| UVP | 12.490 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor mit Kraft ohne Ende
- schön brabbeliger Sound
- präzises Fahrwerk
- logisch aufgebautes Bedienkonzept
- technisch sehr gut ausgestattet
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- ambitionierter Preis
- Bremse benötigt etwas Kraft
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 825 | mm |
| Höhe | 1.128 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 947 | ccm |
| Hub | 70 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 123 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 103 NM bei 6.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 315 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 43, voll einstellbar (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WP Apex Monoshock-Federbein, Federvorspannung und Zugstufe einstellbar (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120 / 70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180 / 55 ZR 17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit zur neuen Duke 990
Die neue KTM 990 Duke lässt es mächtig krachen. Der rabautzige Twin ist noch stärker geworden, vor allem im mittleren Drehzahl-Bereich. Ausstattung, Qualität und Finish sind hervorragend. Vor allem die Bedienung hat durch die neuen Schalter und das neue Cockpit gewonnen. Alles in allem eine echte Spaß-Rakete zu einem ambitionierten Preis.Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Da steht der neue Herzog als Vorführer - und nicht nur der. Die neue Riesenhalle von Motorrad Ruser (bei Hamburg) steht voll mit den allerschönsten KTM's und Yamaha's, ein Besuch lohnt sich immer. Alleine schon wegen der ebenfalls hervorragenden Kaffeemaschine. Tipp: Cappuccino. Auf geht's nach Haseldorf !
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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KTM 990 Duke vs KTM 1290 Super Duke R – der Vergleich im Motorradtest
Wenn zwei KTM-Naked Bikes gegeneinander antreten, geht es selten um „wer ist schneller“, sondern eher um die Frage, wie sich Leistung anfühlt. Die KTM 990 Duke steht für kompakte, direkte Fahrbarkeit und ein Motorgefühl, das man schnell versteht. Die KTM 1290 Super Duke R dagegen ist die große Ansage: mehr Reserven, mehr Druck und eine deutlich modernere Elektronik- und Fahrdynamik-Philosophie. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend – denn je nach Anspruch kann das eine Bike die bessere Wahl sein.
Grundidee: Charakter statt reiner Zahlenvergleich
Beide Motorräder gehören in die Kategorie der Naked Bikes, beide wirken auf den ersten Blick aggressiv und beide wollen nicht „brav“ sein. Trotzdem sind sie nicht austauschbar. Die KTM 990 Duke wirkt wie ein sportliches Werkzeug: leicht zu bewegen, schnell in der Linie und mit einem Motor, der sich sehr unmittelbar anfühlt. Die KTM 1290 Super Duke R ist eher wie ein Kraftpaket, das man zähmen muss – nicht weil es unberechenbar wäre, sondern weil die Leistungsentfaltung und die Systemunterstützung so ausgelegt sind, dass man das Tempo auch wirklich ausfahren kann.
Motor und Kraftentfaltung: Wie sich Leistung anfühlt
KTM 990 Duke: direkt, agil, „greifbar“
Die KTM 990 Duke punktet mit einem Motorcharakter, der sich sehr natürlich in den Fahrfluss einfügt. Beim Beschleunigen wirkt das Ansprechverhalten spontan, und das Motorrad lässt sich in der Stadt wie auch auf der Landstraße gut dosieren. Gerade wenn man häufig zwischen Schalten, Beschleunigen und Verzögern wechselt, spielt die Duke ihre Stärken aus: Sie fühlt sich nicht wie ein „großer Brocken“ an, sondern wie ein Bike, das man gern bewegt.
KTM 1290 Super Duke R: mehr Druck, mehr Reserven
Die KTM 1290 Super Duke R bringt deutlich mehr Kraft auf die Straße. Das merkt man nicht nur beim Durchzug, sondern auch daran, wie entspannt sich das Tempo aufbauen lässt. Wo die 990 Duke eher „mitzieht“, wirkt die Super Duke R „schiebt“. Dadurch entsteht ein anderes Fahrgefühl: Man kann früher wieder Gas geben, bleibt länger in einem starken Bereich und hat das Gefühl, dass Reserven jederzeit verfügbar sind.
Stärken und Schwächen im Motorvergleich
Die Stärke der 990 Duke liegt in der unmittelbaren Kontrolle und dem sportlichen, aber alltagstauglichen Umgang mit Leistung. Die Schwäche: Wer konsequent sportlich fährt und viel aus höheren Geschwindigkeitsbereichen heraus beschleunigt, stößt schneller an Grenzen. Die Super Duke R ist genau dafür gemacht: Sie bietet mehr Reserven und wirkt besonders bei zügiger Fahrweise souverän. Als Gegenstück kann das größere Leistungs- und Drehmomentpotenzial im Alltag manchmal „zu viel“ sein, wenn man eher entspannt unterwegs ist oder häufig in Situationen mit wenig Grip fährt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Souveränität
Beim Fahrwerk geht es nicht nur um Komfort oder Sportlichkeit, sondern darum, wie gut das Motorrad die Straße „liest“. Die KTM 990 Duke vermittelt ein agiles Gefühl: Richtungswechsel gelingen zügig, und das Bike wirkt wie ausbalanciert für dynamisches Fahren auf kurvigen Strecken. Die Super Duke R ist dagegen stärker auf Stabilität und Kontrolle bei höherem Tempo ausgelegt. Das Motorrad liegt ruhiger, wirkt souveräner und gibt mehr Sicherheit, wenn die Fahrbahn schneller wird und man mehr Reserven braucht.
Kurvengefühl und Linienführung
In engen Kehren zeigt die 990 Duke ihre Leichtigkeit. Sie lässt sich oft intuitiver „einlenken“, und das Tempo kann sehr direkt an den eigenen Rhythmus angepasst werden. Die 1290 Super Duke R fährt sich ebenfalls sportlich, aber mit einem anderen Schwerpunkt: Sie unterstützt eher eine flüssige, zügige Linie und belohnt Fahrer, die vorausschauend arbeiten und das Bike aktiv führen.
Bremsen und Verzögerung: Vertrauen beim Sporteln
Beide Motorräder sind für sportliche Einsätze gedacht, aber sie vermitteln das Bremsgefühl unterschiedlich. Die 990 Duke bietet eine direkte Rückmeldung und lässt sich gut dosieren. Das ist besonders praktisch, wenn man im Alltag oder auf kurvigen Landstraßen häufig bremst und wieder beschleunigt. Die Super Duke R ist auf stärkere Verzögerungsreserven ausgelegt: Wer zügig fährt, profitiert von der höheren Leistungsfähigkeit und dem Gefühl, dass das Motorrad auch bei wiederholten Bremsmanövern stabil bleibt.
Stärken und Schwächen bei der Bremsperformance
Die 990 Duke ist stark, wenn häufiges Bremsen und dosiertes Verzögern im Vordergrund steht. Die Schwäche zeigt sich eher dann, wenn man sehr sportlich unterwegs ist und das Motorrad wiederholt aus hohen Geschwindigkeiten verzögert – hier spielt die Super Duke R ihre Reserven aus. Gleichzeitig gilt: Eine gute Bremse ist nur so gut wie das Gesamtpaket aus Reifen, Fahrwerk und Fahrstil. In der Praxis entscheidet oft das Zusammenspiel.
Elektronik und Fahrmodi: Moderne Unterstützung vs. pureres Gefühl
Ein großer Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Art, wie Elektronik und Fahrmodi das Fahrerlebnis prägen. Die KTM 990 Duke setzt stärker auf ein unmittelbares Fahrgefühl. Das kann für viele Fahrer genau richtig sein: Man spürt mehr „Handarbeit“ und bekommt ein Motorrad, das nicht zu viel erklärt, sondern einfach fährt.
Die KTM 1290 Super Duke R ist deutlich moderner in der Auslegung. Fahrmodi und elektronische Helfer unterstützen dabei, Leistung kontrollierbar zu machen und das Motorrad je nach Situation anzupassen. Das ist besonders hilfreich, wenn man bei wechselnden Bedingungen fährt oder wenn man sportlich unterwegs ist und die Traktion im Blick behalten möchte.
Was das in der Praxis bedeutet
Die 990 Duke ist ideal, wenn man gern selbst „liest“, wie viel Grip vorhanden ist, und das Motorrad als direktes Werkzeug versteht. Die Super Duke R ist ideal, wenn man mehr Komfort durch Systemunterstützung möchte und das Motorrad auch bei sportlicher Fahrweise berechenbar bleiben soll.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Sicht und Komfort
Beide Bikes sind Naked Bikes, aber die Sitzposition und der Komfort unterscheiden sich spürbar in der Art, wie man längere Strecken erlebt. Die KTM 990 Duke wirkt oft wie ein Bike, das man schnell „einrichtet“: Die Haltung ist sportlich, aber nicht so kompromisslos, dass man nach kurzer Zeit unruhig wird. Die Super Duke R ist ebenfalls sportlich, aber durch die Leistungs- und Fahrdynamik-Philosophie kann sich das Motorrad auf längeren Touren anders anfühlen: Man sitzt eher in einer Position, die das schnelle Fahren unterstützt, statt nur „zu cruisen“.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die 990 Duke ist besonders attraktiv, wenn das Motorrad häufig für Stadtfahrten, kurze Ausfahrten und gemischte Strecken genutzt wird. Die Schwäche: Wer sehr lange Touren plant und dabei konsequent sportlich fährt, könnte die Super Duke R als entspannter empfinden – weil sie durch Reserven und Stabilität weniger „arbeiten“ lässt. Umgekehrt kann die Super Duke R im Alltag manchmal mehr Aufmerksamkeit verlangen, weil das Leistungsniveau und die Fahrdynamik mehr „Fahrgefühl“ im positiven wie im anspruchsvollen Sinn fordern.
Für wen welches Bike? Der Vergleich als Entscheidungshilfe
Der Vergleich KTM 990 Duke vs. KTM 1290 Super Duke R lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer ein Naked Bike sucht, das leicht zu bewegen ist, schnell auf Kurven reagiert und sich im Alltag unkompliziert anfühlt, findet in der 990 Duke eine sehr stimmige Basis. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das auch bei zügiger Fahrweise souverän bleibt, mehr Reserven bietet und mit moderner Elektronik das Fahren unterstützt, wird mit der 1290 Super Duke R deutlich zufriedener sein.
Typische Einsatzszenarien
- KTM 990 Duke: Stadt, Feierabendrunde, kurvige Landstraße, dynamisches Fahren mit direktem Feedback.
- KTM 1290 Super Duke R: sportliche Touren, zügige Autobahnabschnitte, anspruchsvollere Fahrten mit mehr Tempo und Systemunterstützung.
Fazit:
Die KTM 990 Duke ist die Wahl, wenn ein Naked Bike vor allem agil, direkt und unkompliziert sein soll. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern selbst entscheiden, wie viel Gas geben „richtig“ ist, und die das Motorrad als lebendiges, leicht zu kontrollierendes Gesamtpaket erleben möchten. Ihre Stärke liegt im unmittelbaren Fahrgefühl – und genau das macht sie auf gemischten Strecken so attraktiv.
Die KTM 1290 Super Duke R ist die bessere Wahl, wenn mehr Reserven, mehr Souveränität und moderne Unterstützung im Vordergrund stehen. Wer sportlich fährt, häufig zügig unterwegs ist oder das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten entspannt kontrollieren möchte, profitiert spürbar von der stärkeren Kraftentfaltung und der elektronischen Fahrdynamik. Kurz gesagt: Die 990 Duke überzeugt als dynamisches Allround-Naked Bike, die 1290 Super Duke R als großes, leistungsorientiertes Sportgerät für Fahrer, die Tempo wirklich auskosten wollen.