UVP 14.990 €
Baujahr von 2023 bis 2026~
UVP 5.720 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
Der neue 890er SuperMoto-Tourer von KTM muss sich beweisen.
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Test des Scrambler-Roadsters mit 40 PS und 40 Nm für deutlich unter 6.000 Euro
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Pro und Kontra

Pro:
  • superagiles Bike
  • kräftiger Motor
  • V2-like Sound
  • Schräglagen-Sensorik
  • Tourentauglich
  • bequeme Sitzposition für Fahrer & Beifahrer
Kontra:
  • QuickShifter, Tempomat, Track-Modus & MSR nur gegen Aufpreis
  • nur eine Farbe verfügbar
  • nicht gerade ein Schnapper
Pro:
  • exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • vitaler Motor
  • sehr leichtes und gutmütiges Handling
  • ideal für Einsteiger und Stadtverkehr
  • Tripper-Dash-TFT-Display mit integrierter Kartennavigation
  • Bequeme, aufrechte und zugängliche Ergonomie
Kontra:
  • eingeschränkte Langstreckentauglichkeit
  • Brems- und Kupplungshebel sind nicht einstellbar
  • geringer Windschutz

Abmessungen & Gewicht

Gewicht206kg
Radstand1.502mm
Radstand1.502mm
Sitzhöhe: 860 mm
Gewicht184kg
Radstand1.440mm
Länge2.145mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 780 mm
Höhe1.125mm

Motor

Motor-BauartReihe, Viertakt
Hubraum889ccm
Hub69mm
Bohrung91mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder, flüssigkeitsgekühlt, 4 Ventile
Hubraum452ccm
Hub82mm
Bohrung84mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung105 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment100 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.205km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite350km
Leistung40 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment40 NM bei 5.000 U/Min
Höchstgeschw.150km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite324km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX USD 43mm (Federweg 180)mm
Federung hintenWP APEX Monoshock (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17
RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorneØ43-mm Telegabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMono-Federbein (Federweg 145)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe mit Zweikolben-Bremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe mit Einkolben-Bremssattel ( Ø 270 mm)

Fazit

Die KTM 890 SMT ist ein Motorrad, welches man bzgl. seines Charakters ein wenig erklären muss. Wir hoffen, dass uns dies gelungen ist. Sie geht unserer Meinung nach eher Richtung Touring denn Richtung SuperMoto. Im Gegensatz zum Schwestermodell 890 ADV ist sie aber spürbar agiler, ohne bei den Reise-Eigenschaften eingeschränkt zu wirken. Wer also gerne den Asphalt brennen lässt und auch mal längere Touren fährt, ist hier goldrichtig.
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Dort steht die SMT als Vorführer und freut sich auf viele, neugierige Probefahrer. Einen richtig guten Cappuccino gibt es dort auch - also auf nach Haseldorf westlich von Hamburg!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.450€
  • Verfügbarkeit: ab 05/2023
  • Farben: schwarz

Fazit: Kein Poser, sondern ein Kumpel auf zwei Rädern

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist kein Motorrad für Stammtisch-Superlative. Sie gewinnt keine Leistungsduelle, sie protzt nicht mit Elektronik, und sie tut nicht so, als wäre sie ein verkleideter Rennstrecken-Drache. Genau deshalb ist sie so sympathisch. Sie konzentriert sich auf das, was auf echten Straßen zählt: einfache Bedienung, gutes Gefühl, genug Leistung, ehrliches Handling und einen Preis, bei dem man nicht sofort die Lebensplanung neu aufstellen muss.

Besonders stark ist sie für A2-Fahrerinnen und -Fahrer, Pendler, Wiedereinsteiger und alle, die ein unkompliziertes Naked Bike mit Charakter suchen. Die Guerrilla 450 kann seriös, aber sie bleibt dabei frech. Sie ist bequem genug für den Alltag, agil genug für die Hausstrecke und charmant genug, um auch nach Wochen noch gern den langen Weg nach Hause zu nehmen. Wer viel Autobahn fährt oder maximale Sportlichkeit sucht, sollte sich woanders umsehen. Wer aber ein Motorrad möchte, das nach fünf Minuten vertraut wirkt und nach zehn Minuten Laune macht, liegt hier ziemlich richtig.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.720 €
  • Verfügbarkeit: seit 08/2024
  • Farben: viele (siehe oben)

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KTM 890 SMT vs. Royal Enfield Guerrilla 450 – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die KTM 890 SMT steht für sportliche Fahrdynamik, moderne Elektronik und ein agiles Handling. Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt dagegen wie ein klarer Gegenentwurf: charakterstark, bodenständig und mit Fokus auf Fahrspaß im Alltag. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Nicht nur die Unterschiede, sondern vor allem die Konsequenzen für den Fahralltag werden gegenübergestellt.

Grundidee beider Motorräder: sportlich-agil vs. charakterstark

Die KTM 890 SMT ist als straßenorientiertes Konzept gedacht, das sich schnell in den Vordergrund schiebt: kurze Wege, präzises Ansprechverhalten und ein Setup, das Kurven nicht nur „mitmacht“, sondern aktiv einlädt. Die Royal Enfield Guerrilla 450 verfolgt dagegen eine andere Logik. Sie soll sich leicht anfühlen, unkompliziert nutzbar sein und dabei einen eigenen Stil ausstrahlen. Das merkt man bereits daran, wie beide Maschinen im Alltag wirken: Die KTM will Tempo und Kontrolle, die Royal Enfield will Alltagstauglichkeit mit eigenem Charakter.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt

Im Vergleich der Motorwerte zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter. Die KTM 890 SMT bringt mehr „Biss“ und setzt auf einen Motor, der sich dynamisch hochdrehen lässt und bei Bedarf kräftig beschleunigt. Das macht sie besonders interessant, wenn Überholmanöver, zügiges Landstraßenfahren oder sportliches Kurventempo regelmäßig auf dem Plan stehen.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 spielt ihre Stärken eher in einem Bereich aus, der sich entspannter anfühlt: gleichmäßiges Vorankommen, spürbare Drehmomentarbeit und ein Motor, der nicht nur auf maximale Performance ausgelegt ist, sondern auf nutzbare Kraft im Alltag. Wer häufig in Stadtverkehr, im Feierabendmodus oder auf kurvigen Strecken unterwegs ist, profitiert davon, dass die Maschine nicht „laut“ sein muss, um zu funktionieren.

Stärken und Schwächen im Motorvergleich: Die KTM wirkt beim Beschleunigen und bei sportlicher Gangart überlegen, während die Royal Enfield bei gleichmäßigem Fahren und einem entspannteren Rhythmus punktet. Die Schwäche der KTM liegt weniger im Motor selbst, sondern im Anspruch: Wer sehr entspannt unterwegs sein möchte, muss die KTM nicht zwingend ausreizen, aber sie „fordert“ das Tempo eher ein. Die Royal Enfield ist nicht auf maximale Durchzugskraft in jeder Situation ausgelegt, dafür aber oft die angenehmere Wahl, wenn der Fokus auf Fahrspaß ohne Stress liegt.

Fahrwerk und Handling: Präzision vs. souveräne Alltagsruhe

Beim Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Ausrichtung besonders deutlich. Die KTM 890 SMT ist auf sportliche Kontrolle ausgelegt. Das Setup unterstützt ein zügiges Einlenken und sorgt dafür, dass sich die Maschine auch bei dynamischer Fahrweise stabil anfühlt. Gerade auf Landstraßen, bei schnellen Richtungswechseln oder wenn die Strecke „mehr Kurve als Gerade“ ist, spielt die KTM ihre Stärken aus.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 setzt dagegen auf ein Gefühl, das weniger nach „Rennstrecke“ klingt und mehr nach „einfach fahren“. Das Fahrwerk wirkt auf den ersten Blick weniger aggressiv, kann aber gerade dadurch im Alltag überzeugen: Unebenheiten werden meist souverän verarbeitet, und die Maschine bleibt gut beherrschbar, auch wenn die Fahrt nicht maximal sportlich geplant ist.

Stärken und Schwächen im Fahrwerksvergleich: Die KTM ist klar im Bereich sportliche Präzision und dynamische Linienführung. Die Royal Enfield punktet mit einem alltagstauglichen, weniger fordernden Fahrgefühl. Wer häufig sehr zügig unterwegs ist, wird die KTM bevorzugen. Wer dagegen Wert auf entspannte Kontrolle legt, findet in der Royal Enfield oft die passendere Balance.

Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie lange bequem?

Auch bei der Ergonomie unterscheiden sich die Konzepte. Die KTM 890 SMT bietet eine sportlichere Sitzposition, die das aktive Fahren unterstützt. Das ist ein Vorteil, wenn die Fahrt häufig aus Kurven besteht oder wenn die Maschine als „Fahrmaschine“ genutzt wird. Auf längeren Strecken kann die sportliche Haltung jedoch stärker spürbar werden, je nach Körperbau und persönlichem Komfortempfinden.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt ergonomisch eher auf Alltag und angenehme Nutzbarkeit ausgelegt. Die Sitzposition ist meist so gewählt, dass man auch über längere Zeit entspannt unterwegs sein kann. Das macht sie interessant für Pendler, Wochenendtouren ohne Rennambitionen und alle, die ein Motorrad suchen, das nicht nach kurzer Zeit „anstrengend“ wird.

Stärken und Schwächen: Die KTM bietet mehr sportliche Unterstützung fürs aktive Fahren, kann aber bei sehr langen Touren stärker fordern. Die Royal Enfield ist häufig die bequemere Wahl für „einfach draufsetzen und losfahren“ – dafür ist sie weniger auf kompromisslose Sportlichkeit getrimmt.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen bei Tempo und im Alltag

Im Vergleich der Bremsen zeigt sich: Die KTM 890 SMT ist auf zügiges Fahren ausgelegt und vermittelt entsprechend mehr Reserven, wenn es schneller wird oder wenn die Situation plötzlich Tempo verlangt. Das ist besonders relevant, wenn häufig Landstraße gefahren wird oder wenn die Maschine auch mal sportlich bewegt wird.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 liefert ebenfalls ein sicheres Bremsgefühl, aber mit einer Ausrichtung, die eher zum entspannten Fahrstil passt. Im Stadtverkehr und auf normalen Strecken ist das in der Regel völlig ausreichend, solange die Fahrweise zur Maschine passt.

Stärken und Schwächen: Die KTM spielt ihre Stärke bei sportlicherem Tempo und bei Situationen aus, in denen man mehr Bremsreserve möchte. Die Royal Enfield ist im Alltag sehr stimmig, kann aber bei maximal sportlicher Fahrweise weniger „übernehmen“, weil das Gesamtkonzept weniger auf High-Speed-Anspruch ausgelegt ist.

Elektronik und Assistenz: Moderne Kontrolle vs. klare Einfachheit

Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der Elektronik. Die KTM 890 SMT setzt auf moderne Systeme, die das Fahren erleichtern und in vielen Situationen für mehr Sicherheit und Komfort sorgen. Gerade bei wechselnden Bedingungen oder wenn man die Maschine dynamisch bewegt, kann diese Unterstützung spürbar sein.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 wirkt dagegen eher wie ein Motorrad, das sich auf das Wesentliche konzentriert. Das ist nicht automatisch „schlechter“, sondern oft eine bewusste Entscheidung: weniger Komplexität, mehr unmittelbares Fahrgefühl. Wer Elektronik als Komfort versteht, wird bei der KTM mehr geboten bekommen. Wer dagegen ein Motorrad bevorzugt, das sich nicht „zu viel“ erklärt, findet in der Royal Enfield einen stimmigen Gegenpol.

Stärken und Schwächen: Die KTM bietet mehr elektronische Unterstützung und damit mehr Reserven im dynamischen Betrieb. Die Royal Enfield punktet mit direktem Fahrgefühl und weniger „Systemdenken“ – kann aber bei anspruchsvoller Fahrweise weniger Assistenz liefern.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und kurze Wege

Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie leicht sich ein Motorrad im Alltag bewegt. Die KTM 890 SMT ist zwar sportlich, aber durch ihr Konzept grundsätzlich alltagstauglich. Sie lässt sich gut handeln, wirkt aber oft wie ein Motorrad, das man „aktiv“ fährt. Das kann im Stadtverkehr Spaß machen – oder bei viel Stop-and-Go als etwas fordernder empfunden werden, je nachdem, wie man unterwegs ist.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist in vielen Alltagssituationen besonders angenehm: unkompliziertes Handling, ein Charakter, der nicht nach maximaler Performance schreit, und ein Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Wer ein Motorrad sucht, das für den täglichen Einsatz gemacht ist und dabei nicht ständig „sportlich“ sein muss, wird hier oft schneller glücklich.

Stärken und Schwächen: Die KTM ist im Alltag dann stark, wenn zügiges Fahren und Kurvenfahrten regelmäßig vorkommen. Die Royal Enfield ist besonders dann im Vorteil, wenn das Motorrad oft für Pendeln, kurze Strecken und entspanntes Fahren genutzt wird.

Touren und Reichweite im Kopf: Welche Maschine passt zu längeren Fahrten?

Für Touren zählt die Kombination aus Motorcharakter, Ergonomie, Stabilität und Komfort. Die KTM 890 SMT eignet sich sehr gut für längere Strecken, wenn die Fahrt auch mal zügiger wird. Das sportliche Setup unterstützt das schnelle Vorankommen, und die Reserven im Antrieb machen Überholmanöver unkompliziert.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 ist für Touren besonders dann passend, wenn der Fokus auf entspanntem Tempo und einem angenehmen Sitzgefühl liegt. Sie kann lange Strecken gut begleiten, ohne dass man ständig das Gefühl hat, die Maschine „muss“ sportlich bewegt werden.

Stärken und Schwächen: Die KTM ist die bessere Wahl für Touren mit mehr Tempo und sportlicherem Anspruch. Die Royal Enfield ist die passendere Wahl für Touren, bei denen Komfort und entspanntes Fahren im Vordergrund stehen.

Fazit: Welches Bike ist für wen die bessere Wahl?

Die KTM 890 SMT ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad suchen, das sportliche Fahrdynamik in den Vordergrund stellt. Wer häufig zügig fährt, Kurven aktiv angeht und dabei von moderner Elektronik sowie einem präzisen, kontrollierten Fahrwerk profitieren möchte, findet in der KTM den passenden Partner. Auch für Touren mit mehr Tempo wirkt sie stimmig, weil Motor und Fahrwerk Reserven bieten.

Die Royal Enfield Guerrilla 450 passt besonders gut, wenn Alltagstauglichkeit, ein unkompliziertes Fahrgefühl und ein charakterstarker, nicht überfordernder Motor im Vordergrund stehen. Wer Pendeln, Stadtfahrten und entspannte Landstraßenabschnitte kombiniert und dabei ein Motorrad möchte, das sich schnell vertraut anfühlt, wird mit der Royal Enfield oft zufriedener sein. Kurz gesagt: KTM für sportliche Ansprüche und maximale Kontrolle, Royal Enfield für entspannten Spaß und unkomplizierte Nutzung.

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