UVP 15.490 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2006 bis 2013
Der neue Sportler von KTM mit dem Motor der Duke 990.
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Pro und Kontra

Pro:
  • sportliche Sitzposition, dennoch alltagstauglich
  • cooler V2-Sound
  • Motor mit ordentlich Dampf schon in der Mitte
  • sehr gute Reifenwahl
  • sehr gute Bremsen
  • sehr gute Serien-Ausstattung
  • sehr gelungenes, neues Cockpit mit Karten-Navigation
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • Sitzhaltung auf Dauer etwas anstrengend
  • schmaler Lenkeinschlag
  • Tempomat nur gegen Aufpreis
Pro:
  • Lasten-Esel
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • große Reichweite
  • gemütliche Sitzposition
  • sehr guter Windschutz
  • geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
Kontra:
  • schwer, Rangieren problematisch
  • anfälliges ABS

Abmessungen & Gewicht

Gewicht195kg
Radstand1.481mm
Länge2.090mm
Radstand1.481mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.128mm
Gewicht256kg
Radstand1.510mm
Länge2.250mm
Radstand1.510mm
Sitzhöhe: 890-910 mm
Höhe1.470mm

Motor

Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer 4-Takt
Hubraum1.170ccm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung128 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite334km
Leistung98 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 5.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt33Liter
Reichweite600km

Fahrwerk

RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 48, voll einstellbar (Federweg 147)mm
Federung hintenWP APEX Umlenkdämpfer (Federweg 134)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17
RahmenbauartDreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor
Federung vorneTelelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm
Federung hintenWAD Federbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge Paralever
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDopperlscheibe ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)

Fazit: kein braves Bike, sondern ein ehrlicher Pulsbeschleuniger

Die KTM 990 RC-R ist ein Motorrad für Leute, die Sport nicht nur anschauen, sondern fühlen wollen. Sie ist scharf, direkt, laut im Charakter und dabei deutlich vernünftiger, als ihr Auftritt vermuten lässt. Ja, sie fordert. Ja, sie ist im Alltag nicht immer bequem. Und ja, sie macht aus einer kurzen Ausfahrt schnell eine kleine persönliche Qualifying-Session. Aber genau deshalb funktioniert sie. Sie bringt KTM zurück in ein Segment, das lange auf ein echtes orangefarbenes Ausrufezeichen gewartet hat.

Unterm Strich ist die 990 RC-R kein Motorrad für alle. Sie ist zu fokussiert für Komfortfans, zu eigenwillig für Design-Konservative und zu sportlich für Menschen, die beim Wort „Sitzposition“ sofort an Bandscheiben denken. Aber für Fahrerinnen und Fahrer, die eine alltagstaugliche Supersport-Maschine mit Charakter, Punch und echter Rennstrecken-DNA suchen, ist sie ein ziemlich heißer Kandidat. Nicht perfekt, nicht brav, nicht leise – aber verdammt unterhaltsam. Und manchmal ist genau das der Punkt.

Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie für eine ausgiebige Probefahrt bereit. Ein Besuch bei Bergmann & Söhne in Tornesch lohnt sich immer, alleine schon wegen des umfangreichen Angebots an gebrauchten Maschinen - und wegen des stets frisch gebrühten Kaffees.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.490 €
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit - was bleibt hängen

"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben. 
 
Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Neupreis: 13.500 € (nackt)
  • Gebraucht: 6.000 bis 13.000 € (je nach Alter und Zustand)
  • Baujahre: 2006-2013
  • Farben: diverse

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KTM 990 RC R vs. BMW R 1200 GS Adventure – Motorradvergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die KTM 990 RC R und die BMW R 1200 GS Adventure, wird der Vergleich schnell spannend: Hier steht eine sportlich ausgerichtete Maschine im Fokus, dort eine Reiseenduro, die für lange Strecken und wechselnde Bedingungen gemacht ist. Genau darum geht es in diesem Vergleich – nicht darum, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches besser zum eigenen Fahrstil und den typischen Touren passt.

Grundcharakter: Sportlichkeit vs. Reiseenduro

Die KTM 990 RC R ist klar auf Dynamik ausgelegt. Der Look, die Sitzposition und das Gesamtgefühl zielen auf zügiges Fahren, agiles Handling und ein sportliches Ansprechverhalten. Wer Kurven liebt und das Motorrad gern aktiv bewegt, findet hier eine Maschine, die sich wie ein Werkzeug für schnelle Runden anfühlt.

Die BMW R 1200 GS Adventure verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist auf Langstrecke und Vielseitigkeit ausgelegt. Das Motorrad wirkt stabil, bietet Komfort für längere Etappen und ist darauf vorbereitet, dass die Route nicht immer nur aus Asphalt besteht. In der Praxis heißt das: weniger „Rennstrecken-Vibe“, mehr „Reise-Setup“.

Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung anfühlt

Beim Motorcharakter liegen die größten Unterschiede im Gefühl, nicht nur in den reinen Leistungswerten. Die KTM 990 RC R liefert ihre Kraft sportlich und direkt. Das macht sie besonders interessant, wenn Beschleunigung aus Kurven heraus und ein lebendiges Ansprechverhalten im Vordergrund stehen. Die Maschine wirkt dabei wie ein „Gas-orientiertes“ Motorrad: Wer zügig fährt, bekommt schnell Rückmeldung.

Die BMW R 1200 GS Adventure setzt stärker auf gleichmäßige Kraftentfaltung und Durchzug. Gerade bei längeren Fahrten oder wenn das Tempo konstant gehalten wird, spielt der Boxer-Charakter seine Stärken aus. Dazu kommt, dass das Motorrad häufig als „entspanntes Reisegerät“ wahrgenommen wird: Man kann zügig unterwegs sein, ohne ständig das Gefühl zu haben, das Motorrad müsse permanent „gearbeitet“ werden.

Vergleich der Leistungsdaten im Kontext

Wenn man die aufgelisteten Werte beider Modelle gegenüberstellt, zeigt sich: Die KTM 990 RC R ist stärker auf sportliche Performance ausgelegt, während die BMW R 1200 GS Adventure ihre Stärken in einem breiteren Einsatzbereich ausspielt. Die Frage ist also weniger „wer hat mehr“, sondern: Wie wird die Leistung genutzt? Auf kurvigen Strecken und bei dynamischer Fahrweise wirkt die KTM oft unmittelbarer. Auf langen Etappen und bei wechselnden Bedingungen spielt die BMW ihre Auslegung für Alltag und Reise aus.

Fahrwerk und Handling: Agil oder souverän?

Das Fahrwerk entscheidet stark darüber, wie sich ein Motorrad im Alltag anfühlt. Die KTM 990 RC R ist auf agiles Handling und sportliche Rückmeldung ausgelegt. Das Motorrad liegt spürbar „bereit“ in der Kurve und unterstützt ein aktives Fahren. Wer gern früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad dynamisch durch die Linie bewegt, wird die KTM als sehr passend empfinden.

Die BMW R 1200 GS Adventure steht dagegen für Souveränität. Das Fahrwerk ist so abgestimmt, dass es auch bei längeren Strecken, wechselndem Untergrund und möglicher Zuladung stabil bleibt. In der Praxis bedeutet das: weniger „Kampf um die Linie“, mehr ruhiges, kontrolliertes Vorankommen. Gerade wenn die Straße schlechter wird oder die Route unplanbar ist, wirkt die BMW oft entspannter.

Stärken und Schwächen im Fahrwerksvergleich

KTM 990 RC R: Stärke ist die sportliche Agilität und das direkte Feedback. Schwäche kann sein, dass der Fokus auf sportliche Dynamik weniger Komfort für sehr lange, entspannte Etappen bietet – je nach Fahrstil und persönlicher Ergonomie.

BMW R 1200 GS Adventure: Stärke ist die Stabilität und Reiseorientierung. Schwäche kann sein, dass das Handling im sportlichen Grenzbereich weniger „leichtfüßig“ wirkt als bei einer klaren Sportauslegung.

Bremsen: Vertrauen beim Verzögern

Beim Bremsenvergleich geht es vor allem um Dosierbarkeit und Standfestigkeit. Die KTM 990 RC R ist auf sportliche Situationen ausgelegt: zügiges Verzögern, häufiges Bremsen in Kurven und eine direkte Rückmeldung. Das passt gut zu Fahrern, die Bremsen als aktives Werkzeug nutzen.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist ebenfalls auf kraftvolles Bremsen ausgelegt, aber mit dem Fokus auf Kontrolle über lange Strecken und unterschiedliche Bedingungen. Gerade bei Touren mit Gepäck oder bei wechselndem Untergrund ist das Gesamtpaket wichtig: nicht nur „wie stark“, sondern auch „wie berechenbar“.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?

Die Sitzposition ist bei beiden Motorrädern ein klares Unterscheidungsmerkmal. Die KTM 990 RC R bringt eine sportlichere Haltung mit sich. Das unterstützt eine aktive Fahrweise, kann aber für sehr lange Fahrten oder für Fahrer mit anderen Körpermaßen weniger bequem wirken – vor allem, wenn man häufig in der Stadt oder auf Autobahnabschnitten „durchsitzt“.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist auf Reiseergonomie ausgelegt. Die Sitzposition wirkt auf längere Strecken natürlicher, und das Motorrad ist darauf vorbereitet, dass man nicht nur kurze Runden fährt. Dazu kommt: Der Windschutz und das Gesamtsetup spielen bei der Reise eine größere Rolle als bei einem rein sportlichen Motorrad.

Windschutz und Alltagstauglichkeit

Im Vergleich der Ausstattungswerte zeigt sich: Die BMW ist stärker auf Komfort ausgelegt, während die KTM eher auf sportliche Kompaktheit setzt. Das ist kein Nachteil, solange die Erwartungen stimmen. Wer viel Tour fährt, profitiert von der Reiseorientierung. Wer dagegen Kurven und Dynamik priorisiert, wird die KTM eher als „direkter“ erleben.

Reichweite, Verbrauch und Tour-Planung

Bei der Tourplanung zählen Faktoren wie Verbrauch, Reichweite und die praktische Alltagstauglichkeit. Die aufgelisteten Werte beider Modelle zeigen Unterschiede, die sich in der Praxis vor allem dann bemerkbar machen, wenn man längere Strecken am Stück fährt. Die BMW R 1200 GS Adventure ist als Reiseenduro typischerweise so gedacht, dass man auch ohne ständiges Nachdenken über Tankstopps weiterkommt. Die KTM 990 RC R kann ebenfalls für Touren genutzt werden, wirkt aber stärker als „Fahrspaß-Maschine“ – mit entsprechendem Fahrstil kann sich das Thema Reichweite anders anfühlen.

Gelände-Eignung: Wo spielt die BMW ihre Vorteile aus?

Die BMW R 1200 GS Adventure ist klar im Vorteil, wenn die Route nicht nur aus Asphalt besteht. Reiseenduro-typische Eigenschaften wie die passende Geometrie, die Auslegung für wechselnde Untergründe und das Gesamtpaket machen sie zur naheliegenden Wahl, wenn Schotterpisten, Feldwege oder unvorhersehbare Streckenabschnitte dazugehören.

Die KTM 990 RC R ist dagegen eher auf Straße und sportliche Fahrdynamik ausgelegt. Das heißt nicht, dass sie „nicht geht“, aber sie ist nicht die Maschine, die man als erstes für Offroad-Touren auswählt. Wer jedoch überwiegend auf Asphalt unterwegs ist und dort maximalen Fahrspaß sucht, kann die KTM als sehr stimmig erleben.

Für wen passt welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Einsatzbereich entscheiden. Die KTM 990 RC R ist besonders attraktiv für Fahrer, die gern sportlich unterwegs sind, Kurven aktiv fahren und ein Motorrad möchten, das sich direkt und dynamisch anfühlt. Sie ist ideal, wenn die Touren häufig aus Straßen bestehen, auf denen man das Motorrad „spüren“ will.

Die BMW R 1200 GS Adventure passt am besten zu Fahrern, die viel reisen, längere Strecken fahren und dabei Wert auf Komfort, Stabilität und Vielseitigkeit legen. Sie ist die passendere Wahl, wenn die Route variieren kann, wenn Gepäck eine Rolle spielt und wenn das Motorrad auch bei längeren Etappen nicht zur Belastung werden soll.

Stärken-Schwächen kurz zusammengefasst

KTM 990 RC R: Stärken liegen in sportlicher Agilität, direktem Ansprechverhalten und dem Fokus auf dynamisches Fahren. Schwächen zeigen sich eher dort, wo Komfort und Reiseorientierung wichtiger werden.

BMW R 1200 GS Adventure: Stärken liegen in Reise-Komfort, Souveränität und Vielseitigkeit. Schwächen zeigen sich eher, wenn man maximale Sportlichkeit und „leichtfüßiges“ Handling wie bei einer klaren Sportmaschine erwartet.

Fazit:

Die KTM 990 RC R ist die bessere Wahl für alle, die vor allem auf der Straße unterwegs sind und ein Motorrad suchen, das sportlich reagiert, Kurven dynamisch unterstützt und Fahrspaß in den Vordergrund stellt. Wer gern zügig fährt, das Motorrad aktiv bewegt und kurze bis mittlere Touren mit viel Kurvenanteil bevorzugt, wird mit der KTM sehr glücklich.

Die BMW R 1200 GS Adventure empfiehlt sich, wenn der Schwerpunkt auf Reise, Komfort und Vielseitigkeit liegt. Wer lange Strecken fährt, auch mal abseits des perfekten Asphalts unterwegs ist und dabei Wert auf Stabilität, berechenbares Fahrverhalten und ein rundes Gesamtpaket legt, trifft mit der BMW die passendere Entscheidung. Kurz gesagt: KTM für sportliche Straße, BMW für die große Tour – und genau darin liegt der Kern des Vergleichs.

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