt und die Verzögerung als Teil des Fahrstils versteht.

Schwäche-Check: Bei beiden gilt: Wer sehr häufig bei Nässe oder mit wechselnder Belagsqualität unterwegs ist, profitiert von einem Fahrstil, der die Bremsdosierung bewusst nutzt. Ein Motorrad kann noch so gut bremsen – entscheidend bleibt, wie die Reifen und die Fahrweise zusammenpassen.

Ergonomie und Alltag: Sitzposition entscheidet

Bei der Ergonomie trennt sich oft die Spreu vom Weizen. Die KTM 890 SMT ist im Vergleich so positioniert, dass sie auch über längere Zeit angenehm nutzbar bleibt. Die Sitzhaltung wirkt eher „aufrecht-sportlich“, wodurch man im Alltag weniger schnell verkrampft. Das ist ein klarer Pluspunkt, wenn man das Motorrad nicht nur für Wochenendtouren nutzt.

Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt dagegen stärker auf sportliche Haltung getrimmt. Das kann auf kurzen Strecken großartig sein, weil die Maschine dadurch sehr direkt wirkt. Auf längeren Strecken kann diese Ausrichtung aber je nach Körpergröße und Fahrgewohnheit mehr Aufmerksamkeit erfordern.

Für wen passt welche Haltung?

KTM 890 SMT: Ideal, wenn häufig unterschiedliche Strecken anstehen – Stadt, Landstraße, spontane Touren. Die Ergonomie unterstützt einen „einfach losfahren“-Ansatz.

MV Agusta Superveloce 800: Ideal, wenn der Fokus auf dynamischen Ausfahrten liegt und die sportliche Haltung als Teil des Fahrgefühls willkommen ist.

Ausstattung und Fahrmodi: Komfort vs. Fokus

Im Vergleich der Ausstattung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die KTM 890 SMT wirkt wie das Motorrad, das man gerne im Alltag nutzt und das mit praxisnahen Features unterstützt. Dazu passt die Idee, dass man sich auf die Fahrdynamik konzentrieren kann, ohne ständig „nachzudenken“.

Die MV Agusta Superveloce 800 setzt stärker auf den sportlichen Charakter. Das kann sich in der Art zeigen, wie sich das Motorrad in verschiedenen Situationen anfühlt: weniger „Alltagskomfort im Vordergrund“, mehr „Performance im Vordergrund“.

Wichtig: Ausstattung ist nicht nur Technik, sondern auch Bedienlogik. Wer Wert darauf legt, dass sich alles schnell und intuitiv anfühlt, wird bei der KTM oft schneller „warm“ werden. Wer dagegen das sportliche Gesamtkonzept bevorzugt, wird an der MV Agusta eher Gefallen finden.

Design und Markencharakter: Zwei Philosophien

Design ist natürlich subjektiv, aber es beeinflusst die Erwartungshaltung. Die KTM 890 SMT wirkt modern, funktional und „ready to ride“. Die MV Agusta Superveloce 800 wirkt dagegen wie ein Motorrad mit besonderem Anspruch – mit einem Look, der nicht nur auffällt, sondern auch nach Performance riecht.

Das ist mehr als Optik: Wer ein Motorrad kauft, kauft auch ein Gefühl. Die KTM vermittelt eher „Allround-Spaß mit Substanz“, die MV Agusta eher „Sportlichkeit mit Charakter“.

Fazit: Welches Bike ist für wen das beste?

Die KTM 890 SMT ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag funktioniert und dabei sportlich genug bleibt, um auf Landstraßen richtig Spaß zu machen. Die Kombination aus alltagstauglicher Kraftentfaltung, direktem Handling und einer Ergonomie, die auch längere Fahrten leichter macht, macht sie besonders attraktiv für vielseitige Nutzung: Stadt, Feierabendrunde und spontane Touren.

Die MV Agusta Superveloce 800 passt besser, wenn der Fokus stärker auf sportlicher Präzision und einem emotionalen Fahrgefühl liegt. Wer dynamische Ausfahrten liebt, die Maschine bewusst bewegt und das Motorrad als Performance-Statement versteht, wird an der Superveloce mehr „Gänsehaut“ finden. Die sportlichere Ausrichtung kann auf längeren Strecken je nach Körper und Fahrstil weniger komfortabel wirken, dafür belohnt sie eine aktive Fahrweise mit viel Charakter.

Kurz gesagt: KTM 890 SMT für den vielseitigen Allrounder, MV Agusta Superveloce 800 für den sportlichen Genuss mit besonderer Note.

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