| UVP | 12.490 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 4.709 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor mit Kraft ohne Ende
- schön brabbeliger Sound
- präzises Fahrwerk
- logisch aufgebautes Bedienkonzept
- technisch sehr gut ausgestattet
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- ambitionierter Preis
- Bremse benötigt etwas Kraft
- Sound
- schöne Retro-Optik
- einfachstes Fahrverhalten
- Honda Qualität
- gute Reifen von Metzeler
- niedriger Verbrauch, große Reichweite
- günstiger Preis
- beschränkte Leistung
- langweilige Farben
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 178 | kg |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.440 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder Viertakt | |
| Hubraum | 348 | ccm |
| Hub | 90 | mm |
| Bohrung | 70 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 123 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 315 | km |
| Leistung | 21 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 3.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 2 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43, voll einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WP Apex Monoshock-Federbein, Federvorspannung und Zugstufe einstellbar (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 106)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90 19' | |
| Reifen hinten | 150/70 17' | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe mit Doppelkolben-Bremszange ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit zur neuen Duke 990
Die neue KTM 990 Duke lässt es mächtig krachen. Der rabautzige Twin ist noch stärker geworden, vor allem im mittleren Drehzahl-Bereich. Ausstattung, Qualität und Finish sind hervorragend. Vor allem die Bedienung hat durch die neuen Schalter und das neue Cockpit gewonnen. Alles in allem eine echte Spaß-Rakete zu einem ambitionierten Preis.Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Da steht der neue Herzog als Vorführer - und nicht nur der. Die neue Riesenhalle von Motorrad Ruser (bei Hamburg) steht voll mit den allerschönsten KTM's und Yamaha's, ein Besuch lohnt sich immer. Alleine schon wegen der ebenfalls hervorragenden Kaffeemaschine. Tipp: Cappuccino. Auf geht's nach Haseldorf !
Fazit
Motorräder wie die Honda GB 350 S spalten die Biker-Gemeinde. Die einen rümpfen die Nase und fragen sich, ob man hier angesichts der mageren Leistung überhaupt noch von einem Motorrad sprechen kann und die anderen freuen sich, dass solche einfachen Genuß Motorräder heute noch neu zu erwerben sind. Das hat sich bei uns gezeigt: Tanja ist voll des Lobes, Dietmar zwar auch, kann sich die GB aber nur als Zweitmotorrad vorstellen. Und Ihr?Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der GB350S könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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KTM 990 Duke vs. Honda GB 350 S: Motorradvergleich im Alltag
Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend: Die KTM 990 Duke steht für sportliche Direktheit, agiles Handling und einen Charakter, der nach Fahrspaß klingt. Die Honda GB 350 S dagegen setzt auf entspannte Fahrbarkeit, einen klassischen Look und ein Konzept, das vor allem im Alltag überzeugen will. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Zusammenspiel aus Motor, Fahrwerk, Ergonomie und Praxisnutzen schlagen – ohne bloß Zahlen nebeneinanderzustellen.
Grundidee und Charakter: sportlich vs. entspannt
Wie sich die KTM 990 Duke anfühlt
Die KTM 990 Duke ist ein Naked Bike, das den Fokus klar auf Dynamik legt. Das Fahrgefühl wirkt lebendig und aufmerksam: Gasbefehle werden schnell beantwortet, das Motorrad fühlt sich in Kurven wie „auf Linie“ an und vermittelt das Gefühl, dass man jederzeit nachlegen kann. Wer gerne zügig fährt, häufig die Landstraße nutzt oder einfach ein Motorrad möchte, das sich nicht nach „normalem Transport“ anfühlt, wird hier schnell warm.
Wie sich die Honda GB 350 S anfühlt
Die Honda GB 350 S verfolgt dagegen einen anderen Ansatz. Das Motorrad wirkt ruhiger, gleichmäßiger und insgesamt leichter zu kontrollieren – gerade dann, wenn der Alltag dominiert. Der Motorcharakter ist auf entspannte Touren ausgelegt, und das Gesamtpaket zielt darauf ab, dass sich Fahrten stressfrei anfühlen. Das macht die GB 350 S besonders interessant für Menschen, die ein Motorrad suchen, das zuverlässig funktioniert und nicht ständig nach „mehr“ verlangt.
Motor und Antrieb: Durchzug, Drehfreude und Alltag
Im Vergleich der beiden Maschinen zeigt sich ein deutlicher Unterschied in der Art, wie Leistung genutzt wird. Die KTM 990 Duke bietet mehr Reserven und wirkt dadurch besonders stark, wenn Beschleunigung gefragt ist – etwa beim Überholen oder beim zügigen Herausbeschleunigen aus Kurven. Der Motor ist dabei nicht nur „stärker“, sondern auch spürbar direkter in der Reaktion. Das ist ein Plus für sportliche Fahrer, kann aber im Stadtverkehr auch bedeuten, dass man das Gas feiner dosieren möchte, um die gewünschte Ruhe zu treffen.
Die Honda GB 350 S spielt ihre Stärken anders aus. Sie ist eher auf gleichmäßiges Vorankommen ausgelegt und überzeugt durch eine gut nutzbare Leistungsabgabe im Bereich, der im Alltag häufig gebraucht wird. Wer nicht permanent am Limit fahren will, bekommt hier ein Motorrad, das sich angenehm unkompliziert bewegt. In Situationen, in denen die KTM mit mehr Reserven arbeitet, wirkt die Honda weniger „druckvoll“ – dafür bleibt sie aber oft entspannter und leichter zu fahren.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
Beim Handling zeigt die KTM 990 Duke ihre sportliche Ausrichtung. Das Motorrad liegt spürbar stabil, reagiert schnell auf Lenkimpulse und unterstützt dynamisches Fahren. Gerade auf kurvigen Strecken fühlt sich die Duke wie ein Werkzeug an, mit dem man Linien sauber halten und das Tempo kontrolliert steigern kann. Gleichzeitig kann diese Agilität im Alltag – je nach Fahrstil und Straßenqualität – mehr Aufmerksamkeit erfordern, weil das Motorrad „mitdenkt“ und man selbst aktiver sein möchte.
Die Honda GB 350 S setzt auf ein Fahrgefühl, das eher auf Komfort und Ruhe ausgelegt ist. Das Motorrad wirkt weniger „zackig“, dafür aber sehr gutmütig. Unebenheiten und wechselnde Fahrbahnbeläge werden meist souverän verarbeitet, ohne dass das Motorrad ständig nach Korrektur verlangt. Für Pendler, kurze Strecken oder entspannte Ausfahrten ist das ein klarer Vorteil.
Bremsen und Sicherheit im Praxisvergleich
Bei den Bremsen zeigt sich, wie unterschiedlich die Zielgruppen sind. Die KTM 990 Duke ist auf sportlichere Anforderungen ausgelegt: Beim stärkeren Verzögern fühlt sie sich standfest an und bietet das Gefühl, dass man auch aus höheren Geschwindigkeiten kontrolliert zum Punkt kommt. Das ist besonders hilfreich, wenn man öfter zügig fährt oder in Situationen gerät, in denen man schnell reagieren muss.
Die Honda GB 350 S konzentriert sich stärker auf eine alltagstaugliche, gut dosierbare Bremswirkung. Das ist im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken oft genau das, was man braucht: berechenbar, angenehm zu dosieren und ohne hektisches Gefühl. Wer selten hart bremst oder eher defensiv unterwegs ist, wird die Honda als sehr unkompliziert wahrnehmen.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie gut?
Die KTM 990 Duke bietet eine sportlichere Sitzposition, die den Oberkörper näher an die aktive Fahrhaltung bringt. Das unterstützt dynamisches Fahren, kann aber auf längeren Strecken oder bei häufigem Stop-and-Go weniger entspannend wirken – vor allem, wenn man eher „gemütlich“ unterwegs ist. Wer jedoch gerne aktiv fährt, findet hier eine Position, die das Motorrad direkt erlebbar macht.
Die Honda GB 350 S wirkt insgesamt entspannter. Die Ergonomie ist so ausgelegt, dass man sich schnell wohlfühlt und auch längere Fahrten ohne ständiges „Nachjustieren“ möglich sind. Gerade für Einsteiger oder Fahrer, die vor allem Komfort und Alltagstauglichkeit suchen, ist das ein starkes Argument.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und Nutzung
Im Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch, wie gut das Motorrad zu typischen Situationen passt. Die KTM 990 Duke ist besonders dann im Vorteil, wenn die Fahrt nicht nur „von A nach B“ ist, sondern wenn man unterwegs gerne variiert: mal zügig, mal kurvig, mal mit etwas mehr Tempo. Sie macht Spaß, wenn man das Motorrad als aktiven Begleiter sieht.
Die Honda GB 350 S spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Routine zählt: Pendeln, kurze Wege, entspannte Touren und ein Fahrstil, der nicht permanent nach maximaler Performance verlangt. Die Honda wirkt dabei wie ein Motorrad, das man einfach nutzt – ohne dass man ständig das Gefühl hat, „mehr“ zu brauchen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der KTM 990 Duke
- Sportliches Fahrgefühl mit schneller Reaktion auf Gas und Lenkimpulse
- Mehr Reserven für zügiges Fahren, Überholen und dynamisches Kurvenfahren
- Stabile Performance bei anspruchsvolleren Fahrmanövern
Schwächen der KTM 990 Duke
- Anspruch an den Fahrstil: Wer es sehr gemütlich mag, muss das Motorrad ggf. bewusster dosieren
- Sportlichere Ergonomie kann auf längeren Strecken weniger entspannend wirken
Stärken der Honda GB 350 S
- Entspanntes, gutmütiges Fahrverhalten für Alltag und Einsteiger
- Angenehme Leistungsentfaltung im typischen Nutzungsbereich
- Komfortorientierte Auslegung für entspannte Fahrten
Schwächen der Honda GB 350 S
- Weniger Reserven bei sehr sportlichem Tempo und häufigen Überholmanövern
- Weniger „Sport-Feeling“ im Vergleich zur KTM, wenn Dynamik im Vordergrund steht
Welches Motorrad passt besser? Fazit
Die KTM 990 Duke ist die bessere Wahl, wenn Fahrspaß, Dynamik und ein aktives Fahrgefühl im Mittelpunkt stehen. Wer gerne zügig fährt, Kurven dynamisch angeht und ein Motorrad möchte, das Reserven für mehr Tempo bietet, wird mit der Duke deutlich mehr „Sport“ erleben. Die sportlichere Sitzposition und die direkte Art des Ansprechens sind dabei Teil des Konzepts – wer das mag, bekommt ein sehr begeisterndes Gesamtpaket.
Die Honda GB 350 S passt dagegen besonders gut zu Menschen, die ein unkompliziertes, alltagstaugliches Motorrad suchen. Für Pendeln, entspannte Ausfahrten und Fahrer, die ein ruhigeres, gutmütiges Fahrverhalten bevorzugen, wirkt die Honda stimmig. Wer nicht ständig maximale Leistung abrufen will, sondern ein Motorrad möchte, das sich leicht beherrschen lässt und im Alltag überzeugt, trifft mit der GB 350 S eine sehr passende Entscheidung.
Kurz gesagt: KTM 990 Duke für dynamische Fahrer mit Lust auf Tempo – Honda GB 350 S für entspannte Nutzung, Komfort und unkomplizierten Fahrspaß.